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	<title>Pitirim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:53:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pitirim&amp;diff=2575652&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: ISBN-Format</title>
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		<updated>2024-07-23T16:46:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN-Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RIAN archive 662287 Metropolitan Pitirim and Raisa Gorbacheva.jpg|mini|Metropolit Pitrim (links) mit [[Raissa Gorbatschowa]] (1989)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pitirim von Wolokolamsk und Jurjew&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;Konstantin Wladimirowitsch Netschajew&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Januar]] [[1926]] in [[Mitschurinsk|Koslow]]; † [[4. November]] [[2003]] in [[Moskau]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://graniru.org/Society/Religion/m.49604.html (Умер митрополит Питирим)] (grani.ru, 5. November 2003, russisch, abgerufen am 12. März 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]], russisch-orthodoxer [[Priester]], [[Erzbischof]] und [[Metropolit]] der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|Russisch-Orthodoxen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Konstantin Wladimirowitsch Netschajew war das jüngste von elf Kindern. Sein Vater war ein Priester in den Anfangsjahren der Herrschaft der [[Bolschewiki]]. Konstantin war unter den Kindern das einzige, das den Bildungsweg zum Kleriker einschlug. Die anderen Geschwister ergriffen Berufe wie [[Ingenieur]] oder [[Architekt]]. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] begann er seine theologische Ausbildung. Damit eröffnete sich ihm die begründete Aussicht, eine der vielen offnen Priesterstellen der Kirche nach den [[Stalinsche Säuberungen|Stalinschen Säuberungen]] zu erhalten. Unter [[Alexius II.|Patriarch Alexei]] wurde er 1945 [[Subdiakon]]. 1947 studierte er am [[Moskauer Geistliche Akademie|Moskauer Theologischen Seminar]]. 1951 besuchte er als erster [[Absolvent]] die [[Moskauer Geistliche Akademie]], wo er seine [[Doktorarbeit]] über den [[Simeon (Prophet)|neutestamentlichen Simeon]] einreichte. 1952 wurde er zum [[Diakon]] [[Weihesakrament#Diakonat|geweiht]], und 1956 empfing er die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Danach trat er in eines der wenigen wieder eröffneten [[Kloster|Klöster]] ein, empfing die [[Tonsur]] und erhielt den [[Ordensname]]n &amp;#039;&amp;#039;Pitirim&amp;#039;&amp;#039; in Erinnerung an den Heiligen [[Pitirim von Tambow]]. 1959 wurde er zum [[Inspektor]] der theologischen Schulen Moskaus bestimmt. Am Moskauer Seminar und an der Akademie lehrte er drei Jahrzehnte die Geschichte der [[Glaubensbekenntnis|abendländischen Symbole]]. Seit 1957 lehrte er das Fach [[Neues Testament]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1963 wurde Pitirim zum Bischof von [[Wolokolamsk]] geweiht und [[Vikar]] der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|Moskauer Diözese]]. 1971 wurde er [[Erzbischof]]. 1986 wurde er zum Metropoliten von Wolokolamsk und Jurjew ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 wurde er beauftragt mit der Herausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Journal des Moskauer Patriarchen&amp;#039;&amp;#039;, und 1963 wurde Pitirim Leiter des Amts für Veröffentlichungen des [[Patriarchat (Kirche)|Patriarchats]]. Mehrere Jahre fungierte er auch als Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Bogoslowskije Trudy&amp;#039;&amp;#039; („Die theologischen Werke“). Als Leiter des Verlages der russischen Kirche wurde er heftig dafür kritisiert, dass unter seiner [[Ägide]] in mehr als drei Jahrzehnten nur ein paar tausend [[Bibel]]n und einige theologische Bücher erschienen sind. Während der Tausend-Jahr-Feiern im Jahr 1988 zum Gedenken an die [[Christianisierung der Rus]] konnte die Kirche ihre Ansichten offener zum Ausdruck bringen, und so musste Metropolit Pitirim offene Kritik für seinen Mangel an verlegerischer Tätigkeit einstecken. Danach nahm sein Einfluss auf die Veröffentlichungen mehr und mehr ab, auch wenn er noch bis Dezember 1994 seine Stellung zu erhalten suchte. Pitirim galt als Mann, der die sowjetischen politischen Ziele unterstützte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;independent&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.independent.co.uk/news/obituaries/metropolitan-pitirim-37470.html |titel=Metropolitan Pitirim |autor=Felix Corley |werk=[[Independent]] |datum=2003-11-17 |sprache=en |abruf=2021-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hat mehrfach die Haltung der Kirche zu den [[UN-Menschenrechtskommission|individuellen Menschenrechten]] kritisiert. Seine Kritik schloss auch ein die Position des Märtyrer-Patriarchen [[Tichon (Patriarch)|Tichon]] und [[Andrei Dmitrijewitsch Sacharow|Andrei Sacharow]] für ihre Opposition gegen den Sozialismus und die Schürung von Konflikten mit dem sowjetischen Staat. Das [[KGB]] hatte ihn unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Abbat&amp;#039;&amp;#039; (russisch für „Abt“) registriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;independent&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theguardian.com/news/2003/nov/18/guardianobituaries.russia |titel=Metropolitan Pitirim |autor=Michael Bourdeaux |werk=Teh Guardian |datum=2003-11-18 |sprache=en |abruf=2021-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 1980er Jahren wurde Pitirim zu einem der drei leitenden Bischöfe ernannt, die im [[Kongress der Volksdeputierten]] die Position der Kirche zu vertreten hatten. Während der [[Januarereignisse in Litauen 1991]] und bei den gleichzeitigen Unabhängigkeitskämpfen in [[Riga]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-AnmE7bHxCpEC-24&amp;quot;&amp;gt;Volker Hagemann: &amp;#039;&amp;#039;Riga, Tallinn, Vilnius.