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	<title>Pirol - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ulanwp: 2 fehlende Sprachparameter eingefügt; 4 leere Parameter entfernt; 1 Datumsparameter konvertiert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2 fehlende Sprachparameter eingefügt; 4 leere Parameter entfernt; 1 Datumsparameter konvertiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Pirol&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Oriolus oriolus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Eigentliche Pirole&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Oriolus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Pirole&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Oriolidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Pirol m.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Pirol (&amp;#039;&amp;#039;Oriolus oriolus&amp;#039;&amp;#039;), Männchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pirol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Oriolus oriolus&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Singvogel]] aus der Gattung der [[Eigentliche Pirole|Eigentlichen Pirole]] (&amp;#039;&amp;#039;Oriolus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Pirole]] (Oriolidae). Die Männchen sind leuchtend gelb gefärbt, wohingegen die Weibchen eher unscheinbar sind. Die Art ist ein waldbewohnender Brutvogel im Norden und Westen [[Eurasien]]s, der im [[Südliches Afrika|südlichen Afrika]] überwintert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Pirol wurde 1758 durch [[Carl von Linné]] in der [[Systema Naturæ#10. und 11. Auflage|10. Auflage]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Systema Naturæ]]&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;[[Coracias]] oriolus&amp;#039;&amp;#039; [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;systema naturae&amp;quot;&amp;gt;[[Carl von Linné]]: &amp;#039;&amp;#039;Systema naturae per regna tria naturae: secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis.&amp;#039;&amp;#039; Laurentii Salvii, 1758–1759. S. 107. ([https://www.biodiversitylibrary.org/page/727012#page/125/mode/1up BHL])&amp;lt;/ref&amp;gt; und demnach der Familie der [[Racken]] zugeordnet. Inzwischen wird er jedoch in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Oriolus]]&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IOC&amp;quot;&amp;gt;[https://www.worldbirdnames.org/new/bow/orioles/ Orioles, drongos, fantails] in &amp;#039;&amp;#039;IOC World Bird List&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen von https://www.worldbirdnames.org am 20. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt derzeit als [[monotypisch]]. Früher galt der [[Indienpirol]] (&amp;#039;&amp;#039;Oriolus kundoo&amp;#039;&amp;#039;) allerdings als Unterart des Pirols, bis er 2005 zum [[Art (Biologie)|Artstatus]] erhoben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IOC&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Art[[epitheton]] kommt wohl vom [[Altfranzösische Sprache|altfranzösischen]] &amp;#039;&amp;#039;Oriol&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Oryol&amp;#039;&amp;#039;, welches den typischen Ruf des Pirols wiedergeben soll. Eine andere Theorie besagt, dass sich der Name vom [[lateinisch]]en &amp;#039;&amp;#039;aureolus&amp;#039;&amp;#039; ableitet, was „golden“ bedeutet und auf die leuchtend gelbe Farbe des Pirols anspielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dictionary of Scientific Bird Names&amp;quot;&amp;gt;J. A. Jobling: &amp;#039;&amp;#039;A Dictionary of Scientific Bird Names.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Name der Art hat sich aus dem [[Vulgärlatein|vulgärlateinischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;pyrrhulus&amp;#039;&amp;#039; entwickelt, was „rötlichgelb“ bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spektrum&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/pirole/51975 Pirole – Lexikon der Biologie] auf Spektrum.de, abgerufen am 25. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel drei Pirole.jpg|mini|links|Pirol, im Vordergrund Männchen, dahinter Weibchen, ganz hinten ausgeflogener Jungvogel (Illustration von 1901)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oriolus oriolus Ayodar 2.jpg|mini|hochkant|Pirolweibchen]]&lt;br /&gt;
