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	<title>Pitasch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2026-02-17T22:15:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Pitasch wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Pitasch.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Ilanz/Glion&lt;br /&gt;
| BFS = 3578&lt;br /&gt;
| PLZ = 7111&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.73&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.22&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1060&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 10.76&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 99&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2013&lt;br /&gt;
| WEBSITE =[https://www.ilanz-glion.ch/portrait/fraktionen/pitasch Webseite]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Pitasch 2013.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pitasch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Pitasch.ogg|[piˈtaːʃ]}}) ist eine Ortschaft in der Gemeinde [[Ilanz/Glion]] und liegt in der [[Val Lumnezia]], Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 31. Dezember 2013 bildete Pitasch eine eigene [[politische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf einer Terrasse zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;Rieinertobel&amp;#039;&amp;#039; ({{rmS}} &amp;#039;&amp;#039;Val Renastga&amp;#039;&amp;#039;) im Norden und dem &amp;#039;&amp;#039;Pitascherboden&amp;#039;&amp;#039; (romanisch &amp;#039;&amp;#039;Val da Pitasch&amp;#039;&amp;#039;) im Süden. Obwohl geografisch im [[Val Lumnezia]] gelegen, gehörten die Orte [[Riein]] und Pitasch wegen ihrer Nähe zu [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]] und der dortigen Talebene des Rheines schon vor ihrer Fusion mit Ilanz politisch und kirchlich zur [[Gruob]], gleichbedeutend mit romanisch &amp;quot;Foppa&amp;quot;. Das regionale Zentrum Ilanz ist 4,5&amp;amp;nbsp;km von Pitasch entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch wichtig war der einstige Passübergang übers [[Güner Lückli]] ins [[Safiental]] und von dort weiter nach Italien. Das einstige Gemeindegebiet stieg vom [[Glenner]] bis zum Güner Horn (romanisch &amp;#039;&amp;#039;Piz Gün&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|2851|CH}}) von West nach Ost an. Vom gesamten ehemaligen Gemeindegebiet von 1081&amp;amp;nbsp;ha sind 531&amp;amp;nbsp;ha von Wald und Gehölz bedeckt. Weitere 339&amp;amp;nbsp;ha können landwirtschaftlich genutzt werden, zumeist als [[Maiensäss]]e. Nebst 195&amp;amp;nbsp;ha unproduktiver Fläche (überwiegend Gebirge) gibt es 16&amp;amp;nbsp;ha Siedlungsfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pitasch Riein.jpg|mini|Pitasch mit Blick auf [[Riein]]]]&lt;br /&gt;
Frühe Siedlungsspuren sind keine zu finden. Pitasch wird bereits um 801 und 850 als &amp;#039;&amp;#039;Pictaui&amp;#039;&amp;#039; und im Jahre 960 als &amp;#039;&amp;#039;Pictaso&amp;#039;&amp;#039; in Urkunden aus dem 16. Jahrhundert erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Bündner Historiker [[Otto P. Clavadetscher|Otto Clavadetscher]] vermutete einen Wortstamm, dem auch die französische Stadt [[Poitiers]] zugrunde liegt. Pictaui war die [[Schweiz in römischer Zeit|römische]] Bezeichnung für eine Siedlung an einer Weggabelung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg von Ilanz nach Pitasch über das Güner Lückli spielte bis zur Eröffnung des [[Viamala]]-Weges von 1473 eine wichtige Rolle als Transitroute in den Süden und für den Viehhandel in die Lombardei. Er wurde insbesondere auch von den [[Walser]]n des [[Safiental]]es oft benutzt. Der Gebirgspass spielte aber auch im europäischen Saumverkehr über die Alpenpässe eine wichtige Rolle. 1477 wurden die am Passweg zum Güner Lückli gelegene Alp Moliet durch die Lugnezer Vögte Gilli [[Mont (Familie)|de Mont]] und Hertli von [[Capol (Adelsgeschlecht)|Capol]] aus [[Vella GR|Vella]] aufgeführt. Sie kontrollierten und unterhielten die Passroute ins Safiental und Richtung Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pitasch ist bereits um 840 ein [[Karolinger|karolingisches]] [[Königspfalz|königliches Gut]] nachgewiesen. Die königliche 1487 erwähnte [[Eigenkirche]] mit St.-Martin-[[Patrozinium]] wurde 960 von [[Otto I. (HRR)|König Otto I.]]&amp;lt;!-- Otto wurde erst 962 Kaiser.--&amp;gt; dem [[Bistum Chur#Mittelalter|Bischof von Chur]] im Tausch übertragen. Besitzer des im 12./13. Jahrhundert erbauten Saalhauses im Dorfkern waren vermutlich die 1139 urkundlich erwähnten Herren von Pitasch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Mittelalter]] herrschten verschiedene bischöfliche [[Ministeriale|Ministerialgeschlechter]] in Pitasch als Lehensträger. Nachfolger waren die [[Freiherren von Belmont]] und nach deren Aussterben jene von [[Freiherren von Sax|Sax-Misox]]. Letztere verkauften 1483 ihre Herrschaftsrechte dem Churer Bischof.&lt;br /&gt;
