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	<title>Pinsk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Moritz 2011: /* In Pinsk geboren */</title>
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		<updated>2026-03-02T22:10:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In Pinsk geboren&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt. Zum Theologen siehe [[Johannes Pinsk]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Belarus&lt;br /&gt;
|Name                 = Pinsk&lt;br /&gt;
|NameRussischLatein   = Pinsk&lt;br /&gt;
|NameBelarussisch     = Пінск&lt;br /&gt;
|NameRussisch         = Пинск&lt;br /&gt;
|Wappen               = Coat of Arms of Pinsk, Belarus.svg&lt;br /&gt;
|Flagge               = Flag of Pinsk.svg&lt;br /&gt;
|Woblasz              = Brest&lt;br /&gt;
|Gegründet            = &lt;br /&gt;
|Breitengrad          = 52/07/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad           = 26/06/00/E&lt;br /&gt;
|Höhe                 = &lt;br /&gt;
|Einwohner            = 137961&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand       = 1. Jan. 2018&lt;br /&gt;
|Metropolregion       = &lt;br /&gt;
|Fläche               = 47.36&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl       = 165&lt;br /&gt;
|Postleitzahl         = BY – 225710&lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen      = 1&lt;br /&gt;
|Gemeindeart          = &lt;br /&gt;
|Gliederung           = &lt;br /&gt;
|Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
|Partei               = &lt;br /&gt;
|AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
|AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
|Webpräsenz           =www.pinsk.gov.by&lt;br /&gt;
|Karte                = &lt;br /&gt;
|Kartenbreite         = &lt;br /&gt;
|Beschriftung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinsk View-from-Pina-river-bridge.jpg|mini|hochkant=1.35|Blick auf Pinsk von einer Brücke über die Pina]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pinsk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{beS|Пінск}}; {{ruS|Пинск}}; {{plS|Pińsk}}; {{ukS}} neben {{lang|uk|Пінськ}} auch {{lang|uk|Пинськ|Pynsk}} oder {{lang|uk|Пинське|Pynske}}) ist eine Stadt im Südwesten der Republik [[Belarus]] in der [[Breszkaja Woblasz]] mit etwa 138.000 Einwohnern (1. Januar 2018)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.belstat.gov.by/upload/iblock/641/6413c98dc24f132914d570b45eea7d53.pdf Численность населения на 1 января 2018 г. и среднегодовая численность населения за 2017 год по Республике Беларусь в разрезе областей, районов, городов, поселков городского типа] (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;, inmitten der [[Prypjatsümpfe]], nahe der [[Grenze zwischen Belarus und der Ukraine|Grenze zur Ukraine]]. Die Stadt besitzt eine sehenswerte barocke Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe Pinsk mündet der [[Dnepr-Bug-Kanal]] in den [[Prypjat (Fluss)|Prypjat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Beschreibung]]: In Rot ein nach links zielender gespannter goldener Bogen mit silber-gespitztem goldenem Pfeil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Pinsk liegt an den beiden Flüssen [[Pina (Fluss)|Pina]] und [[Prypjat (Fluss)|Prypjat]]. Durch Kanalbauten Ende des 18. Jahrhunderts (noch unter [[Polen]]) wurden die beiden Flüsse miteinander verbunden, so dass Pinsk über den Wasserweg (von der Ostsee bis ins Schwarze Meer) direkte Verbindung zu den damaligen Weltstädten [[Kiew]], [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und [[Danzig]] hatte.&lt;br /&gt;
Im Süden grenzt der Fluss Pina die Stadt gegen die am anderen Flussufer beginnende Sumpflandschaft der Region [[Polesien]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenin&amp;quot;&amp;gt;Stefan May: &amp;#039;&amp;#039;Wo Lenin noch von den Plätzen grüßt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 14./15. Oktober 2017, S. B2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Pinsk erscheint in den Chroniken erstmals 1097 als &amp;#039;&amp;#039;Pinesk&amp;#039;&amp;#039; im Besitz der Fürsten von [[Turau|Turow]], Spätestens 1174 war es Zentrum eines eigenen [[Fürstentum Pinsk|Fürstentums Pinsk]]. 1319 wurde es von [[Großfürstentum Litauen|Litauen]] erobert.&lt;br /&gt;