Der Pirol ist ein schlanker Vogel, der eine Körperlänge bis zu 24 Zentimetern erreicht. Männchen wiegen im Durchschnitt 41 Gramm, die Weibchen dagegen 71,8 Gramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer25&amp;quot;&amp;gt;Bauer et al., S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Geschlechter zeigen einen rosa bis rostfarbenen [[Schnabel]]. Vom Schnabelgrund bis zum Auge reicht beim Männchen (und beim Weibchen im Fortschrittskleid) ein schwarzes Zügelband, bei jungen Weibchen ist dieses grau und weniger deutlich erkennbar. Die Augen haben einen bräunlichen, auch ins Rötliche gehenden Farbton, der Schnabel ist dunkel rötlichrosa, die Beine dunkel schwärzlichviolett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pirole zeigen im Federkleid einen auffälligen [[Sexualdimorphismus]]. Das Männchen hat einen grellgelben Rumpf und schwarzviolette Flügeldecken mit einem gelben Fleck am Flügel, die mittleren Steuerfedern sind schwarzviolett und schmal gelb begrenzt, die äußeren sind gelb. Junge Weibchen sind mattgrün gefärbt mit etwas hellerer, gesprenkelter Brust und Bauch und einem gelblichen Unterbauch. Diese Färbung verbessert die Tarnung beim Brüten auf dem [[Nest]]. Ältere Weibchen weisen zum Teil deutlich mehr Gelb im Gefieder auf, die Unterseite ist aber immer fein dunkel gestrichelt. Ihr Gelbanteil ist mitunter größer als der von dreijährigen Männchen, sodass die Geschlechtsbestimmung anhand der Gefiederfärbung nur eingeschränkt möglich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer25&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimme ==&lt;br /&gt;
Das Männchen verfügt über einen leiseren Zwitscher-Gesang. Der klangvoll flötende Gesang wird sprachlich hilfsweise mit der Umschreibung „dü-delüü-lio“ oder aber „büloo-büloo“ wiedergegeben und ist in seiner Variabilität als Erkennungsmerkmal zwischen einzelnen Männchen nutzbar. Den Gesang beherrschen die Altvögel beiderlei Geschlechts, die Weibchen jedoch nicht in der Perfektion wie die männlichen Partner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/1990-pirol/index.html &amp;#039;&amp;#039;Vogelporträt Pirol: Knallgelb, aber gut versteckt&amp;#039;&amp;#039;], Vogel des Jahres 1990, mit Klangbeispiel, bei &amp;#039;&amp;#039;NABU – Naturschutzbund Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pirol Nähe Dahme-Mark (Andreas Plank, 21.05.2011).ogg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lockruf lässt sich mit „rääij-rääij“ oder als „wiäächt-wiäächt“ angeben. Die Vögel krächzen bei Aufregung, was mit einem „chrrrääh“ umschrieben wird. Der aggressive Warnruf klingt spechtartig wie „djick-jick“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klaus-Dieter Feige&amp;quot;&amp;gt;Klaus-Dieter Feige: &amp;#039;&amp;#039;Der Pirol.&amp;#039;&amp;#039; Ziemsen, Wittenberg-Lutherstadt 1985, ISBN 3-89432-247-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oriolus oriolus distribution map.png|mini|hochkant=1.7|Verbreitungsgebiet des Pirols (dunkelrot: Brutgebiet, hellrot: Überwinterungsgebiet)]]&lt;br /&gt;
=== Brutareal ===&lt;br /&gt;
Der Pirol ist ein Brutvogel der West- und Zentral[[paläarktis]]. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Nordwesten Afrikas sowie Spanien und Portugal bis etwa zum 100. [[Geographische Länge|östlichen Längengrad]] im Süden Sibiriens. Die Südgrenze des Verbreitungsgebietes verläuft in Europa von den [[Balearen]] über Korsika, Sizilien, die Mitte Griechenlands und Zypern und im Osten weiter über den Nordwesten Irans und das [[Elburs-Gebirge]]. Die nördliche Verbreitungsgrenze verläuft über den Norden Frankreichs, den Süden Großbritanniens, Dänemark und den Süden Schwedens. Das nördlichste Vorkommen in Finnland liegt etwa beim 62. bis 63. [[Geographische Breite|nördlichen Breitengrad]], in Russland etwa beim 60. Als Arealgrenze wird häufig die 17-°C-Juli-Isotherme angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer26&amp;quot;&amp;gt;Bauer et al., S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Brutgebiet erstreckt sich damit vom Süden der borealen Zone bis zur mediterranen und Steppenzone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mitteleuropa ist der Pirol ein Brutvogel des Tieflands. Er fehlt gewöhnlich in den Mittelgebirgen sowie weitgehend in den Alpen. Er kommt typischerweise selten in Höhenlagen über 600 Metern vor. Der höchste Brutnachweis für die Schweiz liegt bei 1.160 Höhenmetern. In Baden-Württemberg wurden Nester in Höhenlagen von 730 Metern gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderungen ===&lt;br /&gt;
