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	<title>Pinchas Rosen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pinchas_Rosen&amp;diff=1560964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alraunenstern: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-12-03T17:42:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pinchas Rosen.jpg|mini|Pinchas Rosen (1951)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pinchas Rosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|פִּנְחָס רוֹזֵן&amp;amp;lrm;}},&amp;amp;nbsp;* [[1. Mai]] [[1887]] in [[Berlin]] als &amp;#039;&amp;#039;Felix Rosenblüth&amp;#039;&amp;#039;; † [[3. Mai]] [[1978]] in [[Tel Aviv]]) war ein [[Israel|israelischer]] [[Politiker]], mehrmals [[Liste der israelischen Justizminister|Justizminister]] und vor 1923 Vorsitzender der [[Zionistische Vereinigung für Deutschland|deutschen Zionisten]] im Deutschen Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Felix Rosenblüth war ein Sohn des aus Ungarn stammenden Fabrikanten Samuel Rosenblüth (1854–1925) und der Berliner Kindergärtnerin Fanny Pulvermacher (1861–1949). Er hatte fünf Geschwister, darunter sein älterer Bruder, der zionistische Verbandsfunktionär [[Martin Michael Rosenblüth]], und Malka, die Mutter des Bildhauers [[Itzhak Danziger]]. Ab 1904 absolvierte er nach dem Schulbesuch ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] und [[Staatswissenschaften]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] sowie der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] zu [[Berlin]], das er 1908 mit der Zulassung zum [[Rechtsanwalt]] abschloss. 1910 erfolgte seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. iur. bei [[Georg Jellinek]] mit dem Thema „Zur Begriffsbestimmung von Volk und Nation“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tphys.uni-heidelberg.de/Ausstellung/show.cgi?P=deB10058 |wayback=20160302043603 |text=Ausstellung „Juden an der Universität Heidelberg“ |archiv-bot=2022-12-28 06:12:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Student trat er der [[Kartell Jüdischer Verbindungen|zionistischen]] &amp;#039;&amp;#039;Verbindung Jüdischer Studenten Maccabaea Berlin&amp;#039;&amp;#039; bei&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Die Zionistischen Korporationen - ein Gegensatz zur Burschenschaft?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 114. Jg. (1999), H. 2, S. 98 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war 1912 Mitgründer des Jüdischen Wanderbundes [[Blau-Weiß (jüdischer Wanderbund)|Blau-Weiß]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] diente er in der deutschen Armee als [[Offizier]]. Von 1920 bis 1923 war er Vorsitzender der [[Zionistische Vereinigung für Deutschland|Zionistischen Vereinigung für Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 siedelte Rosen ins britische Mandatsgebiet [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] über und war Treuhänder der von der [[Histadrut]] gegründeten öffentlichen Baugesellschaft Solel Boneh sowie von 1926 bis 1931 Mitglied des Zionistischen Direktorats in [[London]] und zugleich Direktor von dessen Organisationsabteilung und 1932 einer der Gründer der &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinigung der Israelis mitteleuropäischer Herkunft|Hitʾachdūt ʿŌlej Merkaz Ejrōpah]]&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|הִתְאַחְדוּת עוֹלֵי גֶּרְמַנְיָה&amp;amp;lrm;|Hitʾachdūt ʿŌlej Germanjah|de=Vereinigung der [[alija|Olim]] Deutschlands}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Die Eigenbezeichnung in lateinischen Lettern lautete von 1932 bis 1939 &amp;#039;&amp;#039;Hitachduth Olej Germania&amp;#039;&amp;#039; (H.O.G.; wie beim &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt der Hitachduth Olej Germania&amp;#039;&amp;#039; im Titel), zwischen 1940 und 1942 &amp;#039;&amp;#039;Hitachdut Olej Germania we Austria&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|הִתְאַחְדוּת עוֹלֵי גֶּרְמַנְיָה וְאוֹסְטְרִיָה&amp;amp;lrm;|Hitʾachdūt ʿŌlej Germanjah