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	<title>Plabutsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Plabutsch&amp;diff=471184&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: /* Ehemaliger Sessellift (1954), Planungsvorhaben Gondelbahn (2013) */ unterabschnitt von Erschließung</title>
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		<updated>2026-03-31T04:01:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehemaliger Sessellift (1954), Planungsvorhaben Gondelbahn (2013): &lt;/span&gt; unterabschnitt von Erschließung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=Plabutsch&lt;br /&gt;
|NAME-ZUSATZ=(Plabutsch-Buchkogelzug)&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTE-BREITE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=Plabutsch 01.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Plabutsch vom [[Grazer Kalvarienberg]] aus gesehen&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=[[Steiermark]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Grazer Bergland]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Fürstenstand (Plabutsch)|Fürstenstand]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=754&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47/05/15/N&amp;lt;!--ÖK/Geonam Fürstenstand ist 47/5/26 15/23/6--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=15/23/4/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-6&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=10&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Kalkstein]], [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]]&lt;br /&gt;
|ALTER=350–400 Millionen Jahre&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=Hausberg von [[Graz]]; [[Plabutschtunnel]]&amp;amp;nbsp;(A&amp;amp;nbsp;9)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plabutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Plabutschzug&amp;#039;&amp;#039;, im weiteren Sinne &amp;#039;&amp;#039;Plabutsch-Buchkogel-Zug&amp;#039;&amp;#039; ist ein Höhenzug in der [[Steiermark]]. Sein Hauptgipfel ist der {{Höhe|754|AT|link=true}} hohe [[Fürstenstand (Plabutsch)|Fürstenstand]], dessen direkter Stock oft als der eigentliche Plabutsch bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--die dürfen in den Gipfel-Abschnitt hineinfliessen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schoeckl Graz 3.jpg|mini|Blick vom [[Schöckl]] nach Südwesten auf Graz: rechts der Plabutschzug im Dunst, hinten die [[Koralpe]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz 002.jpg|mini|Blick am [[Grazer Schloßberg|Schloßberg]] nach Nordwesten: Graz mit dem Plabutsch und anschließender [[Göstinger Ruinenberg]], der Mur-Durchbruch vom [[Gratkorner Becken]] an [[Kanzelkogel|Kanzel-]] und [[Admonter Kogel]], hinten [[Grazer Bergland]] und die [[Gleinalpe]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GrazView-Kunsthaus.jpg|mini|Blick am Schloßberg nach Südwesten: Die weiteren Gipfel des Plabutsch-(Buchkogel-)Zuges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage und Landschaft ===&lt;br /&gt;
Der Plabutsch erstreckt sich über knapp 10&amp;amp;nbsp;km von Nord nach Süd und begrenzt die Landeshauptstadt Graz im Westen.&lt;br /&gt;
Über der Stadt Graz (amtlich {{Höhe|363|AT}}) erhebt sich der Plabutschstock 400&amp;amp;nbsp;Meter, nach Süden fällt er dann sukzessive ab. Er bildet den südlichsten Ausläufer des [[Westliches Grazer Bergland|(Westlichen) Grazer Berglands]]. Nördlich schließt der West–Ost-streichende Zug des [[Generalkogel]]s (bis&amp;amp;nbsp;{{Höhe|742}}) an, von dem der Plabutsch durch den Durchbruch des [[Thaler Bach (Mur)|Thaler Bachs]] getrennt ist. Westlich sind bei Thal [[Frauenkogel (Gösting)|Frauenkogel]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|561}}) und [[Madersberg]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|540}}) vorgelagert. Zusammen bilden diese Berge das [[Bergland westlich von Graz]]. Östlich fällt