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	<title>Piräus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pir%C3%A4us&amp;diff=45008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gelli1742: Infobox Details</title>
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		<updated>2026-04-04T15:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox Details&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die griechische Stadt. Zum gleichnamigen Präfekturbezirk siehe [[Piräus (Präfekturbezirk)]], und zum Regionalbezirk siehe [[Piräus (Regionalbezirk)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
|Name=Gemeinde Piräus&lt;br /&gt;
|Name-el= Δήμος Πειραιά (Πειραιάς)&lt;br /&gt;
|Region= [[Attika (griechische Region)|Attika]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Piräus (Regionalbezirk)|Piräus]]&lt;br /&gt;
|Fläche=11.193&lt;br /&gt;
|Einwohner=163688&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[https://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte=&lt;br /&gt;
|PLZ=18531–18547&lt;br /&gt;
|Logobild=&lt;br /&gt;
|Sitz=Piräus&lt;br /&gt;
|LAU=5101&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirke=keine&lt;br /&gt;
|Stadtbezirke=keine&lt;br /&gt;
|Website=piraeus.gov.gr&lt;br /&gt;
|lat_deg=37 |lat_min=56 |lat_sec=52&lt;br /&gt;
|lon_deg=23 |lon_min=38 |lon_sec=50&lt;br /&gt;
|Region-Lagebild=Datei:2011 Dimos Pireos.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piräus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Πειραιάς|Pireas|neu=1|IPA=pirɛˈas}} {{M.Sg.}}; {{grcS|Πειραιεύς|Peiraieús}}) ist eine Gemeinde in [[Attika (griechische Region)|Attika]], ein wichtiges Industriezentrum in [[Griechenland]] und drittgrößter Hafen am [[Mittelmeer]]. Die eigentliche Gemeinde hatte 2011 163.910&amp;amp;nbsp;Einwohner, zusammen mit den übrigen Gemeinden des [[Piräus (Regionalbezirk)|Regionalbezirks Piräus]] ergab sich eine Zahl von 448.997, der gesamte Ballungsraum Athen-Piräus hat nach Eurostat ca. 3,8&amp;amp;nbsp;Mio. Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?dataset=met_pjanaggr3&amp;amp;lang=en |titel=Eurostat: population of europe cities |abruf=2019-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, andere Schätzungen gehen allerdings auf Grund mangelhafter demographischer Daten von rund fünf Mio. Einwohnern aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://movingtoathens.info/the-city |titel=Athens: Area and Population |abruf=2019-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Piräus ist der historische Hafen der griechischen Hauptstadt [[Athen]] und südlicher Endpunkt der wichtigen das Land von [[Thessaloniki]] bzw. [[Patras]] aus durchquerenden Verkehrsverbindungen. Piräus hat mit rund 17,6&amp;amp;nbsp;Millionen Passagieren (16,5&amp;amp;nbsp;Mio. im Fährverkehr und 1,1&amp;amp;nbsp;Mio. mit [[Kreuzfahrtschiff]]en) jährlich (Stand 2019) den größten Passagierhafen in Europa. Mit einem Umschlag von 5,65&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;[[Twenty-foot Equivalent Unit|TEU]] (Stand 2019) ist der [[Hafen von Piräus]] der viertgrößte Europas im [[ISO-Container|Container]]-Verkehr und der mit dem größten Container-Umschlag am Mittelmeer.&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin Klare: &amp;#039;&amp;#039;Piräus neue Nummer 1 · 5,65 Millionen TEU sind Rekordwert unter den Südhäfen beim Containerumschlag 2019&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Täglicher Hafenbericht]]&amp;#039;&amp;#039; vom 27.&amp;amp;nbsp;Mai 2020, S.&amp;amp;nbsp;13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Bereits antike Autoren leiteten den Namen Peiraieus ({{lang|grc|Πειραιεύς}}) von dem Wort &amp;#039;&amp;#039;peraieús&amp;#039;&amp;#039; {{lang|grc|περαιεύς}} ‚Fährmann‘ ab, zu {{grcS|πειραιόω|peiraióō}} ‚hinüberbringen‘, dies zu griechisch &amp;#039;&amp;#039;péra&amp;#039;&amp;#039; {{lang|grc|πέρα}}&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Strabon]], &amp;#039;&amp;#039;Geographica&amp;#039;&amp;#039; 1,3,18&amp;lt;/ref&amp;gt; ‚gegenüber, jenseits‘ (vgl. [[Pera]], [[Peraia]]). Es bezog sich wohl auf die Fährdienste zwischen Piräus und [[Phaleron]]. Auch der Hafen [[Korinth (antike Stadt)|Korinths]] trug den Namen &amp;#039;&amp;#039;Peiraiós&amp;#039;&amp;#039; {{lang|grc|Πειραιός}}, ein weiteres Wort für ‚Fährmann‘.