Im [[Spätmittelalter]] waren vor allem die Freiherren von [[Montalt]] in Pitasch begütert. 1350 sind ein [[Meierhof]] im Dorf und östlich von Pitasch eine [[Hufe|Hube]] in Cabiena mit Getreide- und Käseabgaben bezeugt. Pitasch teilte bis ins 16. Jahrhundert die politische Geschichte der Herren von [[Castrisch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Ausgrabungen an der [[Reformierte Kirche Pitasch|reformierten Kirche]] bezeugten zudem eine Nonnenpforte, welche den Einfluss des Klosters [[Cazis]] in Pitasch nachwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchgemeinde wurde 1487 selbstständig durch die Loslösung von [[Sagogn]] und trat 1526 zur [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] über. Zwölf Jahre später kauften sich die Pitascher frei. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts bildet das überwiegend [[Bündnerromanisch|rätoromanische]] Pitasch mit [[Duvin]] und [[Riein]] eine reformierte Kirchgemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Neuzeit war das Dorfleben zur Hauptsache durch den bäuerlichen Alltag geprägt.&lt;br /&gt;
Die Pitascher Mühle, Säge und das Wirtshaus am Glenner sind seit jeher gewerblicher Mittelpunkt. Basis des Erwerbs ist indes die dreistufige Viehwirtschaft. 1984 wurde eine Gesamtmelioration beschlossen, 1988 das Gemeindezentrum eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Das Dorfbild ist noch weitgehend intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2014 fusionierte Pitasch mit den damaligen Gemeinden [[Castrisch]], [[Duvin]], [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]], [[Ladir]], [[Luven]], [[Pigniu]], [[Riein]], [[Rueun]], [[Ruschein]], [[Schnaus]], [[Sevgein]] und [[Siat]] zur neuen Gemeinde Ilanz/Glion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ siehe auch Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[Lumnezia#Geschichte|Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Lumnezia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Pitasch wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Silber (weiss) auf grünem [[Dreiberg]] drei grüne [[Tanne (Heraldik)|Tannen]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = Übernahme des [[Siegel]]motivs aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ins Wappen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pitasch 2022.JPG|mini|Pitasch von Süden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pitasch Kirche.jpg|mini|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| 2004|| 2013&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 96|| 105|| 125|| 118|| 117|| 99&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2004 lebten im Dorf ausser zwei Bewohnern alles (=&amp;amp;nbsp;98,32 %) Schweizer Staatsangehörige. Die Bevölkerung spricht mehrheitlich [[Sursilvan]] und ist [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]. Hauptbeschäftigung ist die Landwirtschaft, und Vereinzelte pendeln für einen Erwerb ausserhalb des Dorfes ins Regionalzentrum Ilanz oder weiter talabwärts ins Churer Rheintal. Die Bevölkerung ist heute zweisprachig. Schulort ist Ilanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Taleingang des Pitascher Tobels zweigt bei der Pitascher Mühle (einer Gaststätte) die Zufahrtsstrasse zu diesem Terrassen- und Wiesendorf ab, das einen beachtlichen Waldbestand besitzt. Pitasch war lange Zeit Ferienort für Erholungssuchende des Blauen Kreuzes und konnte seine Einwohnerzahl dank Zweitwohnungsnehmern stabilisieren. Das soziale Leben spielt sich in Dorfvereinen ab.&lt;br /&gt;
Die reformierte Kirchgemeinde Pitasch ist Teil der Pastorationsgemeinschaft Luven/Flond/Pitasch/Duvin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pleiv-pitasch.ch/ Reformierte Kirchgemeinde Pitasch]; [http://www.pastoraziun.ch/ Pastorationsgemeinschaft Luven/Flond/Pitasch/Duvin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Ilanz/Glion}}&lt;br /&gt;
Die [[Reformierte Kirche Pitasch|reformierte Kirche]] wurde um 950 erbaut. An der Nordfassade finden sich Bilder des [[Waltensburger Meister]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Denise Ellenberger: &amp;#039;&amp;#039;Kirche Pitasch GR&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Kunstführer.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;432). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Signinagruppe_vom_Piz_Mundaun.jpg|Signinagruppe mit rechts Pitasch und links Riein&lt;br /&gt;
Pitasch_alte_Post.jpg|Altes Postgebäude&lt;br /&gt;
Pitasch_von_Riein.JPG|Blick nach Pitasch von Riein aus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1441|Pitasch|Autor=[[Martin Bundi]]|Datum=2016-12-05}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Rüegger, Chur/Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ilanz-glion.ch/ Website der politischen Gemeinde Ilanz/Glion]&lt;br /&gt;
* [http://www.e-lir.ch/index.php?id=2026&amp;amp;lemma=Pitasch&amp;amp;chavazzin=&amp;amp;lang=r Pitasch] auf Lexicon Istoric Retic (rumantsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1441|Pitasch|Autor=[[Martin Bundi]]}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7546552-8|VIAF=243895562}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Val Lumnezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ilanz/Glion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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