der Plabutschzug in das [[Grazer Feld]] (Grazer Becken) ab, westlich streichen seine Vorberge in das [[Weststeirisches Riedelland|Steirische Riedelland]] aus, südlich läuft der Plabutschzug zur [[Kaiserwaldterrasse]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anteilhabende Stadtbezirke von Graz sind (von Nord nach Süd) [[Gösting]], [[Eggenberg (Graz)|Eggenberg]], [[Wetzelsdorf]] und [[Straßgang]]. Am Westfuß liegt [[Thal (Steiermark)|Thal]], am Südausläufer [[Seiersberg]] und [[Mantscha]] (Gemeinde Hitzendorf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrenzt wird der Höhenzug, dessen markanteste Punkte der Plabutsch und der [[Buchkogel (Plabutsch)|Buchkogel]] bilden, im Norden durch den Thaler Bach, im Osten durch die Stadt Graz respektive im weiteren Sinne die [[Mur (Fluss)|Mur]], im Süden durch das Ortsgebiet von [[Pirka (Gemeinde Seiersberg-Pirka)|Pirka]] und im Westen durch oberen [[Förstlbach]], unteren [[Katzelbach (Thaler Bach)|Katzelbach]] und Thaler Bach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge und Erhebungen ===&lt;br /&gt;
Wichtige Geländepunkte (von Nord nach Süd)&lt;br /&gt;
* [[Fürstenstand (Plabutsch)|Plabutsch, Fürstenstand]] (Fürstenwarte, {{Höhe|754}})&lt;br /&gt;
* [[Hubertushöhe (Plabutsch)|Hubertushöhe]] (Kernstockwarte, {{Höhe|562}})&lt;br /&gt;
* Mühlberg ({{Höhe|720}})&lt;br /&gt;
* Einsattelung im Bereich der Streusiedlung [[Plabutsch (Gemeinde Thal)|Plabutsch (Plabutschdörfl]], ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|622}})&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Höhe|657}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gaisberg (Plabutsch)|Gaisberg]] ({{Höhe|636}})&lt;br /&gt;
* [[Gaisbergsattel]] (Herrgott auf der Wies, {{Höhe|527}})&lt;br /&gt;
* [[Kollerberg (Plabutsch)|Kollerberg]] ({{Höhe|633}})&lt;br /&gt;
* Einsattelung von [[Einöde (Graz)|Einöde]] und [[Feliferhof]] (Steinbergstraße, ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|470}})&lt;br /&gt;
* [[Ölberg (Plabutsch)|Ölberg]] ({{Höhe|559}})&lt;br /&gt;
* [[St. Johann und Paul (Graz)|St. Johann und Paul]] ({{Höhe|562}})&lt;br /&gt;
* [[Buchkogel (Plabutsch)|Buchkogel]] ([[Kronprinz-Rudolf-Warte]], {{Höhe|656}})&lt;br /&gt;
* Kehlbergsattel (Bildföhre, ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|494}})&lt;br /&gt;
* [[Bockkogel (Plabutsch)|Bockkogel]] ({{Höhe|539}})&lt;br /&gt;
* [[Florianiberg (Plabutsch)|Florianiberg]] ([[Florianikirche (Graz)|Florianikirche]], {{Höhe|527}})&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Höhe|494}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Höhe|421}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Geologisch gehört der Plabutsch zum [[Grazer Paläozoikum]]. Er ist überwiegend aus [[Kalkgestein|Kalken]] aufgebaut, die im [[Devon (Geologie)|Devon]] vor 400&amp;amp;nbsp;bis 350&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren abgelagert wurden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuntschnig 1937&amp;quot;&amp;gt;Alois Kuntschnig: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte des Bergzuges Plabutsch-Kollerkogel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des naturwissenschaftlichen Vereins für Steiermark&amp;#039;&amp;#039; 74 (1937), S. 114–132 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MittNatVerSt_74_0114-0132.pdf}} Karte S. 20).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;geo&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.graz.at/cms/beitrag/10161839/1497781/ |wayback=20130513172313 |text=Geologie Buchkogel – Plabutsch |archiv-bot=2018-12-11 15:54:01 InternetArchiveBot }},&amp;#039;&amp;#039; auf Graz.at, abgerufen am 18. Jänner 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; und damit weit älter sind als die [[Kalkalpen]]. Hier am Plabutsch handelt es sich überwiegend um [[Dolomit (Gestein)|Dolomite]] und Dolomit[[sandstein]]e &amp;#039;&amp;#039;([[Rannach-Fazies]])&amp;#039;&amp;#039;. Zu den charakteristischeren Formationen gehören die dunklen, fossilreichen [[Bankkalk]]en der &amp;#039;&amp;#039;Barrandei-Schichten&amp;#039;&amp;#039;, die den Fürstenstand und die Plabutsch-Westflanke bilden, an letzterer finden sich auch &amp;#039;&amp;#039;Steinbergkalke&amp;#039;&amp;#039;, die Hauptmasse sind die unteren (älteren) Sandsteinfolgen. Diese neigen alle mehr oder minder zur [[Verkarstung]].&lt;br /&gt;
