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	<title>Pinchas Horowitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:29:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pinchas_Horowitz&amp;diff=1245792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Domokos.szabos: פִּנְחָס הוֹרוֹבִיץ</title>
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		<updated>2025-10-04T20:04:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;פִּנְחָס הוֹרוֹבִיץ&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pinchas Horowitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Horwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|פִּנְחָס הוֹרוֹבִיץ&amp;amp;lrm;}} &amp;#039;&amp;#039;Pinchas Ben Zwi Hirsch Ha-Levi&amp;#039;&amp;#039;; geboren [[1730]] oder 1731 in [[Tschortkiw|Czortków]] (heute [[Oblast Ternopil]], [[Ukraine]]); gestorben am [[1. Juli]] [[1805]] in [[Frankfurt am Main]]) war von 1771 bis zu seinem Tode [[Rabbiner]] in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cemetery-Battonnstrasse-GS-0079-0116-R. Pinchas Halevi Horowitz (29.06.1805).jpg|mini|[[Mazewa|Grabstein]] auf dem Ehrenfeld des Friedhofes an der Battonnstraße]]&lt;br /&gt;
Horowitz wurde in Czortków geboren, wo sein Vater Zwi-Hirsch Halevi Horwitz Rabbiner war. Er studierte zunächst unter seinem Vater und später unter seinen beiden Brüdern, Nachum und [[Samuel Horowitz]], der später Rabbiner von [[Nikolsburg]] wurde. In dieser Zeit besuchte er mit seinem Bruder den Kreis um Rabbiner [[Dow Bär von Mesritsch]] und lernte dabei auch Rabbiner [[Schneur Salman]] kennen, den Gründer der [[Chabad]]-Bewegung. Er heiratete Rachel-Debora Halpern, die Tochter des Gemeindevorstands Joel Halpern in Leshnyuv (Leszniow) in Ostgalizien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horowitz war zunächst Rabbiner in der polnischen Kleinstadt [[Witkowo]] und 1764 in Lachowicze. 1764 wurde er Rabbiner in Lyakhovichi (Lachowicze), Weißrussland. Er ergriff im „Klever Getstreit“ gegen den Prager Oberrabbiner Landau Partei und erlangt so die Sympathien der Frankfurter Talmudisten. 1771 nahm er einen Ruf der [[Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main|Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main]] an, wo er bis zu seinem Tode als Rabbiner blieb. In Frankfurt führte Horowitz einen privaten [[Minjan]], in dem der [[sefardisch]]e Ritus befolgt wurde, während die übrigen Juden Frankfurts dem [[aschkenasisch]]en Ritus folgten. Ausnahme war neben Pinchas Horowitz nur Rabbiner [[Nathan Adler]], der in der [[Frankfurter Judengasse|Judengasse]] einen öffentlichen Minjan nach sephardischem Ritus etablierte und dafür 1779 und 1789, auch mit der Zustimmung von Horowitz, gebannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horowitz war ein vehementer Gegner der [[Haskala]]-Bewegung. 1782 predigte er gegen die deutsche [[Bibelübersetzung]] von [[Moses Mendelssohn]] und den dazugehörigen Kommentar, den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Biur&amp;#039;&amp;#039;. Trotz seiner Kritik an Mendelssohns Übersetzung billigte er die deutsche Übersetzung von [[Wolf Heidenheim]]s [[Machsor]], des Gebetbuchs für jüdische Festtage. Zu seinen bekanntesten Schülern gehörte Rabbi Nathan Adler, welcher wiederum der Lehrer von [[Moses Sofer]] war, der seine [[talmud]]ische Gelehrsamkeit und seine [[halachisch]]e Autorität respektierte. Horowitz schrieb hauptsächlich Kommentare zu einigen Talmudtraktaten. Seine zwei wichtigsten Werke sind &amp;#039;&amp;#039;Sefer Hafla&amp;#039;ah&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schewet Achim&amp;#039;&amp;#039; (etwa „Wenn Brüder zusammen sitzen“). Diesen Titel erläutert er wie folgt: „Es ist wünschenswert, dass Brüder zusammen sitzen und sich gleichzeitig um ein klares Studium und eine klare [[Halacha]] bemühen. Denn nur durch ein gründliches Studium der &amp;#039;&amp;#039;Halachot&amp;#039;&amp;#039; und eine Konzentration auf ihre Ergebnisse ist es möglich, die frühen &amp;#039;&amp;#039;[[Dezisor|Poskim]]&amp;#039;&amp;#039; (rabbinischen Autoritäten) und die Tiefe ihrer Systeme zu verstehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horowitz wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof Battonnstraße|Jüdischen Friedhof]] in Frankfurt am Main beigesetzt. Sein [[Mazewa|Grabstein]] ist erhalten und auf dem Ehrenfeld im südwestlich gelegenen Teil des Friedhofes zu besichtigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Weblinks findet sich über eine Online-Datenbank die Inschrift des Grabmales, die jedoch auch eine Diskrepanz beim Sterbedatum offenbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Encyclopedia Judaica]], Bd. 8, S. 999–1001&lt;br /&gt;
* Eintrag &amp;#039;&amp;#039;HORWITZ, Pinchas.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael Brocke]] und [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]] (Herausgeber), bearbeitet von [[Carsten L. Wilke|Carsten Wilke]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Rabbiner.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871.&amp;#039;&amp;#039; K·G·Saur, München 2004, ISBN 3-598-24871-7, S. 464 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?function=Ins&amp;amp;sel=ffb&amp;amp;number=2071 Grabinschrift Horowitz, hebr./dt.]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=139414398|titel=Horowitz, Pinchas ben Zwi (Hafla`ah)|datum=2022-02-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139414398|LCCN=n/83/138115|VIAF=67843018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Horowitz, Pinchas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1730]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1805]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Horowitz, Pinchas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pinchas Ben Zwi Hirsch Ha-Levi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Rabbiner in Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1730&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tschortkiw|Czortków]] (heute [[Oblast Ternopil]], [[Ukraine]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juli 1805&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Domokos.szabos</name></author>
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