1565 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Fürstentum Pinsk&amp;#039;&amp;#039; in die &amp;#039;&amp;#039;Powiat Pinsk&amp;#039;&amp;#039; in der [[Woiwodschaft Brześć Litewski]] umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1569 an gehörte die Stadt zu [[Polen-Litauen]]. Nach der [[Zweite Teilung Polens|zweiten Teilung Polens]] kam sie 1793 als Teil des [[Gouvernement Minsk|Gouvernements Minsk]] unter die Herrschaft des [[Kaiserreich Russland|Russischen Kaiserreiches]]. 1920 wurde Pinsk wieder [[Zweite Polnische Republik|Polen]] angegliedert und stand 1939/41 unter [[Sowjetunion|sowjetischer]], 1941/44 unter [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutscher]] Okkupation. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Pinsk 1945 der [[Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik|Weißrussischen SSR]] angeschlossen und damit Teil der Sowjetunion. Seit deren [[Zerfall der Sowjetunion|Zerfall]] ist sie eine belarussische Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pinsk war bis zum [[Holocaust]] ein bedeutendes Zentrum des [[Juden in Russland|Judentums]]. Im Jahr 1900 waren 77 Prozent der Einwohner [[aschkenasisch]]e Juden. Pinsk galt als die Stadt mit den meisten jüdischen Bewohnern im Russischen Zarenreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenin&amp;quot; /&amp;gt; Hier entwickelte sich der [[Chassidismus]], eine besonders strenge mystische Bewegung innerhalb des Judentums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenin&amp;quot; /&amp;gt; In den 1920er Jahren siedelten einige Juden aus ökonomischen Gründen an das [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] sowie nach [[Wien]], [[Budapest]] und die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] um. Im Jahr 1939 waren 27.000 der 30.000 Einwohner von Pinsk Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1939 wurde die Stadt zunächst durch [[Sowjetische Besetzung Ostpolens|sowjetische Truppen besetzt]]. Einige Tage nach dem [[Überfall auf die Sowjetunion]] eroberte die deutsche [[Wehrmacht]] am 4. Juli 1941 Pinsk und ließ kurz darauf einen [[Judenrat]] einsetzen. Anfang August rückte das [[8. SS-Kavallerie-Division „Florian Geyer“|2. SS-Kavallerieregiment]] unter dem Kommando von [[Franz Magill]] in die Stadt ein. Zwischen dem 5. und 9.&amp;amp;nbsp;August 1941 erschossen die Männer des Kavallerieregiments bei Posenitschi, rund sechs Kilometer außerhalb der Stadt, an die 9000 jüdische Männer.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu [[Martin Cüppers]]: &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter der Shoah. Die Waffen-SS, der Kommandostab Reichsführer SS und die Judenvernichtung 1939–1945&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart, Bd. 4). 2., unveränderte Aufl., Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-758-3, S. 154–161.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die am Leben gebliebenen Pinsker Juden, eigentlich nur mehr Frauen und Kinder, mussten am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1942 auf Befehl der deutschen Besatzungsverwaltung in das [[Ghetto Pinsk]] umziehen, in dem zuletzt bis zu 20.000&amp;amp;nbsp;Menschen auf engstem Raum lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;Anzumerken ist, dass die „Bevölkerungszahlen“ der Ghettos stark fluktuierten, da nahezu permanent Bewohner ausgesondert und ermordet oder an andere Orte „[[Evakuierung|evakuiert]]“ wurden, um nach entsprechenden Arbeitseinsätzen dann dort ermordet zu werden. Im Gegenzug erhielten die Ghettos auch steten Zuzug (teils erzwungen, teils auch freiwillig, weil die Juden oft nicht wussten, wohin sie sonst gehen sollten) ganzer Kontingente „neuer“ Juden, die letztlich das Schicksal ihrer Vorgänger teilten. Daher ist die Gesamtzahl der Ermordeten in diesem Fall auch höher als die genannte Gesamtzahl der Ghettobevölkerung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ghetto existierte lediglich ein halbes Jahr. Am 29.&amp;amp;nbsp;Oktober 1942 begann nach einem entsprechenden Befehl [[Heinrich Himmler]]s die Liquidierung des Ghettos durch das II. Bataillon des [[Polizei-Regiment 15|Polizeiregimentes 15]], das bisherige [[Polizei-Bataillon 306]], die Polizei-Reiter-Abteilung 2 und eine Kompanie des [[Polizei-Regiment 11|Polizei-Regimentes 11]]. Allein an diesem Tag wurden rund 10.000 Juden ermordet. Zwischen 30.&amp;amp;nbsp;Oktober und 1.