Der Aufbau des Plabutschzugs ist durch mehrere West–Ost verlaufende [[Störung (Geologie)|Brüche]] charakterisiert, die die einzelnen Gipfel und Einsattelungen bestimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuntschnig 1937&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!--S 17 f--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Auffaltungsprozessen der Alpen angehoben, bildete sich hier das [[Steirisches Becken|Steirische Becken]] und die [[Grazer Becken|Grazer Bucht]] als Randbereich des [[Paratethys]]-Meeres. Schon im [[Oligozän]], vor um die 50&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren, wird die Landschaft den Charakter eines [[Rumpfgebirge]]s (Altfläche) gehabt haben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flügel 1983&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut W. Flügel]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur neogen-quartären Morphogenese und Verkarstung des Plabutschzuges westlich von Graz (Steiermark).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des naturwissenschaftlichen Vereins der Steiermark&amp;#039;&amp;#039;, Band 113 (1983), S. 15–23 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MittNatVerSt_113_0015-0023.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Generalkogel–Plabutsch-Zug einen Küstenbereich eines [[Kap]]s gebildet haben (der [[Wildoner Berg]] südlich, ein kleines verkarstetes Plateaubergland, ist hingegen junger [[Leithakalk]], ein Riffkalk der Paratethys). Vermutlich reichte die Verkarstung des Plabutschstocks im [[Miozän]], vor ab etwa 20&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren, unter das heutige Talniveau, [[Thermalwasser|thermale Wässer]], die aus Tiefen bis 1000 Metern aufstiegen (wie die heutige [[Herrgottwiesquelle]] oder [[Tobelbad]]) lassen ein noch tieferliegenderes Karstsystem vermuten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flügel 1983&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zötl,Goldbrunner 2013&amp;quot;&amp;gt;Josef Zötl, Johann Goldbrunner, u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Mineral- und Heilwässer Österreichs: Geologische Grundlagen und Spurenelemente.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-7091-6652-9, &amp;#039;&amp;#039;Tobelbad&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Puntigam&amp;#039;&amp;#039;, S. 205 ff ({{Google Buch |BuchID=gLWFBwAAQBAJ |Seite=205}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Zeiten des [[Karpatium]] bis [[Badenium]], vor um die 15&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren, verlandete die Grazer Bucht wieder, bei Puntigam erreichen die Sedimente 300 Meter Mächtigkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flügel 1983&amp;quot; /&amp;gt; Die Hauptentwässerung wird gegen Westen mit folgender Hauptfließrichtung Süd gewesen sein, so wird der [[Thaler See]] noch heute von Grundwasser mitgespeist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flügel 1983&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem [[Sarmatium]], vor etwa 12&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren, verändern sich die umliegenden Ablagerungen von marin zu limnisch (aus Süßwasserseen) bis fluvial (Flussschotter),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flügel 1983&amp;quot; /&amp;gt; Ab dann setzen hier im Raum starke Hebungen ein (Steirische Faltungsphase), die bis heute nicht abgeschlossen sind, und den Charakter der Flussläufe des gesamten [[Steirisches Randgebirge|Steirischen Randgebirges]] und [[Steirisches Riedelland|Riedellandes]] prägen.&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Eggenberger Brekzie]]&amp;#039;&amp;#039; etwa bei Algersdorf und Eggenberg ist ein Felsbruchschutt des oberen Miozän (Sarmatium/[[Pannonium]]&amp;lt;!--= Serravalium/Tortonium--&amp;gt;), um 10&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Jahre alt.&lt;br /&gt;
