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	<title>Pipette - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:59:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pipette&amp;diff=105642&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;958s: Eppendorfpipette ist sogar ne Weiterleitung auf den Artikel, da kann man den Namen nicht rausstreichen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pipette&amp;diff=105642&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-02T19:51:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eppendorfpipette ist sogar ne Weiterleitung auf den Artikel, da kann man den Namen nicht rausstreichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt Saugheber zum Aufnehmen von Flüssigkeiten, siehe auch die Begriffsklärung [[Saugheber]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pipette-LF.jpg|mini|20-ml-Mess&amp;amp;shy;pipette]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pipette&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Französische Sprache|frz.]] [[Diminutiv]] von &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|pipe}}&amp;#039;&amp;#039; „Pfeife“; auch &amp;#039;&amp;#039;Saugröhre, Saugheber&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Stechheber&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Laborgerät]] zum [[Dosis|Dosieren]] von [[Flüssigkeit]]en. Die klassische Form ist ein Glasröhrchen, das an der Spitze verengt ist und am anderen Ende entweder offen oder durch einen aufgesetzten, dickwandigen Gummiballon (z.&amp;amp;nbsp;B. einen [[Pipettierhilfe#Peleusball|Peleusball]] oder eine andere [[Pipettierhilfe]]) verschlossen ist. Häufig, vor allem im medizinischen Bereich, werden auch [[Wegwerfartikel]] aus Plastik verwendet.&lt;br /&gt;
Technisch aufwendiger sind die [[#Mikropipetten|Mikropipetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pipettentypen ==&lt;br /&gt;
Ist auf der Pipette eine Volumen-[[Skala (Anzeige)|Skala]] angebracht, spricht man von einer &amp;#039;&amp;#039;Messpipette.&amp;#039;&amp;#039; Diese gibt es für völligen oder teilweisen Ablauf. Eine Pipette, die nur eine oder zwei Marken für ein definiertes Volumen hat, heißt &amp;#039;&amp;#039;Vollpipette.&amp;#039;&amp;#039; Messpipetten sind für unterschiedliche Flüssigkeitsmengen geeignet und damit flexibler, aber auch ungenauer als Vollpipetten. Beide Pipettenarten sind auf Flüssigkeiten mit der Temperatur von 20&amp;amp;nbsp;°C und auf Ausfluss (Ex.) kalibriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;Pasteurpipette&amp;#039;&amp;#039; besteht aus Natron-Kalk-Glas (ISO&amp;amp;nbsp;7712) mit einem Volumen von 2&amp;amp;nbsp;ml und einem Durchmesser von 7&amp;amp;nbsp;mm, welche am unteren Ende verjüngt ist. Sie besitzt eine lang ausgezogene, feine Spitze von 45 oder 120&amp;amp;nbsp;mm Länge, kann am Saugrohrende (Länge 25&amp;amp;nbsp;mm) mit einem Gummisauger versehen werden und ist wegen der Verengung auch für [[Wattestopfen]] geeignet. Sie dient zum tropfenweisen Dosieren von kleinen Flüssigkeitsmengen. Sie hat keine Markierung, die das genaue Volumen anzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch &amp;#039;&amp;#039;Pasteurpipetten&amp;#039;&amp;#039; zum Einmalgebrauch aus PE-LD (Polyethylen niedriger Dichte). Sie bieten eine sehr gute Reproduzierbarkeit der Tropfenzahl pro Milliliter und sind daher ideal zum Verteilen [[Aliquot (Chemie)|aliquoter]] Flüssigkeitsmengen. Diese Pasteurpipette lässt sich in gefülltem Zustand tiefgefrieren oder bei Bedarf durch Hitzeversiegelung in ein geschlossenes Gefäß verwandeln. Der integrierte Saugbalg lässt sich ganz leicht zusammendrücken, so bleiben auch bei häufigem Pipettieren die Finger ermüdungsfrei. Sie ist stabil gegen Gas oder Gammastrahlen-Sterilisations-Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skalierte &amp;#039;&amp;#039;[[Serologie|serologische]]&amp;#039;&amp;#039; Wegwerfpipetten aus [[Kunststoff]] mit meist 5 oder 10&amp;amp;nbsp;ml Volumen werden heutzutage für häufige und einfachere Dosierarbeiten mit geringerer Genauigkeitsanforderung verwendet und ersetzen die gläsernen