&amp;amp;nbsp;November 1942 wurde das Ghetto erneut täglich durchkämmt. Insgesamt wurden laut Bericht des mit der Leitung dieser „Aktion“ beauftragten Hauptmanns der [[Ordnungspolizei]], Helmut Saur, 15.000 Juden zusammengetrieben, um sie außerhalb der Stadt Pinsk zu erschießen. Rund 1200 weitere Juden, insbesondere Kranke und Kinder, waren bereits im Ghetto getötet worden. Nicht ganz klar ist, ob die Getöteten des 29.&amp;amp;nbsp;Oktober in der Zahl der zusammengetriebenen Juden enthalten sind oder nicht. Im ersten Fall würde sich die Anzahl der Opfer auf etwa 16.200 belaufen, im anderen Fall auf etwa 26.200.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Christian Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Kalkulierte Morde. Die deutsche Wirtschafts- und Vernichtungspolitik in Weißrussland 1941 bis 1944.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, 2. Aufl., Hamburg 2012, ISBN 978-3-930908-63-9, S. 720f., wo angemerkt wird, dass die quellenimmanente Interpretation aber die höhere Opferzahl plausibler erscheinen lässt. Der Autor erwähnt auch, dass einer der an den Massenexekutionen Beteiligten damit prahlte, in diesem Zusammenhang seinen 2000.&amp;amp;nbsp;Juden erschossen zu haben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fazit bleibt, dass mit den Tötungsaktionen der Jahre 1941 und 1942 nahezu die gesamte jüdische Bevölkerung von Pinsk ausgelöscht worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Wegen dieser Verbrechen fand von 1962 bis 1973 ein Strafverfahren am [[Landgericht]] [[Frankfurt am Main]] statt. Vgl. dazu: [[P. R. Magocsi]]: &amp;#039;&amp;#039;Historical Atlas of Central Europe.&amp;#039;&amp;#039; University of Washington Press, Seattle 2002, S. 109; Torsten Schäfer: „Jedenfalls habe ich auch mitgeschossen“. Das NSG-Verfahren gegen Johann Josef Kuhr und andere ehemalige Angehörige des Polizeibataillons 306, der Polizeireiterabteilung 2 und der SD-Dienststelle von Pinsk beim Landgericht Frankfurt am Main 1962–1973 (= Dissertationsreihe des Evangelischen Studienwerks e. V. Villigst, Band 11), LIT-Verlag, Hamburg 2007, S. 14ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit ließ die sowjetische Stadtverwaltung einige der im Krieg zerstörten Gebäude abreißen, darunter die 1640 erbaute [[Große Synagoge (Pinsk)|Große Synagoge]] und die ehemals größte Kirche der Stadt. Über dieses Gotteshaus äußerte der in Pinsk geborene Autor [[#Söhne und Töchter der Stadt|Butrymowisz]] in seinen Erinnerungen: {{&amp;quot;| An diesem Platz steht auch eine große, wirklich sehr große Kirche, die größte in der ganzen Stadt. Man muss den Kopf schon tief in den Nacken legen, um zu sehen, wo die Kirche endet und wo der Himmel beginnt.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Nuklearkatastrophe von Tschernobyl]] im Jahr 1986 wurden große Teile von Belarus durch [[Radioaktiver Niederschlag|radioaktiven Niederschlag]] [[Kontamination (Radioaktivität)|kontaminiert]]. Das zuständige Ministerium gibt regelmäßig Strahlenwerte für die Region bekannt, um die Menschen vor dem Verzehr von belasteten Lebensmitteln zu warnen. Das wirkt sich auch auf das Marktgeschehen im Ort aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Auflösung der Sowjetunion]] und der Unabhängigkeit von Belarus blieben die meisten Betriebe und Landwirtschaftseinrichtungen in Staatshand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Belarussische Ministerrat wählte Pinsk im Jahr 2017 zur &amp;#039;&amp;#039;Stadt der Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.pinsk.gov.by/content/god2017.php?SECTION_ID=123 |wayback=20171006082433 |text=&amp;#039;&amp;#039; Указ № 481 от 23 декабря 2016 г.: Об объявлении 2017 года Годом науки&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Beschluss Nr. 481 vom 23. Dezember 2016: Über die Ausrufung des Jahres 2017 zum Jahr der Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;) |archiv-bot=2022-12-28 07:00:33 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 31. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Barock]]es Ensemble der [[Kathedrale Mariä Himmelfahrt (Pinsk)|Kathedrale Mariä Himmelfahrt]] mit imposantem Glockenturm und Franziskanerkloster,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenin&amp;quot; /&amp;gt; im alten Stadtzentrum am Ufer des Flusses Pina&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pinsk.gov.by/content/dostoprimechatelnosti-pinska/shrine-on-the-pina-bank.php &amp;#039;&amp;#039;Heilige am Fluss Pina&amp;#039;&amp;#039; (belarussisch/englisch)], abgerufen am 31. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mateusz-Butrymowicz-Palast&amp;#039;&amp;#039;, seit den 1990er Jahren u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem Städtischen Standesamt darin,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenin&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pinsk.gov.by/content/dostoprimechatelnosti-pinska/mateusz-s-butrimovich-palace.php &amp;#039;&amp;#039;Mateusz&amp;#039;s Butrimovich Palace&amp;#039;&amp;#039; (englisch/belarussisch)], abgerufen am 31. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* eh. polnisches Knabengymnasium, noch an seiner Original-Inschrift erkennbar&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenin&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dosto&amp;quot;&amp;gt;[http://www.pinsk.gov.by/content/dostoprimechatelnosti-pinska/Sights_of_Pinsk.php &amp;#039;&amp;#039;Sights of Pinsk&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kulturpalast, vor dem sich ein Monument zu Ehren von [[Lenin]] befindet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Russisch-Orthodoxe Kirche|orthodoxes Gotteshaus]], im Herbst 2017 [[Kirchenweihe|eingeweiht]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lenin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Palast des Patriarchen der &amp;#039;&amp;#039;Pinsker Alten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- ähnlich den Altrussen --&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dosto&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stadtpark, in dem erhaltene Schützengräben, Panzer und Stacheldraht an die Kämpfe des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] mahnen sowie ein [[Kriegerdenkmal]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pinsk.gov.by/content/dostoprimechatelnosti-pinska/in-remembrance-of-the-war.php &amp;#039;&amp;#039;In Erinnerung an den Krieg&amp;#039;&amp;#039; (belarussisch/englisch)], abgerufen am 31. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
=== In Pinsk geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Löb Günzburg]] (1695–1785), litauischer Rabbiner und Talmudist&lt;br /&gt;
* [[Adam Naruszewicz]] (1733–1796), polnischer Dichter, Historiker, Bischof&lt;br /&gt;
* [[Mateusz Butrymowicz]] (1745–1814), Richter&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sejm-wielki.pl/b/2.770.20 Mateusz Butrymowicz], &amp;#039;&amp;#039;sejm-wielki.pl&amp;#039;&amp;#039; (polnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Józef Kopeć]] (1758–1827), polnischer General und Tagebuchautor&lt;br /&gt;
* [[Isaac Lifschütz]] (1852–1938), Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Iwan Petrowitsch Dolbnja|Iwan Dolbnja]] (1853–1912), Mathematiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Leo Zeitlin]] (1884–1930), Musiker und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Julius Margolin]] (1900–1971), polnisch-jüdischer Philosoph, russischsprachiger Schriftsteller und zionistischer Aktivist, ehemaliger Gulaghäftling&lt;br /&gt;
* [[Simon Smith Kuznets]] (1901–1985), US-amerikanischer Ökonom&lt;br /&gt;
* [[Baruch Osnia]] (1905–1994), israelischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Naftali Avnon]] (1910–1977), jüdischer Fotograf, Kameramann, Autor und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Kazimierz Świątek]] (1914–2011), römisch-katholischer Erzbischof&lt;br /&gt;
* [[Sławomir Rawicz]] (1915–2004), polnischer Autor&lt;br /&gt;
* [[Yair Mundlak]] (1927–2015), Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Chaim Kaniewski]] (1928–2022), israelischer Rabbiner und Gelehrter&lt;br /&gt;
* [[Tadeusz Grzelak]] (1929–1996), polnischer Boxer&lt;br /&gt;
* [[Ryszard Kapuściński]] (1932–2007), polnischer Reporter, Journalist und Autor&amp;lt;br /&amp;gt;an seinem Geburtshaus weist eine zweisprachige Gedenktafel auf sein Wirken hin&lt;br /&gt;
* [[Andrzej Kondratiuk]] (1936–2016), polnischer Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann&lt;br /&gt;
* [[Jaraslawa Paulowitsch]] (* 1969), Steuerfrau im Rudern&lt;br /&gt;
* [[Ilona Pfeiffer]] (* 1975), deutsche Langstreckenläuferin&lt;br /&gt;
* [[Tamara Samachwalawa]] (* 1975), Ruderin&lt;br /&gt;
* [[Nikolay Borchev]] (* 1980), Sänger (Bariton)&lt;br /&gt;
* [[Wital Kutusau]] (* 1980), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Hanna Bazjuschka]] (* 1981), Gewichtheberin&lt;br /&gt;
* [[Julija Leanzjuk]] (* 1984), Kugelstoßerin&lt;br /&gt;
* [[Swjatlana Kudselitsch]] (* 1987), Langstrecken- und Hindernisläuferin&lt;br /&gt;