Die Sedimentation im Raum endet Ende des Miozän, hierorts als Zeitstufe [[Pontium]] genannt, vor etwa 5&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren, ab dieser Zeit wurde das alte Karstrelief teils wieder freigelegt und neu überformt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flügel 1983&amp;quot; /&amp;gt; Der Lauf des Katzlbachs und Thalerbachs nach Norden und zur Mur mit dem Durchbruch des [[Göstinggraben]]s dürfte eine sukzessive nach Norden zurückwandernde [[Flussanzapfung|Anzapfung]] dieser Zeit gewesen sein, die den Plabutschzug dann freigestellt hat,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flügel 1983&amp;quot; /&amp;gt; Es finden sich auch ältere Höhlenschläuche neu durch Fließgewässer [[phreatische Höhle|phreatisch]] überformt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flügel 1983&amp;quot; /&amp;gt; Aus den [[Känozoisches Eiszeitalter|großen Eiszeiten]] sind mehrere Terrassenniveaus und etliche andere glaziale Formationen erhalten. Der Kaiserwald südlich beispielsweise ist eine [[altpleistozän]]e Schotterplatte (vor um die 2&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Jahre).&lt;br /&gt;
Die Verkarstung hält bis heute an, mit Karstformationen wie [[Doline]]n, Höhlen ([[Einsiedeleigrotte]] bei Algersdorf) und Quellen (beispielsweise in der [[Eisbründlhöhle]] und die Puntigamer Quellen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Der Plabutsch&amp;lt;ref name=&amp;quot;LS 29&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/dokumente/11680720_74838135/73d03a45/Inhalt%2029%20%2823.4.pdf Landschaftsschutzgebiet Nr. 29. Charakterisierung]&amp;#039;&amp;#039; Land Steiermark, o.&amp;amp;nbsp;D. (pdf, verwaltung.steiermark.at, abgerufen am 16. September 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; ist in den Höhenlagen bis auf wenige Ausnahmen fast vollständig bewaldet. Seine Ausläufer sind nach Süden zunehmend intensiv landwirtschaftlich genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LS 29 1&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebiet Nr. 29.&amp;#039;&amp;#039; Land Steiermark, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Topographie und Landschaftsgepräge&amp;#039;&amp;#039;, S. 1 f (pdf, s.&amp;amp;nbsp;o.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gewässer gibt es nur wenige:&amp;lt;ref name=&amp;quot;LS 29 2&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebiet Nr. 29.&amp;#039;&amp;#039; Land Steiermark, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Gewässer&amp;#039;&amp;#039;, S. 2 (pdf, op.cit. s.&amp;amp;nbsp;o.).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Thaler Bach (Mur)|Katzelbach-Thaler-Bach]] und die [[Bründlteiche]] am Fuße des Buchkogels bilden ein markantere Ausnahme. [[Einödbach (Mur)|Einöd-]], [[Bründlbach|Bründl-]] und [[Katzelbach (Mur)|Katzelbach]] (zum Bad Straßgang) versickern im Talboden oder wurden im Stadtgebiet von Graz verrohrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1956 steht der Höhenzug unter [[Landschaftsschutz]], er gehört zum [[Landschaftsschutzgebiet Westliches Berg- und Hügelland von Graz|Schutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Westliches Berg- und Hügelland von Graz&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LS 29&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;P&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.graz.at/cms/beitrag/10161777/1497781/ |wayback=20110514053522 |text=Plabutsch – Buchkogel |archiv-bot=2018-12-11 15:54:01 InternetArchiveBot }},&amp;#039;&amp;#039; auf Graz.at, abgerufen am 18. Jänner 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Grüngürtel]]-Funktion für die Stadt Graz ist durch die Zersiedelung seines Osthangs aber eingeschränkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LS 29 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laubmischwald bietet vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat. Nennenswert sind etwa ein Bestand an [[Gämse]]n (militärisches Sperrgebiet [[Feliferhof]]) oder als Vertreter der geschützten Pflanzen &amp;lt;!