Messpipetten. Sie sind auch einzeln verpackt und mit zertifizierter Sterilität erhältlich, was die Qualitätssicherung im Labor vereinfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Medikamente (Augen-, Ohren-, Nasentropfen) werden fertig dosiert in versiegelten Plastikbehältern angeboten. Auch diese Behälter sind Pipetten; siehe Bild in der folgenden Galerie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer [[Saugkolben-Messpipette|Messpipette mit Saugkolben]] erfolgen Ansaugen und Entleeren mittels eines oben eingeschliffenen Glaskolbens (Kolben-Pipettierhilfe) mit Haltefeder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wittenberger&amp;quot;&amp;gt;Walter Wittenberger: &amp;#039;&amp;#039;Chemische Laboratoriumstechnik&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag, Wien, New York, 7. Auflage, 1973, S. 87–88, ISBN 3-211-81116-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Glaspipetten sind so geeicht, dass ein kleines Flüssigkeitsvolumen von etwa einem Tropfen nach Abstreifen an einer Gefäßwand in der Pipettenspitze zurückbleiben soll (&amp;#039;&amp;#039;„auf Ausfluss kalibriert“&amp;#039;&amp;#039;, dazu wird der Schriftzug „Ex“ in die Pipette eingeritzt, eingeätzt oder auflackiert). Solche Pipetten werden nicht leergeblasen. So kalibrierte Pipetten können nur zum Einfüllen eines bestimmten Volumens verwendet werden und &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; zum Absaugen eines bestimmten Volumens (weil mehr als das Volumen abgesaugt wird und ein Rest dann in der Spitze verbleibt). Außerdem wird die Pipettenspitze vor dem Ablassen oder Einstellen des Volumens außen so abgewischt, dass keine zusätzlichen Flüssigkeitstropfen verschleppt werden und auch die pipettierte Flüssigkeit nicht durch Kapillarwirkung herausgesaugt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://chemreporter.de/2016/09/07/laborgeraet-des-monats-die-pipette/ |titel=Laborgerät des Monats: Die Pipette |autor=Marco Körner |werk=chemreporter.de |datum=2016-09-07 |zugriff=2018-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Meniscus.jpg|Der Meniskus der Mess&amp;amp;shy;pipette zeigt 20,0&amp;amp;nbsp;ml an&lt;br /&gt;
Datei:Pasteur Pipets.jpg|Pasteur&amp;amp;shy;pipetten&lt;br /&gt;
Datei:20070422 dispensible pipett.jpg|Medikamenten&amp;amp;shy;pipetten&lt;br /&gt;
Datei:Peleusball rot.png|[[Pipettierhilfe]] (Pipettierball aus Natur&amp;amp;#xAD;kautschuk für Voll- und Messpipetten)&lt;br /&gt;
Datei:Einwegpipette.png|Einweg&amp;amp;#xAD;pipette aus Kunststoff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikropipetten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pipetten Bild.jpg|mini|Manuelle Einkanalpipetten. Front und Seitenansicht.]]&lt;br /&gt;
Eine modernere mechanische Variante ist die 1957 von [[Heinrich Schnitger]] entwickelte &amp;#039;&amp;#039;Mikroliterpipette.&amp;#039;&amp;#039; Diese ist auch unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kolbenhubpipette (KHP), Eppendorfpipette&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Luftpolsterpipette&amp;#039;&amp;#039;, kurz auch als &amp;#039;&amp;#039;Mikropipette&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Diese Pipette dosiert kleine Volumina von 0,1&amp;amp;nbsp;µl bis 5000&amp;amp;nbsp;µl genauer als herkömmliche Glaspipetten. Kolbenhubpipetten arbeiten nach dem Verdrängungsprinzip: Ein beweglicher Kolben verdrängt beim Herunterdrücken die unter ihm liegende Luftsäule bzw. zieht die Luftsäule in der Aufwärtsbewegung mit sich nach oben und dadurch auch die zu pipettierende Flüssigkeit in die aufgesteckte Pipettenspitze. Diese Pipettenspitze ist ein Wegwerfartikel aus Plastik, nur sie kommt mit der Flüssigkeit in Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Direktverdrängende Kolbenhubpipetten&amp;#039;&amp;#039; benutzen spezielle Pipettenspitzen mit einem eingebauten Kolben, der direkt mit dem Medium in Kontakt kommt und so das Luftpolster eliminiert. Hierdurch ist ein Pipettieren von stark [[Viskosität|viskosen]] Lösungen möglich und der versehentliche Transfer von Substanzen in Form von [[Aerosol]]en über das Luftpolster