* [[Tatiana Woollaston]] (* 1988), Snooker-Schiedsrichterin&lt;br /&gt;
* [[Tazzjana Chaladowitsch]] (* 1991), Speerwerferin&lt;br /&gt;
* [[Aljaksej Mschatschyk]] (1996–2021), Gewichtheber&lt;br /&gt;
* [[Elwira Herman]] (* 1997), Hürdensprinterin&lt;br /&gt;
* [[Maksim Hrabarenka]] (* 1998), Sprinter&lt;br /&gt;
* [[Danila Klimowitsch]] (* 2003), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Pinsk verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Golda Meir]] (1898–1978), israelische Ministerpräsidentin, geboren in Kiew, lebte in Pinsk von 1903 bis 1906&lt;br /&gt;
* [[Jossyf Tukalskyj-Neljubowytsch]] († 1675), ukrainischer Geistlicher und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Chaim Weizmann]] (1874–1952), erster israelischer Präsident, geboren in Motal&amp;#039;, erzogen im Gymnasium in Pinsk&lt;br /&gt;
* [[Pjotr Ruwinowitsch Rabzewitsch]] (* 25. Mai 1923), einziger Überlebender des Ghettos Pinsk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstadt ==&lt;br /&gt;
Pinsk wurde nach der [[Nuklearkatastrophe von Tschernobyl|Tschernobyl-Katastrophe]] Partnerstadt der [[Deutschland|deutschen]] Stadt [[Altena]] (Westf.).&amp;lt;ref&amp;gt;Altena.de: [https://www.altena.de/buerger-rathaus/unsere-stadt/partnerstaedte/patenschaften/ &amp;#039;&amp;#039;Partnerstädte und Patenschaften&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Komponist [[Richard Mohaupt]] schuf 1936/1937 die Oper in drei Akten &amp;#039;&amp;#039;Die Wirtin von Pinsk&amp;#039;&amp;#039;, Text von [[Kurt Naue]] frei nach [[Carlo Goldoni]]s &amp;#039;&amp;#039;[[La locandiera]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Karl Böhm]] leitete die Uraufführung des Werks am 10. Februar 1938 an der Dresdner [[Semperoper]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.universaledition.com/Die-Wirtin-von-Pinsk-Richard-Mohaupt/komponisten-und-werke/komponist/485/werk/2083&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pinsk ist Sitz des [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] [[Bistum Pinsk|Bistums Pinsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Feuer gerissen. Die Geschichte des Pjotr Ruwinowitsch Rabzewitsch aus Pińsk.&amp;#039;&amp;#039; Dittrich, Köln 2001, ISBN 3-920862-30-9.&lt;br /&gt;
* Torsten Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;„Jedenfalls habe ich auch mitgeschossen“. Das NSG-Verfahren gegen Johann Josef Kuhr und andere ehemalige Angehörige des Polizeibataillons 306, der Polizeireiterabteilung 2 und der SD-Dienststelle von Pinsk beim Landgericht Frankfurt am Main 1962–1973. Eine textanalytische Fallstudie zur Mentalitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; LIT-Verlag, Münster 2007, ISBN 978-3-8258-0604-0. (Zugleich Dissertation an der TU Darmstadt 2006.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;LG Braunschweig, 20. April 1964&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Justiz und NS-Verbrechen]]. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966, Bd. XX, bearbeitet von Irene Sagel-Grande, H. H. Fuchs, [[C. F. Rüter]]. Amsterdam : University Press, 1979, Nr. 570, S. 23–105 [https://web.archive.org/web/20010217003831/http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/files/brd570.htm &amp;#039;&amp;#039;Verfahrensgegenstand: Massenerschiessung tausender Juden im Pripjetgebiet, darunter mindestens 4500 Juden aus dem Ghetto Pinsk&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Diana Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftstechniken im Sumpf und ihre Reichweiten. Landschaftsinterventionen und Social Engineering in Polesien von 1914 bis 1941.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz Verlag, Wiesbaden, 2019, ISBN 978-3-447-11229-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pinsk&amp;#039;&amp;#039;, in: Guy Miron (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Yad Vashem encyclopedia of the ghettos during the Holocaust&amp;#039;&amp;#039;. Jerusalem : Yad Vashem, 2009, ISBN 978-965-308-345-5, S. 588–591.&lt;br /&gt;
* [[Martin Cüppers]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Shoah in Pinsk. Eskalation und Friktionen bei Massenerschießungen im August 1941.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 71 (2023), Heft 11, S. 893–914.&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Moritz 2011</name></author>
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