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	<title>Pitralon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:42:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pitralon&amp;diff=391398&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: WP-Relevanz der Info besteht worin?</title>
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		<updated>2026-01-28T20:13:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WP-Relevanz der Info besteht worin?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pitralon Pre-Shave Aftershave 2017.jpg|mini|Pitralon Pre Shave und Pitralon After Shave, Deutschland, 2017]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ralon Original (Kroatien, 2016).jpg|mini|Ralon Original, wie 1927 mit Borsäure und Kampfer, Kroatien, 2016]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pitralon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|pi.tʀɐ.ˈloːn}}] ({{Audio|GT Pitralon Petra.ogg|anhören}}) ist der [[Marke (Marketing)|Markenname]] eines [[Rasierwasser]]s, das nach einer Entwicklungszeit von acht Jahren 1927 in [[Deutschland]] Marktreife erlangte und seitdem von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Ländern und wechselnden Zusammensetzungen produziert und vertrieben wird. Es hat einen hohen Bekanntheitsgrad in ganz [[Europa]] und wird darum immer wieder in Büchern, Filmen und Liedern erwähnt. Die Wortmarke „Pitralon“ wurde 1919 eingetragen, noch vor der Markteinführung des späteren Aftershaves. Der [[Marke (Recht)|Markenschutz]] für den Namen lief am 30. April 2019 aus. „Pitralon“ und seine [[Rezeptur]] sind seit 1921 Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen unterschiedlicher Fachrichtungen wie [[Betriebswirtschaftslehre]], [[Biologie]], [[Chemie]], [[Psychologie]], [[Soziologie]], [[Veterinärmedizin|Tiermedizin]], [[Virologie]] und [[Zahnmedizin]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Monatsschrift für Zahnheilkunde&amp;#039;&amp;#039; (1925), Band 35, Seite 6: Dr. Jäger schildert seine Erfolge beim Einsatz von „Pitralon“ in der Zahnheilkunde (1921).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte, Zusammensetzung und Nebenprodukte ==&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|egal|Ein Foto einer historischen Pitralon-Flasche aus der Zeit 1927-1945 wäre schön!}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] entwickelten die vom Chemie-Unternehmer [[Karl August Lingner]] (1861–1916) begründeten „[[Lingner-Werke]]“ in [[Dresden]] ein [[Antisepsis|antiseptisches]] Rasur[[tonikum]] als nicht [[Marktreife|marktreifem]] Vorläufer des späteren Rasierwassers und ließen es am 19. April 1919 vorsorglich mit der Bezeichnung „Pitralon“ als [[Marke (Recht)|Markenname]] im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] eintragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/239008/DE Markenregister-Eintrag für „Pitralon“ beim Deutschen Patent- und Markenamt], abgerufen am 2. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die „Lingner-Werke“ waren damals bereits mit dem 1892 entwickelten [[Mundspülung|Mundwasser]] „[[Odol]]“ erfolgreich. In der jährlichen Firmendokumentation findet sich als erste Beschreibung noch der [[latein]]ische Arbeitsname des Produkts und nicht der spätere Markenname:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Lingners &amp;#039;&amp;#039;‚Pitralum compositum‘:&amp;#039;&amp;#039; Eine Darstellung aus [[Teer|Nadelholzteer]] in Verbindung mit [[Ester]]n und [[Kohlenwasserstoffe]]n der Fett- und [[Benzol]]reihe. Hellgelbe, angenehm riechende Flüssigkeit. Wirkung: Tiefenwirkung, [[Entzündungshemmung|antiphlogistisch]], [[Parasitismus|antiparasitär]]. Anwendung: Rein.|Firmendokumentation des Jahres 1918 der „Lingner-Werke Actiengesellschaft“, verantwortlich: A. Alexander, F. Winkler, Seite 243.