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	<title>Pieve di Cadore - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T07:54:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pieve_di_Cadore&amp;diff=163739&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-40255-17: Unnötige Verlinkung entfernt, Abtrennung der Namen</title>
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		<updated>2025-12-12T14:05:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unnötige Verlinkung entfernt, Abtrennung der Namen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
| nomeComune           = Pieve di Cadore&lt;br /&gt;
| linkStemma           = Pieve di Cadore-Stemma.png&lt;br /&gt;
| regione              = Venetien&lt;br /&gt;
| provincia            = Belluno&lt;br /&gt;
| siglaRegione         = VEN&lt;br /&gt;
| siglaProvincia       = BL&lt;br /&gt;
| latitudineGradi      = 46&lt;br /&gt;
| latitudineMinuti     = 25&lt;br /&gt;
| latitudineSecondi    = 44.76&lt;br /&gt;
| longitudineGradi     = 12&lt;br /&gt;
| longitudineMinuti    = 22&lt;br /&gt;
| longitudineSecondi   = 29.81&lt;br /&gt;
| mappaX               = 143&lt;br /&gt;
| mappaY               = 26&lt;br /&gt;
| altitudine           = 878&lt;br /&gt;
| superficie           = 66.6&lt;br /&gt;
| Sottodivisioni       = Nebbiù, Pozzale, Sottocastello, Tai, Damos&lt;br /&gt;
| Divisioni confinanti = [[Calalzo di Cadore]], [[Cimolais]] (PN), [[Domegge di Cadore]], [[Perarolo di Cadore]], [[Valle di Cadore]], [[Vodo di Cadore]]&lt;br /&gt;
| cap                  = 32044&lt;br /&gt;
| prefisso             = 0435&lt;br /&gt;
| istat                = 025039&lt;br /&gt;
| fiscale              = 642 &amp;lt;!-- B102 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nomeAbitanti         = pievani&lt;br /&gt;
| patrono              = &amp;lt;!-- [[San Pietro]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| festivo              = &amp;lt;!-- [[7 aprile]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| sindaco              = &lt;br /&gt;
| panorama             = Pieve di Cadore, Febbraio 2023 (1).jpg&lt;br /&gt;
| didascalia           = Blick auf Pieve di Cadore&lt;br /&gt;
| sito                 = [http://www.comune.pievedicadore.bl.it/web/pievecadore Gemeinde-Webseite]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pieve di Cadore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Pleif)&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt mit {{EWZ|IT|025039}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|025039}}) in der [[Provinz Belluno]], [[Italien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Pieve di Cadore ist der Geburtsort von [[Tizian]], dessen mutmaßliches Geburtshaus besichtigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Pieve di Cadore liegt in den [[Dolomiten]] am Fuße der Berggruppen der [[Marmarole]] und des [[Antelao]] in 878&amp;amp;nbsp;m Höhe rechts des Flusses [[Piave]], wenige Kilometer oberhalb der Einmündung des aus der Gegend von [[Cortina d’Ampezzo]] kommenden Flusses [[Boite]]. Der Piave ist im Bereich von Pieve di Cadore zum [[Lago di Centro Cadore]] aufgestaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde setzt sich neben dem Hauptort aus den Dörfern Nebbiù, Pozzale, Sottocastello und Tai di Cadore zusammen und gilt als Hauptort der Tallandschaft und historischen Region [[Cadore]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet am Zusammenfluss von Piave und Boite war bereits prähistorisch besiedelt. Die Römer unterwarfen im 2. vorchristlichen Jahrhundert die [[Veneter (Adria)|paläovenetische]] Vorläufersiedlung Làgole. Im Hochmittelalter war der Ort militärischer Stützpunkt der [[Signoria]] &amp;#039;&amp;#039;da Camino&amp;#039;&amp;#039; (1138–1335); das von ihr errichtete Kastell existiert nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den anderen Siedlungen des [[Cadore]] gründete Pieve die &amp;#039;&amp;#039;Magnifica Communità di Cadore&amp;#039;&amp;#039;, die sich 1338 ein Statut gab, welches 1347 von [[Bertrand de Saint-Geniès]], dem [[Patriarchat von Aquileia|Fürstpatriarchen von Aquileia]], anerkannt wurde. Dem überwiegend [[Ladiner|ladinisch]] geprägten Land wurde auch unter der [[Republik Venedig]], zu der es von 1420 bis zur napoleonischen Eroberung 1797 gehörte, eine weitgehende Autonomie garantiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 erhob Kaiser [[Napoleon I.]] seinen Außenminister [[Jean-Baptiste Nompère de Champagny]] zum Herzog von Cadore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] wurde Pieve di Cadore, wie ganz [[Venetien]] als Teil des neugegründeten [[Königreich Lombardo-Venetien|Königreichs Lombardo-Venetien]] der [[Habsburgermonarchie]] zugesprochen, fiel jedoch im Laufe des [[Risorgimento]] mit dem [[Prager Frieden (1866)]] an Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Pieve di Cadore, Hauptort der Provinz Belluno, entwickelte sich ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem Sommerfrische- und Wintersportort und zugleich zu einem kulturellen Anziehungspunkt durch gezielten „Tizian-Tourismus“, obwohl es nur ein einziges Gemälde des Meisters an seinem Geburtsort gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort verfügte über einen Bahnhof der [[Bahnstrecke Belluno–Calalzo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pieve cadore square.jpg|mini|Piazza Tiziano mit Palazzo Comunale und Tizian-Statue]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Casa Tiziano2.