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	<title>Pius Parsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:14:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pius_Parsch&amp;diff=385619&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-21T11:56:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PiusParschPfarrkircheFloridsdorf.JPG|mini|Gedenktafel an der [[Katholische Pfarrkirche Floridsdorf|Katholischen Pfarrkirche Floridsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pius Parsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Augustiner-Chorherren|CRSA]] (* [[18. Mai]] [[1884]] als &amp;#039;&amp;#039;Johann Parsch&amp;#039;&amp;#039; in [[Nové Sady (Olmütz)|Neustift bei Olmütz]], [[Mähren]]; † [[11. März]] [[1954]] in [[Klosterneuburg]], [[Niederösterreich]]) war ein [[Augustinerchorherr]] und [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Priester (Katholizismus)|Priester]], der durch seine publizistische Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur [[Liturgische Bewegung|liturgischen Bewegung]] leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Parsch wurde am 25. Mai 1884 getauft. Er besuchte das Gymnasium in [[Olmütz]]. 1904 trat er als [[Novize]] in das [[Stift Klosterneuburg]] ein, wo er am 28. August [[Einkleidung|eingekleidet]] wurde und den [[Ordensname]]n &amp;#039;&amp;#039;[[Pius]]&amp;#039;&amp;#039; annahm. 1909 wurde er zum [[Priester (Christentum)|Priester]] geweiht und war bis 1913 Aushilfspriester in der Pfarrei [[Maria Treu]] ([[Josefstadt (Wien)|Wien VIII]]).  Am 19. Juni 1912 wurde Parsch zum Doktor der [[Theologie]] an der [[Universität Wien]] promoviert. Ab 1914 lehrte er [[Pastoraltheologie]] an der [[Theologische Hauslehranstalt|Hauslehranstalt]] des Stiftes und half bei der Ausbildung der Novizen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mit sanfter Zähigkeit: Pius Parsch u. die biblisch-liturgisch Erneuerung |Hrsg=Norbert Höslinger, Theodor Maas-Ewerd |Verlag=Österr. Kath. Bibelwerk |Ort=Klosterneuburg |Datum=1979 |Reihe=Schriften des Pius-Parsch-Instituts Klosterneuburg; 4 |ISBN=978-3-85396-020-2 |Seiten=15-25 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er vom Mai 1915 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] [[Feldkurat]] an der Ostfront war, lernte er die [[Liturgie]] der [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen Kirchen]] kennen. P. Parsch entschloss sich, die [[Bibel]] zu einem Buch für das Volk und die römisch-katholische Liturgie für alle verständlich zu machen. Nach seiner Rückkehr ins Kloster begann er mit Bibelkursen für die Novizen. Ab 1922 feierte er Gemeinschaftsmessen in der Kirche St. Gertrud in Klosterneuburg, bei denen Teile der [[Heilige Messe|Heiligen Messe]] vom Volk in deutscher Sprache gesungen wurden ([[Betsingmesse]]). Er wollte damit eine aktivere Teilnahme der Mitfeiernden und eine Rückbesinnung auf das Urchristentum erreichen. Diese Feiern gelten als die Geburtsstunde der [[Liturgische Bewegung|Liturgischen Bewegung]] in Österreich. Ein Durchbruch gelang 1933, als beim [[Katholikentag#Österreichischer Katholikentag|Wiener Katholikentag]] eine Betsingmesse gefeiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die biblische und liturgische Erneuerung stärker zu verbreiten, gründete Parsch 1928 einen Verlag wie auch die Augustinus-Druckerei und gab ab 1926 die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Bibel und Liturgie]]&amp;#039;&amp;#039; und ab 1928 die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Lebe mit der Kirche&amp;#039;&amp;#039; heraus. Vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft für den religiösen Frieden&amp;#039;&amp;#039;, die für eine Zusammenarbeit mit dem [[Nationalsozialismus]] warb. Kardinal [[Theodor Innitzer]] verbot am 28. September 1938 allen Priestern die Mitgliedschaft bei dieser Arbeitsgemeinschaft. Im [[Klostersturm im Nationalsozialismus]] hoben die Nationalsozialisten 1941 das Stift Klosterneuburg auf, zerstörten die Druckerei und verboten liturgische Publikationen. Parsch wirkte in der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als Seelsorger in der [[Katholische Pfarrkirche Floridsdorf|Pfarrkirche]] in Wien-[[Floridsdorf]] und konnte erst 1946 seine Ämter im Stift wieder aufnehmen. 1950 gründete er das Klosterneuburger Bibelapostolat, das billige Bibelausgaben und Einführungen in die Heilige Schrift herausgab. Beim [[Eucharistischer Weltkongress|Eucharistischen Weltkongress]] in [[Barcelona]] erlitt Parsch 1952 einen Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Wirken Pius Parschs wurde das „liturgische Ackerfeld aufgebrochen“, so die österreichischen Bischöfe 1963 in einem Pastoralschreiben,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erzbischöfe und Bischöfe Österreichs |Titel=Pastoralschreiben der Erzbischöfe und Bischöfe an den Klerus. Zur Neuordnung der heiligen Liturgie. |Hrsg=Erzdiözese Wien |Sammelwerk=Wiener Diözesanblatt |Band=101 |Datum=1963-12-12 |Seiten=3 |Kommentar=Sonderabdruck}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Inhalte der liturgischen Bewegung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auch die Betonung der biblischen Komponente der [[Liturgie]] war ihm ein wichtiges Anliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenschild Pius-Parsch-Promenade Klosterneuburg.jpg|mini|Straßenschild Pius-Parsch-Promenade]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1965 wurde in Wien-[[Floridsdorf]] (21. Bezirk) der &amp;#039;&amp;#039;Pius-Parsch-Platz&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. In Klosterneuburg gibt es eine &amp;#039;&amp;#039;Pius-Parsch-Promenade&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Jahr des Heiles&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände, 1923&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurze Meßerklärung&amp;#039;&amp;#039;. 