&amp;#039;&amp;#039; Trescher Verlag, 2008, ISBN 978-3-89794-105-2, S.&amp;amp;nbsp;24. {{Google Buch|BuchID=AnmE7bHxCpEC|Seite=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unterstützte er die [[sowjetische Armee]]. Dem [[Russische Verfassungskrise 1993|Putschversuch des reformfeindlichen Volksdeputiertenkongresses gegen Jelzin]] galt seine Sympathie.&lt;br /&gt;
Nachdem 1989 das verwüstete [[Joseph von Wolokolamsk|Iossif-Wolozki]]-Kloster&amp;lt;ref&amp;gt;{{ruS|Иосифо-Волоцкий монастырь}} / &amp;#039;&amp;#039;Iossifo-Wolozki monastyr&amp;#039;&amp;#039;, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Iosifo-Volockij monastyr&amp;#039;}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Wolokolamsk]] an die Kirche zurückgegeben wurde, organisierte Pitirim ein Programm zu seiner Instandsetzung, so dass es seinen früheren Glanz zurückerhielt.&lt;br /&gt;
Pitirim gehörte zu den Teilnehmern der I., II. und VI. [[Allchristliche Friedensversammlung|Allchristlichen Friedensversammlung]] (ACFV), die die [[Christliche Friedenskonferenz]] (CFK) in [[Prag]] durchführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tysjačeletie počitanija presvjatoj bogorodicy na Rusi i v Germanii&amp;#039;&amp;#039;, Mjunchen : Šnell&amp;#039; und Štajner, 1990&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tausend Jahre Marienverehrung in Russland und Bayern&amp;#039;&amp;#039;, München : Schnell u. Steiner, 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tausend Jahre heiliges Russland&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg im Breisgau : Herder-Taschenbuch-Verl., 1988, Orig.-Ausg.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die russische orthodoxe Kirche&amp;#039;&amp;#039;, Berlin : de Gruyter - Evang. Verl.-Werk, 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tausend Jahre heiliges Russland&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg im Breisgau : Herder-Taschenbuch-Verl., 1987, Orig.-Ausg.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pitirim von Wolokolamsk&amp;#039;&amp;#039;, Tutzing : Evang. Akad., 1987, 2. Aufl.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Orthodoxe Kirche in Russland&amp;#039;&amp;#039;, Zürich : Orell Füssli, 1982&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Millennium der Taufe Russlands im Kontext der ökumenischen Zusammenarbeit zwischen Ost und West für Entspannung&amp;#039;&amp;#039;, Tutzing : [Evang. Akad.], 1986&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pitirim von Wolokolamsk&amp;#039;&amp;#039;, Tutzing : Evang. Akad., 1986&lt;br /&gt;
* Mayer, Fred / Pitirim, Erzbischof von Volokolamsk: &amp;#039;&amp;#039;Die orthodoxe Kirche in Rußland&amp;#039;&amp;#039;, (ISBN 3-280-01227-9 / 3-280-01227-9)&lt;br /&gt;
* Die Russische orthodoxe Kirche; Hrsg. von Metropolit Pitirim von Volokolamsk und Jurjev; Langues : Anglais, Allemand; Sujets : eglise orthodoxe. russie.-1977 / russie. religion. eglise orthodoxe.-1917 / eglise orthodoxe. u.r.s.s.1917-1988 / u.r.s.s. religion. eglise orthodoxe.1917-1988, W. de Gruyter ; Berlin, ISBN 3-11-011399-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die russische orthodoxe Kirche&amp;#039;&amp;#039;, Berlin - New York: De Gruyter – Evangelisches Verlagswerk GmbH 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexandrova / Suzdaltseva: &amp;#039;&amp;#039;Departing Rus&amp;#039;. The Stories of Metropolitan Pitirim.&amp;#039;&amp;#039; St. Petersburg, 2007.&lt;br /&gt;
* Coelestin Patock OSA: &amp;#039;&amp;#039;Zum Heimgang von Metropolit Pitirim (Necaev).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostkirchliche Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band 53, Ausgaben 1-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.theguardian.com/news/2003/nov/18/guardianobituaries.russia Nachruf in &amp;#039;&amp;#039;The Guardian.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 11. März 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103280405|LCCN=n82060078|VIAF=59087899}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russisch-orthodoxer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Zeichen der Ehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (KGB)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pitirim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pitirim von Wolokolamsk und Jurjew (vollständiger Name); Netschajew, Konstantin Wladimirowitsch (Geburtsname); Питирим Волоколамский и Юрьевский (russisch); Нечаев, Константин Владимирович (Geburtsname, russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Priester, Erzbischof und Metropolit der Russisch-Orthodoxen Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mitschurinsk|Koslow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. November 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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