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pireasnet.gr/%CE%9F%CE%A0%CE%B5%CE%B9%CF%81%CE%B1%CE%B9%CE%AC%CF%82/%CE%97%CE%A0%CF%8C%CE%BB%CE%B7/tabid/979/language/el-GR/Default.aspx Darstellung auf den Seiten der Gemeinde] (griech.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen steht der Name mit der Bedeutung als Hafen Athens auch mit Artikel: &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Piräus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Piraeus Eintrag] im [[Duden]] online&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Port of Piraeus.jpg|mini|Hafen von Piräus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Piräus Ufer Kirche@20171021.JPG|mini|links|Am Ufer Reste der alten Mauer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Piräus (Peiraieus)&amp;#039;&amp;#039; ist eigentlich der Name der bergigen Halbinsel, acht Kilometer südwestlich von Athen, mit dem bis zu 86½&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref&amp;gt;John Travlos: &amp;#039;&amp;#039;Bildlexikon zur Topographie des antiken Attika&amp;#039;&amp;#039;, S. 340&amp;lt;/ref&amp;gt; hohen Hügel [[Munychia]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Kastella&amp;#039;&amp;#039;), der seit dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. eine Burg trug, und drei tief eingeschnittenen runden Hafenbecken (Piräus, Zea und Munychia), die [[Themistokles]] seit 493 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zum Hafen Athens bestimmte und zunächst mit Mauern umgeben ließ. 461–456 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurden die [[Lange Mauern|Langen Mauern]] zwischen Piräus und Athen errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. John Travlos: &amp;#039;&amp;#039;Bildlexikon zur Topographie des antiken Attika&amp;#039;&amp;#039;, S. 341&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In perikleischer Zeit wurde von [[Hippodamos]] aus [[Milet]] die Stadtanlage mit rechtwinklig sich schneidenden Straßen angelegt, die Häfen ausgebaut und mit Säulenhallen und Schiffshäusern versehen. Nach Beendigung des [[Peloponnesischer Krieg|Peloponnesischen Krieges]] zerstört, blühte Piräus als Handelshafen bald von Neuem auf. 394&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurden auch die von den [[Sparta]]nern zerstörten Mauern wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 347–323 v. Chr. wurde das [[Skeuothek des Philon|Arsenal]] des [[Philon von Eleusis|Philon]] errichtet, das [[Sulla]] 86&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit den übrigen Hafenanlagen niederbrannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verlegung des Hafens gliederte sich das antike Piräus als Hafenstadt von Athen in die Teilhäfen Kantharos, Zea und Munychia auf. Dabei stellte Kantharos den Handelshafen von Piräus dar, während Zea und Munychia dem Militär vorbehalten waren. Zea war der größere der beiden Kriegsmarinehäfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war der Hafen unter dem italienischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Porto Leone&amp;#039;&amp;#039; bekannt, nach der heute vor dem [[Arsenal (Venedig)|Arsenal von Venedig]] stehenden antiken [[Löwe von Piräus|Löwenskulptur]] (eine Kopie steht heute wieder in Piräus). Der entsprechende türkische Name war &amp;#039;&amp;#039;Aslan Limani&amp;#039;&amp;#039;. Die kleineren Häfen Zea und Munychia sind heutzutage auch als &amp;#039;&amp;#039;Passalimani&amp;#039;&amp;#039; (Hafen des Pascha) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Tourkolimano&amp;#039;&amp;#039; (Türkenhafen) oder &amp;#039;&amp;#039;Mikrolimano&amp;#039;&amp;#039; (kleiner Hafen) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