Der Pirol ist in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ein obligater Zugvogel mit Überwinterungsgebieten vor allem in den Hochländern und Waldgebieten des östlichen Afrikas, südwärts bis zu den Kapprovinzen. Auch [[Madagaskar]] wird erreicht. Daneben überwintern insbesondere [[Iberische Halbinsel|iberische]] sowie [[maghreb]]inische Vögel bevorzugt in den westafrikanischen Baumsavannen und Flussgebieten des [[Niger (Fluss)|Nigers]], [[Senegal (Fluss)|Senegals]] und [[Gambia (Fluss)|Gambias]]. In den Überwinterungsgebieten kommt die Art bis in Höhen von 3000 Metern und mehr vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Südafrika]] ist der Pirol hauptsächlich von November bis April präsent. Dort lebt der scheue Vogel vorwiegend einzelgängerisch und ist meist still. Er bewohnt baumreiche Lebensräume wie feuchte Laubwälder, insbesondere [[Mopane]]-Wälder, und meidet trockene und schattenfreie Gebiete wie die [[Namib]], die südwestliche [[Kalahari]] und die [[Karoo]]. Stattdessen ist er meist in der Nähe von Flüssen wie dem [[Limpopo (Fluss)|Limpopo]] und dem [[Save (Straße von Mosambik)|Save]] sowie deren Nebenflüssen anzutreffen. Unbekannt ist, ob Pirole auch während ihres Aufenthalts im südlichen Afrika umherziehen oder in dieser Zeit sesshaft sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Southern African Bird Atlas&amp;quot;&amp;gt;[http://sabap2.birdmap.africa/docs/sabap1/543.pdf European Golden Oriole (&amp;#039;&amp;#039;Oriolus oriolus&amp;#039;&amp;#039;)] (englisch) in &amp;#039;&amp;#039;The Atlas of Southern African Birds&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. Juli 2021 (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pirole sind [[Breitfrontzug|Breitfrontzieher]], sie überqueren die Alpen und die Sahara ohne Umgehungsstrecken. Der Wegzug aus den Brutgebieten beginnt schon Ende Juli und erreicht Ende August seinen Höhepunkt; Nachzügler sind in Mitteleuropa bis in den Oktober zu beobachten. Die afrikanischen Winterquartiere werden ab Ende Januar geräumt; meist erfolgt der Heimzug in die Brutgebiete etwas westlicher ([[Schleifenzug]]) als der Wegzug. Die ersten Pirole erreichen ihre mitteleuropäischen Brutplätze Ende März, die meisten erscheinen erst Anfang Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Pirole leben bevorzugt in [[Auwald|Auwäldern]], [[Bruchwald|Bruchwäldern]] und sonstigen Feuchtwäldern in Gewässernähe. Daneben sind sie auch in verhältnismäßig trockenen Laub-, Misch- und Nadelwäldern anzutreffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU&amp;quot;/&amp;gt; Fichtenwälder und das Innere von großen, zusammenhängenden Wäldern meiden sie jedoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfu bayern&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige?stbname=Oriolus+oriolus Pirol (&amp;#039;&amp;#039;Oriolus oriolus&amp;#039;&amp;#039;)] auf der Website des [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|LfU Bayern]], abgerufen am 24. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In menschlichen Siedlungen und Kulturland zieht es sie zu Parks, Gartenanlagen, Friedhöfen, Obstgärten und [[Streuobstwiese]]n. Auf dem Zug in den Süden und im Winterquartier bewohnen sie außerdem [[Weinberg]]e und [[Olivenbaum|Oliven]]plantagen, [[Oase]]n und [[Hochgebirge]]. Meist verbergen sie sich in den Kronen großer Bäume, wo sie nur schwer zu entdecken sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Pirole ernähren sich in der Brutzeit bis zum Ausflug der Jungen hauptsächlich von diversen Vertretern der [[Insekten]], danach auch von pflanzlicher Nahrung wie Früchten und Beeren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Golden Oriole&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Mason, Jake Allsop |Titel=The Golden Oriole |Verlag=A &amp;amp; C Black |Ort=London |Datum=2009-08-14 |Sprache=en |ISBN=9780713676839 |Seiten=147–158}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schmetterlingsraupe]]n machen – einer Untersuchung von 1888 aus Russland zufolge – bei adulten Pirolen insgesamt 75 % aller eingenommenen Insekten aus. Es werden insbesondere die Raupen von [[Schwärmer (Schmetterling)|Schwärmern]], [[Zahnspinner]]n wie [[Mondvogel|Mondvögeln]], [[Wollraupenspinner]]n wie [[Kupferglucke]]n, Vertretern der Familie [[Erebidae]] wie [[Brauner Bär (Schmetterling)|Braune Bären]], [[Gespinst- und