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	<title>Piotr Sosnowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Piotr_Sosnowski&amp;diff=2523416&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: +Normdaten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piotr Sosnowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[10. Januar]] [[1899]] in [[Bielczyny]], [[Westpreußen]], [[Deutsches Reich]]; gestorben [[27. Oktober]] [[1939]] in [[Rudzki Most]]) war ein [[Polen|polnischer]] katholischer [[Priester (Christentum)|Priester]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Piotr Sosnowski besuchte das [[Priesterseminar]] in [[Pelplin]] bei [[Dirschau]], wurde dort 1923 [[Kaplan]], 1934 [[Propst]] im kaschubischen Dorf Groß Bislaw und später Dekan in [[Tuchola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1939 begann die deutsche [[Wehrmacht]] den Zweiten Weltkrieg mit dem [[Überfall auf Polen]]. Im Rahmen der &amp;quot;[[Intelligenzaktion]]&amp;quot; begannen Einheiten der SS und des ›Volksdeutschen Selbstschutzes‹ mit Verhaftungen und Erschießungen unter anderem von Angehörigen der polnischen Oberschicht und der Kirche – insbesondere im [[Polnischer Korridor|Polnischen Korridor]] (zeitgenössisch auch Danziger Korridor oder Weichselkorridor), also dem nördlichen Teil Polens, der vor 1920 zu Deutschland gehörte. Als Vorwand dienten polnische Übergriffe auf einheimische Deutsche, die man rächen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Oktober 1939 kam der Landwirt Hugo Fritz, von den neuen Machthabern als ›volksdeutscher Amtskommissar‹ in [[Petzin]] eingesetzt, beim Brand seiner Scheune ums Leben. Die örtliche&lt;br /&gt;
Polizei beschuldigte Polen der Brandstiftung. [[Heinrich Mocek]], Inspektor des [[Volksdeutscher Selbstschutz|Selbstschutzes]] in Konitz, ließ daraufhin willkürlich Einwohner in der Umgebung verhaften und kündigte an, dass alle drei Tage 40 Geiseln getötet werden, falls die Täter nicht zu finden seien.&lt;br /&gt;
Am 24. Oktober begannen die Erschießungen bei Rudabrück in der [[Tucheler Heide]]. Bei der zweiten Tötungsaktion drei Tage später starb auch Sosnowski. Bis zum 20. November wurden im Rahmen dieser ›Vergeltungsmaßnahme‹ 335 Polen ermordet. Der verantwortliche Mocek wurde 1965 vom [[Landgericht Mannheim]] zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/publikationen/publikation/news/juristische_konstruktionen_von_ns_taeterbildern_im_nachkriegsdeutschland_theorie_und_praxis/ |text=www.gedenkstaettenforum.de |wayback=20150924021308}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 17. September 2003 leitete die [[Römisch-katholische Kirche in Polen]] ein Verfahren zur [[Seligsprechung]] von 122 »Märtyrern aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges« ein, unter ihnen Sosnowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt fielen zwischen September 1939 und Mai 1940 mehrere Zehntausend polnische Zivilpersonen deutschen Mord- und Abschreckungsaktionen im eroberten Polen zum Opfer. Neben Orten wie Rudabrück waren es allein in [[Piasnitz]] bei [[Wejherowo]] bis zu 13.000, im Wald von Spengawsken nahe Preußisch-Stargard bis zu 7.000 sowie im Umland von [[Bydgoszcz|Bromberg]] etwa 5.000 Menschen. Nach dem 22. Juni 1941 führten deutsche Einheiten ähnliche Intelligenzaktionen im sowjetisch besetzten Ostpolen fort, zum Beispiel in [[Lemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;LG Mannheim, 12. April 1965&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Justiz und NS-Verbrechen]]. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966, Bd. XXI, bearbeitet von Irene Sagel-Grande, H. H. Fuchs, [[C. F. Rüter]]. Amsterdam : University Press, 1979, Nr. 590, S. 1–57 [https://web.archive.org/web/20010217004025/http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/files/brd590.htm &amp;#039;&amp;#039;Verfahrensgegenstand: Erschiessung von insgesamt mindestens 150 polnischen Zivilisten in drei Aktionen als Folge eines Brandes auf dem Bauernhof des volksdeutschen Amtskommissars in Petztin&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.meczennicy.pelplin.pl/?a=1&amp;amp;id=112&amp;amp;tekst=87#txt meczennicy.pelplin.pl], (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=166945400|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-07-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sosnowski, Piotr}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eröffneter Seligsprechungsprozess]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sosnowski, Piotr&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer katholischer Priester&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielczyny]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Oktober 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rudzki Most]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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