we-Ōsṭrijah|de=Vereinigung der Olim Deutschlands und Österreichs}}, Akronym: HOGoA; vgl. &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt der Hitachdut Olej Germania we Austria&amp;#039;&amp;#039;), dann von 1943 bis 2006 &amp;#039;&amp;#039;Irgun Olej Merkas Europa&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|אִרְגּוּן עוֹלֵי מֶרְכַּז אֵירוֹפָּה&amp;amp;lrm;|Irgūn ʿŌlej Merkaz Ejrōpah|de=Organisation der Olim Mitteleuropas}}; wie in ihrem Organ: &amp;#039;&amp;#039;MB - Wochenzeitung des Irgun Olej Merkas Europa&amp;#039;&amp;#039;), seither führt der Verein den jetzigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung der Israelis mitteleuropäischer Herkunft&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|אִרְגּוּן יוֹצְאֵי מֶרְכַּז אֵירוֹפָּה&amp;amp;lrm;|Irgūn Jōtzʾej Merkaz Ejrōpah|de=Organisation der aus Mitteleuropa Stammenden}}; vgl. Titel ihres Organs &amp;#039;&amp;#039;Yakinton / MB: Mitteilungsblatt der Vereinigung der Israelis mitteleuropäischer Herkunft&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wirkte Rosen zwischen 1931 und 1948 als Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:הדסה פרלמן.jpg|mini|Hadassah Perlmann, 1914]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1935 heiratete er nach der Scheidung von [[Annie Rosenblüth]] in zweiter Ehe die gebürtige [[Königsberg in Preußen|Königsbergerin]] Hadassah (Esther) Perlmann (1891–1945; zuvor verheiratet mit Moses Calvary [1876–1944]), mit der er die Tochter Rivka Rosenblüth (1935–1942) hatte. Zwischen 1935 und 1950 war er Mitglied des Stadtrates von [[Tel Aviv]], 1942 Gründer und Vorsitzender der Neuen ʿ[[Alija]]h-Partei. 1944 wählten die Stimmberechtigten des [[Jischuv]]s Rosen in die vierte [[Repräsentantenversammlung (Palästina)|palästinensische Repräsentantenversammlung]] des Jischuvs der Mandatszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Gründung des Staates Israel]], dessen [[Israelische Unabhängigkeitserklärung|Unabhängigkeitserklärung]] Rosen mitunterzeichnete,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.mfa.gov.il/MFA/MFAArchive/1990_1999/1999/4/Shelley%20Kleiman%20-%20The%20State%20of%20Israel%20Declares%20Ind | titel=The State of Israel Declares Independence | autor=Shelley Kleiman | hrsg=Israel Ministry of Foreign Affairs | werk=The Israel Review of Arts and Letters – 1998/107-8 | datum=1999-04-27 | zugriff=2011-02-06 | sprache=en | kommentar=Hier als Felix Rosenbluth genannt }}&amp;lt;/ref&amp;gt; war er 1948 Mitbegründer der Progressiven Partei ([[Miflaga Progresivit]]), die sich als Bündnis aus der Neuen Alijah-Partei, HaʿOved Ha&amp;#039;Zioni sowie Gruppen von Zionisten bildete. Am 14. Mai 1948 wurde er von [[Liste der Ministerpräsidenten von Israel|Ministerpräsident]] [[David Ben Gurion]] zum ersten [[Liste der israelischen Justizminister|Justizminister]] ernannt und behielt dieses Amt zunächst bis zum 8. Oktober 1951. Für die Progressive Partei wurde er am 14. Februar 1949 auch erstmals in die [[Knesset]] gewählt, der er bis zum 23. Dezember 1968 ununterbrochen angehörte. Vom 24. Dezember 1952 bis zum 13. Februar 1956 war Rosen dann erneut Justizminister, ebenso wie vom 7. Januar 1958 bis zum 2. November 1961. Als Justizminister setzte er sich für [[diplomatische Beziehungen]] mit der [[Bundesrepublik Deutschland]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Benyamin Neuberger: [http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=E9O8MO &amp;#039;&amp;#039;Israel und Deutschland: Emotionen, Realpolitik und Moral&amp;#039;&amp;#039; ]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aus Politik und Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (APuZ), 15/2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1952, bei den kontroversen Auseinandersetzungen in der Knesset um [[Luxemburger Abkommen|bundesdeutsche Entschädigungszahlungen]], spielten letztendlich wirtschaftliche Faktoren eine entscheidende Rolle. Bei dem [[Gesetz zur Bestrafung von Nazis und Nazihelfern]] von 1950, das Rosen in die Knesset eingebracht hatte, ging es vorrangig