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	<title>Piesteritz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:43:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Piesteritz&amp;diff=419840&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Danke, so funktioniert der Link</title>
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		<updated>2025-12-01T11:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Danke, so funktioniert der Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Piesteritz&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lutherstadt Wittenberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/52/03/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/35/48/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 72&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.57&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3817&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wittenberg.de/downloads/datei/MTEyODZkMGFkN2MxMTRmYUV1cWlCT0RvcXpXMTQ4elozKzhkV1pFODlyTEJDZDRZL01oSU5wbHFPN2QrVHZNWVRnZlo1bjJqNkNSdi83V0FIUG02aEtpODk4ai9mVUpweEtJSEhUM1VRSUtYYldCajVOZUhEbTVQSnVSbzJkNDlHRTY1R0dXQk4rb3BxS0dYUUFYeUtXNGtaNTJNelpBQllqaEtRQT09 |titel=Statistischer Bericht 2019 |format=ODF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB |seiten=12 |hrsg=Stadt Wittenberg |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06886&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03491&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piesteritz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Lutherstadt Wittenberg]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name des Ortes stammt von dem slawischen Wort Bystrica (rascher Bach). Daraus entwickelten sich die Namen Byschderitz–Bysteritz–Piesteritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1870 hatte das Dorf 140 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden im Ort mehrere große Industriebetriebe, so 1898 das Gummiwerk (heute Gummiwerk Elbe GmbH) und 1915 die Reichsstickstoffwerke (heute [[Stickstoffwerke Piesteritz|SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade das Stickstoffwerk hat Piesteritz zu einem bedeutenden Industrieort gemacht. Während der [[Britische Seeblockade in der Nordsee|britischen Seeblockade]] Deutschlands im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste [[Kalkstickstoff]] anstelle des ausfallenden [[Natriumnitrat|Chilesalpeters]] als Düngemittel produziert werden. Deshalb wurde das Werk innerhalb von 9&amp;amp;nbsp;Monaten aufgebaut. Es hat sich im Laufe der Jahrzehnte ständig vergrößert. Auf dem Werksgelände befindet sich seit&amp;amp;nbsp;2005 der Agro-Chemie Park Piesteritz, eine Ansiedlung von mehr als 30&amp;amp;nbsp;Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde Piesteritz in die Lutherstadt Wittenberg eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wittenberg Piesteritz.jpg|mini|Werkssiedlung Piesteritz]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Lutherstadt Wittenberg#Piesteritz|titel1=Liste der Kulturdenkmale in Piesteritz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werkssiedlung Piesteritz ===&lt;br /&gt;
Die Piesteritzer Werkssiedlung ist die größte autofreie Wohnsiedlung in Deutschland. 1916 bis 1919 entstand die [[Gartenstadt]] nach Plänen von [[Paul Schmitthenner (Architekt)|Paul Schmitthenner]] und [[Otto Rudolf Salvisberg]] für etwa 2000 Beschäftigte des angrenzenden Stickstoffwerkes. Sie erhielt anfänglich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Werkssiedlung der Mitteldeutschen Reichswerke&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BerlinerArchitekturwelt |Autor=Paul Müssigbrodt |Titel=Die Siedelung der Mitteldeutschen Reichswerke |Jahr=1918 |Heft=2 |Seiten=43–47 |zlb=50}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde 1986 in die [[Denkmalschutz in der DDR|Denkmalliste der