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name entwickelte sich aus der Bezeichnung „Pitral“ für ein gereinigtes, geruch- und farbloses [[Nadelholz]]öl aus ursprünglich gelbbraunem und [[Öle|ölhaltigem]] Nadelholzteer. „Pitralon“ wurde zum Namen für eine Verbindung von farblosem Pitral mit [[Chlorkohlenwasserstoffe]]n. Darauf aufbauend wurde Anfang der 1920er-Jahre das „Pitral-Haarwasser“ (mit und ohne [[Cholesterin]]-Zusatz) entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pitralon“ war eine Produktentwicklung im Zuge der [[Hygiene]]bewegung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa einsetzte. Es wurde als neues Produkt in diesem Bereich zuerst in der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen medizinischen Central-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; besprochen. Das Grundprodukt „Pitralon“ wurde anfänglich nicht als [[Körperpflege]]produkt, sondern als [[Arzneimittel]] gegen [[Trichophyton]] ([[Dermatophytose]]n, also [[Dermatomykose|Pilzerkrankungen]] der Haut sowie von [[Kopfhaar|Kopf-]] und [[Barthaar]]en), [[Eiter|eitrige]] [[Ekzem]]e, [[Impetigo contagiosa]] und [[Infektion|infizierte]] [[Wunde]]n entwickelt: Die erkrankten Stellen sollten 4- bis 6-mal pro Tag je 5 bis 10&amp;amp;nbsp;Minuten lang mit einem vollgetränkten [[Watte]]bausch bedeckt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine medizinische Central-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Ueber Pitralon&amp;#039;&amp;#039; [sic!] von Prof. Dr. Hahn und Assistenzarzt F. Hahnemann, Bremen. Ausgabe 8. Band 90, 1927.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Produkte der „Lingner-Werke“ waren die „Pitralon-Lösung“ aus einer [[Ethanol|alkoholischen]] Lösung mit 40 % Pitralon zur Behandlung des [[Gesicht]]s nach dem Rasieren und zur [[Händedesinfektion|Desinfektion der Hände]] nach dem Umgang mit infektiösem Material. Ferner wurde die Lösung gegen [[Akne]], [[Insektenstich]]e und dergleichen empfohlen. Ein weiteres Produkt war die „Pitralon-[[Salbe]]“ als alkoholhaltige [[Emulsion]] mit 40 % Pitralon gegen [[Schuppenflechte]], die auch bei [[Haustier]]en oder in der veterinärärztlichen Praxis eingesetzt werden konnte. Die Herstellung dieser beiden Produkte wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] eingestellt und danach nicht wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Einsatz in der Tiermedizin wurde „Pitralon“, vor der Weiterentwicklung zum Rasierwasser, in der [[Medizin|Humanmedizin]] angewandt und erprobt. Eine Erwähnung in einem Jahresbericht des bereits damals bedeutenden [[Merck KGaA|Chemie- und Pharmaunternehmens Merck]] in [[Darmstadt]] belegt dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das ‚Pitralon‘ ist ein Präparat aus Holzteer. H. Ihlefeldt hat es in der [[Chirurgie]] zur Wundbehandlung gebraucht und fand eine außerordentlich starke antiseptische Wirkung. Infektionen, die anderen Behandlungsmethoden wochenlang trotzten, wurden in kurzer Zeit damit überwunden. […]|[[Emanuel Merck|E. Mercks]] Jahresbericht, 1924, Seite 290.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Entwicklungszeit entstanden in den 1920er-Jahren zwei [[Dissertation]]en jeweils im Fach Veterinärmedizin von [[Werkstudent]]en an den „Linger-Werken“, welche die frühe und fachübergreifende [[wissenschaft]]liche Begleitung der [[Forschung]] zu „Pitralon“ in den „Lingner-Werken“ belegen. Beide Doktorarbeiten haben den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überstanden und sind am Standort Leipzig der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]] erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/570090792 Katalogeintrag bei der Deutschen Nationalbibliothek zur Dissertation von Ernst Dilger von 1921], abgerufen am 26. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/570905699 Katalogeintrag bei der Deutschen Nationalbibliothek zur Dissertation von Rudolf Mocker von 1927], abgerufen am 26. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1927 ebenfalls in Dresden entwickelte Rasierwasser desselben Namens enthielt, neben [[2-Propanol|Isopropanol]], [[Menthol]], [[Borsäure]] und anderen Bestandteilen der seit 1919 entwickelten und getesteten Vorläuferprodukte, auch [[Campher|Kampfer]]. Es hatte dadurch einen sehr intensiven, „medizinischen“ und schweren Geruch. Das Aftershave wurde von 1927 bis 1945 in einer [[blau|dunkelblauen]] [[Glas]]flasche mit [[schwarz]]em [[Etikett]] verkauft, das in einem [[rot]]en [[Kreis]] den [[weiß]]en Schriftzug „Pitralon“ zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Anzeige in der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Bienen-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; von 1943, einer „illustrierten Monatsschrift für die Reform der [[Imker|Bienenzucht]] im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Großdeutschen Reich]]“, wird die Wirkung von „Pitralon“-Rasierwasser wie folgt beworben: „Die Ursache für die Entstehung von [[Akne|Pickeln]], [[Pustel]]n und anderen Hautunreinheiten liegt in den tieferen Hautschichten. Eine in die Tiefe dringende Desinfektion beseitigt diese Erscheinungen. Pitralon wirkt in die Tiefe auch bei sparsamer Anwendung. Es öffnet die [[Pore]]n und [[Talgdrüse]]nausgänge der Haut, durchdringt die beiden Hautschichten und vernichtet die ins Unterhautzellgewebe eingedrungenen Entzündungserreger.