wird ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei Mess- und Vollpipetten gibt es auch Kolbenhubpipetten mit fest eingestelltem Volumen sowie Kolbenhubpipetten, die im Volumen variabel sind. Hier lässt sich die gewünschte Mikroliterzahl mittels eines Stellwerks einstellen. Sie lösen Pipetten mit festem Volumen zusehends ab. Kolbenhubpipetten haben den Vorteil auswechselbarer Kunststoffpipettenspitzen, wodurch sie sich für Arbeiten mit häufig wechselnden Substanzen oder Substanzkonzentrationen eignen. &amp;#039;&amp;#039;Elektronisch gesteuerte Kolbenhubpipetten&amp;#039;&amp;#039; sind besonders für repetitive Arbeiten geeignet, da sie den Daumen entlasten und teilweise wie ein [[#Handdispenser|Handdispenser]] benutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mehrkanalpipetten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Multipette.JPG|mini|hochkant=0.5|Multipette mit eingesetzter Spitze]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:MultiPipetten Bild.jpg|mini|8-Kanal und 12-Kanal Multi-Channel-Pipetten. Front Ansicht. ]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Vollpipetten.jpg|mini|Vollpipetten verschiedener Volumina]]&lt;br /&gt;
Eine Sonderbauform der Kolbenhubpipetten sind &amp;#039;&amp;#039;Mehrkanalpipetten&amp;#039;&amp;#039;, die über 8 oder 12 gleichzeitig betriebene Kanäle verfügen. Die Kanäle sind im Raster von [[Mikrotiterplatte]]n (8 Reihen mal 12 Spalten) angeordnet, so dass sich diese schnell bearbeiten lassen. Wie bei den Mikropipetten mit einem Kanal kommt die Flüssigkeit auch hier nur mit den Pipettenspitzen in Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine DIN EN ISO 8655-konforme Mehrkanalpipette als [[Open-Source-Hardware|Open-Science-Hardware]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Shubham Chinchane, Hrishikesh Kadam, Ketan Mowade, Joshua M. Pearce |Titel=Open Source 3D Printed ISO 8655 Compliant Multichannel Pipette |Sammelwerk=Journal of Open Hardware |Band=6 |Nummer=1 |Datum=2022-01-06 |ISSN=2514-1708 |DOI=10.5334/joh.36 |Seiten=1 |Online=http://openhardware.metajnl.com/articles/10.5334/joh.36/ |Abruf=2022-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handdispenser ===&lt;br /&gt;
Verwandt mit den Kolbenhubpipetten sind &amp;#039;&amp;#039;Handdispenser,&amp;#039;&amp;#039; die auch unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Multipette, Stepper, Tacker&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Repeater&amp;#039;&amp;#039; bekannt sind. Diese besitzen anstelle der Pipettenspitze ein direktverdrängendes Reservoir (Wegwerfartikel aus Plastik) ähnlich einer [[Spritze (Medizin)|Spritze]], welches die Aufnahme eines größeren Volumens einer Substanz erlaubt, die dann wiederholt in kleinen Schritten gleichen Volumens abgegeben werden kann. Dieses erlaubt wiederum schnelles Arbeiten mit Mikrotiterplatten oder vielen parallelen Reaktionsansätzen (z.&amp;amp;nbsp;B. bei der [[Polymerase-Kettenreaktion]] (PCR)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flaschendispenser ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dispenser}}&lt;br /&gt;
Flaschendispenser oder auch &amp;#039;&amp;#039;Kippdispenser&amp;#039;&amp;#039; sind Glasgeräte, die auf Labor-Chemikalienflaschen aufgesetzt werden. Durch Kippen der Flasche wird ein geeichtes Reservoir gefüllt und dieses über einen Schnabel ausgeleert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinheber ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wine sampler 1.jpg|mini|Weinheber]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Weinheber&amp;#039;&amp;#039; ist eine Glasröhre nach Art einer Vollpipette mit Erweiterung zu einem Ballon. Er dient zum Entnehmen von Flüssigkeitsproben aus Fässern und Glasballonen. Dazu wird er beim oberen Spundloch in ein (Wein)Fass getaucht. Durch Verschließen der oberen Öffnung mit einem Finger kann der Wein nicht zurück- oder ausrinnen. Durch Anheben des Fingers wird der entnommene Wein dann in ein [[Degustation]]sglas entleert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genauigkeitsklassen ==&lt;br /&gt;