--[[Hunds-Zahnlilie|Hundszahn]] ??--&amp;gt; [[Schwarz-Germer]], [[Lilien-Becherglocke]], [[Färber-Meier]].&amp;lt;ref&amp;gt;Land Steiermark: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.umwelt.steiermark.at/cms/dokumente/10218136_1563917/b8e60aa5/Gesch%C3%BCtzte-Pflanzen.pdf |wayback=20160325012357 |text=Geschützte Pflanzen. |archiv-bot=2018-12-11 15:54:01 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; Graz, 2007, 95 S. 32, 67, resp. 111 (pdf, auf umwelt.steiermark.at).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Schutzgebiete sind die geschützten Landschaftsteile &amp;#039;&amp;#039;[[Geschützter Landschaftsteil Bründlteiche|Bründlteiche]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Geschützter Landschaftsteil Greitjoslkapelle in Gedersberg|Greitjoslkapelle in Gedersberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LS 29 3&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebiet Nr. 29.&amp;#039;&amp;#039; Land Steiermark, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Naturbesonderheiten&amp;#039;&amp;#039;, S. 3 f (pdf, s.&amp;amp;nbsp;o.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es gibt eine Deutung des Namens aus einer keltischen Wurzel {{lang|cal|&amp;#039;&amp;#039;bla-&amp;#039;&amp;#039;}} für einen Bergbauort,&amp;lt;!--cf. Blaalm bei Bad Ischl--&amp;gt; in Bezug auf vage Hinweise auf einen vorrömische Kupfer- und Eisenabbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hubmann,Moser 2009&amp;quot;&amp;gt;[[Bernhard Hubmann]], Bernd Moser: &amp;#039;&amp;#039;Grazer Stadt und Kulturgeologie – Ein Exkursionsführer.&amp;#039;&amp;#039; 8. Tagung der Arbeitsgruppe „Geschichte der Erdwissenschaften Österreichs“ (24.–26. April 2009 in Graz), III. Exkursion, In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der Geologischen Bundesanstalt&amp;#039;&amp;#039;, Band 45, Wien 2009, &amp;#039;&amp;#039;Stop 1: Der Plabutsch: Grazer Hausberg und Herkunftsort vieler Grazer Werksteine.&amp;#039;&amp;#039; S. 55 ff, ganzer Artikel S. 52–72 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/BerichteGeolBundesanstalt_45_0053-0072.pdf}} S. 3 ff.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Anleitung ist von einem slawischen Personennamen {{lang|sla|&amp;#039;&amp;#039;Blagota&amp;#039;&amp;#039;}}, wohl auf die Ortslage des [[Plabutschdörfl]]s bezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geo&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!--oben bei #Geologie--&amp;gt; Jedenfalls hieß der Berg bis in das 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Grafenberg&amp;#039;&amp;#039;, danach allgemein &amp;#039;&amp;#039;Bauernkogel&amp;#039;&amp;#039;, erst später verbreitete sich &amp;#039;&amp;#039;B-/Plawutsch&amp;#039;&amp;#039;[-&amp;#039;&amp;#039;Gebirge&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hubmann,Moser 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Prähistorische Funde im Bereich von St. Johann und Paul und der Bründlwiese deuten daraufhin, dass die Gegend schon in der Urzeit bewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hänge über Eggenberg dienten einst als Weinbaugebiet, heutzutage wird hingegen nur noch im Bereich Straßgangs Wein angebaut. --&amp;gt;&amp;lt;!--Belege?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 2015/2016 wurde ein Stück Wald von einem Eigentümer (Bäcker?) bei Ruine Gösting gerodet, um Wein anzubauen. Auseinandersetzung um Wiederherstellung des Waldes.