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	<title>Pirita - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T13:26:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>185.46.128.213 am 9. Dezember 2024 um 14:41 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-09T14:41:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tallinn pirita asumid.png|mini|Lage von Pirita in Tallinn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pirita-Kloster-160607-027.jpg|mini|Klosterkirche Pirita mit Grabplatten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brigittenkloster Tallinn (1).JPG|mini|Kirchenschiff des St.-Brigitten-Klosters von außen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pirita-Kloster-160607-035.jpg|mini|Kreuzgang und Wirtschaftsgebäude des Klosters Pirita (ausgegraben und gesichert), Hintergrund neuer Brigittenkonvent]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pirita&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Brigitten,&amp;#039;&amp;#039; manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;St. Brigitten&amp;#039;&amp;#039;) ist ein im Nordosten an der Tallinner Bucht (estnisch &amp;#039;&amp;#039;Tallinna laht&amp;#039;&amp;#039;) gelegener Vorort von [[Tallinn]]. Dort befinden sich der zu den [[Olympische Sommerspiele 1980|Olympischen Sommerspielen 1980]] in [[Moskau]] gebaute olympische Yachthafen – heute ein Segelzentrum – und die Ruinen des mittelalterlichen Sankt-Birgitten-Klosters. Vorbild für die sowjetischen Bauleute beim Bau des Yachthafens war die Architektur und das Arrangement des [[Olympiazentrum Schilksee|Olympiazentrums von Kiel-Schilksee]]. Hier mündet der [[Pirita (Fluss)|Pirita jõgi]] in die [[Ostsee]], an dessen Mündung die [[Olympische Sommerspiele 1980/Segeln|olympischen Segelwettbewerbe 1980]] stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Pirita hat laut letzter Volkszählung 2011 eine Einwohnerzahl von 16.165 Bewohnern. Dabei überwiegen die estnischsprachigen Einwohner mit 76,8 %. Die russischsprechenden Einwohner zählen 20,9 % und damit weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Anteiles in Tallinn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pub.stat.ee/px-web.2001/I_Databas/Population_Census/databasetree.asp &amp;#039;&amp;#039;Informationen zur Muttersprache je Siedlungseinheit laut Volkszählung 2011&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 23. Oktober 2013].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbezirke ==&lt;br /&gt;
Pirita ist in neun Bezirke unterteilt:  [[Iru (Tallinn)|Iru]], [[Kloostrimetsa]], [[Kose (Tallinn)|Kose]], [[Laiaküla]], [[Lepiku (Tallinn)|Lepiku]], [[Maarjamäe]], [[Mähe]], [[Merivälja]] und [[Pirita (Stadtbezirk)|Pirita]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Pirita, an der Nordostseite der Tallinner Bucht an der Ostsee gelegen, ist im Sommer ein wegen seines weit ausgedehnten Sandstrandes beliebtes Ausflugsziel der Esten. In der Geschichte Estlands hat der Ort eine große Rolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pirita-Strand-160607-062.jpg|mini|Der Strand von Pirita – Mitte Olympiahafen von 1980 – halbrechts Silhouette von Tallinn]]&lt;br /&gt;
=== Birgittenkloster ===&lt;br /&gt;
Am Fluss [[Pirita (Fluss)|Pirita]], nicht weit von der Küste, befinden sich die Ruinen des Klosters des [[Erlöserorden|Birgittenordens]] von 1436. Erhalten ist das Kirchenschiff mit Stirn- und Giebelseiten, dazu mehrere Grabplatten und vor der Kirche viele alte Grabsteine auf dem zugehörigen Friedhof mit einer sechseckigen Kapelle. In neuerer Zeit wurden die Fundamente und Mauerreste des Kreuzganges und der Wirtschafts- und Unterkunftsbauten ausgegraben und gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Blütezeit war dies das größte kirchliche Bauwerk Nordeuropas; im [[Livländischer Krieg|Livländischen Krieg]] 1577 zerstört, blieb von ihm nur das Ruinengelände. Neben dem historischen Klostergelände befindet sich ein neuer Frauenkonvent, der aus dem für diese Region typischen gelblich-grauen Kalkstein errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 ist das Kloster der Veranstaltungsort des alljährlich stattfindenden Musikfestivals [[Birgitta-Festival]], dessen [[Künstlerischer Leiter]] der estnische Dirigent [[Eri Klas]] ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brigittenkloster Tallinn.JPG|Ruinen des St.-Brigitten-Klosters&lt;br /&gt;
Pirita-Kloster-160607-048 (retuschiert).jpg|Kapellenrest und Friedhof des St.-Brigitten-Klosters&lt;br /&gt;
Brigittenkloster Tallinn (2).JPG|Ruinen des St.-Brigitten-Klosters&lt;br /&gt;
Neues Brigittenkloster.JPG|Neubau des St.-Brigitten-Klosters&lt;br /&gt;
Estonia-Laulupidu.JPG|Sängerfestplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sängerfestplatz ===&lt;br /&gt;
Südwestlich von Pirita befindet sich ein weiteres Kulturdenkmal Estlands, der &amp;#039;&amp;#039;Lauluväljak&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Liederplatz&amp;#039;&amp;#039;). Die Esten versammeln sich hier alle fünf Jahre zu einem großen [[Sängerfest (Estland)|Sängerfest]]. Die derzeitige Sängerbühne ist ein Beispiel für die estnische Architektur der Moderne, sie stammt von [[Henno Sepmann]] gemeinsam mit [[Alar Kotli]] und [[Endel Paalmann]] aus dem Jahr 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tradition von Gesang als Erinnerung und als Weg des Aufstands – Funktionen des Singens, die im übrigen Europa verblasst sind – haben den Esten geholfen, sich ihrer gefährdeten kulturellen Identität zu versichern. Entsprechende Bedeutung hatten ihre von den Sowjets verbotenen Lieder, die hier erstmals 1988 wieder erklangen, zugleich mit der Forderung nach nationaler Unabhängigkeit. Unter dem Stichwort der [[Singende Revolution|Singenden Revolution]] ist die Wiedererlangung der staatlichen Souveränität der baltischen Staaten in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maarjamäe (Marienberg) ===&lt;br /&gt;
Ebenfalls südwestlich von Pirita befindet sich der Gutshof [[Maarjamäe]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Marienberg&amp;#039;&amp;#039;). Er gehörte die längste Zeit seiner Geschichte der russischen Adelsfamilie Davydov-Orlov. Heute ist dort ein Museum mit Exponaten aus der [[Geschichte Estlands|estnischen Geschichte]] von der [[Deutsch-Balten|deutschbaltischen]] Zeit bis zum [[Stalinismus]] untergebracht. In der Nähe befinden sich ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] und ein deutscher [[Soldatenfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metsakalmistu-Friedhof ===&lt;br /&gt;
Nordöstlich von Pirita liegt der Tallinner [[Waldfriedhof Tallinn|Waldfriedhof]]. Auf ihm sind zahlreiche estnische Künstler und Politiker begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
Im Küstenbereich des Stadtteils &amp;#039;&amp;#039;Pirita&amp;#039;&amp;#039; mündet der gleichnamige Fluss in die Ostsee. Auf seinen letzten Kilometern durchquert der Fluss hierbei ein Landschaftsschutzgebiet (estnisch: &amp;#039;&amp;#039;Pirita jõeoru maastikukaitseala&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.piritaklooster.ee/ Homepage des Birgittenklosters (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=59/28/9/N |EW=24/50/14/E |type=city |region=EE-784}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungsgliederung Tallinns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Tallinn]]&lt;/div&gt;</summary>
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