DDR]] aufgenommen und steht seitdem unter [[Denkmalschutz]]. Die Werkssiedlung Piesteritz wurde als [[Expo 2000|Expo-Projekt]] im Jahr 2000 vollständig saniert. Dabei konnten der ursprüngliche Charakter der Siedlung und die einheitliche Gestaltung der Häuser bewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komplex besteht aus 363 Reihenhäusern oder etwas größeren Einfamilienhäusern. Dazu kamen die katholische [[Heilige Familie (Piesteritz)|Heilige-Familie-Kirche]], Rathaus (heute Lucas-Cranach-Gymnasium), Kauf- und Vereinshaus „Feierabend“ (2010: Hotel Piesteritzer Hof), Schule und das Damenheim, in dem früher die unverheirateten Sekretärinnen wohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte der Siedlung gab es eine Ausstellung im Piesteritzer Hof, die aber seit ca. 2015 nicht mehr existiert. Durch die Initiative von Bewohnern entstand 2017 im nordöstlichen Torhaus eine neue Ausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkssiedlung Piesteritz liegt an der [[Kohle-Dampf-Licht-Seen|&amp;#039;&amp;#039;KOHLE &amp;lt;nowiki&amp;gt;|&amp;lt;/nowiki&amp;gt; DAMPF &amp;lt;nowiki&amp;gt;|&amp;lt;/nowiki&amp;gt; LICHT&amp;#039;&amp;#039;-Radroute]]. Die Route führt vorbei an verschiedenen Zeugnissen der Industriegeschichte und zeigt die Entwicklung vom mitteldeutschen Industrierevier zur Kultur- und Erholungslandschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.kohle-dampf-licht-seen.de/sehenswert |text=Sehenswürdigkeiten an der Route. |wayback=20210615230527 |archiv-bot=2022-12-28 04:13:33 InternetArchiveBot}} Kohle – Dampf – Licht – Seen; abgerufen am 19. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmetterlingspark ===&lt;br /&gt;
In der Rothemarkstraße befindet sich ein [[Schmetterlingszoo|Schmetterlingspark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Piesteritz SKW.JPG|mini|Stickstoffwerke Piesteritz im Agro-Chemie Park]]&lt;br /&gt;
Der Ortsteil beherbergt die bedeutendsten Gewerbegebiete der Lutherstadt Wittenberg: Der Agro-Chemie Park mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Stickstoffwerke Piesteritz|SKW Stickstoffwerke Piesteritz]] GmbH&amp;#039;&amp;#039; und weiteren Firmen des Bereichs [[Agrochemie]] hat landesweite Bedeutung. Weitere größere Firmen bzw. Werke sind &amp;#039;&amp;#039;Polymer-Technik Elbe GmbH&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[SIG Combibloc GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wittenberg Gemüse GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Die großen Gewerbegebiete zeigen die Bedeutung von Piesteritz als überregional bedeutenden Industriestandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Piesteritz liegt an der [[Bahnstrecke Węgliniec–Roßlau|Bahnstrecke Dessau–Roßlau–Lutherstadt Wittenberg–Falkenberg]] (Kursbuch-Nummer 216). Im Jahr 2015 erhielt der Ortsteil direkt am Bahnübergang Pestalozzistraße einen neuen Bahnhof mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Lutherstadt Wittenberg-Piesteritz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bahnhofsprogramm.de/stationen/lu-wittenberg-piesteritz Neuer Haltepunkt Lutherstadt Wittenberg-Piesteritz.] &amp;#039;&amp;#039;Bahnhofsprogramm Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 16. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bisherigen Haltepunkte &amp;#039;&amp;#039;Lutherstadt Wittenberg-Piesteritz&amp;#039;&amp;#039; im SKW-Werksgelände und &amp;#039;&amp;#039;Lutherstadt Wittenberg West&amp;#039;&amp;#039; wurden aufgegeben. Es bestehen stündliche Regionalbahn-Verbindungen nach [[Lutherstadt Wittenberg Hauptbahnhof|Lutherstadt Wittenberg Hbf]] und nach [[Dessau Hauptbahnhof|Dessau Hbf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 187]] Wittenberg–[[Roßlau (Elbe)|Roßlau]] verläuft direkt durch Piesteritz. Die Anschlussstelle Coswig der [[Bundesautobahn 9|Autobahn A&amp;amp;nbsp;9]] befindet sich etwa 14&amp;amp;nbsp;km vom Ort entfernt in westlicher Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Elbe]] befindet sich der Werkshafen der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit- und Sportanlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-P0610-0024, Piesteritz, DDR-Meisterschaften im Sportschwimmen.jpg|mini|Austragungsort der [[DDR-Meisterschaften im Schwimmen 1975]]]]&lt;br /&gt;
