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	<title>Pinder Barracks - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T18:39:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pinder_Barracks&amp;diff=1140940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhardhauke: HC: −Kategorie:Bauwerk im Landkreis Fürth; ±Kategorie:Zirndorf→Kategorie:Bauwerk in Zirndorf</title>
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		<updated>2025-05-28T05:14:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: −&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Bauwerk_im_Landkreis_F%C3%BCrth&quot; title=&quot;Kategorie:Bauwerk im Landkreis Fürth&quot;&gt;Kategorie:Bauwerk im Landkreis Fürth&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Zirndorf&quot; title=&quot;Kategorie:Zirndorf&quot;&gt;Kategorie:Zirndorf&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bauwerk_in_Zirndorf&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bauwerk in Zirndorf (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bauwerk in Zirndorf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Flak-Kaserne Zirndorf (Pinder Barracks).JPG|thumb| Die Pinder Barracks um 1958]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pinder Barracks&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Pinder-Kaserne&amp;#039;&amp;#039;) waren eine [[Kaserne]] in der [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] Stadt [[Zirndorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Zeit der Aufrüstung vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bot im Jahr 1935 die Stadtverwaltung von Zirndorf der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Deutsches Reich|Reichsführung]] an, in Zirndorf eine [[Kaserne]] zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Frühjahr 1938 wurde mit Bauarbeiten an einer Kaserne ca. 500 m südwestlich und außerhalb der Kernstadt auf einem sanften Höhenzug begonnen. Da die Einrichtung für die deutsche [[Luftwaffe (Wehrmacht)| Luftwaffe]] vorgesehen war, forderte [[Hermann Göring]], der [[Oberbefehlshaber]] der Luftwaffe, die Ausgestaltung der Kaserne im „[[Franken (Region)|fränkischen]] Stil“. Daher war die Unterkunft, die offiziell unter dem Namen Flak-Scheinwerfer-Kaserne geführt wurde, im Volksmund auch als „Hermann-Göring-Kaserne“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich nach Beendigung der Bauarbeiten Mitte des Jahres 1940 wurde die Kaserne dem Luftkommando XII/XIII Nürnberg unterstellt und von [[Flugabwehrkanone|Flugabwehr]]- und [[Flugabwehrkanone#Flakumwertegerät Malsi|Scheinwerfereinheiten]] belegt. Laut dem [[Bundesarchiv-Militärarchiv]] war in der Kaserne die Flak-Ersatzabteilung 5 stationiert, die ein Jahr später neben der [[Ersatzheer|Ersatz-Abteilung]] auch eine Ausbildungsabteilung aufstellte, welche jedoch bereits kurz darauf als Flak-Scheinwerfer-Abteilung 686 nach Frankreich verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges waren u. a. Teile der [[236. Volksgrenadier-Division]] in der Kaserne stationiert, die an Kampfhandlungen im Großraum Nürnberg gegen die [[42nd Infantry Division (Vereinigte Staaten)|42. US-Infanteriedivision]] beteiligt war. Ende April 1945 wurde die Liegenschaft vom 26. US-Infanterieregiment besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Mai 1949 wurde dann die Kaserne zu Ehren des beim [[Operation Overlord|Sturm auf die Strände der Normandie]] gefallenen und mit der [[Medal of Honor]] ausgezeichneten amerikanischen [[Soldat]]en [[John J. Pinder junior|John J. Pinder Jr.]] in Pinder Barracks umbenannt. Generell wurde nach dem Krieg die vorhandene Gebäudestruktur von den amerikanischen Truppen im Wesentlichen beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nennenswerte Ergänzungen waren der Bau einer [[Waschanlage|Panzerwaschanlage]], der Neubau einer Küche, das Zuschütten des zentralen [[Löschwasserteich]]es, der Abriss kleinerer Gebäude und die Verlagerung von Park- und Panzerstellflächen. Außerdem fanden in der Zeit zwischen 1947 und 1953 zahlreiche Gebäuderenovierungen und Umbauten statt, um zusätzliche Einheiten nach Schließung der zweiten Zirndorfer US-Kaserne, der [[Adams Barracks]], in den Pinder Barracks unterbringen zu können.&lt;br /&gt;
Die markanten Gebäudeformationen der Kaserne, allen voran der Turm mit seinem integrierten Torbogen im östlichen Bereich blieben jedoch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahrzehnten nach 1945 waren unterschiedliche Verbände der [[United States Army|US Army]] in der Kaserne stationiert. Am längsten war von 1971 bis 1991 die Divisions-Artillerie der [[1st Armored Division (Vereinigte Staaten)|1. US-Panzerdivision]] in der Zirndorfer Kaserne stationiert.&lt;br /&gt;
Die Zirndorfer [[Garnison]] unterstand verwaltungstechnisch der [[Nuernberg Military Community]], später der &amp;#039;&amp;#039;99th Area Support Group&amp;#039;&amp;#039; (ASG) in Fürth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als stellvertretender Kommandeur der 1. US-Panzerdivision war von 1979 bis 1981 der spätere [[Joint Chiefs of Staff|amerikanische Generalstabschef]] [[John M. Shalikashvili]] in Zirndorf Kommandeur der [[Divisionstruppen|Divisions]]-[[Artillerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alljährlich fanden Deutsch-Amerikanische Volksfeste statt, zu denen auch die deutsche Bevölkerung eingeladen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Golfkrieg|Zweiten Golfkrieg]] wurde zwar noch ein feierlicher Wiedereinzug der rückkehrenden Verbände abgehalten, das meiste Großgerät jedoch kehrte wegen der nach dem Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] durchgeführten militärischen Umstrukturierung nicht mehr vom Golf nach Zirndorf zurück und wurde von dort gleich in die [[Vereinigte Staaten|USA]] zurückverlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zirndorf Landratsamt 3.jpg|thumb| Der Torbogen der Kaserne wurde in die Neubauten integriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1991 bis 1993 waren das [[Hauptquartier]] des [[Army &amp;amp; Air Force Exchange Service|AAFES]] und die 7. Korps-Unterstützungsgruppe (&amp;#039;&amp;#039;7th Corps Support Group&amp;#039;&amp;#039;) in den Pinder Barracks stationiert; letztere wurde im Rahmen eines feierlichen Abschiedszeremoniells am 31. Mai 1995 abgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der fast 60-jährigen militärischen Nutzung des Geländes entstand auf dem Areal eine Siedlung mit dem Namen [[Pinderpark]]. Als weithin sichtbares Erkennungszeichen und letztes verbleibendes Bauwerk aus Kasernenzeiten ist heute nur noch der Turm mit Torbogen übrig geblieben, der mittlerweile zwischen modernen Glas- und Stahlbauten integriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49/26/24/N|EW=10/56/53/E|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Zirndorf|Pinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung (United States Army)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung der Vereinigten Staaten in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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