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Plabutsch wurden etliche Steinbrüche betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barrandai&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://gis.stmk.gv.at/content/dokumente/fachattri/geologie/dekorgesteine/PDF/D317.pdf Barrandaikalk (Barrandei-Schichten, Korallenkalk, Petameruskalk).]&amp;#039;&amp;#039; Datenbank &amp;#039;&amp;#039;Dekorgesteine der Steiermark&amp;#039;&amp;#039; (pdf, gis.stmk.gv.at) – mit Karte &amp;#039;&amp;#039;Steinbrüche im Zuge Plabutsch-Florianiberg&amp;#039;&amp;#039;, Abb. 26, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Literatur|Lit.]] Reiter: &amp;#039;&amp;#039;Der Plabutsch.&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. o.A.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- via https://www.geocaching.com/geocache/GC4X7ZZ_der-alte-steinbruch-the-old-stone-quarry?guid=9a2bc176-99fe-4d61-b956-7da84728570d--&amp;gt;&amp;lt;!--und STMGIS Geologie--&amp;gt; Schon seit dem Mittelalter wurde [[Eisenerz]] auf der Buchkogelalm abgebaut. Im 18.&amp;amp;nbsp;und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden dann an über 30&amp;amp;nbsp;verschiedenen Stellen umfangreich [[Baukalk]] und [[Naturwerkstein|Bausteine]] abgebaut, die sich in Graz an vielen historischen Gebäuden finden. Zu den wichtigsten gehörte der &amp;#039;&amp;#039;[[Gaisberger Marmor]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hubmann,Moser 2009&amp;quot; /&amp;gt; oder der große Abbau beim Wirtshaus Blaue Flasche in Gösting an der Hubertushöhe. Der letzte Abbau im Plabutschdörfl wurde in den 1970ern eingestellt. Am Buchkogel und in den 1940ern am Kollerberg wurden auch [[Erdfarbe|eisenhaltige Farberden]] gewonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiss 1973&amp;quot;&amp;gt;Alfred Weiss: &amp;#039;&amp;#039;Alte Eisenbergbaue in den Bezirken Voitsberg, Graz-Umgebung und Leibnitz&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Lagerstättenforschung in den Ostalpen,&amp;#039;&amp;#039; 14. Band (1973), S. 61 f ([https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=ALO14_061_103.pdf pdf], geologie.ac.at, dort S. 21 f).&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird kein Bergbau mehr betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erschließung und Baulichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plabutsch dient als [[Naherholungsgebiet]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;LS 29&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!-- oben bei #Natur --&amp;gt; mit Aktivitäts- und Ruhezonen, Picknickwiesen und Möglichkeiten zum Wandern, Laufen und Rad fahren. Zwei [[Aussichtswarte]]n,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kniely 2009&amp;quot;&amp;gt;Renate Kniely: &amp;#039;&amp;#039;Aussichtswarten um Graz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch der Stadt Graz. Band 38/39.&amp;#039;&amp;#039; Graz 2009, S. 413–457.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LS 29 5&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebiet Nr. 29.&amp;#039;&amp;#039; Land Steiermark, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Bestehende Funktionen und Einrichtungen&amp;#039;&amp;#039;, S. 5 f. (pdf, s.&amp;amp;nbsp;o.).&amp;lt;/ref&amp;gt; der &amp;#039;&amp;#039;[[Fürstenstand (Plabutsch)|Fürstenstand]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fürstenwarte&amp;#039;&amp;#039; am Gipfel; 2024 ausgebaut) und die &amp;#039;&amp;#039;[[Kronprinz-Rudolf-Warte]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem Buchkogel, bieten einen schönen Blick auf ganz Graz, ebenso eine 2010 fertiggestellte Panoramaterrasse bei der [[St. Johann und Paul (Graz)|Kirche St.