um die Ahndung von Verbrechen, die in Kollaboration mit Nationalsozialisten in Deutschland bzw. im deutsch besetzten Europa begangen wurden von Personen, die später in Israel lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Kurths: [http://www.bpb.de/themen/GKKQQF,0,Die_Bedeutung_der_Shoah_in_der_israelischen_Gesellschaft.html &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der Shoah in der israelischen Gesellschaft 1948–1960&amp;#039;&amp;#039;]. [[Bundeszentrale für politische Bildung]], 28. März 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1961 gehörte Rosen zur Führung der aus einem Zusammenschluss der Progressiven Partei und den [[Allgemeine Zionisten|Allgemeinen Zionisten (Zionim Klalim)]] entstandenen Liberalen Partei (Miflaga Liberalit Jisrəʾelit). Nach der Gründung des Liberalen [[Cherut]]-Blocks ([[Gachal|Gahal]]) 1965 trat er aus der Liberalen Partei aus und wurde Vorsitzender der Unabhängigen Liberalen Partei (Liberalim Atzmaʾim). Begraben wurde er auf dem [[Nahalat-Yitzhak-Friedhof|Friedhof Nachalat Jitzchaq]] in [[Givʿatajim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Anlässlich seines 100. Geburtstags wurde 1987 eine Sonderbriefmarke herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://israelphilately.org.il/en/catalog/series/year/1987?page=2 |wayback=20160114084001 |text=Sondermarke 1987 |archiv-bot=2022-12-28 06:12:07 InternetArchiveBot }} Webseite der Israel Philatelic Federation&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Jubilee Book of Pinhas Rosen.&amp;#039;&amp;#039; 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|53|54|Rosen, Pinchas Felix|Bettina Kratz-Ritter|119141787}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor = [[Jehuda Reinharz]] | Titel = Dokumente zur Geschichte des deutschen Zionismus 1882–1933 | Ort = Tübingen| Verlag = Mohr Siebeck | ISBN = 3-16-743272-1 | Jahr = 1981 | Seiten = 145 | Online = {{Google Buch | BuchID = 5gakqKldlqIC | Linktext = Volltext | Seite = 145 }} }}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosenblüth, Felix (Rosen, Pinchas)&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Joseph Walk]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur, 1988, ISBN 3-598-10477-4, S. 314&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosen, Pinhas&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Yaacov Shimoni]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographical dictionary of the Middle East&amp;#039;&amp;#039;. New York: Facts on File, 1991, S. 195&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jl-lawfirm.com/files/pdfs/publications/Rede_NY_Dec-04_de.pdf „Nach Israel immigrierte Jüdische Anwälte aus Deutschland und Österreich“] (PDF-Datei; 55 kB)&lt;br /&gt;
* [https://main.knesset.gov.il/en/MK/APPS/mk/mk-personal-details/615 Pinchas Rosen] auf der Webseite der [[Knesset]] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Justizminister Israels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119141787|LCCN=no/90/25186|VIAF=115074025}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosen, Pinchas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zionismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Histadrut-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knesset-Abgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Repräsentantenversammlung (Palästina)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Miflaga-Progresivit-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Libralim-Atzma’im-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Israel-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Palästina zur Mandatszeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterzeichner der Israelischen Unabhängigkeitserklärung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rosen, Pinchas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rosenblüth, Felix (Geburtsname); פנחס רוזן (hebräisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alraunenstern</name></author>
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