Die handelsüblichen Größen der Vollpipetten sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt. Die Einteilung erfolgt in zwei Genauigkeitsklassen. Bei den Pipetten der Klasse A ist die Ablaufzeit für die Flüssigkeit durch Verengung der Ablaufspitzen zu einer &amp;#039;&amp;#039;Kapillarspitze&amp;#039;&amp;#039; verlängert, so dass während des Ablaufs bereits das Nachlaufen der Flüssigkeit an der Glaswandung erfolgt. Die Fehlergrenzen dieser Pipetten entsprechen den Vorschriften der Deutschen Eichordnung. Pipetten der Klasse B haben erheblich kürzere Ablaufzeiten, aber auch doppelt so große Fehlergrenzen wie die der Klasse A. Nach dem Ablauf der Pipetten der Klassen A und B sind meist keine gesonderten Wartezeiten einzuhalten. Ansonsten sind sie auf der Pipette angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit verbesserten Fertigungsmethoden wurde die Herstellung von Pipetten möglich, die innerhalb der Eichfehlergrenzen (Klasse A) liegen und dennoch kurze Ablaufzeiten aufweisen. Für solche Pipetten wurde die Klasse AS eingeführt. Sie erfordern nach dem Ablauf jedoch eine Wartezeit von 5 bis 15 Sekunden. Die Wartezeit ist auf der Pipette angegeben. In der Praxis haben sich Pipetten der Klasse AS stark durchgesetzt und die der Klasse A mit längeren Ablaufzeiten fast verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Fehlergrenzen von Vollpipetten&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Nennvolumen&amp;lt;br /&amp;gt;[ml]&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Klasse A&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Klasse AS&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Klasse B&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
!max. Fehler&amp;lt;br /&amp;gt;[%]&lt;br /&gt;
!Ablaufzeit&amp;lt;br /&amp;gt;[s]&lt;br /&gt;
!max. Fehler&amp;lt;br /&amp;gt;[%]&lt;br /&gt;
!Ablaufzeit&amp;lt;br /&amp;gt;[s]&lt;br /&gt;
!max. Fehler&amp;lt;br /&amp;gt;[%]&lt;br /&gt;
!Ablaufzeit&amp;lt;br /&amp;gt;[s]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|0,5&lt;br /&gt;
|± 1&lt;br /&gt;
|10–20&lt;br /&gt;
|± 1&lt;br /&gt;
|4–8&lt;br /&gt;
|± 2&lt;br /&gt;
|4–20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|± 0,7&lt;br /&gt;
|10–20&lt;br /&gt;
|± 0,7&lt;br /&gt;
|5–9&lt;br /&gt;
|± 1,5&lt;br /&gt;
|5–20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|± 0,5&lt;br /&gt;
|10–25&lt;br /&gt;
|± 0,5&lt;br /&gt;
|5–9&lt;br /&gt;
|± 1&lt;br /&gt;
|5–20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2,5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|± 0,4&lt;br /&gt;
|7–11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|± 0,33&lt;br /&gt;
|7–11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|± 0,25&lt;br /&gt;
|7–11&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|± 0,3&lt;br /&gt;
|15–30&lt;br /&gt;
|± 0,3&lt;br /&gt;
|7–11&lt;br /&gt;
|± 0,6&lt;br /&gt;
|7–30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|± 0,25&lt;br /&gt;
|8–12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|± 0,21&lt;br /&gt;
|8–12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|± 0,19&lt;br /&gt;
| 8–12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|± 0,17&lt;br /&gt;
|8–12&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|± 0,2&lt;br /&gt;
|15–40&lt;br /&gt;
|± 0,2&lt;br /&gt;
|8–12&lt;br /&gt;
|± 0,4&lt;br /&gt;
|8–40&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|± 0,13&lt;br /&gt;
|9–13&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|± 0,15&lt;br /&gt;
|25–50&lt;br /&gt;
|± 0,15&lt;br /&gt;
|9–13&lt;br /&gt;
|± 0,3&lt;br /&gt;
|9–50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25&lt;br /&gt;
|± 0,13&lt;br /&gt;
|25–50&lt;br /&gt;
|± 0,13&lt;br /&gt;
|10–15&lt;br /&gt;
|±0,32&lt;br /&gt;
|10–50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|± 0,12&lt;br /&gt;
|13–18&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|± 0,09&lt;br /&gt;
|13–18&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|± 0,1&lt;br /&gt;
|30–60&lt;br /&gt;
|± 0,1&lt;br /&gt;
|13–18&lt;br /&gt;
|± 0,2&lt;br /&gt;
|13–60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|± 0,08&lt;br /&gt;