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Geburtshaus [[Tizian]]s in Pieve di Cadore&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Auf der zentralen &amp;#039;&amp;#039;Piazza Tiziano&amp;#039;&amp;#039; mit Monumentalstatue des Malers steht der Palazzo der &amp;#039;&amp;#039;Magnifica Communità di Cadore&amp;#039;&amp;#039;, der im [[Spätmittelalter]] und der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] Sitz der sich selbstverwaltenden Regierung des [[Cadore]] war. Der Palast wurde im 16. Jahrhundert auf den Fundamenten eines Vorläufers neu errichtet und beherbergt u.&amp;amp;nbsp;a. Gemälde von Tizians Verwandten [[Marco Vecellio]] und [[Cesare Vecellio]] sowie weiterer Künstler aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Zudem ist hier ein Archäologisches Museum eingerichtet, in dem Fundstücke (Votivbilder, Waffen, Alltagsgegenstände, Statuetten, Münzen) aus der paläovenetischen Siedlung Làgole (ab dem 5. Jahrhundert v. Chr.) zusammengetragen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Erzdiakon]]atskirche &amp;#039;&amp;#039;[[Mariä Geburt]]&amp;#039;&amp;#039; wurde im 19. Jahrhundert anstelle älterer Vorgängerbauten errichtet. Hier befindet sich ein &amp;#039;&amp;#039;Spätwerk Tizians&amp;#039;&amp;#039;, Maria mit Kind zwischen dem Heiligen Tiziano von [[Oderzo]] und Andreas darstellend, wobei ein Hirte mit [[Pilgerstab]] links außen im Bild als Selbstporträt des Künstlers identifiziert wurde. Ferner gibt es in der Kirche weitere Gemälde der Familie Vecellio, darunter ein &amp;#039;&amp;#039;Letztes Abendmahl&amp;#039;&amp;#039; von Cesare Vecellio: Hierfür stellte der Kunsthistoriker [[Giuseppe Fiocco]] die These auf, die Köpfe Christi sowie Petri seien von Tizian ausgeführt. Außerdem werden spätgotische Ausstattungsstücke aus dem deutschen Kulturkreis aufbewahrt, wie ein Flügelaltar von [[Hans Klocher]] von [[Brixen]] (um 1450) sowie eine Pietà, [[Ägidius Gutenstein von Wiener Neustadt]] zugeschrieben (um 1475).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geburtshaus Tizians&amp;#039;&amp;#039;: Ein steinernes Haus aus dem 15. Jahrhundert, stark verändert durch um 1900 angebrachte hölzerne Außentreppe und Balkon, wird traditionell als das Geburtshaus Tizians überliefert. Ein kleines Museum beherbergt Erinnerungsstücke wie Handschriften, Drucke und Reproduktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brillenmuseum&amp;#039;&amp;#039;: Eine Kuriosität der Stadt ist ferner das Brillenmuseum, das in Zusammenhang mit der industriellen Herstellung von Brillen seit Ende des 19. Jahrhunderts in Cadore steht. 2000 Brillen aus aller Welt, vom Mittelalter bis in die Neuzeit, sind zusammengetragen, die den ophthalmologischen Wissensstand optimal mit den jeweiligen Modevorstellungen der Zeit in Einklang zu bringen versuchten. So gibt es beispielsweise Monokel mit Gold und Edelsteinbesatz französischer Herkunft, englische Brillen aus Elfenbein und chinesische aus Jade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Tizian]] (zwischen 1477 und 1490–1576), Maler&lt;br /&gt;
* [[Cesare Vecellio]] (um 1521–1601), Maler&lt;br /&gt;
* [[Adriano Frassinelli]] (* 1943), Bobfahrer&lt;br /&gt;
* [[Luigi Ciotti]] (* 1945), Priester und Mafia-Gegner&lt;br /&gt;
* [[Kristian Ghedina]] (* 1969), Skirennläufer und Motorsportler&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|01000005051|Kristian+Ghedina|Abruf=2024-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Walter Osta]] (* 1970), Freestyle-Skier&lt;br /&gt;
* [[Simone Bertazzo]] (* 1982), Bobfahrer&lt;br /&gt;
* [[Rosa Pompanin]] (* 1984), Curlerin&lt;br /&gt;
* [[Silvano Varettoni]] (* 1984), Skirennläufer&lt;br /&gt;
* [[Manuel Gava]] (* 1991), deutscher Politiker&lt;br /&gt;
* [[Luca Zanatta]] (* 1991), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Mattia Gaspari]] (* 1993), Skeletonpilot&lt;br /&gt;
* [[Alessia Dipol]] (* 1995), Skirennläuferin&lt;br /&gt;
* [[Lisa Vittozzi]] (* 1995), Biathletin&lt;br /&gt;
* [[Anna Comarella]] (* 1997), Skilangläuferin&lt;br /&gt;
* [[Eleonora Fauner]] (* 1997), Biathletin&lt;br /&gt;
* [[Stefania Constantini]] (* 1999), Curlerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Zum Namen: [[Pieve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Belluno e provincia.&amp;#039;&amp;#039; Guide d’Italia, hrsg. vom Touring Club Italiano, Mailand 2004, ISBN 88-365-3135-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.comune.pievedicadore.bl.it/web/pievecadore Pieve di Cadore] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.taidicadore.com/ Alte Ansichtskarten aus Tai di Cadore (Gemeinde Pieve di Cadore)] (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Provinz Belluno}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-40255-17</name></author>
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