Knospenmotten]] sowie [[Eulenfalter]]n wie [[Zackeneule]]n und [[Pappelspinner]]n verzehrt. Die Raupen werden ebenso an Nestlinge verfüttert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Golden Oriole&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Schmetterlingsraupen als das mit Abstand beliebteste Nahrungsmittel folgen [[Wanzen]], [[Zikaden]], [[Heuschrecken]], [[Käfer]], [[Raubfliegen]] und [[Kamelhalsfliegen]]. Aber auch andere Insekten mit 0,3–7&amp;amp;nbsp;cm Länge werden nicht verschmäht; letztendlich hängt die Zusammensetzung der Nahrung vor allem vom vorherrschenden Nahrungsangebot ab. So werden im Winterquartier häufig [[Termiten]], die im Brutgebiet des Pirols nicht vorkommen, aus der Luft gefangen und gefressen. Auch verschiedene [[Webspinnen|Spinnenarten]] und andere wirbellose Tiere finden nicht selten Anklang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Golden Oriole&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früchte und Beeren werden insbesondere auf dem Zug in den Süden und kurz nach der Ankunft im Winterquartier verzehrt. Zu ihnen gehören u.&amp;amp;nbsp;a. [[Maulbeeren]], [[Vogel-Kirsche|Kirschen]], [[Echte Feige|Feigen]], [[Weintraube|Trauben]], [[Johannisbeeren]], faule Äpfel und Birnen sowie [[Pflaume]]n. Da die Pirole häufig schon weiterziehen, bevor die Früchte ausgereift sind, sind sie selten Obstgarten- oder -plantagen-Schädlinge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Golden Oriole&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oriolus oriolus 2.jpg|mini|Pirolnest]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oriolus oriolus MHNT 232 Foret de la Mamora Maroc RdN.jpg|mini|Eier von &amp;#039;&amp;#039;Oriolus oriolus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oriolus oriolus (juvenil) en el parque del Xurés.jpg|mini|Frisch ausgeflogener Jungvogel in [[Galicien]], [[Spanien]]]]&lt;br /&gt;
Die einzige Brut des Jahres beginnt meistens Ende Mai.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das napfförmige Nest wird in einem Baum meistens in Höhen von 6–12&amp;amp;nbsp;m und in unterschiedlicher Entfernung vom Stamm in einer Astgabel errichtet. In Mischwäldern sind die genutzten Bäume häufig einzelne, besonders hohe [[Eichen]]; aber auch [[Pappeln]], [[Esskastanien]] und [[Vogel-Kirsche|Kirschbäume]] werden zum Nestbau genutzt. Der Abstand zum nächsten Pirolnest beträgt in Gebieten mit vielen Pirolen mindestens 300&amp;amp;nbsp;m. Das Weibchen beschäftigt sich alleine mit dem Nestbau, während das Männchen in einem nahe gelegenen Baum sitzt und singt oder das Weibchen mithilfe von Warnrufen vor Gefahren warnt. Bereits bevor das Nest fertig ist, wird dieses vom Weibchen vehement gegen Eindringlinge wie [[Eichhörnchen]] verteidigt, sogar das Männchen wird vom Nest ferngehalten. Dieses besteht aus trockenen Grashalmen, [[Bast (Pflanze)|Bastfasern]] und kleinen Zweigen, die sorgfältig ineinander verwoben werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bonn. zool. Beitr.&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=Hanna-Maria Zippelius |date=1972 |title=Zur Brutbiologie des Pirols (&amp;#039;&amp;#039;Oriolus oriolus&amp;#039;&amp;#039;) |journal=Bonner zoologische Beiträge |volume=23 |pages=338–346 |language=de}} ([https://www.biodiversitylibrary.org/page/44746137#page/358/mode/1up BHL])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei bis fünf rosa- oder cremeweißen Eier sind mit kleinen, graubraunen bis schwarzen Flecken versehen&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU&amp;quot;/&amp;gt; und werden hauptsächlich vom Weibchen 16–17 Tage lang bebrütet, bis die Jungen schließlich schlüpfen. Die beiden Elternteile wechseln sich bei der Fütterung der Jungen ab. In den ersten Tagen, wenn sie noch blind sind, sperren die Jungen ausschließlich auf Erschütterungen des Nestes hin, die durch den an- oder abfliegenden Altvogel ausgelöst werden, und geben Bettellaute von sich, wobei sie ihren Kopf hin und her drehen. Nach der Fütterung wartet der Altvogel, bis eines der Jungen Kot abgibt. In den ersten zehn Tagen ihres Lebens wird dieser vom Elternteil geschluckt; sind die Jungen älter, wird er vom Nest weggetragen. Die etwas älteren Jungen werden vor allem mit Insekten und Kirschen gefüttert; letztere werden aufgrund ihrer Größe erst vom Altvogel in die Mäuler der Jungen ausgepresst, bevor der Rest von einem der Jungen verschlungen werden kann. In diesem Alter putzen und strecken sich die Jungvögel bereits häufig, wobei sie sich weit über den Nestrand hinaus lehnen. Sie bleiben aber fest mit dem Nestboden verkrallt, damit sie nicht hinausfallen. Sie werden nur noch sehr selten vom Weibchen [[Hudern|gehudert]], nur bei starken Regenschauern setzt dieses sich auf sie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bonn. zool. Beitr.