<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pilcz</id>
	<title>Pilcz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pilcz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pilcz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T12:36:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pilcz&amp;diff=1359647&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: Einl. ohne Vorlage deS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pilcz&amp;diff=1359647&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-02T08:10:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einl. ohne Vorlage deS&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen österreichischen Maler siehe [[Karlheinz Pilcz]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pilcz.jpg|mini|Gehöft in Pilcz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pilcz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch Piltsch, {{csS|Pileč}}) ist ein Dorf im [[Powiat Kłodzki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Seit 1937 ist es ein Teil von Rengersdorf, das nach dem Übergang an Polen 1945 in [[Krosnowice]] umbenannt wurde. Mit diesem gehört es zur [[Kłodzko (Landgemeinde)|Landgemeinde Kłodzko]] (&amp;#039;&amp;#039;Glatz&amp;#039;&amp;#039;) von dem es fünf Kilometer südlich entfernt liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Pilcz liegt auf einer felsigen Anhöhe im Tal der [[Glatzer Neiße]], in die hier die [[Biele (Landeck)|Landecker Biele]] mündet. Nachbarorte sind Pawłowa (&amp;#039;&amp;#039;Quergasse&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Jaszkowa Dolna]] (&amp;#039;&amp;#039;Niederannsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, Krosnowice im Süden und Stary Wielisław Dolny (&amp;#039;&amp;#039;Niederaltwilmsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten. Westlich erhebt sich der 400 m hohe Plattenhübel (&amp;#039;&amp;#039;Polana&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Piltsch gehörte zu den ältesten Dörfern im [[Grafschaft Glatz|Glatzer Land]], mit dem es die Geschichte seiner politischen und kirchlichen Zugehörigkeit teilte. Es war [[Böhmen|böhmisches]] königliches [[Böhmische Kammer|Kammergut]] und wurde erstmals 1331 als „Pilncze“ urkundlich erwähnt. Weitere Schreibweisen waren 1349 &amp;#039;&amp;#039;bey dem Polcze&amp;#039;&amp;#039;, 1489 &amp;#039;&amp;#039;Piltsch&amp;#039;&amp;#039; und 1623 &amp;#039;&amp;#039;zum Pöltsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Marek Šebela, Jiři Fišer: &amp;#039;&amp;#039;České Názvy hraničních Vrchů, Sídel a vodních toků v Kladsku&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kladský sborník]] 5, 2003, S. 376&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf einer Anhöhe soll eine Feste gestanden haben, die in den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Böhmen und Polen um die Vorherrschaft in [[Schlesien]] von den Polen zerstört worden sein soll. Die Kriege wurden 1137 mit dem [[Pfingstfrieden von Glatz]] beigelegt. Bis in die Neuzeit soll diese Anhöhe von den Einheimischen als „Schlossberg“ bezeichnet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Einwohner als Erbwächter des [[Festung Glatz|Glatzer Schlosses]] verpflichtet waren, genossen sie bestimmte Privilegien. 1331 bestätigte der böhmische König [[Johann von Böhmen|Johann von Luxemburg]] ihre Rechte und Freiheiten und verpflichtete sie dazu, mit acht Personen das ganze Jahr über die Glatzer Burg zu bewachen. Zu den Privilegien gehörte u. a. das freie Schlagen von Holz im königlichen Wald sowie die Freiheit, ungestraft mit Spießen und Schwertern bewaffnet in die Stadt Glatz gehen zu dürfen. Der [[Burggraf von Glatz|Glatzer Burggraf]] wurde verpflichtet, den Wachen jährlich zwei Stück graues Tuch für Kleider zu geben. Die Privilegien und Freiheiten bestätigte König [[Wenzel IV.]] mit einem am 30. Dezember 1409 in Glatz ausgefertigten Schreiben und verfügte gleichzeitig, dass den Wächtern jede Nacht ein großer Krug Bier und acht kleine Brote zu reichen seien. 1436 bestätigte König [[Sigismund (HRR)|Sigismund]], 1489 Herzog [[Heinrich I. (Münsterberg-Oels)|Heinrich d. Ä.]] in seiner Eigenschaft als Graf von Glatz, die Privilegien und Rechte. Zudem gestattete er den Einwohnern, bei der Rengersdorfer [[Kirchweih]] Bier auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 16. Jahrhunderts wurden die Einwohner von Piltsch von den Wachdiensten auf dem Glatzer Schloss befreit und mussten stattdessen halbjährlich ein sogenanntes Wachtgeld an das königliche [[Rentamt]] entrichten. Außerdem wurde der freie Holzbezug aus den königlichen Wäldern eingeschränkt. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Piltsch am 22. Oktober 1646 von den schwedischen Truppen niedergebrannt. 1680 starben mehrere Menschen an der damals grassierenden Pest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 und endgültig mit dem [[Hubertusburger Frieden]] 1763 kam Piltsch zusammen mit der Grafschaft Glatz an [[Preußen]]. Für 1799 sind acht Bauerngehöfte sowie eine [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]]- und drei [[Häusler]]stellen nachgewiesen. Die Zahl der Einwohner betrug 92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neugliederung Preußens gehörte Piltsch seit 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und war ab 1816 dem [[Landkreis Glatz]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Seit dem 28. Februar 1874 gehörte die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Piltsch zum [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Rengersdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ndschles/glatz/rengersd.htm Amtsbezirk Rengersdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1925 wurden 94 Einwohner gezählt. Zum  1. April 1937 wurde die Landgemeinde Piltsch in die Landgemeinde Rengersdorf eingegliedert, mit der zusammen sie als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 an Polen fiel und in &amp;#039;&amp;#039;Pilcz&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Kögler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Chroniken der Grafschaft Glatz&amp;#039;&amp;#039;. Neu bearbeitet von [[Dieter Pohl (Heimatforscher)|Dieter Pohl]]. Band 3, ISBN 3-927830-15-1, S. 246–248.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/4894533,Krosnowice,Pilcz.html Historische und aktuelle Aufnahmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Kłodzko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1331]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
	</entry>
</feed>