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	<title>Pieter Geyl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-10-26T11:44:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PieterGeijl.gif|mini|Pieter Geyl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pieter Catharinus Arie Geyl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1887]] in [[Dordrecht]]; † [[31. Dezember]] [[1966]] in [[Utrecht]]) war ein [[Niederlande|niederländischer]] [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geyl bzw. (niederländische Schreibweise) Geijl studierte Niederländische Literatur in [[Leiden (Stadt)|Leiden]] und promovierte 1913 über ein historisches Thema. Im selben Jahr wurde er Korrespondent des [[Nieuwe Rotterdamsche Courant]] in [[London]]. 1919 wurde für Geyl ein Lehrstuhl „Dutch Studies“ am [[University College London]] eingerichtet, der mit Unterstützung der niederländischen Gesandtschaft von niederländischen Unternehmern finanziert wurde und später in „Dutch History“ umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Studien konzentrierte sich Geyl auf die belgisch-niederländischen Beziehungen. Die Trennung der Niederlande nach dem [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg]] im [[16. Jahrhundert]] bezeichnete er als das Ergebnis militärischer Zufälle, die eine getrennte Behandlung beider Territorien nicht rechtfertigen könne. Gegen die von ihm als „kleinniederländisch“ bezeichnete Nationalgeschichtsschreibung in den Niederlanden und insbesondere gegen die [[Belgien|belgische]] Geschichtsschreibung nach [[Henri Pirenne]] schrieb er [[Groß-Niederlande|großniederländische]] Geschichte. Für ihn waren die Niederlande und [[Flandern]] Teile eines einzigen niederländischen [[Volksstamm|Stammes]] mit gemeinsamer [[Kultur]], Belgien hingegen nur ein Kunstprodukt. Seine Angriffe auf den belgischen Staat führten zu einem Einreiseverbot in Belgien von 1929 bis 1933.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann W. von der Dunk, &amp;quot;Pieter Geyl&amp;quot;, in: Nieuwe Encyclopedie van de Vlaamse Beweging Bd. 2, S. 1302–1305.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geyl unterstützte die [[Flämische Bewegung]] von London aus und pflegte eine intensive Korrespondenz mit vielen ihrer Vertreter. Gemeinsam mit [[Frederik Carel Gerretson]] bekämpfte er den [[Belgisch-niederländischen Vertrag]]. 1933 überführte er den Historiker [[Herman Theodoor Colenbrander|Colenbrander]] des Plagiats. Aufgrund seiner politischen Aktivitäten und seines [[Polemik|polemischen]] Auftretens, war er auch in den Niederlanden umstritten, so dass erst 1936 ein Ruf auf den Lehrstuhl für Niederländische Geschichte an der [[Universität Utrecht|Universität in Utrecht]] folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann W. von der Dunk, &amp;quot;Pieter Geyl&amp;quot;, in: Nieuwe Encyclopedie van de Vlaamse Beweging Bd. 2, S. 1302–1305.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Utrecht bezog er als Mitglied der Gruppe [[Eenheid door democratie]] klar Stellung gegen den [[Faschismus]]. Während der [[Deutsche Besatzung der Niederlande 1940-1945|deutschen Besatzung]] wurde er im Oktober 1940 als [[Geisel]] u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Konzentrationslager Buchenwald]] interniert und erst 1943 aus gesundheitlichen Gründen entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;H. van der Hoeven, &amp;#039;Geijl, Pieter Catharinus Arie (1887-1966)&amp;#039;, in Biografisch Woordenboek van Nederland[https://resources.huygens.knaw.nl/bwn1880-2000/lemmata/bwn1/geijl]. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] wurde Geyl Mitglied der gemeinsamen Kommission zur Ausführung des belgisch-niederländischen Kulturvertrages von 1946. Dennoch blieb Geyl seinen großniederländischen Überzeugungen treu und sprach 1962 auf der [[Flämischer Nationalismus|flämisch-nationalistischen]] [[IJzerbedevaart]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann W. von der Dunk, &amp;quot;Pieter Geyl&amp;quot;, in: Nieuwe Encyclopedie van de Vlaamse Beweging Bd. 2, S. 1302–1305.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geyl wurde 1946 zum ordentlichen Mitglied in der [[Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften|Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]] ernannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://dwc.knaw.nl/en/biografie/pmknaw/?pagetype=authorDetail&amp;amp;aId=PE00000389| titel=Past Members: Pieter C.A. Geyl| hrsg=Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2023-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und empfing zahlreichen Ehrungen vor allem in der englischsprachigen Welt. So wurde er 1961 zum korrespondierenden Mitglied der [[British Academy]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.thebritishacademy.ac.uk/documents/2528/Deceased_Fellows.pdf| titel=Deceased Fellows| hrsg=British Academy| zugriff=2020-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr seiner Emeritierung, 1958, wurde ihm der [[P.C.-Hooft-Preis]] für sein [[Essay|essayistisches]] Werk verliehen. Am 9. Juni 1959 wurde er in den Orden [[Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste]] als ausländisches Mitglied aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Orden Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder des Ordens.&amp;#039;&amp;#039; Band 3 (1953–1992), Verlag Lambert Schneider, Geislingen 1994, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer seiner Studenten war [[Hermann W. von der Dunk]], ein niederländischer Kulturwissenschaftler deutscher Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* De Groot-Nederlandse Gedachte, 2 Bände 1925–1930.&lt;br /&gt;
* Geschiedenis van de Nederlandse Stam, 3 Bände, 1930–1937.&lt;br /&gt;
* Noord en Zuid; eenheid en Tweeheid in de Lage Landen, 1946.&lt;br /&gt;
* Oranje en Stuart 1641–72, 1939, 2. Auflage 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dbnl.org/auteurs/auteur.php?id=geyl001 Texte zu und von Geyl auf dbnl.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119252171|LCCN=n/88/225567|VIAF=20486652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geyl, Pieter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Utrecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der British Academy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geyl, Pieter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Geyl, Pieter Catharinus Arie (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dordrecht]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Utrecht]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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