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 16–17 Tagen verlassen die Jungvögel das Nest, nachdem sie schon am Tag zuvor auf dem Nestrand herumgeklettert sind. Sie haben zu diesem Zeitpunkt an Hals, Brust und Bauch eine lockere Nestbefiederung, die dann nach und nach vermausert wird. Beim Ausflug können sie noch recht schlecht fliegen und bleiben daher einige Tage in der Nähe des Nestes. Ruft ein Elternteil in dieser Zeit nach ihnen, so antworten sie mit einem „djiep-djiep-djieb“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bonn. zool. Beitr.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altvögel lassen nach dem Ausflug der Jungen in der Verteidigung des Nestgebiets nach, [[Rabenkrähe|Krähen]] und [[Eichelhäher]] werden jedoch noch abgewehrt. Sechs Wochen nach dem Ausflug ist die erste Mauser abgeschlossen; ihr zweites Jugendkleid ähnelt dem des adulten Weibchens. Die Jungen bleiben wohl bis zum Hochsommer bei den Eltern, wenn der Zug nach Süden ansteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bonn. zool. Beitr.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdungssituation und Bestand ==&lt;br /&gt;
Der europäische Brutbestand wird auf 3,4 bis 7,1 Millionen Brutpaare geschätzt. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt hier im kontinentaleren Osteuropa. In Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Russland, Belarus und der Ukraine kommen jeweils mehr als 100.000 Brutpaare vor. Der Bestand Mitteleuropas wird dagegen auf insgesamt 330.000 bis 520.000 Brutpaare geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer26&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Pirolbestände von Jahr zu Jahr sehr starken Schwankungen ausgesetzt sein können, gelten die Bestände europaweit als stabil. Gefährdungsursachen bestehen vor allem durch Zugverluste (Unfälle, Abschuss) sowie durch Habitatzerstörung sowohl in den Überwinterungs- als auch in den Brutgebieten. Durch systematisch betriebenen Vogelfang in den Überwinterungsgebieten des Pirols (u.&amp;amp;nbsp;a. an der Mittelmeerküste Ägyptens) werden den Populationen vermutlich jährlich tausende Individuen entnommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rote Liste Niedersachsen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Krüger, Markus Nipkow |Titel=Rote Liste der in Niedersachsen und Bremen gefährdeten Brutvögel, 8. Fassung, Stand 2015 |Hrsg=Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz |Band=35 |Nummer=4 |Ort=Hannover |Datum=2015-04 |Seiten=195, 239 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird der Pirol in den nationalen Roten Listen geführt. In Deutschland ist der Pirol in der Vorwarnliste der Roten Liste enthalten. Im Bundesland [[Nordrhein-Westfalen]] steht der Pirol als „stark gefährdet“ in der Roten Liste, in Niedersachsen und Bremen mit „gefährdet“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rote Liste Niedersachsen&amp;quot; /&amp;gt; Der Pirol ist gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 13 b) [[Bundesnaturschutzgesetz]] eine in Deutschland besonders geschützte Art. Er war 1990 [[Vogel des Jahres (Deutschland)|Vogel des Jahres]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit wird die Art in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] der [[IUCN]] aufgrund der stabilen Bestandszahlen und des extrem großen Brutgebiets von etwa 26.600.000&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=&amp;quot;BirdLife&amp;quot;&amp;gt;[[BirdLife International]]: [http://datazone.birdlife.org/species/factsheet/103692938 &amp;#039;&amp;#039;Eurasian Golden Oriole (Oriolus oriolus) – Species factsheet&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 22. Juli 2021 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; als „nicht gefährdet“ (&amp;#039;&amp;#039;Least Concern&amp;#039;&amp;#039;) eingestuft. Die Populationsgröße wird mit 17 bis 32 Millionen Individuen angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN|Year=2017|ID=103692938|ScientificName=Oriolus oriolus|AssessmentID=111783061|YearAssessed=2016|Assessor=[[BirdLife International]]|Download=2021-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pirol und Mensch ==&lt;br /&gt;
