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	<title>Piz Badile - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:41:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Piz_Badile&amp;diff=199546&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bayahusa: /* Weblinks */ link hinzu</title>
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		<updated>2025-09-07T17:04:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; link hinzu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD=Badile.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Piz Badile mit Nordkante und Nordostwand&lt;br /&gt;
|HÖHE=3308&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=CH&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Kanton Graubünden]], [[Schweiz]],&amp;lt;br /&amp;gt;und [[Provinz Sondrio]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Bernina-Alpen#Südliches Bergell – Monte Disgrazia|Südliches Bergell – Monte Disgrazia]], [[Bernina-Alpen]]&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Schweiz Bernina-Alpen&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46/17/41/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=9/35/10/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=CH-GR/IT-SO&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=1.06&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=262&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Piz Cengalo]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=am Grat zwischen Punta Sertori und Cengalo&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|ALTER=[[Perm (Geologie)|Perm]]&amp;lt;ref&amp;gt;Adalberto Notarpietro: &amp;#039;&amp;#039;Appunti e considerazioni sulla geologia dell’alta Valtellina.&amp;#039;&amp;#039; In: Club Alpino Italiano – Comitato Scientifico Centrale &amp;#039;&amp;#039;Il bollettino: Annuario del Comitato Scientifico Centrale.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 87 (1988), S. 58. ([https://csc.cai.it/wp-content/uploads/2018/07/Valtellina.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Granodiorit]]&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=26. Juli 1867 durch [[W. A. B. Coolidge]] mit F. und H. Dévouassoud&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piz Badile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|Pizzo Badile}}; [[Piz]] ist sowohl im [[Bündnerromanisch|rätoromanischen]] wie im Bergeller Dialekt („Bregagliott“) das Wort für [[Berggipfel|Spitze]], ‚Badile‘ heisst im Italienischen ‚[[Schaufel]]‘) ist ein markanter [[Berg]] der [[Bergeller Alpen]] im Süden des [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Über den Gipfel des Piz Badile verläuft die [[Grenze zwischen Italien und der Schweiz]]. Er ist {{Höhe|3308|CH|link=true}} hoch und erhebt sich zwischen dem [[Val Bondasca]] im Norden, einem zum [[Bergell]] gehörigen Seitental, und dem [[Val Masino]] im Süden, das zur [[Adda (Fluss)|Adda]] entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Piz Badile ist der dominierende Gipfel der stark zerklüfteten [[Bondasca]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;gruppe, allerdings wird er vom rund 1&amp;amp;nbsp;km östlich gelegenen [[Piz Cengalo]] ({{Höhe|3369|CH}}) um 61&amp;amp;nbsp;m überragt. Die berühmte Nordkante des Piz Badile erhebt sich zwischen zwei zerrissenen Gletschern, dem Vadrec da la Trubinasca im Westen und dem Vadrec dal Cengal im Osten (&amp;#039;&amp;#039;Vadrec&amp;#039;&amp;#039; ist der Bergeller Name für Gletscher). Besonders imponierend sind die Plattenfluchten der über 700 [[Höhenmeter]] abfallenden Nordostwand. Die Trichterform der Plattenfluchten im oberen Wandteil geben dem Piz Badile die Form einer Schaufel, von der er den Namen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Berg besteht, wie die gesamten Bergeller Alpen, aus dem geologisch vergleichsweise jungen sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Bergeller Granit&amp;#039;&amp;#039;, einem [[Granit]] mit auffällig grossen [[Kalifeldspat]]kristallen. ([[Petrografie|Petrographisch]] korrekt bezeichnet ist der Bergeller Granit ein [[Granodiorit]].) Flüssiges [[Magma]] drang im [[Tertiär (Geologie)|Tertiär]], vor