Der Volkspark beherbergt eine Vielzahl an Sportstätten. Neben einem Schwimmbad sind hier Fußball- und Tennisplätze zu finden. Im Schwimmbad wurden 1964, 1965, 1966 und 1975 die [[DDR-Meisterschaften im Schwimmen]] ausgetragen. Auch die städtische Schwimmhalle befindet sich in Piesteritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fußballmannschaft des [[FC Grün-Weiß Piesteritz]] spielt in der Saison 2020/2021 in der [[Verbandsliga Sachsen-Anhalt]]. Der Verein wurde 1949 als [[Betriebssportgemeinschaft|BSG]] Chemie Piesteritz gegründet. Die Mannschaft trägt ihre Heimspiele im Stadion im Volkspark aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Janisch]] (1870–1946), Maschinenbau-Ingenieur, Vorstandsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Stickstoffwerke AG&amp;#039;&amp;#039;, Ehrenbürger von Piesteritz&lt;br /&gt;
* [[Hans Heinrich Franck]] (1888–1961), Chemiker, 1945 bis 1948 Leiter der Stickstoffwerke Piesteritz&lt;br /&gt;
* [[Hans Lorbeer]] (1901–1973), Schriftsteller, Ehrenbürger von Piesteritz&lt;br /&gt;
* [[Horst Niendorf]] (1926–1999), Schauspieler, in Piesteritz geboren&lt;br /&gt;
* [[Lothar Geißler]] (* 1927), Politiker ([[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]), in Piesteritz geboren&lt;br /&gt;
* [[Otto König (Chemiker)|Otto König]] (1929–1990), langjähriger Generaldirektor des &amp;#039;&amp;#039;VEB Kombinat Agrochemie Piesteritz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Wistuba]] (* 1953), Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]), Ausbildung und Berufstätigkeit in Piesteritz&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Geserick]] (* 1955), langjähriger Vorsitzender der Geschäftsführung der &amp;#039;&amp;#039;SKW Stickstoffwerke Piesteritz&amp;#039;&amp;#039;, Ehrenbürger von Lutherstadt Wittenberg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BerlinerArchitekturwelt |Autor=Paul Müssigbrodt |Titel=Die Siedelung der Mitteldeutschen Reichswerke |Jahr=1918 |Heft=2 |Seiten=43–47 |zlb=50}}&lt;br /&gt;
* Harald Kegler: &amp;#039;&amp;#039;Die Piesteritzer Werkssiedlung.&amp;#039;&amp;#039; Wittenberg / Dessau 1992.&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenstadt Piesteritz.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2000, 44:06 Min., Buch und Regie: [[Dieter Wieland]], Produktion: [[Bayerischer Rundfunk]], Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Topographie&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.ardmediathek.de/alpha/video/gartenstadt-piesteritz/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2I2YjE1NDFhLTU0MDctNGQzMy05MDY0LWY4YzhlZWQ1MjY2Ng/ Inhaltsangabe und online-Video.] [[ARD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-kiel.de/anorg/lagaly/group/klausSchiver/piesteritz3.pdf Werkssiedlung Piesteritz.] (PDF; 10&amp;amp;nbsp;MB) [[Universität Kiel]].&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.deutsches-chemie-museum.de/index.php?id=34 |text=Geschichte der Stickstoffwerke Piesteritz. |archive-is=20120724165037}} [[Deutsches Chemie-Museum Merseburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Lutherstadt Wittenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=115056-X|LCCN=n2003040135|VIAF=138572561}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lutherstadt Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartenstadt in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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