|40–60&lt;br /&gt;
|± 0,08&lt;br /&gt;
|25–30&lt;br /&gt;
|± 0,16&lt;br /&gt;
|25–60&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messpipetten gibt es ebenfalls in drei Genauigkeitsklassen:&lt;br /&gt;
Klasse A, Klasse B und Klasse AS. Für schnell ablaufende Pipetten der Klasse AS ist nach dem Ablauf wieder eine Wartezeit von 15 Sekunden einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kalibrierung von Pipetten sind DIN EN ISO 8655 und zusammenhängende Normen vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pipette (PSF).png|mini|Offene Pipette]]&lt;br /&gt;
Das Aufnehmen von Flüssigkeiten durch Ansaugen mit dem Mund&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-wY-SBwAAQBAJ-14&amp;quot;&amp;gt;Peter A. Czeschinski: &amp;#039;&amp;#039;Infektionsschutz.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-322-83445-4, S.&amp;amp;nbsp;14 ({{Google Buch |BuchID=wY-SBwAAQBAJ |Seite=14}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; war früher nur bei solchen Flüssigkeiten in Gebrauch, deren Dampf[[inhalation]], das versehentliche Aufsaugen in den Mundraum und ein Verschlucken zu keinen gesundheitlichen Schäden führen konnte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-kpuTBwAAQBAJ-195&amp;quot;&amp;gt;Max Gundel: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Mikrobiologie und Immunbiologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-25434-9, S.&amp;amp;nbsp;195 ({{Google Buch |BuchID=kpuTBwAAQBAJ |Seite=195}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Vollpipetten und graduierten Pipetten meist mit Pipettierhilfen&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-Ob0NRWnnrDkC-18&amp;quot;&amp;gt;Alfred Pingoud: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsmethoden der Biochemie.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 1997, ISBN 978-3-11-016513-5, S.&amp;amp;nbsp;18 ({{Google Buch |BuchID=Ob0NRWnnrDkC |Seite=18}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; (wobei auch das Aufsaugen mit nicht[[Skale|graduierten]] und nicht [[Eichung|geeichten]] Glasröhrchen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pipettieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung]] verbietet nunmehr in Deutschland &amp;#039;&amp;#039;generell&amp;#039;&amp;#039; das Ansaugen bei Pipetten mit dem Mund.&amp;lt;ref&amp;gt;Sicherheit im chemischen Hochschulpraktikum, Eine Einführung für Studierende, DGUV Information 213-026, [https://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/i-8553.pdf PDF-Datei].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Ansaugen mit dem Mund eine erhebliche Gesundheitsgefahr darstellen kann, muss eine [[Pipettierhilfe]] benutzt werden. Mit dieser  wird die Flüssigkeit nach dem Eintauchen der Pipettenspitze angesaugt. Beim Transport der Flüssigkeit muss das obere Ende einer offenen Pipette mit der Pipettierhilfe (früher mit dem Zeigefinger oder Daumen) verschlossen gehalten werden. Die Abgabe der Flüssigkeit erfolgt abhängig von der Art der Pipettierhilfe. Auf jeden Fall gilt, dass nach dem Auslaufen 20 Sekunden zu warten ist, damit die restliche Flüssigkeit nachlaufen kann, Pipetten werden in der Regel auch nicht zusätzlich mit dem Atem ausgeblasen. Anschließend ist die Pipettenspitze kurz am Gefäßrand abzustreifen, da Pipetten auf Auslauf (auf &amp;#039;&amp;#039;Ex&amp;#039;&amp;#039;) kalibriert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen mit einer Messpipette ein Teil des gesamten Skalabereiches benutzt werden, so unterscheidet man zwischen &amp;#039;&amp;#039;Vorwärts-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rückwärtspipettieren.&amp;#039;&amp;#039; Ist die Substanz kostbar oder will man sich unnötige Arbeit ersparen, so verwendet man die &amp;#039;&amp;#039;Vorwärts&amp;#039;&amp;#039;-Methode. Hier wird die gewünschte Substanzmenge beim Einsaugen in die Pipette abgemessen und die Pipette am Zielort vollständig entleert. Da in der Pipettenspitze mehr Substanz hängenbleibt als in einem anderen Bereich des Schaftes mit gleichem Volumen, werden zähe Flüssigkeiten jedoch gerne &amp;#039;&amp;#039;rückwärts&amp;#039;&amp;#039; pipettiert. Hier wird die Flüssigkeit bis zur obersten Marke der Pipette eingesaugt, die Dosierung erfolgt anhand der Skala beim Auslassen. Anschließend wird der Rest der Flüssigkeit wieder in das Vorratsgefäß gegeben, wodurch die Gefahr einer Kontamination entsteht.&lt;br /&gt;
