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	<title>Piet van Kempen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Piet_van_Kempen&amp;diff=1972305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spürnase2013 am 26. April 2026 um 14:30 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Piet van Kempen.jpg|miniatur|Piet van Kempen (1936)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pieter Dingeman „Piet“ van Kempen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1898]] in Ooltgensplaat, &amp;#039;&amp;#039;heute zu&amp;#039;&amp;#039; [[Oostflakkee]]; † [[5. Mai]] [[1985]] in [[Brüssel]]) war ein [[Niederlande|niederländischer]] [[Bahnradsport]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piet van Kempen war über zwei Jahrzehnte einer der erfolgreichsten Bahnradsportler der Niederlande. Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er an der [[Elfstedenronde|Elfsteden Rijwieltocht]] teil, einem 200 Kilometer langen volksfestartigen Jedermann-Rennen entlang der elf Städte von [[Frieslande]] (vergleichbar mit der „[[Elfstedentocht]]“ für [[Eisschnelllauf]]). 1916 wurde er Niederländischer Meister der Amateure im [[Sprint (Bahnradsport)|Sprint]]. 1919 wurde er Profi und fuhr von nun an hauptsächlich [[Sechstagerennen]]. Dennoch war er auch als Sprinter weiter erfolgreich. 1925 gewann er den [[Großer Preis von Deutschland im Sprint|Großen Preis von Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Piet van Kempen en Paul Broccardo.jpg|miniatur|Van Kempen (l.) mit Paul Broccardo beim Sechstagerennen 1936 in Brüssel]]Zwischen 1920 und 1939 startete van Kempen bei 108 Sechstagerennen und gewann davon 32, darunter neun in Nordamerika, drei in [[Sechstagerennen von Breslau|Breslau]] und zwei in [[Berliner Sechstagerennen|Berlin]]. Vierzehnmal wurde er Zweiter. Er hatte keinen Standardpartner und erreichte seine Erfolge mit verschiedenen Partnern wie [[Jan Pijnenburg]], [[Paul Buschenhagen]], [[Oscar Egg]], [[Marcel Buysse]], [[Reggie McNamara]] und anderen. Seine Spitznamen in den Hallen waren „De Vliegende Hollander“ oder „Zwarte Piet“ (niederländische Bezeichnung für die „[[Nikolaus von Myra#Nikolaus und seine Begleitung|böse Begleitung]]“ des Nikolaus).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Radsport |Nummer=4/1949 |Verlag=Sportdienst Verlag Zademack und Noster |Ort=Köln |Datum=1949 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als erster „Sechstage-Boss“, der den Verlauf der Rennen bestimmte und auch den größten Teil der Gage für sich einstrich. Beim 20. [[Berliner Sechstagerennen]] 1928 wurde der „Zwarte Piet“ gemeinsam mit acht anderen Rennfahrern sowie seinem Manager [[Cor Blekemolen]] vom Sportlichen Leiter [[Walter Rütt]] ausgeschlossen, weil er diese zur Schiebung des Rennens zu seinen Gunsten angestiftet und bestochen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Franz: &amp;#039;&amp;#039;Fredy Budzinski. Radsport-Journalist - Sammler - Chronist&amp;#039;&amp;#039;, Köln 2007, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde ihm für ein Jahr die Rennlizenz für Deutschland entzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Arenhövel: &amp;#039;&amp;#039;Arena der Leidenschaften. Berliner Sportpalast und seine Veranstaltungen 1910-1973&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1990, S. 260 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechsmal bis 1928 fuhr van Kempen Rennen in [[New York City|New York]]; es geht das Gerücht, dass er wegen seines dominierenden Auftretens mit dem Veranstalter [[John Chapman (Radsportfunktionär)|John Chapman]] aneinandergeriet und deshalb danach dort nicht mehr startete. Bis er 1938 vom [[Kanada|Kanadier]] [[William Peden]] „entthront“ wurde, war er der Sechstagefahrer mit den meisten Siegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren versuchte Piet van Kempen erfolglos ein Comeback.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Piet van Kempen lebte zeit seines Lebens hauptsächlich in Brüssel und Umgebung. Er betrieb nach seiner Radsport-Karriere seit ca. 1940 ein Hotel-Restaurant nahe dem Brüsseler Bahnhof. Im Juni 1941 wurde er zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er Quartierscheine der deutschen Besatzungsarmee gefälscht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Radfahrer&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juni 1941&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg wurde er sehr wohlhabend, besaß Rennpferde und zwei [[Ferrari]]s. Nach dem Tod seiner Frau im Jahr 1968 verspielte er jedoch sein ganzes Vermögen und verschuldete sich.&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Roger de Maertelaere, &amp;#039;&amp;#039;Mannen van de Nacht&amp;#039;&amp;#039;, Eeklo 2000, S. 236.&lt;br /&gt;
* Peter Ouwerkerk: &amp;#039;&amp;#039;Op de Rotterdamse latten&amp;#039;&amp;#039;, Rotterdam 2006, S. 30f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Radsportseiten|7764}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Niederländische Meister im Sprint}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=316738142|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-05-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kempen, Piet van}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländischer Meister (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnradfahrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kempen, Piet van&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kempen, Pieter Dingeman van&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Radrennfahrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ooltgensplaat]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brüssel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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