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	<title>Piko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;O0TsRVi7: /* Weblinks */ Website nicht mehr erreichbar, genügte vermutlich aber eh nicht WP:Web</title>
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		<updated>2026-02-14T09:29:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Website nicht mehr erreichbar, genügte vermutlich aber eh nicht &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Web&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Web (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Web&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Weitere Bedeutungen finden sich unter [[Pico]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name              = Piko Spielwaren GmbH&lt;br /&gt;
| Logo              = PIKO logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform  = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|Gesellschaft mit beschränkter Haftung]]&lt;br /&gt;
| ISIN              = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 1949&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund   = &lt;br /&gt;
| Sitz              = Sonneberg, {{DEU}}&lt;br /&gt;
| Leitung           = René F. Wilfer&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl   = 173 (2020) &lt;br /&gt;
| Umsatz            = &lt;br /&gt;
| Branche           = [[Spielwaren]]industrie&lt;br /&gt;
| Homepage          = www.piko.de&lt;br /&gt;
| Stand             = 2020-12-31&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piko Spielwaren GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibung PIKO) ist ein deutscher Hersteller von [[Modelleisenbahn]]en und Modellbauzubehör mit Sitz in [[Sonneberg]]. Im Jahr 1992 wurde der ehemalige [[Volkseigener Betrieb|Volkseigene Betrieb (VEB)]] privatisiert und von René F. Wilfer übernommen. Die Firmierung wurde in &amp;#039;&amp;#039;Piko Spielwaren GmbH&amp;#039;&amp;#039; geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piko gilt neben [[Märklin]] und [[Roco]] als der dritte große Hersteller mit einem Komplettangebot in den Modellbaugrößen G, H0, TT und N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piko war ein Volkseigener Betrieb (VEB) der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR), der elektromechanisches Spielzeug sowie [[Modelleisenbahn]]en und -zubehör produzierte. Die Modellbahnen wurden in den Nenngrößen [[Spur H0|H0]] (seit 1949) und [[Spur N|N]] (1964–1989) hergestellt und im In- und Ausland verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 1948 bis 1990 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006504 033 Besucher an einer PIKO Modelleisenbahnanlage der VEB Elektroinstallation Oberlin.jpg|mini|Besucher an einer Piko-Modelleisenbahnanlage 1953]]&lt;br /&gt;
Von der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland ([[SMAD]]) wurde schon 1948, noch vor Gründung der DDR, die Entwicklung und Produktion einer elektrischen Miniatureisenbahn beschlossen, da die Einwohner der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] nach der [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Währungsreform in Westdeutschland]] keine Modelleisenbahnteile mehr mit der in der DDR noch gültigen Währung der [[Reichsmark]] kaufen konnten. Die Produktion begann daraufhin in [[Chemnitz]] im ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Siemens &amp;amp; Halske]]&amp;#039;&amp;#039;-Werk, das im sowjetischen Besitz den Namen &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft Kabel&amp;#039;&amp;#039; trug (später [[Rundfunk- und Fernmelde-Technik|RFT]]-Gerätewerk) und bis dahin Messinstrumente hergestellt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden Spielzeugeisenbahnpackungen der Baugröße H0 wurden 1949 auf der [[Leipziger Messe|Leipziger Herbstmesse]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Pico Express&amp;#039;&amp;#039; vorgestellt. Die Zugpackungen enthielten einerseits die [[Elektrolokomotive]] ME 102 und andererseits die stromlinienförmige [[Dampflokomotive]] mit [[Schlepptender]] ME 101. Woher die Schreibweise von Pico mit c kam, ist unbekannt; aber es ist anzunehmen, dass &amp;#039;&amp;#039;Pico Express&amp;#039;&amp;#039; das Gegenstück zu &amp;#039;&amp;#039;[[Trix]] Express&amp;#039;&amp;#039; werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wenigen Jahren konnte der Bedarf an [[Modelleisenbahn]]en durch den Standort [[Chemnitz]] nicht mehr gedeckt werden, weshalb die Produktion 1952 zum &amp;#039;&amp;#039;VEB [[Elektroinstallation Oberlind|IKA Oberlind]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Sonneberg]] verlagert wurde. Dieser Betrieb produzierte neben elektrischen Installationsartikeln und [[Haushaltsgerät]]en nun auch Modelleisenbahnen unter dem [[Handelsname]]n &amp;#039;&amp;#039;Piko&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;onier &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nstruktion). Für den neuen Produktionszweig Modelleisenbahnen gründete &amp;#039;&amp;#039;IKA Oberlind&amp;#039;&amp;#039; eine eigene Entwicklungsabteilung, deren Leiter Erhard Fickert wurde. Im Jahre 1959 etablierte der zwischenzeitlich in &amp;#039;&amp;#039;VEB Elektroinstallation Oberlind&amp;#039;&amp;#039; (EIO) umbenannte Betrieb zur Entwicklung von Modellbahnen der Baugröße H0 eine Außenstelle in [[Radeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Piko Modellbahn Güterzug-Tenderlokomotive BR 89 der Deutschen Reichsbahn ehemals Saxonian V T, 2022.jpg|mini|Piko Lok BR 89, Artikel 5/6300, vor Originalverpackung.]]&lt;br /&gt;
1962 wurde der &amp;#039;&amp;#039;VEB Piko Sonneberg&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der den Modelleisenbahnbereich der EIO übernahm und dem der &amp;#039;&amp;#039;VEB Feinmechanik Sonneberg&amp;#039;&amp;#039; angeschlossen wurde. Der neue Betrieb entwickelte und produzierte vielerlei mechanisches und elektromechanisches Spielzeug. Zur Hauptbetriebsstätte wurde der seit 1937 in der Sonneberger Stadtmitte liegende Gebäudekomplex des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Luftwaffenbekleidungsamtes&amp;#039;&amp;#039;, das ab 1948 von der Stadt und dem Landkreis als &amp;#039;&amp;#039;Behördenhaus&amp;#039;&amp;#039; genutzt worden war. Erster Betriebsleiter wurde Eugen Furch, der einige Zeit später von Hans Schau abgelöst wurde. Bereits 1963 wurde die EIO-Außenstelle in Radeburg Piko zugeordnet. Sie hatte neue Modelle zu konstruieren und Triebfahrzeuge und Wagen selbst zu produzieren.  Ab 1964 wurden die Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten der Nenngröße H0 überwiegend nach Radeburg verlagert, während die Fertigung und der Vertrieb in Sonneberg konzentriert blieben. Außerdem wurde in Sonneberg die Entwicklung der Spur N betrieben. 1965 wurde die Außenstelle in Radeburg geschlossen und Piko in Sonneberg übernahm wieder alle Entwicklungs- und Produktionsaufgaben der Spur H0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PIKO dat.TSD.MV 2013 08 27.JPG|mini|Der Piko dat.]]&lt;br /&gt;
1968 entwickelte man den ersten Lerncomputer der DDR, den [[Piko dat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piko übernahm nun auch den Vertrieb der Produkte des &amp;#039;&amp;#039;VEB Modellbahnzubehör Glashütte&amp;#039;&amp;#039;, des &amp;#039;&amp;#039;VEB Modellbahn Oybin&amp;#039;&amp;#039; (ab 1990 Sachsenmodelle) und des &amp;#039;&amp;#039;[[VEB Modellbahnwagen Dresden]]&amp;#039;&amp;#039; (vormals [[Schicht (Modelleisenbahnhersteller)|Schicht]]), die Modelleisenbahnwagen und Zubehör in der Nenngröße H0 herstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Kombinats Piko Sonneberg&amp;#039;&amp;#039; 1974 wurde die bisherige Produktion elektromechanischer Spielwaren erweitert. Dem VEB Piko Sonneberg wurden weitere Betriebe wie &amp;#039;&amp;#039;Elmes&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;VEB Anker-Mechanik Eisfeld&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Prefo]]&amp;#039;&amp;#039; (VEB Prefo Dresden) und &amp;#039;&amp;#039;Presu&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;VEB Press- und Spritzwerk Suhl&amp;#039;&amp;#039;) direkt unterstellt, um die Angebote zu erweitern und die Produktion zu optimieren. Piko wurde im Lauf der Jahrzehnte als Leitbetrieb für mechanisches und elektromechanisches Spielzeug immer weiter ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 erfolgte mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Kombinat Spielwaren|Kombinat Spielwaren Sonneberg]]&amp;#039;&amp;#039; eine weitere Konzentration, infolgedessen wurde das Kombinat Piko Sonneberg aufgelöst. Der VEB Piko Sonneberg wurde diesem neuen Kombinat zugeordnet und zum [[Leitbetrieb#DDR|Erzeugnisgruppenleitbetrieb]] für Modelleisenbahnen. Die Modelleisenbahnprodukte wurden nun mit dem Handelsnamen &amp;#039;&amp;#039;Piko&amp;#039;&amp;#039; geschützt. Auch viele von den Versandhäusern [[Quelle GmbH|Quelle]] und [[Otto Group|Otto]] vertriebenen Modelleisenbahnartikel waren Piko-Erzeugnisse. 