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	<title>Pietro de Magistris - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T05:24:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cheyron: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2024-10-21T14:53:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kaiser Ebersdorf.jpg|mini|hochkant=1.3|Kaiser Ebersdorf, Handzeichnung von Wolfgang Wilhelm Prämer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portal von Schloss Ebersdorf.jpg|mini|hochkant=1.3|Portal 1618 von Kaisersteinbrucher Meistern errichtet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pietro de Magistris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Peter di Magister; † vor dem 18. September [[1628]] in [[Kaisersteinbruch]], damals [[Komitat Győr-Moson-Sopron|Westungarn]], heute [[Burgenland]]) war ein [[italien]]ischer [[Steinmetz]]meister der [[Renaissance]]. Er war Hofsteinmetzmeister unter den [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaisern]] [[Matthias (HRR)|Matthias]] und [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Eintragung im Grundbuch 1603 ===&lt;br /&gt;
Am 13. März 1603 wird sein Name im kaiserlichen Steinbruch erstmals genannt: „… Steinmetz am [[Leithagebirge|Leithaberg]] hat Nutz und [[Gewähr]] empfangen einer [[Behausung]] daselbst, samt einem [[Garten|Gärtl]] dabei …“&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv [[Stift Heiligenkreuz]]: &amp;#039;&amp;#039;Register über hierin begriffene Fleckhen, Wilfersdorf, Steinbruch .. 1603&amp;#039;&amp;#039; Rubr. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenständiges Steinmetzhandwerk 1617 ===&lt;br /&gt;
: {{Hauptartikel|Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch#Kaiser Matthias bestätigte am 16. März 1617 die Handwerksordnung|titel1=„Kaiser Matthias bestätigte am 16. März 1617 die Handwerksordnung“ im Artikel Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch|Steinmetzhandwerk in Kaisersteinbruch]] gehörte zur [[Bauhütte|Haupthütte]] [[Wiener Neustadt]], deren [[Handwerksordnung]] regelte sämtliche [[Zunft]]bräuche wie die [[Kluft (Zunftkleidung)|Arbeitskleidung]], Aufdingung, [[Freisprechung]] usw. Gemeinsam mit [[Baden (Niederösterreich)|Baden]] wurde 1617 der Status einer eigenständigen [[Zunftlade|Viertellade]] verliehen. In diesem ersten [[Meister]]buch ist der Name von Pietro de Magistris verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Wiener Neustadt]]: &amp;#039;&amp;#039;Denen bürgerlichen Steinmetz- und Maurer in der Neustadt Zechbuch, angefangen anno 1617&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch#Bericht für die niederösterreichischen Herren 1618|titel1=„Bericht für die niederösterreichischen Herren 1618“ im Artikel Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserlicher Steinmetzmeister ===&lt;br /&gt;
Die [[Geschichte Niederösterreichs|niederösterreichische Regierung]] forderte 1618 die Einhebung der [[Weinsteuer]], des „Täz“, sie schickte ihren [[Rentmeister (Rentamt)|Rentmeister]] Johann Miller in den Steinbruch, damit er dessen staatsrechtliche Zugehörigkeit ergründen solle. Sein Bericht vom 20. Februar 1618 zeigt auch die Anfänge dieser [[Zunftlade|Viertellade]] des Steinmetzhandwerkes auf (Auszug):&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Prickler]]: Bgl. Hbl. 1961&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmuth Furch]]: &amp;#039;&amp;#039;400 Jahre Kaisersteinbruch 1590–1990.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift, Bericht des Johann Miller 1618, Kaisersteinbruch 1990, ISBN 978-3-9504555-1-9, S. 22f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=… ist der ungarischen [[örtliche Zuständigkeit|Jurisdiktion]] unterworfen …&amp;lt;br /&amp;gt; Ansässig sind sechs Meister, Steinmetzen und ein [[Bildhauer]], und all das [[Gesinde]], das sich in dem [[Steinbruch]] aufhält, lebt von der Arbeit bei diesen sechs Meistern. [[Ulrich Payos]], Pietro de Magistris, [[Leonhardt Holzapfel|Leonhardt Holzäpfl]], Nicolae di Novo, [[Andre Ruffini]] und [[Antonius Bregno]]. Sie sind alle [[Welsche]], darunter vier Meister Ihrer Kaiserlichen Majestät. Für den Fall, dass Ihre Majestät ihrer bedürftig, sind sie schuldig, alle anderen Arbeiten beiseite zu legen und Ihrer Majestät Sachen zu befürdern. Wie sie anjetzt auf [[Schloss Kaiserebersdorf|Ebersdorf]] ein [[Kaiserstein (Gestein)|Haupttor]] führen …&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Niederösterreichisches Landesarchiv]]: Ständische Akten B 9/24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundbuch 1619 ===&lt;br /&gt;
Bereits mit seiner Frau Juliana wurde am 30. April 1619 ein Grundstück neben dem Steinbrecher Hans Hinterlang gepachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Stift Heiligenkreuz: &amp;#039;&amp;#039;Register .. 1619&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte Juliana N.N. geheiratet, wahrscheinlich nicht in erster Ehe. Dazu gibt es keine weiteren Unterlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus dem Text: „… zuvor voll mit [[Staude]]nwerk, welches zum [[Kalkofen|Kalk-]] und [[Kohlenmeiler|Kohlbrennen]] abgemäht wurde, entsteht daraus ein [[Gemüsegarten|Krautgarten]] zwischen des [[Römische Villa von Königshof-Ödes Kloster|Öden Klosters]] und dem Steinbruch gelegen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handwerksordnung 1625 ===&lt;br /&gt;
: {{Hauptartikel|Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch#Kaiser Ferdinand II. bestätigte am 11. August 1625 die Handwerksordnung|titel1=„Kaiser Ferdinand II. bestätigte am 11. August 1625 die Handwerksordnung“ im Artikel Handwerk der Steinmetzen und Maurer in Kaisersteinbruch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod 1628 ===&lt;br /&gt;
Die Witwe Juliana Magistris verheiratete sich mit dem Hofsteinmetzmeister [[Antonius Bregno]], der auch Witwer geworden war. Sie ließ ihn am 18. September 1628 neben sich mit dem Haus und zwei Gärten im Grundbuch eintragen…&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Stift Heiligenkreuz: &amp;#039;&amp;#039;Register .. 1628&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://jeroen.pro/obermayer-schindelar/images/9/8/eaaa2f63f1a14868eb05bb5cf89.pdf Helmuth Furch 2002, Historisches Lexikon Kaisersteinbruch Band 1], [https://jeroen.pro/obermayer-schindelar/images/2/5/eaaa2f6d15d1ef178cfae2c7552.pdf 2004, Band 2]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ursula Stevens |url=https://artistiticinesi-ineuropa.ch/deu/kaisersteinbruch-deu.html |titel=Kaisersteinbruch |werk=tessinerkuenstler-ineuropa.ch |datum=2016 |zugriff=2024-10-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Magistris, Pietro De}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer der Renaissance]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisersteinbruch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaisersteinbrucher Bruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Magistris, Pietro de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Steinmetzmeister der Renaissance&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=zwischen 1619 und 18. September 1628&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kaisersteinbruch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cheyron</name></author>
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