&amp;amp;nbsp;Johann und Paul]]. Auf der Hubertushöhe steht die &amp;#039;&amp;#039;[[Kernstockwarte (Graz)|Kernstockwarte]]&amp;#039;&amp;#039;, die nach einer Sperre renoviert und mit erhöhtem Geländer der Wendeltreppe etwa 2017 wieder geöffnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem höchsten Punkt des Plabutsch befindet sich ein Heurigenrestaurant, beim Kirchlein St.&amp;amp;nbsp;Johann und Paul sowie südlich des Buchkogels und auf der Hubertushöhe je ein Gasthaus. Ebenfalls bietet ein Gasthaus im Bereich des Florianibergs eine Einkehrmöglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter bot der [[Thaler See]] (Gemeinde Thal) bis um 2010 Eislaufmöglichkeit und die Bründlwiese einen Kinderskilift zur freien Nutzung.&amp;lt;!-- Eislaufen nur bei ausreichender und geprüfter Eisdicke, war das in den letzten Jahren überhaupt der Fall? 2019, Helium4 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt des Plabutsch (Fürstenstandwarte und Heuriger) ist über eine Straße von Graz-Wetzelsdorf (etwa 5&amp;amp;nbsp;km) über den Gaisbergsattel zu erreichen. In der Mitte wird der Höhenzug von der stark befahrenen &amp;#039;&amp;#039;Steinberg-Landesstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(L301) durchquert, dem wichtigsten Verkehrsweg nach [[Hitzendorf (Steiermark)|Hitzendorf]] in die [[Weststeiermark]]. Diverse Wanderwege führen von allen Seiten auf den Berg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LS 29 5&amp;quot; /&amp;gt; Eine zunehmend intensive Nutzung für Mountainbike-Routen wurde bisher nicht in ein Konzept umgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LS 29 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt auf dem Höhenzug stehen zwei Kirchen: [[St. Johann und Paul (Graz)|St.&amp;amp;nbsp;Johann und Paul]] (16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) und die [[Florianikirche (Graz)|St.&amp;amp;nbsp;Florian]] auf dem Florianiberg. Am Nordosthang des Florianibergs liegt der Straßganger Friedhof und die dazugehörige [[Kirche Maria im Elend zu Straßgang|Pfarrkirche]]. Ebenso befindet sich am Osthang des Buchkogels [[Schloss St. Martin (Graz)|Schloss St.&amp;amp;nbsp;Martin mit Schlosskirche]].&lt;br /&gt;
Am Fuße des Plabutsch-Höhenzugs befinden sich auf Grazer Seite das [[Schloss Eggenberg (Graz)|Schloss Eggenberg]], das 2010 zum Grazer [[UNESCO-Welterbe]] hinzugefügt wurde, drei Krankenhäuser (UKH, LKH West, Barmherzige Brüder Eggenberg), sowie die [[Landwirtschaftliche Fachschule Grottenhof]]. Hinter [[Schloss Algersdorf]] befand sich bis in die Zwischenkriegszeit die Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;[[Einsiedelei (Graz)|Zur Einsiedelei]]&amp;#039;&amp;#039;, an die noch ein Weg erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plabutsch wird längs vom &amp;#039;&amp;#039;[[Plabutschtunnel]]&amp;#039;&amp;#039; durchzogen, dem zweitlängsten Autobahntunnel Österreichs, der als Teil der [[Pyhrnautobahn]]&amp;amp;nbsp;(A9) eine wichtige Umfahrung des Grazer Stadtgebiets bildet. Seine Trasse zeigt auf der Karte ein seitengespiegeltes „J“, der kurze nach Osten weisende Schenkel wird nicht von Berg überdeckt. Ursprünglich war der Bau der A9 durch Stadtgebiet östlich des Bergs geplant gewesen, eine Volksbefragung entschied jedoch dagegen, schon enteignete und abgesiedelte Hausbewohner konnten wieder zurückkehren. Der einzige gebaute, südlichste Teil der Trasse, der „Weblinger Stumpf“ am „Verteilerkreis Webling“ wurde als Umsteige-Parkplatz genutzt, bröckelte an der Überbrückung der Kärntnerstraße und wurde 2017 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gaisberg (westseitig) sowie unterhalb des Buchkogels (ostseitig) befindet sich je ein Entlüftungsschacht des Tunnels auf dem Berg. Der heute zweiröhrige Tunnel hat zwei Notausfahrten Richtung Osten: Bei den Bründlteichen zur Krottendorferstraße im Süden und bei der Berg- zur Baiernstraße im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seilbahnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 bis 1971 war der Gipfel durch den [[Sessellift Plabutsch]] ab ÖV-Haltestelle Volksschule Gösting erreichbar. Am 7. November 2018 präsentierten die Stadtregierenden von ÖVP und FPÖ in einer Pressekonferenz und auf der Website der Stadt Graz das Vorhaben, eine Gondelbahn mit Kurven von einer Talstation Peter-Tunnergasse (Bezirk Eggenberg) via Osthang zu einer Zwischenstation&amp;lt;!