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	<title>Piesbergsandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ramsch: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-07-02T05:47:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Piesberg.JPG|thumb|Steinbruch auf dem Piesberg nördlich von Osnabrück]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piesbergsandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piesbergquarzit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kohlensandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karbonquarzit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kohlenquarzit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, wird in einem geschlossenen Vorkommen am [[Piesberg]] am nördlichen Stadtrand [[Osnabrück|Osnabrücks]] in Südniedersachsen gewonnen. Dieser Sandstein entstand im [[Pennsylvanium|Oberkarbon]] während des Abschnitts [[Westfalium]] D und in der Steinbruchsohle teilweise auch im Westfalium C. Seit 2017 hat sich der Abbau an die als Aussichtspunkt bekannte Felsrippe verlagert. Etwa ein Drittel der Felsrippe soll in den nächsten 20 Jahren dem Sandsteinabbau dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Lahmann-Lammert |url=https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/743845/piesberg-kleiner-windgenerator-muss-2017-verschwinden#gallery&amp;amp;0&amp;amp;0&amp;amp;743845 |titel=Piesberg: Kleiner Windgenerator muss 2017 verschwinden |werk=noz.de |hrsg=[[Neue Osnabrücker Zeitung]] |datum=2016-07-13 |abruf=2020-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Th. Nix, J. Fritz  |Titel=Machbarkeitsstudie Geothermieprojekt GEYSIR Teil 2:Geologische und hydrogeologische Verhältnisse (LBEG) |Verlag=BUGA-Entwicklungsgesellschaft |Ort=Osnabrück |Datum=2006-12-04 |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 300 Millionen Jahren im Oberen Karbon war das Klima in Südniedersachsen sehr warm sowie niederschlagsreich und die Vegetation bildete urtümliche Pflanzen aus, die nach ihrem Absterben ein Kohlevorkommen bildeten, in das Sand eingelagert wurde, der sich verfestigte. Das Sandsteinvorkommen ist regional eng begrenzt und die Steinqualitäten weichen daher kaum ab. Die Sandsteinbänke sind ca. 160 Meter mächtig, davon nehmen die Kohleflöze etwa 30 bis 40 Meter Höhe ein. Die Höhe der Abbauwände kann bis zu 80 Meter betragen und es ist möglich, das Vorkommen auf sechs Sohlen abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haseschacht.JPG|thumb|Haseschacht-Gebäude am Piesberg]]&lt;br /&gt;
Neben Kohle entstand ein fein- bis mittelkörniges Sandsteinvorkommen, das hellgrau bis grau gefärbt und selten größerkörnig oder [[Konglomerat (Gestein)|konglomeratisch]] ist. Die Korngröße liegt bei 0,2 bis 0,5 Millimeter, die Kornform ist eckig. Die Bindung ist quarzitisch. Piesberger Sandstein ist aufgrund seiner Bindung sehr gut bis gut verwitterungsbeständig und ein Absanden und Schalenbildung wird kaum beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mineralbestand des Piesberger Sandsteins besteht aus Gesteinsbruchstücken mit 53 Prozent, [[Quarz]] mit 46 Prozent und [[Muskovit]] mit 1 Prozent sowie den [[Akzessorien]] ([[Turmalin]]) mit unter einem Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung und Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Dieser Sandstein fand Verwendung für Massivbauten, Mauer- und Werksteine, Bordsteine, Kopfsteinpflaster, Schotter, als Wasserbaustein und Wellenbrecher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele seiner Verwendung als [[Werkstein]] sind das Haseschacht-Gebäude am Piesberg (heute Hauptgebäude des [[Museum Industriekultur (Osnabrück)|Museums Industriekultur]]) und Pflaster des Domvorplatzes in Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durilit ==&lt;br /&gt;
{{Annotiertes Bild&lt;br /&gt;
| image = Durilit Platte.jpg&lt;br /&gt;
| image-width = 250&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| annotations = {{Annotation|left=140|top=110|text={{Annotiertes Bild&lt;br /&gt;
| noframe = 1&lt;br /&gt;
| image = Durilit Schild.jpg&lt;br /&gt;
| image-width = 250&lt;br /&gt;
| image-left = -80&lt;br /&gt;
| image-top = -60&lt;br /&gt;
| width = 100&lt;br /&gt;
| height = 60&lt;br /&gt;
| float = left&lt;br /&gt;
| caption =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
| caption = Durilit-Gehwegplatte mit entsprechendem&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schild 2022 in Osnabrück. Hergestellt vor&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder in den 1960er Jahren. (Bild annotiert)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Brechsand aus Piesbergsandstein als Reststoff des Gesteinsabbaus eignet sich als Zuschlagstoff für die [[Beton]]produktion. Der [[Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein]] als Steinbruchbetreiber begann mit der Betonproduktion am Piesberg und nutzte für den Vertrieb den Markennamen &amp;#039;&amp;#039;Durilit&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Kunstwort ist eine Wortschöpfung aus lateinisch &amp;#039;&amp;#039;duros&amp;#039;&amp;#039; = hart und griechisch &amp;#039;&amp;#039;lithos&amp;#039;&amp;#039; = Stein. Ab 1924 führten die [[Klöckner-Werke]] als neuer Steinbruchbetreiber die Betonproduktion weiter und vertrieben als &amp;#039;&amp;#039;Klöckner Durilit GmbH&amp;#039;&amp;#039; jahrzehntelang die hergestellten [[Betonfertigteil]]e sowie [[Kunststein]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Klöckner-Durilit&amp;#039;&amp;#039;. Sie galten als besonders langlebig. Noch heute sind in der Stadt Osnabrück viele Gehwegplatten aus diesem Material vorhanden, ein bekanntes Bauwerk aus Durilit-Formstein ist der [[Haarmannsbrunnen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Dierks |url=https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/-21148856 |titel=Was bedeuten die „Durilit“-Schilder auf Osnabrücks Wegen? |werk=NOZ.de |datum=2017-12-27 |abruf=2022-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Sickenberg: &amp;#039;&amp;#039;Steine und Erden. Die Lagerstätten und ihre Bewirtschaftung. Geologie und Lagerstätten Niedersachsens&amp;#039;&amp;#039;, 5. Bd. Dorn-Verlag, Bremen, Horn 1951, S. 120ff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.osnabrueck.de/piesberg/29126.asp Geschichte des Piesbergs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Karbon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Karbon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Piesberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ramsch</name></author>
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