1989 bestand Piko aus 15 Betriebsteilen mit etwa 1000&amp;amp;nbsp;Beschäftigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 1991 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberlind-Lutherstr30.jpg|mini|Verwaltungsgebäude in Sonneberg-Oberlind]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] 1990 wurden die zu Piko gehörenden Betriebe von der [[Treuhandanstalt]] abgewickelt oder privatisiert. &amp;#039;&amp;#039;VEB Piko Sonneberg&amp;#039;&amp;#039;, dem das &amp;#039;&amp;#039;Aus &amp;#039;&amp;#039;drohte, wurde von Dr. René F. Wilfer gekauft und trägt seit dem 1. Mai 1992 den Namen „Piko Spielwaren GmbH“. Es erwies sich langfristig als notwendig, das Sortiment auf den Modelleisenbahnbereich zu konzentrieren und zu überarbeiten, die Produktion technisch zu modernisieren und gleichzeitig das Fahrzeugprogramm in H0 stetig zu erweitern. Dabei vermied Piko Mehrfachentwicklungen und setzte konsequent auf solche Modelle, die von den Mitbewerbern nicht oder nicht mehr angeboten wurden. Von den früheren Mitarbeitern wurden nur rund 10 Prozent übernommen. Die Betriebsstätte wurde aus dem Gebäudekomplex des vormaligen Luftwaffenbekleidungsamtes aus der Stadtmitte nach Oberlind in neue Gebäude verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 1990er-Jahren wurde mit der Herstellung von Gebäuden für die Nenngrößen H0, N und [[Nenngröße 2|IIm (G)]] begonnen. 2002 erfolgte die Vorstellung des &amp;#039;&amp;#039;Piko-A-Gleises&amp;#039;&amp;#039;, womit Piko in der Nenngröße H0 wieder zu einem Vollsortiment-Anbieter wurde. Im Jahre 2005 kam mit der [[Siemens ES64U2]] ein erstes Piko-Modell für die [[Nenngröße TT]] auf den Markt. 2010 kam mit &amp;#039;&amp;#039;Piko-Expert&amp;#039;&amp;#039; eine weitere H0-Produktreihe heraus. Die Fahrzeuge aus dem Piko-Expert-Programm (mittlerweile ist es quasi der neue Standard von PIKO) liegen preislich wie nach Ebene zwischen dem Hobbyprogramm und dem Classic-Nostalgieangebot. Das Expert-Programm wird sowohl im [[Zweileiter-Gleissystem]] als auch im [[Mittelleiter-Gleissystem]] angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1999, in dem Piko 50 Jahre alt wurde, führt die Firma alle zwei Jahre einen Tag der offenen Tür durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand 2018 wurden laut eigener Darstellung in Sonneberg nur noch Produkte der Spur G (Gartenbahn) gefertigt, die Artikel der Spuren N, TT und H0 überwiegend in [[Dongguan|Chashan]] (China).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.piko.de/DE/index.php/de/piko-news/1207-pressekonferenz-2019.html Pressemitteilung vom 15. Januar 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sonneberg ist der zentrale PIKO-Platz nach der Firma benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte ==&lt;br /&gt;
=== Historisch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rail transport model. Piko 2.JPG|mini|Dampflok Baureihe 98 003]]&lt;br /&gt;
Piko, seit 1961 Zentrum für die Herstellung von mechanischem und elektromechanischem Spielzeug, produzierte neben Modelleisenbahnen in den Nenngrößen H0 und N auch Spielzeug-Autos und -Musikinstrumente, Kinderwerkzeugmaschinen und hauswirtschaftliches Spielzeug für Mädchen und Jungen wie Waschmaschinen, Staubsauger, Registrierkassen, Bohrmaschinen oder Blech- und Kunststoff-Spielzeug für Kleinkinder. So wurde auf der [[Leipziger Frühjahrsmesse]], damals die internationale Messe für Technik und Konsumgüter, die Kindernähmaschine &amp;#039;&amp;#039;elektra&amp;#039;&amp;#039; von VEB Piko Sonneberg 1968 erstmals präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damaligen Modellbahn-Fahrzeuge bestachen durch ein sehr hohes Maß an Detaillierung; über die Firma &amp;#039;&amp;#039;Schreiber&amp;#039;&amp;#039; aus [[Fürth]] gelangten die Produkte auch auf den westdeutschen Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nenngröße H0 ===&lt;br /&gt;
Das Standard-Sortiment umfasst zahlreiche Modelle nach Vorbildern der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] und der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] für die Spur H0. Dazu gehören beispielsweise Lokomotiven der [[DB-Baureihe 82]] oder der [[DR-Baureihe E 93]]. Aufsehen erregte Piko, als über den [[Conrad Electronic|Conrad-Electronic]]-Versand 2001 erstmals preisgünstige Lokomotiven im Maßstab H0 angeboten wurden. Damit gab es preiswerte und einfache Modelle für Neueinsteiger und Spielbahner. Die Produktpalette wurde um den [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]]-Loktyp [[Siemens ES64U2|Siemens &amp;#039;&amp;#039;Taurus&amp;#039;&amp;#039;]], die [[Bombardier TRAXX|DB-Baureihe 185]], [[Siemens ES64F4|189]], [[DB-Baureihe 101]] und [[DB-Baureihe 218]] erweitert. Der niedrige Preis wird unter anderem dadurch erzielt, dass diese Modelle von einem Produzenten aus [[Hongkong]] zugekauft werden oder im eigenen Werk in Chashan (China) gefertigt werden. Andere Anbieter wie [[Märklin]] folgten diesem Beispiel zeitweise.&lt;br /&gt;
