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	<title>Pistill von Cappel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T03:16:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hydro: -link, typo</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;-link, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pistill von Cappel.JPG|mini|Pistill von Cappel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pistill von Cappel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch der &amp;#039;&amp;#039;Kolben von Cappel&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Steinwerkzeug aus der [[Steinzeit]], das bei dem Dorf [[Cappel (Fritzlar)|Cappel]] nahe [[Fritzlar]] in [[Nordhessen]] gefunden wurde. Es befindet sich heute in einer privaten archäologischen Sammlung in [[Obervorschütz]] und ist ein bedeutendes Beispiel steinzeitlicher Funde in Nordhessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Pistill]] besteht aus [[Feldspat]], ist 16,50&amp;amp;nbsp;cm lang und verjüngt sich parabolisch von der rechten Reibfläche von 4,50&amp;amp;nbsp;cm auf 3,50&amp;amp;nbsp;cm an der linken Reibfläche. Sein Gewicht beträgt 358 Gramm. Es ist wohl etwa auf die Zeit um 3000 v. Chr. zu datieren. Ähnliche Funde von Steinbeilen sind im Fritzlarer &amp;#039;&amp;#039;Museum Hochzeitshaus&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt. Ein vergleichbar gut erhaltenes Pistill ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das knochenförmige Werkzeug wurde zum Zermahlen und Zerreiben von Pflanzen, Rinden, Knochen und Mineralien verwendet. Jedoch fehlt der dazugehörige [[Mörser (Werkzeug)|Mörser]] oder der dazugehörige Reibstein. Beide Seiten der Kolbenflächen weisen eine erhebliche Aufrauung auf. Die mittlere Griffschale ist zum besseren Handhaben ergonomisch angepasst. Ein schlangenförmiges, leicht rot gefärbtes [[Motiv (Bildende Kunst)|Motiv]] ist in die Griffschale eingeritzt; ob dies eine rituelle Bedeutung hat, ist ungeklärt. Zur Erhöhung der Reibung zwischen Kolben und Reibschale sind die Kopfenden abgerieben worden. Kratzer sind wohl durch Beschädigungen von anderen [[Stein]]en und die Bearbeitung auf dem Feld zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pistill wurde im Frühjahr 1955 von Ernst Schönewolf (1930–2002) bei Saatbeetarbeiten im Schotter am Rande eines lößhaltigen Feldes im [[Eder]]tal bei &amp;#039;&amp;#039;Cappel&amp;#039;&amp;#039; gefunden. Der Fundort liegt im &amp;#039;&amp;#039;Rain&amp;#039;&amp;#039;, oberhalb eines natürlichen [[Wall]]s im Edertal. Weitere Funde von dem gleichen Feld sind nicht bekannt. Das [[Werkzeug]] könnte daher bei einem [[Hochwasser]] von der Eder angespült worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Vor- und Frühgeschichtliche Sammlung im Heimatmuseum Fritzlar&amp;#039;&amp;#039;. Hessischer Museumsverband e.V. Kassel (Hrsg.) 1975, S. 40–46.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cappel, Pistill von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fund (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fund (Jungsteinzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fritzlar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hydro</name></author>
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