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	<title>Pietro Mitolo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme: /* Beruflicher und politischer Werdegang */</title>
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		<updated>2023-06-25T19:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beruflicher und politischer Werdegang&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pietro Mitolo.jpg|mini|hochkant|Pietro Mitolo]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pietro Mitolo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1921]] in [[Bozen]]; † [[24. Februar]] [[2010]] in [[Brescia]]) war ein [[italien]]ischer Regionalpolitiker in [[Südtirol]]. Gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[Andrea Mitolo]] war er in Bozen ab 1946 die zentrale Integrationsfigur der [[Neofaschismus|neofaschistischen]] Partei [[Movimento Sociale Italiano]] (MSI), ab 1995 regionaler Spitzenvertreter der Nachfolgepartei [[Alleanza Nazionale]] sowie ab 2008 Exponent der Mitte-rechts-Partei [[Popolo della Libertà]] (PDL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher und politischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
=== Politische Sozialisation im faschistischen Italien (1922–1945) ===&lt;br /&gt;
Mitolo absolvierte seine Schulausbildung in den 1930er-Jahren am Gymnasium in Bozen, gemeinsam mit dem späteren Landeshauptmann [[Südtirol]]s und langjährigem Parteiobmann der [[Südtiroler Volkspartei]], [[Silvius Magnago]]. Im Anschluss daran begann Mitolo ein [[Ingenieurwissenschaften|Ingenieursstudium]] an der [[Universität Padua]], welches er 1947 abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Mitolo als Pilot des italienischen Heeres in [[Perugia]] stationiert und absolvierte zeitweise eine Ausbildung bei der deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] in Bayern, wo er sich umfassende Deutschkenntnisse aneignete. Nach dem Sturz des Faschismus und der Besetzung Norditaliens durch das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] im Jahr 1943 kämpfte Mitolo bis Kriegsende als Freiwilliger in [[Benito Mussolini|Mussolinis]] [[Italienische Sozialrepublik|Repubblica Sociale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungspersönlichkeit des Neo- und Postfaschismus in Südtirol (1945–2010) ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Mitolo seit den ersten Gemeinderatswahlen im Jahr 1948 mehrmals für den neofaschistischen [[Movimento Sociale Italiano]] (MSI) und dessen Nachfolgeparteien in diversen öffentlichen Gremien vertreten. Mitolos Karriere begann im Gemeinderat von Bozen, dem er über viele Jahre angehörte, später wurde Mitolo Abgeordneter zum [[Südtiroler Landtag]] und damit gleichzeitig zum [[Regionalrat Trentino-Südtirol]] (1973–1989; 1993–1994). Von 1992 bis 1994 war Mitolo kurzzeitig Abgeordneter zum [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]], von 1994 bis 2001 schließlich Mitglied der [[Camera dei deputati|italienischen Abgeordnetenkammer]] (1994 gewählt im [[Wahlkreis Bozen (Camera dei deputati)|Wahlkreis Bozen]], 1996 im [[Wahlbezirk Trentino-Südtirol (Camera dei deputati)|Wahlbezirk Trentino-Südtirol]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Spitzenvertreter des MSI verteidigte Mitolo die [[Italianisierung]]spolitik, welche das faschistische Regime in den 1920er-Jahren in Südtirol praktiziert hatte, und er stand der Autonomielösung für Südtirol in Form des [[Gruber-De-Gasperi-Abkommen]] ausdrücklich ablehnend gegenüber. Mitolos unkonziliante Haltung den politischen Vertretern der deutsch- und ladinischsprachigen Südtiroler gegenüber trug über die gesamte zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht unwesentlich zur Radikalisierung des politischen Klimas in Südtirol bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Co-Koordinator des [[Il Popolo della Libertà|PDL]] in [[Trentino-Südtirol]] war Mitolo in seinen letzten Lebensjahren in Ansätzen darum bemüht, nach Jahren der politischen Ausgrenzung gewachsene Vorbehalte in den Reihen der [[Südtiroler Volkspartei]] gegenüber dem italienischen Mitte-rechts-Lager abzubauen. Die angestrebte Einbindung seines politischen Ziehsohns [[Giorgio Holzmann]] in die regionalen Regierungsgeschäfte realisierten sich zu Lebzeiten Mitolos nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Gatterer: &amp;#039;&amp;#039;Aus den Kriegstrümmern zur Demokratie. Zum politischen Werdegang von Alfons Benedikter, Pietro Mitolo und Egmont Jenny&amp;#039;&amp;#039;, in: Pallaver, Günther (Hrsg.): Politika 11. Jahrbuch für Politik/Annuario di politica/Anuer de pulitica, Edition Raetia, Bozen 2011, S. 325–338. ISBN 978-88-7283-388-9.&lt;br /&gt;
* Südtiroler Landesregierung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Südtirol-Handbuch 2001&amp;#039;&amp;#039;. Broschüre, Bozen 2001, S. 153 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/21766/151 online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|1867}}&lt;br /&gt;
* {{MdSL|mitolo-pietro}}&lt;br /&gt;
* [https://storia.camera.it/deputato/pietro-mitolo-19210427 Pietro Mitolo] im &amp;#039;&amp;#039;Portale Storico&amp;#039;&amp;#039; der [[Camera dei deputati]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mitolo, Pietro}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Bozen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MSI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alleanza-Nazionale-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Popolo-della-Libertà-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Padua]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mitolo, Pietro&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Politiker (Südtirol), Mitglied der Camera dei deputati, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bozen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brescia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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