“ Es ist gekennzeichnet mit dem Hinweis, dass es zur [[Zubehör|Feldausstattung]] der [[Wehrmacht|Deutschen Wehrmacht]] gehöre.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Bienen-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Mai 1943, Anzeige der „Lingner-Werke“ auf der Seite 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der medizinische Einsatz von „Pitralon“, inzwischen hauptsächlich ein etabliertes Rasierwasser, kann letztmals mit dem Lehrwerk &amp;#039;&amp;#039;Die Wunde&amp;#039;&amp;#039; des früheren [[Konzentrationslager|KZ-Arztes]] [[Paul Rostock]] belegt werden, das 1950 im [[Walter de Gruyter (Verlag)|Verlag Walter de Gruyter]] in [[Berlin]] erschien. In ihm heißt es auf Seite 123 im Abschnitt für [[Benzol]]derivate: „Das Pitralon, ein Abkömmling des Holzteers, hat eine antiseptische, [[Adstringens|adstringierende]] und [[Dehydratation (Medizin)|austrocknende]] Wirkung erheblichen Grades &amp;#039;&amp;#039;(Ihlefeldt).&amp;#039;&amp;#039; Besonders angezeigt ist es bei [[Wunde]]n mit schmierig belegten [[Granulation (Medizin)|Granulationen]] und starker [[Sekretion]].“ Nach 1950 erfolgte der [[Paradigmenwechsel]] zum reinen [[Kosmetik|Pflege- und Kosmetikprodukt]] für Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion nach dem Zweiten Weltkrieg und Nebenlinien ==&lt;br /&gt;
In der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] wurde ab 1950 bei der Firma „Lingner und Fischer“ – der [[Rechtsnachfolge]]rin der Dresdner „Lingner-Werke“ nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], die nun in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] lagen – am neuen Firmensitz in [[Düsseldorf]] ein Rasierwasser unter dem Namen „Pitralon“ hergestellt, das unverändert der originalen Rezeptur von 1927 entsprach.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.glaxosmithkline.de/consumer/html/untemehmen/firmengeschichte.html Firmengeschichte GlaxoSmithKline], abgerufen am 1. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Werbeplakat für dieses „Pitralon“ aus dem Jahr 1951 befindet sich in der [[Österreichische Nationalbibliothek|Österreichischen Nationalbibliothek]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://data.onb.ac.at/rec/baa15905283 Katalogeintrag zum Plakat von 1951 in der Österreichischen Nationalbibliothek], abgerufen am 26. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Anzeige von 1952 führt hinsichtlich des Dufts aus: „Der Pitralon=Geruch [sic!] schmeichelt nicht, er hat eine gesunde, männliche Note.“; zugleich wird darauf verwiesen, dass es für empfindliche Haut die Variante „Pitralon=Mild“ [sic!] gebe. Die Anzeige, die Teil einer Serie von acht unterschiedlichen Zeitungsanzeigen war, benennt auch die damaligen Verkaufspreise: 1,70 [[Deutsche Mark|DM]] für die 50-ml-Flasche, 2,75 DM für die 80-ml-Flasche und 4,50 DM für die 100-ml-Flasche.&amp;lt;ref&amp;gt;Ganzseitige Werbeanzeige von „Lingner und Fischer“, 1952.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im vorigen Abschnitt beschriebene herbe, „medizinische“ Duft aufgrund der beiden wichtigen Komponenten Borsäure und Kampfer entsprach ab Mitte der 1970er-Jahre nicht mehr dem Zeitgeist (sinkende [[Absatzwirtschaft|Verkaufszahlen]]), weswegen nur das abgewandelte Produkt „Pitralon Classic“ weitergeführt wurde, das 1964 mit [[Zedernöl]] und einer frischen Zitrusnote ergänzend hinzugekommen war und bis heute auf dem Markt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pitralon.com/uber-pitralon/ Artikel „Über Pitralon“ des aktuellen Herstellers], abgerufen am 31. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als hauseigene Nebenlinie zu „Pitralon“ entwickelte „Lingner und Fischer“ die Marke &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pitrell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dabei handelte es sich um ein Rasierwasser mit einer stärkeren Betonung der [[Zitruspflanzen#Verwendung|Zitrusnote]]. Verkauft wurde es von 1973 bis 1989 unter dem Namen „Pitrell – Nach der Elektrorasur“ (100 ml) in einer sechseckigen klaren Glasflasche mit einem großen braunen Kunststoffdrehverschluss als Aftershave speziell für die Benutzer von [[Elektrizität|elektrischen]] [[Rasur#Maschinelle Rasur|Rasierapparaten]]. Der Einführungspreis betrug 5,20 DM und war damit bereits im mittleren [[Marktgleichgewicht|Preissegment]] anzusiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR wurde in den „[[Leowerke]]n“ und im „VEB Elbe-Chemie“ in Dresden (den früheren „Lingner-Werken“) ab 1953 „Pitralon“ ebenfalls nach dem Originalrezept von 1927 bis zum Jahr 1990 hergestellt. Im „VEB Gerana-Kosmetik“ im „VEB Chemisches Kombinat Miltitz“, ebenfalls in Dresden, wurde in den 1970er-Jahren parallel dazu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pitralon 113&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als einzige DDR-Neuentwicklung produziert. In diesem Produkt war ein Teil des Ethanols durch das FCKW Freon-113 ([[1,1,2-Trichlor-1,2,2-trifluorethan]]) ersetzt. Der offenkundige Wortmarkenkonflikt mit dem Rechtsnachfolger „Lingner und Fischer“ im Westen wurde von beiden Seiten ignoriert; es ist keine Korrespondenz diesbezüglich im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Tschechoslowakei]] wurde ab 1954 ein Rasierwasser mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pitralon F – voda po holení&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈpɪ.tɾa.ˌlɔn ˌɛf – ˈʋɔda ˈpɔ ˈɦɔ.lɛ.ɲiː}}] ({{Audio|CZ GT Pitralon F – voda po holeni.ogg|anhören}}) hergestellt (durch den Zusatz „F“ im Produktnamen wurde einem Wortmarkenkonflikt [[Prävention|vorgebeugt]]; &amp;#039;&amp;#039;voda po holení&amp;#039;&amp;#039; bedeutet schlicht „Rasierwasser“ auf [[Tschechische Sprache|Tschechisch]] und ist Bestandteil des Markennamens), das noch heute mit unveränderter Rezeptur in [[Tschechien]] vom Hersteller „[[SpolPharma, s.r.o.]]“ aus [[Ústí nad Labem]] als [[Flüssigkeit]] ohne [[Farbstoff]] in 100-ml-Flaschen angeboten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jakseperesjelenem.cz/img/documents/1/1/76.pdf Datenblatt zu „Pitralon F“ von SpolPharma] (Stand: 20. Februar 2013), abgerufen am 1. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jakseperesjelenem.cz/100-spolpharma-pitralon-f-voda-po-holeni-100-ml/ Informationen zum tschechischen Pitralon auf der Website des aktuellen Herstellers], abgerufen am 1. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es enthält weder Borsäure noch Kampfer, dennoch ähnelt es vom Duft her einem Medizinprodukt. Dies ist auf die duftgebenden Inhaltsstoffe [[Citronellol]], [[Geraniol]] und [[Linalool]] zurückzuführen, die während des Entwicklungsprozesses der Rezeptur Mitte der 1950er-Jahre in der Tschechoslowakei verfügbar waren und nicht gegen [[Devisen]] importiert werden mussten: Die Rezeptur von „Lingner und Fischer“ aus dem Westen lag dem tschechischen Hersteller nicht vor und auch die DDR teilte ihre Rezeptur nicht, die sie durch die „Lingner-Werke“ besaß. Es handelt sich darum bei „Pitralon F – voda po holení“ um eine Neuentwicklung, die nur zufällig vom Geruch eine Ähnlichkeit mit der Original-Rezeptur von 1927 aufweist. Die Marke „Pitralon“ war schon vor dem Krieg bekannt und diente deswegen als Inspiration für dieses Produkt, das im gesamten [[Ostblock]] über [[Jahrzehnt]]e in hohen Stückzahlen verkauft wurde und für die fortschreitende Etablierung des Markennamens „Pitralon“ auch in Ost-Europa sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der damals eigenständige Parfumhersteller [[Jovan (Parfumhersteller)|Jovan]] in [[Baden-Baden]] („Jovan“ gehört heute als Kosmetikmarke zu „[[Unilever]]“) produzierte in den 1970er-Jahren ([[Lizenz|lizenziert]] durch „Lingner und Fischer“) ein Rasierwasser und ein [[Parfüm#Verdünnungsklassen|Eau-de-Toilette]] mit dem Namen „Pitralon Moschus“. Bei dieser Nebenlinie des Produkts wurden die ab den 1960er-Jahren populär gewordenen leichten Zitronenduftnoten durch einen schweren [[Moschus]]duft ersetzt, der in den 1970er-Jahren als Herrenduft beliebt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1990 übernahm „SmithKlineBeecham“ (heute „[[GlaxoSmithKline]] Deutschland“) mit Sitz in [[Hamburg]] die Marke „Pitralon“ und verkaufte sie 1993 an das Unternehmen „[[Sara Lee]] Deutschland GmbH“ mit Sitz in [[Mainz]]. Ab diesem Eigentümerwechsel wurde kurze Zeit in Deutschland eine Variante hergestellt, die sich „Pitralon fresh @ work“ nannte,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.superlather.com/sc_images/products/427_large_image.jpg Abbildung einer Verpackung und Flasche der Variante „Pitralon fresh @ work“], abgerufen am 3. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich begann die „Sara Lee Household and Body Care Schweiz AG“ in [[Lupfig]] ([[Kanton Aargau]]) mit der Herstellung einer Variante, die in modifizierter Form die Rezeptur von „Lingner und Fischer“ aus den 1950er-Jahren bzw. von 1927 aufgriff. Für den österreichischen Markt produzierte „Sara Lee Household &amp;amp; Body Care Österreich AG“ die deutsche „Pure“-Variante unter der Bezeichnung „Pitralon Original“ in identischer Zusammensetzung.&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Chalupa: &amp;#039;&amp;#039;Motivation und Bindung von Mitarbeitern im Darwiportunismus. Motivations- und Bindungsstrategien für Mitarbeiter in einer darwiportunistischen Arbeitswelt. Eine empirische Überprüfung der DWP-Thesen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der Universität des Saarlandes. Seite 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben wurden während der „Sara Lee“-Zeit Eau-de-Toilettes, [[Seife|Handseifen]] und [[Duschgel]]s mit „Pitralon-Duft“ hergestellt und vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 ist „Sara Lee“ nicht mehr die Produzentin von Pitralon, weil die gesamte Körperpflegesparte in dem Jahr an „Unilever“ verkauft wurde. Bis auf die Variante „Pitralon fresh @ work“ und die nicht der Gesichtspflege dienenden Produkte wurden alle „Sara Lee“-Entwicklungen beim Eigentümerwechsel beibehalten; der Standort für die Produktion von „Pitralon 160 ml“ wurde verlegt, verblieb aber in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unilever veröffentlichte im Juli 2013 erstmals die grundsätzliche anteilige Zusammensetzung der beiden damaligen „Pitralon“-Standardvarianten: Demnach bestanden das Aftershave und das Pre-Shave aus maximal 90 % Alkohol, maximal 25 % weiteren Inhaltsstoffen wie hautpflegenden Substanzen, Lösungsvermittlern, Pflanzenextrakten und Feuchtigkeitsmitteln, zu 10 % aus Parfümölen, zu maximal 1 % Farbstoffen und einem diesen Grundstoff ergänzenden Wasserzusatz von 100 %, also der Menge der [[Summe]] aller vorgenannten Stoffe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://unilever-media.com/unilever-media/sdbMdbFileHandler/media/original/9a360554-aaf7-4cb8-be7e-292472edc274.pdf |wayback=20171201031829 |text=Gruppenmerkblatt für kosmetische Artikel 4.7 (Pitralon) |archiv-bot=2019-05-07 15:43:21 InternetArchiveBot }} von Unilever (Denise Obermann), veröffentlicht am 5. Juli 2013, abgerufen am 26. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die exakte Zusammensetzung wurde nicht bekannt gegeben und blieb ein [[Geheimnis|Firmengeheimnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Unilever“ trennte sich 2014 von der Marke „Pitralon“. Seitdem werden alle Produkte der „Pitralon“-Linie von „[[Labori International BV]]“ mit Sitz in [[Breda]] in drei Varianten in den [[Niederlande]]n hergestellt, wobei der „Unilever“-Produktionsstandort in der Schweiz für „Pitralon 160 ml“ als vierte Variante übernommen wurde. Eigentumsrechtlich gehört „Labori International BV“ der [[Investmentgesellschaft]] „[[Glacier Bay Invest BVBA]]“, die im belgischen [[Schilde (Belgien)|Schilde]] bei [[Antwerpen]] ansässig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in [[Kroatien]] von der Firma „[[Atlantic grupa|Atlantic Grupa D. D.]]