-- die Präsentation macht nicht klar, ob mit oder ohne Umsteigen --&amp;gt; nahe dem Gipfel und westwärts wieder talwärts zum Thalersee im Detail zu planen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.graz.at/cms/beitrag/10322110/8106610/Plaene_fuer_die_Plabutschgondel_vorgestellt.html &amp;#039;&amp;#039;Pläne für die Plabutschgondel vorgestellt : Betrieb soll 2022 aufgenommen werden.&amp;#039;&amp;#039;] Stadt Graz, graz.at, 7. November 2018, aktualisiert am 12. November 2018, abgerufen am 30. April 2019. – Mit Video mit Renderings: [https://www.youtube.com/watch?v=-AUWm63SZT8 Plabutsch-Gondel Graz: Die Pläne] der Grazer, 7. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Opposition mahnte stattdessen Investitionen in den Straßenbahnverkehr in der Stadt ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://derstandard.at/2000090833727/Graz-bekommt-dritte-Gondelbahn-ueber-den-Plabutsch-zum-Thalersee &amp;#039;&amp;#039;Graz soll Gondelbahn über den Plabutsch zum Thalersee bekommen.&amp;#039;&amp;#039;] In: derstandard.at, 7. November 2018, abgerufen am 30. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. März 2019 wurde von den Gemeinderäten der ÖVP und FPÖ die Durchführung einer Volksbefragung im Sommer 2019 beschlossen. Ebenfalls Dringliche Anträge der Opposition, die Befragung schon vor der Detailplanung durchzuführen und die Busanbindung von Thal zu verbessern, wurden abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.graz.at/cms/beitrag/10328476/9375341/Aus_dem_Gemeinderat_III_Dringliche_Antraege.html Aus dem Gemeinderat III: Dringliche Anträge] graz.at, 14. März 2019, abgerufen am 30. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die KPÖ sammelte 7500 Unterschriften für eine Volksbefragung. Vor dem Hintergrund zu erwartender Einnahmeausfälle der Stadtgemeinde aufgrund der [[COVID-19-Pandemie|Corona-Pandemie 2020]] wurde das Planungsvorhaben Gondel am 13. Mai 2020 gestoppt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ORF Steiermark |url=https://steiermark.orf.at/stories/3048440/ |titel=Endgültiges Aus für Grazer Plabutschgondel |werk= |hrsg= |datum=2020-05-13 |abruf=2020-05-13 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;!--von Norden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plabutsch_Fürstenstand_Aussichtswarte_2024.jpg|Der [[Fürstenstand (Plabutsch)|Fürstenstand]]&lt;br /&gt;
Kernstockwarte.JPG|Die [[Kernstockwarte (Graz)|Kernstockwarte]]&lt;br /&gt;
UKH-LKHWest1.JPG|Das Spitalszentrum UKH-LKH&amp;amp;nbsp;West am Fuß der Hubertushöhe&lt;br /&gt;
Schlosseggenbergluftaufnahme.jpg|[[Schloss Eggenberg (Graz)|Schloss Eggenberg]] mit der Einsattelung von [[Plabutsch (Gemeinde Thal)|Plabutschdörfl]]&lt;br /&gt;
St Johann und Paul Graz 012.JPG|Der [[St. Johann und Paul (Graz)|Kirchberg von Johann und Paul]]&lt;br /&gt;
Datei:Rudolfswarte Graz.jpg|Die [[Kronprinz-Rudolf-Warte]] am Buchkogel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annemarie Reiter: &amp;#039;&amp;#039;Der Plabutsch. Der höchste Berg von Graz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Sammler, Graz 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.plabutsch.at Natur Erlebnis Park Plabutsch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grazer Bergland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Mur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Thal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seiersberg-Pirka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hitzendorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Graz-Umgebung)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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