=== Andere Bezeichnungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Göttin (Lauenburg) COA.svg|mini|hochkant|Pirol im Wappen von [[Göttin (Lauenburg)]]]]&lt;br /&gt;
Nach &amp;#039;&amp;#039;Brehms Thierleben&amp;#039;&amp;#039; von 1882&amp;lt;ref&amp;gt;Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Fünfter Band, Zweite Abtheilung: Vögel, Zweiter Band: Raubvögel, Sperlingsvögel und Girrvögel. Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1882, {{Zeno-Seite|20007946643|531–534}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der Pirol volkstümlich neben &amp;#039;&amp;#039;Vogel Bülow&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Goldamsel&amp;#039;&amp;#039; unter anderem auch &amp;#039;&amp;#039;Pfingstvogel&amp;#039;&amp;#039; genannt. Diesen Namen verdankte er der Gewohnheit, zumeist erst im Mai in Mitteleuropa einzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heraldik ===&lt;br /&gt;
Durch den gleichklingenden Ruf kam das Adelsgeschlecht &amp;#039;&amp;#039;[[von Bülow]]&amp;#039;&amp;#039; zu seinem [[Wappen]]tier. [[Vicco von Bülow]] nahm als Künstlernamen den französischen Namen des Vogels an: &amp;#039;&amp;#039;[[Loriot]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Vogel wird bei Wappen als [[gemeine Figur]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pirol war das [[Maskottchen]] der Mineralölmarke [[Minol]]. Zudem ist er Wappentier der Fliegergruppe der [[Bundespolizei (Deutschland)|Bundespolizei]]. In Verbindung mit einer pilotenbezogenen Kennnummer ist &amp;#039;&amp;#039;Pirol&amp;#039;&amp;#039; auch der Funkrufname des Flugdienstes der Bundespolizei nach dem [[Luftfahrthandbuch]] (AIP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Bauer, [[Einhard Bezzel]] und [[Wolfgang Fiedler (Biologe)|Wolfgang Fiedler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Passeriformes – Sperlingsvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula, Wiebelsheim 2005, ISBN 3-89104-648-0.&lt;br /&gt;
* Einhard Bezzel: &amp;#039;&amp;#039;Der Pirol.&amp;#039;&amp;#039; Blüchel &amp;amp; Philler, Minden 1989, ISBN 3-7907-0447-4.&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Dieter Feige]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Pirol: Oriolus oriolus.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Brehm-Bücherei.&amp;#039;&amp;#039; Band 578). 2., unveränderte Auflage. Westarp-Wissenschaft, Magdeburg/Spektrum/Heidelberg/Berlin/Oxford 1995, ISBN 3-89432-247-0 (Nachdruck der 1. Auflage, Ziemsen, Wittenberg Lutherstadt 1986, ISBN 3-7403-0018-3).&lt;br /&gt;
* Ralf Wassmann: &amp;#039;&amp;#039;Ökologische und ethologische Untersuchungen am Pirol (Oriolus oriolus L. 1758)&amp;#039;&amp;#039;, [Göttingen] 1996, {{DNB|949852953}} (Dissertation Universität Göttingen 1996, 164 Seiten mit Illustrationen und graphischen Darstellungen, Kt., 21&amp;amp;nbsp;cm).&lt;br /&gt;
* Ralf Wassmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Pirol. Ein Tropenwaldvogel in Europa?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Vogelkunde im Aula-Verlag&amp;#039;&amp;#039;), Aula, Wiebelsheim 2004, ISBN 3-89104-671-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oriolus oriolus|Pirol (&amp;#039;&amp;#039;Oriolus oriolus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4130415-9}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= eugori2 |Name= Pirol (&amp;#039;&amp;#039;Oriolus oriolus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto&lt;br /&gt;
|ID=Oriolus-oriolus&lt;br /&gt;
|ScientificName=Oriolus oriolus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [http://blascozumeta.com/specie_files/15080_Oriolus_oriolus_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/p.htm Federn des Pirols]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vogel des Jahres in Deutschland&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vogel des Jahres in der Schweiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4130415-9|LCCN=sh87004835}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pirole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogel des Jahres (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogel des Jahres (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
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