* [[Universität Piräus]]&lt;br /&gt;
* [[Technisches Ausbildungsinstitut Piräus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Panzerkreuzer Averof.jpg|mini|Panzerkreuzer Georgios Averoff im Schiffsmuseum Trokadero Marina]]&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Haupthafen Kantharos&lt;br /&gt;
* Yachthafen Zéa Marina (früher Pasalimani)&lt;br /&gt;
* Yachthafen Mikrolimano (früher Tourkolimano, das antike Munychia)&lt;br /&gt;
* [[Archäologisches Museum Piräus|Archäologisches Museum]] beim antiken Theater&lt;br /&gt;
* [[Schiffsmuseum Trokadero Marina]] mit dem Panzerkreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Georgios Averoff (Schiff)|Georgios Averoff]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Paleo Faliro]])&lt;br /&gt;
* Schifffahrtsmuseum Piräus (Nautisches Museum)&lt;br /&gt;
* Endbahnhof der Metrolinie 1 („Ilektrikos“) mit Museum zu dieser historischen [[Eisenbahnstrecke]] (1869 als erste griechische Eisenbahn bis Athen eröffnet)&lt;br /&gt;
* Kopie der Statue des [[Löwe von Piräus|Löwen von Piräus]] auf der Landzunge Akra Alkimos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Piraeus harbor 3-2004.JPG|mini|Der Yachthafen von Piräus]]&lt;br /&gt;
=== Häfen von Piräus ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hafen von Piräus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen ist mit 17,6 Millionen Passagieren im Jahr 2019 der größte Passagierhafen Europas, 16,5&amp;amp;nbsp;Mio. davon im bedeutenden Fährverkehr und 1,1&amp;amp;nbsp;Mio. mit Kreuzfahrtschiffen. 2014&amp;amp;nbsp;waren es zusammen noch rund 18,7&amp;amp;nbsp;Mio. Im [[Containerterminal]] wurden 2019 rund 5,65&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;[[Standardcontainer|TEU]] umgeschlagen, 2014&amp;amp;nbsp;waren es 3,58&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;TEU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Griechische Staatsschuldenkrise ab 2010|griechischen Staatsschuldenkrise]] wurden 51 % des Containerterminals 2009 an das chinesische Staatsunternehmen [[COSCO|China Ocean Shipping (Group) Company]] (kurz: COSCO) für eine Dauer von 35&amp;amp;nbsp;Jahren verpachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerd Höhler |url=http://www.handelsblatt.com/politik/international/knotenpunkt-fuer-osteuropa-chinesen-uebernehmen-hafen-in-piraeus/3060920.html |titel=Knotenpunkt für Osteuropa |titelerg=Chinesen übernehmen Hafen in Piräus |werk=Handelsblatt online |datum=2008-11-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141217081520/http://www.handelsblatt.com/politik/international/knotenpunkt-fuer-osteuropa-chinesen-uebernehmen-hafen-in-piraeus-seite-all/3060920-all.html |archiv-datum=2014-12-17 |abruf=2012-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der griechischen Eisenbahn [[Organismos Sidirodromon Ellados|OSE]] erfolgte im März 2013 die Anbindung des Containerterminals an das Eisenbahnnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Haupthafen gibt es auf der südöstlichen Seite der Halbinsel noch zwei kleinere Häfen für private Boote und Yachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Athens Metro Piraeus station, Line 1.jpg|mini|Endstation der Metro 1 in Piräus]]&lt;br /&gt;