Da in beiden Fällen die Skala entgegengesetzt verwendet wird, gibt es Pipetten mit beiden Ausführungen von Skalen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Pipettes Comparison Forward Backward 10ML.gif|1000px|mini|ohne|Eine Rückwärts- (oben) und eine Vorwärtspipette (unten)]]&lt;br /&gt;
Die Benutzung einer Pipette erlaubt eine gute Kontrolle der Flüssigkeitsmenge; im Allgemeinen ist eine tropfenweise Dosierung möglich. Vollpipetten zählen neben beispielsweise [[Bürette]]n zu den genauesten Volumenmessgeräten im Laborbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dickflüssigen Flüssigkeiten werden die Pipetten, sofern sie nicht für diese Flüssigkeit geeicht wurden, in der Regel mit dem richtigen Lösungsmittel und mithilfe einer [[Spritzflasche]] durchgespült, um die gewünschte Menge überzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigsten Fehler bei der Benutzung von Pipetten sind beispielsweise:&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-Zht_AQAAQBAJ-35&amp;quot;&amp;gt;Stefan Prasse: &amp;#039;&amp;#039;Digitale Visualisierung von chemischen Laboratoriumstechniken.&amp;#039;&amp;#039; diplom.de, 1998, ISBN 978-3-8324-1078-0, S.&amp;amp;nbsp;35 ({{Google Buch |BuchID=Zht_AQAAQBAJ |Seite=35}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Halten des Meniskus nicht in Augenhöhe und dadurch unsaubere Ablesung.&lt;br /&gt;
# Die Pipettenspitze wird nicht oder nicht lange genug an der Gefäßwand gehalten.&lt;br /&gt;
# Vollpipetten werden beim Anstecken einer Pipettierhilfe an der Glasblase gehalten und brechen dadurch leichter.&lt;br /&gt;
# Die Pipette weist eine unsaubere, fettige Innenwandung auf, wodurch Flüssigkeiten nicht komplett ablaufen und die Pipette nicht vollständig der Eichung entsprechend entleert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeitsgerät mit ähnlichem Prinzip, der [[Weinheber (Gerät)|Weinheber]], wird von [[Winzer]]n zum Aufsaugen und Abmessen von Wein aus einem [[Weinfass]] verwendet (sollte nicht verwechselt werden mit einem [[Heber (Gerät)|Heber]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GimpPipette.jpg|mini|Pipette-Werkzeug ([[GIMP]])]]&lt;br /&gt;
In der digitalen [[Bildbearbeitung]] ist die &amp;#039;&amp;#039;Pipette&amp;#039;&amp;#039; ein Werkzeug, mit der ein Farbwert ausgewählt werden kann, indem er aus einem bestehenden Bild ermittelt („entnommen“) wird; dazu nimmt der [[Mauszeiger]] die Gestalt einer Pipette an, mit deren Spitze auf ein [[Pixel]] geklickt wird. Das bestehende Bild wird dadurch nicht verändert, die Farbe wird also nicht wortwörtlich „entnommen“ sondern der Farbwert kopiert; erst bei folgenden Arbeitsschritten dient die gewählte Farbe als Arbeitsfarbe. Je nach Programm und Einstellung ist es auch möglich, einen Mittelwert der umgebenden Pixel zu ermitteln (zum Beispiel in [[Adobe Photoshop]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mikrodosierung]]&lt;br /&gt;
* [[Pipettenflasche]]&lt;br /&gt;
* [[Tropfenzähler]]&lt;br /&gt;
* [[Aräometer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pipettes|Pipetten}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spaelti-ts.ch//pdf/genauigkeit_und_messunsicherheit_von_kolbenhubpipetten_d.pdf Vortrag zu Genauigkeit und Messunsicherheit von Kolbenhubpipetten] (PDF; 788&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.spaelti-ts.ch/pdf/Einfluss%20der%20Hoehenlage%20auf%20das%20Volumenergebnis%20einer%20Kolbenhubpipette%20mit%20Luftpolster.pdf Einfluss der Höhenlage auf das Volumenergebnis einer Kolbenhubpipette mit Luftpolster] (PDF-Datei; 128&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laborgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunststoffprodukt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;958s</name></author>
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