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	<title>Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Xqbot: Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch Fiat S.p.A.; kosmetische Änderungen</title>
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		<updated>2026-04-11T14:30:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch &lt;a href=&quot;/index.php/Fiat_S.p.A.&quot; title=&quot;Fiat S.p.A.&quot;&gt;Fiat S.p.A.&lt;/a&gt;; kosmetische Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lo scrigno resized.jpg|mini|Giovanni und Marella Agnelli Art Gallery (Außenansicht)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ls Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli progettata da Renzo Piano.jpg|mini|Die Kunstgalerie Giovanni und Marella Agnelli (entworfen von R. Piano)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kunstmuseum in [[Turin]]. Die Pinakothek ist nach ihrem Stiftern [[Giovanni Agnelli]] und seiner Ehefrau [[Marella Agnelli|Marella]] benannt. Die Eröffnung des vom Architekten [[Renzo Piano]] entworfenen Museums fand [[2002]] statt. Es beherbergt 25 Kunstwerke vom 18. bis 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Idee, ein Museum für ihre Kunstsammlung zu errichten, hatte der [[Fiat S.p.A.|Fiat]]-Gesellschafter Giovanni Agnelli bereits Anfang der 1960er Jahre. 1961 beauftragte er zunächst [[Carlo Scarpa]] mit der Planung eines Museums in der Nähe von Agnellis Wohnort [[Villar Perosa]], das jedoch nicht zur Ausführung kam. 1984 erwarb Agnelli über eine Fiat-Tochtergesellschaft dann den [[Palazzo Grassi (Venedig)|Palazzo Grassi]] in Venedig, den er durch [[Antonio Foscari]] und [[Gae Aulenti]] für Museumszwecke umbauen ließ. In diesem Gebäude fanden seitdem vielbeachtete Wechselausstellungen statt. Die Kunstsammlung der Familie Agnelli wurde dort jedoch nicht ausgestellt. In den 1990er Jahren entstand schließlich die Idee zur Errichtung eines Kunstmuseums in Turin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lingotto.JPG|mini|Blick auf das ehemalige Fiat-Fabrikgebäude und heutige Kunstmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Das Museum befindet sich auf dem Dach des 1982 stillgelegte Fiat-Werkes [[Lingotto]]. Das ursprünglich aus den 1920er Jahren stammende Gebäude wurde bis 1989 unter Leitung von Renzo Piano in ein Einkaufszentrum mit Hotel, Kongresszentrum und Theater umgebaut. Die Besonderheit des 500 Meter langen Lingotto-Gebäudes ist die ehemalige Rennstrecke auf dem Dach, die bis Anfang der 1980er Jahre als Autoteststrecke genutzt wurde. Innerhalb des Ovals der Teststrecke entstand nach Renzo Pianos Plänen ein auf vier Trägern ruhender silberfarbener Gebäudekubus. Hierüber spannt sich ein weit überstehendes Lamellendach. Der Architekt bezeichnete das 2002 eingeweihte Gebäude scherzhaft als „Schrein“ und die Dachkonstruktion als „fliegenden Teppich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod am 24. Januar 2003 wurde Gianni Agnelli in der Kunstgalerie aufgebahrt. Mehr als hunderttausend Menschen kamen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |title=Quelli della rampa |trans-title=Die auf der Rampe |date=26. Januar 2003 |work=La Stampa |language=it |last=Numa |first=Massimo |location=Turin |page=3 |issue=25 |volume=137}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlung ==&lt;br /&gt;
Das Museum zeigt 23 Gemälde und zwei Skulpturen, die das Sammlerehepaar aus ihrer privaten Kunstsammlung in eine eigene Stiftung überführte. Unter den in der Pinakothek vertretenen Künstler des 18. Jahrhunderts ragt [[Giovanni Antonio Canal]] mit einer Werkgruppe von sechs Ansichten von Venedig hervor. Hinzu kommen zwei Gemälde von [[Bernardo Bellotto]], auf denen die [[Dresden|Dresdner]] [[Frauenkirche (Dresden)|Frauenkirche]] beziehungsweise die [[Katholische Hofkirche]] zu sehen sind. Ergänzt werden diese Bilder durch den „Hellebardier in einer Landschaft“ von [[Giovanni Battista Tiepolo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Werken des 19. Jahrhunderts in der Pinakothek gehören zwei Skulpturen von [[Antonio Canova]] sowie die Gemälde „Die blonde Badende“ von [[Pierre-Auguste Renoir]] und „Die Negerin“ von [[Édouard Manet]]. Das 20. Jahrhundert beginnt im Museum mit [[Pablo Picasso]]s „L&amp;#039;Hétaire“ aus dem Jahr 1901. Vom selben Maler ist zudem das 1915/16 entstandene kubistische Gemälde „Homme appuyé sur une table“ zu sehen. Etwa zeitgleich ist der Frauenakt „Nu couché“ von [[Amedeo Modigliani]] entstanden. Die größte Werkgruppe besitzt die Pinakothek von [[Henri Matisse]], von dem die Pinakothek sieben Gemälde ausstellt. Weiterhin ist je ein Gemälde der italienischen Künstler [[Gino Severini]] und [[Giacomo Balla]] im Museum zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Antonio Canal - Il Canal Grande dalla chiesa di Santa Maria.jpg|Giovanni Antonio Canal: &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Canal Grande und Santa Maria di Nazareth&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Bild:Bernardo Bellotto - Il Mercato Nuovo di Dresda visto dalla Moritzstrasse.jpg|Bernardo Bellotto: &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neumarkt mit Moritzstraße in Dresden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Bild:Edouard Manet - La Négresse.jpg|Édouard Manet: &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Negerin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Bild:Amedeo Modigliani - Nu couché.jpg|Amedeo Modigliani: &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nu couché&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Neben der ständigen Sammlung werden in der Pinacoteca Agnelli auch Wechselausstellungen gezeigt. Hierzu zählten bisher Ausstellungen mit klassischer Fotografie von [[Eadweard Muybridge|Muybridge]] bis [[Henri Cartier-Bresson|Cartier-Bresson]], Zeichnungen von [[Gustav Klimt]] und grafische Arbeiten des [[Expressionismus]]. Anlässlich der Olympischen Winterspiele in Turin 2006 zeigte die Pinakothek Landschaftsgemälde aus der Sammlung des [[Palazzo Barberini]] in Rom.&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;[[Martino Gamper]] / Design is a State of Mind&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Die tageszeitung|taz]] vom 26. September 2002&lt;br /&gt;
* [[Die Welt]] vom 29. November 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Pierre Rosenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli al Lingotto&amp;#039;&amp;#039;. Mailand 2002, ISBN 88-7423-061-3 (englisch), ISBN 88-7423-059-1 (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweisen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pinacoteca-agnelli.it/ Internetpräsenz der Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli] (italienisch/englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=45/01/59/N |EW=07/39/58/E |type=landmark |region=IT-TO}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5547269-2|LCCN=nr2003005277|VIAF=155759335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstmuseum in Turin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Turin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqbot</name></author>
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