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	<title>Pisoid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T23:42:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pisoid&amp;diff=597341&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-09-22T09:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erbsenstein.JPG|miniatur|[[Aragonit]]ischer Erbsenstein aus [[Karlsbad]] in Tschechien. Einige Pisoide sind beim Formatieren der Probe halbiert worden, die [[Bruchfläche]]n zeigen deutlich den [[konzentrisch]]en Aufbau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erbsenstein fein.JPG|miniatur|Relativ [[feinkörnig]]er Erbsenstein aus Karlsbad mit nur sehr wenigen halbierten Körnern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cave Pearls.JPG|mini|[[Karbonat]]ische Pisoide („[[Höhlenperle]]n“) in den [[Carlsbad-Caverns-Nationalpark|Carlsbad-Höhlen]], [[New Mexico]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PisolitesConococheagueUpperCambrian.jpg|mini|Ein Pisolith aus dem [[Furongium|oberen Kambrium]] von [[Pennsylvania]]. Da es sich um ein [[Ablagerungsmilieu #marin|marines]] Karbonatgestein handelt, sind dies Pisoide im weiteren Sinn bzw. nach englischem Sprachgebrauch.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Murawski, Wilhelm Meyer: Geologisches Wörterbuch. 12. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, 2010, ISBN 978-3-8274-1810-4, S.&amp;amp;nbsp;125&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pisoid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;pisum&amp;#039;&amp;#039; „Erbse“) ist ein rundes Einzelkorn in [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentgesteinen]], das durch die Anlagerung von dünnen [[Mineral]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;schichten entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Dieser Begriff aus der [[Petrographie]] hat in der älteren Literatur verschiedene Bedeutungen:&lt;br /&gt;
* Eine weit verbreitete Bedeutung bezeichnet ein &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; im Meer gebildetes, lagiges, relativ großes [[Calciumcarbonat|Kalk-]]  (oder auch Nicht-Kalk-)Korn mit einem Kern.&lt;br /&gt;
* Heute werden darunter [[karbonat]]ische oder auch nicht-karbonatische Körner verstanden, die in ihrem Lagenbau den [[Ooid]]en ähnlich sind, sich von ihnen jedoch in folgenden Punkten unterscheiden:&lt;br /&gt;
** Größe (gewöhnlich einige Millimeter bis Zentimeter), außerdem&lt;br /&gt;
** Bildungsmechanismus&lt;br /&gt;
** Bildungsraum&lt;br /&gt;
** Detailstruktur.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Vieldeutigkeit des Begriffs ist es heute üblich, den Begriff „Pisoid“ durch eine geeignete Kombination genauer zu bezeichnen, welche die Entstehung mit einbezieht, etwa [[Höhle]]n-, [[Caliche]]-, [[fluviatil]]e oder [[Ablagerungsmilieu#Bezeichnungen|lakustrine]] Pisoide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Autoren beschreiben mit dem Terminus Pisoid auch runde Karbonatkörner, die von [[Algen]] gebildet werden. Diese Pisoide sollten allerdings korrekterweise als [[Onkoid]]e oder Rhodolithe bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Pisoide sind meist rundliche, strukturell den Ooiden ähnliche Körner mit einem Durchmesser von mehr als 2&amp;amp;nbsp;mm bis mehreren Zentimetern. Sie besitzen dichte, oft etwas unregelmäßige Lagen um einen Kern (&amp;#039;&amp;#039;Nukleus&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form wird durch den Bildungsort bestimmt:&lt;br /&gt;
* einige Pisoide in kontinuierlich bewegtem Wasser zeigen eine zunehmende [[Sphärizität (Geologie)|Sphärizität]] in den äußeren Lagen, z.&amp;amp;nbsp;B. Höhlenpisoide („[[Höhlenperle]]n“) in Tropfwasserwannen oder Pisoide in [[heiße Quelle|heißen Quellen]].&lt;br /&gt;
* dagegen zeigen Pisoide, die im schwach bewegten Wasser gebildet wurden, oft eine abnehmende Sphärizität in den äußeren Lagen.&lt;br /&gt;
Andere Pisoide sind [[asymmetrisch]] und bilden oben und unten dickere Lagen; andere sind seitlich gelängt. Seltener sind Pisoide auch miteinander verbunden. Sie können zerbrochen und wieder erneut umkrustet sein. Die Kerne sind meist Litho[[klasten]], [[Peloid]]e, Fragmente anderer Pisoide oder [[Zement (Geologie)|Zement]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;krusten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pisoide entstehen nahezu rein chemisch durch [[Ausfällung]] (Höhlenpisoide, Pisoide in Thermalquellen), aber auch unter starker Beteiligung von [[Mikrobe]]n&amp;lt;nowiki/&amp;gt;matten (z.&amp;amp;nbsp;B. Calichepisoide).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesteine, die überwiegend aus Pisoiden bestehen, werden als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pisolithe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Deutsche Bezeichnungen dafür sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erbsenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprudelstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wobei diese Begriffe jedoch auf Pisoide in Höhlen oder Thermalquellen beschränkt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Pisolith- und Erbsenstein-Vorkommen in [[Karlsbad]] wurden bereits von [[Johann Wolfgang von Goethe]]  in einer Abhandlung beschrieben und diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Baier: &amp;#039;&amp;#039;Goethe und die Thermalquellen von Karlovy Vary (Karlsbad, Tschechische Republik)&amp;#039;&amp;#039;. Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins, N.&amp;amp;nbsp;F. Bd.&amp;amp;nbsp;94, 2012, S.&amp;amp;nbsp;87–103, [[doi:10.1127/jmogv/94/2012/87]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Baier: &amp;#039;&amp;#039;Goethes mineralogische Studien in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Geohistorische Blätter, Bd. 30, 2019, S. 29–47. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere europäische Vorkommen befinden sich unter anderem in [[Niederösterreich]], in der [[Schweiz]] und in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Füchtbauer und Detlev K. Richter: &amp;#039;&amp;#039;Karbonatgesteine.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Füchtbauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sediment-Petrologie, Teil 2, Sedimente und Sedimentgesteine.&amp;#039;&amp;#039; 4. Aufl., S. 233–434, E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1988, ISBN 3-510-65138-3.&lt;br /&gt;
* Erik Flügel: &amp;#039;&amp;#039;Microfacies of Carbonate Rocks.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin, Heidelberg &amp;amp; New York 2004, ISBN 3-540-22016-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mindat.org/photo-33171.html Erbsenstein (Pisolith)] aus dem Basaltsteinbruch Wildon, [[Weitendorf (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biogenes Sedimentgestein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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