“ mit Sitz in [[Zagreb]] produzierte und dort in 50- und 85-ml-Flaschen angebotene Rasierwasser &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ralon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈɾa.lɔn}}] ({{Audio|HR GT Ralon.ogg|anhören}}) wird als einziges heute angebotenes Produkt nach der deutschen Originalrezeptur von 1927 hergestellt und enthält darum auch Borsäure und Kampfer, worauf der – aufgrund des bis 2019 bestehenden Markenschutzes verkürzte – Produktname sowie die historisierende Verpackungsgestaltung Hinweise geben sollen. Der Produzent vermeidet es aus [[Rechtswissenschaft|juristischen]] Gründen auf der [[Homepage]] für die „Ralon“-Produkte Hinweise auf „Lingner und Fischer“, „Pitralon“ und dessen Rezeptur von 1927 zu nennen. Sie werden darum nicht als „medizinisch“ oder „herbe“ beschrieben, sondern als „Duft nach [[rauch]]igem [[Leder]], das durch [[Flieder]]-, [[Palisander]]-, [[Rosen]]- und [[Thymiane|Thymian]]-Duft sowie eine [[Zimt]]note ergänzt wird“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ralon&amp;quot;&amp;gt;[http://www.atlantic.hr/en/our-products/pharma-and-personal-care/ralon/ Produktübersicht der „Ralon-Linie“ von Atlantic Grupa D. D.], abgerufen am 12. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Produkte der „Ralon“-Linie sind „Ralon Sport“ (85-ml-Flasche) und die „Ralon Shaving Cream“, eine Rasiercreme in der 70-ml-Tube.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ralon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pitralon-Varianten des derzeitigen Wortmarkeninhabers ==&lt;br /&gt;
Die Variante „Pitralon Classic“ (grüner Flaschenverschluss, grünes Etikett) wird in Deutschland und den Niederlanden vertrieben. Sie ist heute zwar die „dienstälteste“ Pitralon-Variante, die aber erst seit 1964 auf dem Markt ist, obwohl sich auf der Verpackung der Hinweis „seit 1927“ befindet, der sich darum nur auf den Namen und nicht auf die Rezeptur beziehen kann. Neben der &amp;#039;&amp;#039;Aftershave-Lotion&amp;#039;&amp;#039; gibt es seit den 1970er-Jahren ergänzend eine &amp;#039;&amp;#039;Preshave-Lotion&amp;#039;&amp;#039; unter demselben Namen und in gleicher Verpackung für den Einsatz vor einer elektrischen Rasur. Die Variante „Pitralon Pure“ (schwarzer Flaschenverschluss, rotes Etikett) wird in Deutschland, Österreich (dort unter dem Namen „Pitralon Original“) und den Niederlanden vertrieben. Die Variante „Pitralon Polar“ (schwarzer Flaschenverschluss, hellblaues Etikett) wird in Deutschland, Österreich und den Niederlanden vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obige drei Varianten haben nichts mit der Originalrezeptur von 1927 gemeinsam, sondern sind Neuentwicklungen, die aktuell in den Niederlanden hergestellt werden. Charakteristisch für diese ist die Verwendung von natürlichem Zedernöl, das den typischen Duft der Anfang der 1960er-Jahre entwickelten „Pitralon“-Varianten ausmacht, und kein historischer Bestandteil von „Pitralon“ ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Produkt, das laut Herstellern der Originalrezeptur nachempfunden sein soll, wird unter der Bezeichnung „Pitralon 160 ml“ in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz vertrieben. Es enthält – im Gegensatz zum im vorherigen Abschnitt erwähnten kroatischen „Ralon“ – weder Borsäure noch Kampfer, womit zwei zentrale Komponenten der Rezeptur von 1927 fehlen. Die Markteinführung erfolgte 1993, als die Marke „Pitralon“ zum Hersteller „Sara Lee“ gehörte. Während der „Unilever-Phase“ (2010/2011) wurde dieses Rasierwasser von „[[Unilever#Verwaltung|Unilever Schweiz]]“ in [[Thayngen]] ([[Kanton Schaffhausen]]) weiter produziert und der vorherige Produktionsstandort in [[Lupfig]] ([[Kanton Aargau]]) aufgegeben. Der derzeitige niederländische Markenrechtsinhaber und Hersteller „Labori International BV“ hat den Standort in der Schweiz von „Unilever“ übernommen und führt die dortige Produktion weiter. Eine Flasche dieses „Pitralons“ kostet etwa viermal mehr (Stand: 2018) als die zuvor genannten Varianten. Es ist damit das mit Abstand teuerste Produkt der Marke und wird in einer [[Historisierend|historisierenden]] bauchigen, braunen Flasche mit einem großen, kreisförmigen, roten Etikett und schwarzem Drehverschluss aus [[Kunststoff]] verkauft. Diese Variante wird als „Schweizer Pitralon“ &amp;#039;&amp;#039;(„Berühmtes Schweizer Rasierwasser mit unaufdringlichem Duft.“)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manufactum.de/suche/?q=pitralon&amp;amp;p=1 Beschreibung „Schweizer Pitralon“ auf manufactum.de], abgerufen am 1. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder „Original Schweizer Pitralon“ &amp;#039;&amp;#039;(„[…] diese Original Schweizer Rezeptur des weltbekannten PITRALON unterscheidet sich wesentlich von der modernen deutschen Variante mit Zedernduft.