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opfere mit der Kirche&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände (Messbuch), 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lernet die Messe verstehen&amp;#039;&amp;#039;. 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liturgische Erneuerung&amp;#039;&amp;#039;. 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Gebetbuch der Kirche&amp;#039;&amp;#039;. 5 Bände. Volksliturgisches Apostolat, Klosterneuburg 1931/33&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Messerklärung im Geiste der liturgischen Erneuerung&amp;#039;&amp;#039;. 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Frühgottesdienst in der Karwoche&amp;#039;&amp;#039;. Volksliturgisches Apostolat, Klosterneuburg 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brevierschule für Laien&amp;#039;&amp;#039;. Volksliturgischer Verlag, Wien u. a. 1939&lt;br /&gt;
* mit [[Robert Kramreiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Kirchenkunst im Geist der Liturgie&amp;#039;&amp;#039;. Volksliturgischer Verlag Wien-Klosterneuburg 1939. (von Moises Diaz Caneja ins Spanische übersetzt: &amp;#039;&amp;#039;Arquitectura Y liturgia&amp;#039;&amp;#039;, 1948)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volksliturgie&amp;#039;&amp;#039;. Volksliturgischer Verlag, Klosterneuburg-Wien 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die liturgische Predigt&amp;#039;&amp;#039;. 10 Bände, 1948–55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Eugen Daigeler]] |Titel=Liturgische Bildung als Weg zur tätigen Teilnahme bei Pius Parsch. Die Seele ist von Natur aus liturgisch |Hrsg= |Sammelwerk=Pius-Parsch-Studien |Band=5 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Echter |Ort=Würzburg |Datum=2006 |ISBN=9783429028503 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* [[Norbert Höslinger]], [[Theodor Maas-Ewerd]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mit sanfter Zähigkeit. Pius Parsch und die biblisch-liturgische Erneuerung.&amp;#039;&amp;#039; Österr. Kath. Bibelwerk, Klosterneuburg 1979, ISBN 3-85396-020-0.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Pius Parsch, Robert Kramreiter |Titel=Neue Kirchenkunst im Geist der Liturgie |Hrsg= |Sammelwerk=Pius-Parsch-Studien |Band=9 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Echter |Ort=Würzburg |Datum=2010 |ISBN=9783429031664 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* [[Franz Loidl]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Erzbistums Wien.&amp;#039;&amp;#039; Herold, Wien 1983, ISBN 3-7008-0223-4.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629060915/http://www.bautz.de/bbkl/p/parsch.shtml |band=6|spalten=1561-1563|autor=[[Karl Mühlek]]|artikel=Parsch, Pius (Taufname: Johann)}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|74|75|Parsch, Pius|[[Rudolf Pacik]]|118789759}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Liturgie als Gnade und Rechtfertigung. Pius Parsch und die liturgische Bewegung in ökumenischer Perspektive |Hrsg=[[Andreas Redtenbacher]] |Sammelwerk=Pius-Parsch-Studien |Band=14 |Verlag=Echter |Ort=Würzburg |Datum=2018 |ISBN=9783451315886}}&lt;br /&gt;
* Daniele Premoli: Mediator Dei, Odo Casel e Pius Parsch, in: [[Römische Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte]] 118 (2023), S. 247–264.&lt;br /&gt;
* Roman Stafin: &amp;#039;&amp;#039;Eucharistie als Quelle der Gnade bei Pius Parsch. Ein neues Verhältnis zwischen Gott und dem Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Echter Verlag, Würzburg 2004, ISBN 3-429-02662-8 (= Dissertation, Innsbruck, 1993).&lt;br /&gt;
* Johann Zabel: &amp;#039;&amp;#039;Pius Parsch. Wegbereiter der liturgischen Erneuerung.&amp;#039;&amp;#039; Sudetendeutsches Priesterwerk, Königstein 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|person|parsch|Pius Parsch}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118789759}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118789759}}&lt;br /&gt;
* [http://www.catholicauthors.com/parsch.html Autobiografie] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.pius-parsch-institut.at/ Pius Parsch Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie Klosterneuburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118789759|LCCN=no/94/5851|VIAF=31989468|NDL=00525020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Parsch, Pius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liturgiewissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augustiner-Chorherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stift Klosterneuburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liturgische Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Parsch, Pius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Parsch, Johann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Augustinerchorherr und katholischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nové Sady (Olmütz)|Neustift (Nové Sady) bei Olmütz]] (Olomouc) in Mähren&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Klosterneuburg]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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