etwa 30 Millionen Jahren, in rund 20&amp;amp;nbsp;km Tiefe in die [[Penninische Decke|Penninischen Decken]] ein. Durch Hebungsvorgänge entlang der [[Insubrische Linie|Insubrischen Linie]], einer [[Tertiär (Geologie)|tertiären]] Bruchzone in den südlichen [[Alpen]], gelangte der Bergeller Granit rasch an die Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schnelle Hebung und der Anstieg der [[Permafrost]]-Grenze sind auch die Hauptursachen für die Labilität des Bergkamms, in dem sich der Badile befindet. Nach vorausgegangenen relativ kleineren Bergstürzen 2011 und 2012 brach am Vormittag des 23. August 2017 vom benachbarten Piz Cengalo eine grosse, auf 1,5–3 Millionen Kubikmeter geschätzte Gesteinsmasse ab, die eine [[Mure]] durch das Bondasca-Tal auslöste. Diese verschüttete acht absteigende Bergsteiger und richtete an Alphütten in der Bondasca und im Dorf [[Bondo GR|Bondo]] grosse Schäden an. Seither sind die Zustiege zu den Hütten gesperrt und damit auch die Nordanstiege auf den Piz Badile unzugänglich. Die Gemeinde Bergell hat verlauten lassen, dass aus den Messungen der Felsbewegung weitere Bergstürze in naher Zukunft nicht auszuschliessen sind (Stand April 2018).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siehe auch Artikel [[Bergsturz von Bondo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 6. Juli 2019 sind der Zustieg zur [[Sasc-Furä-Hütte]] und damit die Zustiege zum Piz Badile auf einem alten, wieder hergerichteten Steig offen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.comunedibregaglia.ch/images/stories/avvisi_2019/riapertura-parziale-sentieri-val-bondasca-2019-definitivo.pdf |titel=Riapertura parziale sentieri Val Bondasca |hrsg=Comune di Bregaglia |format=PDF; 683 KB |sprache=it de en |datum=2019-07-10 |abruf=2021-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routen und Besteigungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergell Soglio mg-k.jpg|mini|links|Blick über [[Soglio GR|Soglio]] im Bergell zu den Bondasca-Bergen mit [[Sciora]], [[Piz Cengalo]] und Piz Badile]]&lt;br /&gt;
Zusammen mit seinen Nachbargipfeln gehört der Piz Badile zu den berühmtesten Kletterbergen der [[Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Normalweg führt von Süden, von der italienischen [[Gianettihütte]] im obersten Val Masino zum Gipfel&amp;amp;nbsp;(II). Erstmals bestiegen wurde der Piz Badile am 26. Juli 1867 über die Südflanke von [[W. A. B. Coolidge]] mit seinen Begleitern F. und H. Dévouassoud.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt für eine Bergbesteigung von Norden, von der Schweizer Seite her,  ist die [[Sasc-Furä-Hütte]] ({{Höhe|1904|CH}}),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sascfura.ch/de/klettern.html &amp;#039;&amp;#039;Klettern: Piz Badile&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der Capanna Sasc Furä CAS&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Hütte des [[Schweizer Alpen-Club]]s, die von Bondo durch das Val Bondasca erreicht werden kann. Direkt über der Hütte zieht die Nordkante (IV, eine Stelle V–) messerscharf und direkt zum Gipfel. Die Nordkante, auch einfach &amp;#039;&amp;#039;Badile-Kante&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine der schönsten und beliebtesten Kantenführen in den Alpen mit einer Kantenlänge von über 1200&amp;amp;nbsp;m, sie wurde am 4. August 1923 von [[Alfred Zürcher]] und seinem Führer [[Walter Risch]] erstbegangen. Als erste Frau kletterte Clärli Wyss im August 1935 im Rahmen einer Vereinstour der Zürcher [[Naturfreunde#Naturfreunde Schweiz|Naturfreunde Schweiz]] über die Nordkante.