[[Datei:Piko-hobby.jpeg|miniatur|Einige Lok-Modelle aus dem Hobby-Sortiment.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nenngröße TT ===&lt;br /&gt;
Weitere preiswerte Lokomotiven für die Spur TT kamen durch Piko im Jahre 2005 in die Verkaufseinrichtungen. Es folgten der [[ICE 3]], der [[Siemens ER 20|&amp;#039;&amp;#039;Herkules&amp;#039;&amp;#039;]] und die [[DB-Baureihe 151]]. So gelang der Einstieg in den Markt der Nenngröße TT, der in Osteuropa und den [[Neue Länder|neuen Bundesländern]] – dem Gebiet der ehemaligen [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] – nach wie vor populär war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nenngröße N ===&lt;br /&gt;
Das alte Sortiment war noch vor der Wende komplett eingestellt worden, einzig die Form eines Doppelstockzuges fand weitgehend unverändert den Weg zu [[Minitrix]]. Seit 2010 gibt es neue Spur-N-Modelle von Piko, zunächst nach französischen Vorbildern, dies in Kooperation mit dem damaligen Importeur von Piko. Kurze Zeit später begann man auch mit einem neuen Angebot deutscher sowie internationaler Vorbilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lokomotiven von PIKO (1964–1989)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://piko-n-bahn.de/?page_id=76 |titel=Artikelnummern und Lokomotiven |abruf=2023-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 5/4117 BR 55 der DR &lt;br /&gt;
* 5/4118 BR 040 der SNCF&lt;br /&gt;
* 5/4119 BR 81 der SNCB&lt;br /&gt;
* 5/4120 BR 427.0 der CSD &lt;br /&gt;
* 5/4103 BR 65.10 der DR &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nenngröße G ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 2006 brachte Piko mit dem &amp;#039;&amp;#039;Taurus&amp;#039;&amp;#039; in der Nenngröße G für die Spur 1 beziehungsweise Spur IIm  erstmals ein Triebfahrzeug für die [[Gartenbahn]] in den Handel. Das Sortiment für die [[Spur G]] wurde seitdem rasch ausgebaut, wodurch Piko inzwischen zu einem Vollanbieter mit Lokomotiven, Wagen, Gleisen und Gebäudemodellen für die Spur G geworden ist. Seit 2010 vertreibt Piko auch ein Digitalsystem für Gartenbahnen. Bei der Fahrzeugentwicklung legt Piko seinen Schwerpunkt auf Regelspurfahrzeuge, die auf die Modellspurweite von 45 mm ausgelegt sind und sich am Maßstab von etwa 1:26 bis 1:29 orientieren. Seitdem wurden jedes Jahr je 1 bis 2 Lokomotiven und einige Waggons als komplette Formneuheiten und einige Varianten für die Spur G produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.piko-shop.de/index.php?vw_type=praesenz&amp;amp;vw_name=search&amp;amp;portaltyp=308&amp;amp;order_by=artikelnr&amp;amp;lang=de&amp;amp;suchtext=neuheit&amp;amp;b_warengruppe_id=4&amp;amp;x=16&amp;amp;y=6 |titel=Piko Neuheiten in Spur G |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-04-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergreifende Produkte ===&lt;br /&gt;
Neben einem Vollsortiment in den Spurweiten H0 und G, einem kleinen Sortiment Lokomotiven und Waggons für die Spurweite TT ist Piko Hersteller von Gebäuden für die Nenngrößen H0, N, 1 und G.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Digitalsystem von Piko wurde zunächst in Zusammenarbeit mit anderen Firmen angeboten [Digitalsystem für die kleineren Spuren von ESU, Decoder/-Soundmodule in G von Uhlenbrock, Digitalsystem in G von Massoth]; hier verzichtete Piko zunächst auf Eigenentwicklungen. Seit 2019 gibt es aber auch von Piko selbst entwickelte Decoder (SmartDecoder mit und ohne Sound) und digitale Komponenten (SmartProgrammer, SmartTester, Servoantrieb für Pantographen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.piko.de/ Homepage der Piko Spielwaren GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2179295-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Sonneberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modelleisenbahnhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname (Spielzeug)| Piko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modelleisenbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;O0TsRVi7</name></author>
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