Piräus ist im [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] über die [[Metro Athen|Metrolinien 1 und 3]], die Vorortbahn [[Proastiakos]], eine [[S-Bahn]], und die [[Straßenbahn Athen]] erschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alstom |url=https://www.alstom.com/press-releases-news/2012/3/alstom-to-supply-the-extension-of-line-3-of-the-athens-metro-to-the-port-of-piraeus-in-consortium-with-jp-avax-and-ghella |titel=Alstom to supply the extension of Line 3 of the Athens metro to the Port of Piraeus in consortium with J&amp;amp;P Avax and Ghella |werk=Alstom Homepage |datum=2012-03-01 |abruf=2012-11-28 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piräus ist Ausgangspunkt der wichtigsten griechischen [[Eisenbahnstrecke]] im [[Fernverkehr]], der [[Bahnstrecke Piräus–Thessaloniki]]. Diese verbindet Piräus auch mit dem Bahnhof von Athen und dem [[Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos|Flughafen Athen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Athens Tram rolling stock.JPG|mini|Wagen der Perama-Tram an einer Haltestelle der [[Straßenbahn Athen|heutigen Straßenbahn]] im Zentrum von [[Athen]]]]&lt;br /&gt;
Von 1936 bis 1977 verkehrte zwischen Piräus und [[Perama (Attika)|Perama]] eine normalspurige elektrische Tram, die in zentralen Stadtteilen als Straßenbahn geführt war, in Vorortbereichen teilweise straßenunabhängig.&amp;lt;ref&amp;gt;Wikipediaartikel [[:en:Piraeus-Perama light railway]] und [[:el:Τραμ Περάματος]] („Perama-Tram“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busverkehr ===&lt;br /&gt;
In der Stadt verkehrt seit 1949 der [[Oberleitungsbus Athen/Piräus|Oberleitungsbus Piräus]]. 1988 wurde dieses System mit dem des benachbarten Athen verknüpft. Dieser interkommunale Betrieb ist heute mit 366&amp;amp;nbsp;Fahrzeugen auf 22 [[Linie (Verkehr)|Linien]] das größte O-Bus-Netz in der [[Europäische Union|EU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
In Piräus hat der Verein [[Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios|Olympiakos Piräus]], dessen [[Olympiakos Piräus (Fußball)|Fußballabteilung]] der erfolgreichste Verein Griechenlands ist, seinen Sitz. Die Fußballmannschaft spielt im [[Karaiskakis-Stadion|Stadion Karaiskakis]], die [[Olympiakos Piräus (Basketball)|Basketballmannschaft]] und [[Olympiakos Piräus (Volleyball)|Volleyballmannschaft]] im gegenüberliegenden [[Faliro Coastal Zone Olympic Sports Complex|„Irinis kai Philias“]]. Beide werden mit der Metro und der Straßenbahn erreicht (Station Faliro).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1969 fanden im [[Karaiskakis-Stadion|Stadion Karaiskakis]] die [[Leichtathletik-Europameisterschaften]] statt, 1985 wurden die [[Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften]] im [[Faliro Coastal Zone Olympic Sports Complex|„Irinis kai Philias“]] ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswertes ==&lt;br /&gt;
Die deutsch-griechische Sängerin [[Vicky Leandros]] war von Oktober 2006 bis zum 28. Mai 2008 Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Kultur und internationale Beziehungen in Piräus. Der ehemalige griechische Ministerpräsident [[Kostas Simitis]] vertrat die Stadt von 1985 bis 2009 als Abgeordneter im Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Panagiotis Pipinelis]] (1899–1970), Diplomat, Politiker und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
* [[Katina Paxinou]] (1900–1973), Oscar-prämierte Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Emmanuel Kriaras]] (1906–2014), Philologe und Lexikograf&lt;br /&gt;
* [[Yannis Tsarouchis]] (1910–1989), Maler und Bühnenbildner&lt;br /&gt;
* [[Isidora Rosenthal-Kamarinea]] (1918–2003), Neogräzistin, Übersetzerin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* [[Diamando Koumbaki]] (1926–1944), Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
* [[Vasilis Theocharakis]] (* 1930), Geschäftsmann und Maler&lt;br /&gt;
* [[Emmanuel Bechrakis]] (1931–2023), Augenarzt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Nechan Karakéhéyan]] (1932–2021), armenisch-katholischer Bischof, Ordinarius von Osteuropa&lt;br /&gt;
* [[Jannis Kounellis]] (1936–2017), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Konstantinos Simitis]] (1936–2025), Ministerpräsident von Griechenland&lt;br /&gt;
* [[Giorgos Dalaras]] (* 1949), Musiker&lt;br /&gt;
* [[Michalis Nikoloudis]] (* 1949), Musiker&lt;br /&gt;
* [[Vincent Gabrielsen]] (* 1950), Althistoriker&lt;br /&gt;