“, die Produktbeschreibung endet mit dem [[Schweizerdeutsch|schweizerdeutschen]] Schlusssatz: „Me gschpüürt, wie’s würkt.“)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://shop.nassrasur.com/de/Aftershave-Cologne-/-Duefte/Orig.-Schweizer-PITRALON-AS-160ml-Testmenge-10ml Beschreibung „Original Schweizer Pitralon“] auf nassrasur.com, abgerufen am 1. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; beworben. Der Zusatz „Original“ ist insofern irreführend, weil es sich bei diesem Produkt, wie oben ausgeführt, aufgrund fehlender Inhaltsstoffe &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; um die Original-Rezeptur der „Lingner-Werke“ von 1927, sondern um eine Neuentwicklung aus den 1990er-Jahren des damaligen Produzenten „Sara Lee“ handelt. Der Aussage zur „modernen deutschen Variante mit Zedernduft“ ist gleichfalls zu hinterfragen, da dieses heute als „Standard-Pitralon“ in Deutschland erhältliche Rasierwasser seit mehr als 50 Jahren in unveränderter Rezeptur auf dem Markt ist; es wurde 29 Jahre &amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; dem „Pitralon“ aus der Schweiz auf den Markt gebracht, weswegen es nicht als „modern“ im Vergleich mit dem Produkt aus der Schweiz bezeichnet werden kann. Zudem ist der Begriff „Zedernduft“ falsch, weil der Duft des „Standard-Pitralons“ durch Zitrusöl entsteht, das beigefügte Zedernöl ist geruchsneutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuelle Hersteller „Labori International BV“ bietet innerhalb seiner Pitralon-Produktreihe mit „Pitrell von Pitralon – VOR der Elektrorasur“ eine weitere Variante als Pre-Shave an, die in Österreich und der Schweiz vertrieben wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pitralon.com/produkte/pitrell-pre-shave/ Angaben zu „Pitrell von Pitralon“ auf der Website des Herstellers], abgerufen am 31. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es orientiert sich in der Zusammensetzung am Rasierwasser der 1973 von „Lingner und Fischer“ eingeführten Nebenlinie zu „Pitralon“. Um die Änderung in der Anwendung hervorzuheben (ein Pre-Shave statt eines After-Shaves), wird das „vor“ in [[Versalien]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Populärkultur ==&lt;br /&gt;
Das Aftershave „Pitralon“ wird in einigen Romanen und Liedern erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche [[Rote Armee Fraktion|RAF]]-[[Terrorismus#Ableitungen – Terrorist|Terrorist]] [[Andreas Baader]] verwendete „Pitralon“ in den 1960er- und 1970er-Jahren als Aftershave. Er kaufte es nachweislich auf der [[Flucht]] in einer [[Drogerie]] in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] und ließ es sich später mehrfach in die [[Justizvollzugsanstalt Stuttgart]]-Stammheim liefern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Koenen]]: &amp;#039;&amp;#039;Vesper, Ensslin, Baader: Urszenen des deutschen Terrorismus&amp;#039;&amp;#039;. [[Kiepenheuer &amp;amp; Witsch]], 2003. ISBN 9783462033137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1982 stutzte sich der deutsche [[Fußball]]nationalspieler [[Paul Breitner]] vor der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1982|Fußball-Weltmeisterschaft]] im Rahmen einer Werbekampagne für „Pitralon“ seinen Vollbart zu einem [[Schnurrbart]] und erhielt dafür 150.000 DM.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d1mquhhbkq1b1r.cloudfront.net/2011/02/08/179158_web.jpg?1297174469 Scan der Werbung von 1982 in einer Fernsehzeitschrift], abgerufen am 31. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lokalkompass.de/essen-werden/sport/fussballer-und-werbung-breitner-kirsten-und-gascoigne-wir-ruelpsen-nicht-wir-kotzen-schon-d42248.html „Fußballer und Werbung: Breitner, Kirsten und Gascoigne – Wir rülpsen nicht, wir kotzen schon!“], Artikel auf [[WVW/ORA Anzeigenblätter|lokalkompass.de]] vom 9. Februar 2011, abgerufen am 31. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist „Pitralon“ der Name einer [[Country-Musik|Rock- und Countryband]], die ihren Namen vom gleichnamigen Aftershave abgeleitet hat und darum auf ihrer [[Website]] ein historisches Werbeplakat für „Pitralon“ präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pitralonmusic.com/ Website] der Band „Pitralon“, abgerufen am 26. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Sachsen]] wurde 2014 eine [[Diebstahl|Autoschieber-Bande]] aus Tschechien verurteilt, die jahrelang in den Medien als „Pitralon-Bande“ bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sächsische.de/das-ende-der-pitralon-bande-3002006.html Artikel] in der [[Sächsische Zeitung|Sächsischen Zeitung]] vom 24. Dezember 2014 von Alexander Schneider: „Das Ende der Pitralon-Bande“, abgerufen am 23. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Otto Waalkes]] erwähnte „Pitralon“ als letztes alkoholisches Mittel in seinem Lied „Grund zum feiern“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Schweizer Musikgruppe [[Patent Ochsner]] (MTVunplugged) erwähnt „Pitralon“ in ihrem Song &amp;#039;&amp;#039;Herr Flühmann&amp;#039;&amp;#039; (Album: &amp;#039;&amp;#039;Finitolavoro – The Rimini Flashdown Part III&amp;#039;&amp;#039;) mit dem Text: „schwümmt es paar längine im pitralon &amp;amp; macht sech uuf, d wäut gah z erobere“ zu Deutsch: „schwimmt ein paar Längen in Pitralon und macht sich auf, die Welt zu erobern“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls erwähnt wird es mit dem Satz „Ich betrete voll Elan den Tanzsalon, eingehüllt in eine Wolke Pitralon.“ in dem Lied &amp;#039;&amp;#039;Märchenprinz&amp;#039;&amp;#039; der österreichischen Pop-Rock-Band [[Erste Allgemeine Verunsicherung|EAV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martina Chalupa: &amp;#039;&amp;#039;Motivation und Bindung von Mitarbeitern im Darwiportunismus. Motivations- und Bindungsstrategien für Mitarbeiter in einer darwiportunistischen Arbeitswelt. Eine empirische Überprüfung der DWP-Thesen&amp;#039;&amp;#039;. Abschnitt zu „Sara Lee“ und „Pitralon“ (Seite 82). Dissertation an der [[Universität des Saarlandes]]. Hampp-Verlag München, 2007. ISBN 978-3-86618-178-6.&lt;br /&gt;
* Pavel Cingl: &amp;#039;&amp;#039;Pitralon&amp;#039;&amp;#039;. Pijavice-Verlag, [[Prag]] 2012. ISBN 978-80-905164-1-0.&lt;br /&gt;
* Ernst Dilger: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über Pitralon&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation an der tierärztlichen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]], [[Berlin]]. [[Słupsk|Stolp]] in [[Pommern]], 1921. Keine [[Internationale Standardbuchnummer|ISBN]].&lt;br /&gt;
* Ulrich Giersch: [[Ausstellungskatalog|Katalog]] zur [[Ausstellung]] &amp;#039;&amp;#039;Schmerz lass nach: Drogerie-Werbung der DDR&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutsches Hygiene-Museum|Deutschen Hygiene-Museum Dresden]], 1992. ISBN 9783928710015.&lt;br /&gt;
* Peter Erik Hillenbach: &amp;#039;&amp;#039;Gebrauchsanweisung für das Ruhrgebiet&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel „Unsere Männer riechen nach Pitralon“. Piper-Taschenbuch, 2009. ISBN 978-3492275903.&lt;br /&gt;
* Gehe und Co., Dresden: &amp;#039;&amp;#039;Gehes Codex der pharmazeutischen Spezialpräparate mit Angaben über Zusammensetzung, Indikationen, Zubereitungsformen und Hersteller&amp;#039;&amp;#039;. Eintrag zu „Pitralon“ (Seite 763). [[University of Michigan]], 1926. Keine ISBN.&lt;br /&gt;
* [[Helene Karmasin]]: &amp;#039;&amp;#039;Produkte als Botschaften. Konsumenten, Marken und Produktstrategien&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel „Beispiel: Pitralon“ (Seite 402 ff.). 4. Auflage, mi-Fachverlag, 2007. ISBN 978-36-360310-0-6&lt;br /&gt;
* Helene Karmasin: &amp;#039;&amp;#039;Wahre Schönheit kommt von außen&amp;#039;&amp;#039;. Abschnitt „Pitralon“. [[Ecowin Verlag]], Salzburg 2011. ISBN 9783711000064.&lt;br /&gt;
* Kurt Keller: &amp;#039;&amp;#039;Über die Behandlung von Hauterkrankungen der Haustiere mit Pitralon und Pitralonsalbe&amp;#039;&amp;#039;. [[Tierärztliche Hochschule Dresden|Königliche Tierärztliche Hochschule zu Dresden]]. Verlag Müller, 1923. Keine ISBN.&lt;br /&gt;
* Rudolf Mocker: &amp;#039;&amp;#039;Pitralon in der tierärztlichen Klein-Chirurgie&amp;#039;&amp;#039;. Veterinärärztliche Dissertation an der [[Universität Leipzig]]. [[Lucka]] in [[Thüringen]], 1927. Keine ISBN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pitralon}}&lt;br /&gt;
* [https://pitralon.com/ Offizielle deutsche Website &amp;#039;&amp;#039;pitralon.com&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bartpflege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname (Kosmetik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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