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marco Volken |Titel=Badile. Kathedrale aus Granit. |Hrsg=Marco Volken |Verlag=AS Verlag |Ort=Zürich |Datum=2006 |ISBN=3-909111-21-1 |Seiten=67}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route durch die Nordostwand (Via Cassin, V+/A0 oder VI+) wurde im Juli 1937 von [[Riccardo Cassin]] gemeinsam mit Vittorio Ratti, Gigi Esposito, Mario Molteni und Giuseppe Valsecchi in einem dreitägigen Kampf im Wettersturz bezwungen. Molteni und Valsecchi starben beim Abstieg über die Südflanke an Erschöpfung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/magazin/reisen/auf_den_spuren_von_riccardo_cassin_durch_die_beruehmteste_wand_des_bergells-1.3383077 |autor=[[Karin Steinbach Tarnutzer]] |titel=Auf den Spuren von Riccardo Cassin durch die berühmte Wand |titelerg=Bei schönem Wetter herrscht Hochbetrieb – auf der Via Cassin in der Nordostwand des Badile |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] Online |hrsg=Neue Zürcher Zeitung AG |datum=2009-08-21 |zugriff=2012-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Winterbegehung gelang Angelo Calegari mit Giacomo und Virgilio Fiorelli am 16. März 1938.&amp;lt;ref&amp;gt;Aldo Bonacossa, Giovanni Rossi: &amp;#039;&amp;#039;Masino-Bregaglia-Disgrazia. Guida dei Monti d’Italia.&amp;#039;&amp;#039; (Band 1) S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schlagzeilen machte [[Hermann Buhl]], als er 1952 die Nordostwand (Cassinführe) erstmals allein beging, nachdem er tags zuvor mit dem Fahrrad aus dem rund 160&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Landeck (Tirol)|Landeck]] angereist war und noch am selben Wochenende dorthin zurückkehrte. Als erste reine Frauenseilschaft durchstiegen [[Yvette Vaucher]] und [[Loulou Boulaz]] (im Alter von 61 Jahren) 1969 die Nordostwand, wobei [[Betty Favre]] bereits 1952 in einer gemischten Seilschaft die Cassin durchstiegen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marco Volken |Titel=Badile. Kathedrale aus Granit. |Hrsg=Marco Volken |Verlag=AS Verlag |Ort=Zürich |Datum=2006 |ISBN=3-909111-21-1 |Seiten=110 und 149}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1967 steht in nächster Nähe des Gipfels das [[Bivacco Alfredo Redaelli]], eine [[Biwakschachtel]] des [[Club Alpino Italiano|CAI]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1972 verunglückten die deutschen Bergsteiger [[Karl Golikow]] und [[Otto Uhl]] tödlich in der Nordostwand. Sie wurden – wie die Erstbegeher – von einem Wettersturz überrascht. Im Sommer und Herbst kommt es wegen der Nähe der heissen Po-Ebene zu heftiger [[Thermik]] und plötzlichen Gewittern, die den Badile, besonders die Nordostwand, sehr gefährlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Große Nordwände der Alpen|Grosse Nordwände der Alpen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Aldo Bonacossa]], Giovanni Rossi: &amp;#039;&amp;#039;Masino-Bregaglia-Disgrazia. Guida dei Monti d’Italia.&amp;#039;&amp;#039; (Band 1) Club Alpino Italiano/[[Touring Club Italiano]], Mailand 1977. &lt;br /&gt;
* [[Marco Volken]]: &amp;#039;&amp;#039;Badile. Kathedrale aus Granit.&amp;#039;&amp;#039; [[AS Verlag]], Zürich 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{webarchiv |url=https://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/reportage-luft-nach-oben-dahlmeier-schlickenrieder-100.html#:~:text=Bergsteigen%20als%20Ausgleich%20zum%20Leistungssport,25%22%2C%20erkl%C3%A4rt%20Laura%20Dahlmeier|wayback=20170225|text=Dokumentation mit der 2025 verstorbenen Biathletin Laura Dahlmeier am Piz Badile}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.gipfelderschweiz.ch/panorama/765465129365_pano.html |wayback=20181019222539 |text=Panorama vom Piz Badile}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.topoguide.de/__Tourenubersicht/Nach_Regionen/Bergell/Piz_Badile__Cassin__/piz_badile__cassin__.html |wayback=20080221115156 |text=Bilder des Piz Badile und anderer Bergeller Berge}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hikr.org/tour/post1337.html Foto und Textbericht Nordkante Piz Badile]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4560912-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Badile, Piz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Lombardei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergell|Piz Badile]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bregaglia)|Piz Badile]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Italien und der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Val Masino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernina-Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bayahusa</name></author>
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