* [[Lou A. Kouvaris]] (1954–2020), amerikanischer Gitarrist&lt;br /&gt;
* [[Evangelos Koukouwitakis]] (* 1956), griechisch-deutscher Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Leonidas Pelekanakis]] (1962–2021), Regattasegler&lt;br /&gt;
* [[Calliope Tsoupaki]] (* 1963), Komponistin&lt;br /&gt;
* [[Nena Galanidou]] (* 1966), Archäologin&lt;br /&gt;
* [[Dimitra Asilian]] (* 1972), Wasserballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Ioannis Lagos]] (* 1972), Politiker, Rechtsextremist&lt;br /&gt;
* [[Kelly Thoma]] (* 1978), Lyraspielerin&lt;br /&gt;
* [[Georgios Seitaridis]] (* 1981), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Maria Karastamati]] (* 1984), Sprinterin&lt;br /&gt;
* [[Domna Michailidou]] (* 1987), Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Dimitris Diamantakos]] (* 1993), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Partnerstädte von Piräus sind:&amp;lt;ref&amp;gt;wenn nicht anders vermerkt: {{Webarchiv|url=http://www.kedke.gr/uploads/twinnedcities.pdf |wayback=20200903081356 |text=kedke.gr (Central Union of Municipalitys &amp;amp; Communitys of Greece) – Twinnings}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |gesamtbreite=55em |liste=&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Nancy]] (Frankreich), seit 1966&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[Baltimore]] (Vereinigte Staaten), seit 1982&amp;lt;ref&amp;gt;[https://baltimoresistercities.org/ baltimoresistercities.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Marseille]] (Frankreich), seit 1984&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Sankt Petersburg]] (Russland), seit 1984&lt;br /&gt;
* {{ROU|#}} [[Galați]] (Rumänien), seit 1985&lt;br /&gt;
* {{CHN|#}} [[Shanghai]] (Volksrepublik China), seit 1985&lt;br /&gt;
* {{UKR|#}} [[Odessa]] (Ukraine), seit 1993&lt;br /&gt;
* {{CYP|#}} [[Larnaka]] (Zypern), seit 1995&lt;br /&gt;
* {{ARG|#}} [[Rosario (Santa Fe)|Rosario]] (Argentinien), seit 1993&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rosario.gov.ar/web/gobierno/intendenta/internacionales/relaciones-bilaterales#bilateral Website Rosario – Relaciones bilaterales]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{GEO|#}} [[Batumi]] (Georgien), seit 1996&lt;br /&gt;
* {{LTU|#}} [[Vilnius]] (Litauen), seit 1997&lt;br /&gt;
* {{CZE|#}} [[Ostrava]] (Tschechien), seit 1997&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostrava.cz/cs/o-meste/mezinarodni-vztahy Website Ostrava]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{TUR|#}} [[Muğla]] (Türkei), seit 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ioannis Travlos|John Travlos]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildlexikon zur Topographie des antiken Attika&amp;#039;&amp;#039;. Ernst Wasmuth, Tübingen 1988, ISBN 3-8030-1036-5, S. 340–363.&lt;br /&gt;
* Georgios Aikaterinidis: &amp;#039;&amp;#039;Piraeus. History and Culture.&amp;#039;&amp;#039; Idea, Athen 2001, ISBN 960-85609-7-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Piraeus|Piräus}}&lt;br /&gt;
* [https://www.piraeus.org/ Piräus Hafen] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.pireaspiraeus.com/ News, Fotos und Videos zu Piräus] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Attika}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115976-7|LCCN=n82080083|VIAF=167769040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Piraus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Attika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Attika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Attika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike griechische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Piräus| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschul- oder Universitätsstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gelli1742</name></author>
	</entry>
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