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	<title>Pierre Waldeck-Rousseau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T01:22:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pierre_Waldeck-Rousseau&amp;diff=1570708&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-40027-29: /* Leben */ Rechtschreibfehler</title>
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		<updated>2025-12-11T12:12:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Rechtschreibfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pierre Waldeck-Rousseau by Nadar.jpg|mini|Pierre Waldeck-Rousseau]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pierre Marie René Ernest Waldeck-Rousseau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Dezember]] [[1846]] in [[Nantes]]; † [[10. August]] [[1904]] in [[Corbeil-Essonnes]]) war [[Frankreich|französischer]] Politiker. Er gehörte den gemäßigten Republikanern ([[Républicains modérés (Frankreich, 3. Republik)|&amp;#039;&amp;#039;Républicains modérés&amp;#039;&amp;#039;]]) an, ab 1901 der [[Alliance républicaine démocratique]], in der [[Dritte Französische Republik|Dritten Republik]]. In den 1880er Jahren war er Innenminister. Das [[Gesetz vom 21. März 1884]], das das Verbot der Gewerkschaften aufhob, ist mit seinem Namen verbunden. Von 1899 bis 1902 war er Präsident des Ministerrates sowie Innen- und Kultminister. Er trug erheblich zur Beendigung der [[Dreyfus-Affäre]] bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Senat&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.senat.fr/senateur-3eme-republique/waldeck_rousseau_pierre1368r3.html |titel=WALDECK-ROUSSEAU Pierre |werk=Senat.fr |sprache=fr |abruf=2023-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pierre Waldeck-Rousseaus Vater war der angesehene Anwalt [[René Waldeck-Rousseau]], der Abgeordneter bei der verfassungsgebenden Versammlung von 1848 und von 1870 bis 1874 Bürgermeister von Nantes war. Pierre studierte in [[Poitiers]] und promovierte in Paris. Als Rechtsanwalt ließ er sich zunächst in [[Saint-Nazaire]] und 1873 in [[Rennes]] nieder. 1885 heiratete er, 1886 verlegte er seine Kanzlei nach Paris und wurde dort einer der angesehensten Anwälte. In seinen letzten Lebensjahren litt er an [[Pankreastumor|Bauchspeicheldrüsenkrebs]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Senat&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pierre Waldeck-Rousseau.jpg|mini|Denkmal im [[Jardin des Tuileries]]]]&lt;br /&gt;
Pierre Waldeck-Rousseau war von 1879 bis 1889 Abgeordneter in der [[Abgeordnetenkammer (Frankreich)|&amp;#039;&amp;#039;Chambre des Députés&amp;#039;&amp;#039;]], wo er in der Fraktion [[Union républicaine (Frankreich)|Union républicaine]] saß. In den 1880er&amp;amp;nbsp;Jahren war er zweimal Innenminister: Zunächst in der Regierung von [[Léon Gambetta]] (vom 14.&amp;amp;nbsp;November 1881 bis zum 30.&amp;amp;nbsp;Januar 1882) und dann in der Regierung [[Jules Ferry]] (vom 23.&amp;amp;nbsp;Februar 1883 bis zum 6.&amp;amp;nbsp;April 1885). Er setzte sich für die [[Vereinigungsfreiheit]] ein und ist Urheber des Gesetzes vom 21.&amp;amp;nbsp;März 1884, das das Verbot der Gewerkschaften aufhob. In Frankreich ist es mit seinem Namen verbunden (&amp;#039;&amp;#039;Loi Waldeck-Rousseau&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer mehrjährigen politischen Abstinenz betrat er die politische Bühne 1894 wieder, als er sich im [[Département Loire]] zum Senator wählen ließ. 1895 kandidierte er bei den Präsidentschaftswahlen, unterlag aber [[Henri Brisson]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gescheiterten Militärputsch durch [[Paul Déroulède]] im Februar 1899 sprach die Abgeordnetenkammer der Regierung [[Charles Dupuy]]s wegen ihrer zu schwachen Reaktion gegen die nationalistischen, antisemitischen und royalistischen Putschisten das Misstrauen aus und wählte am 22. Juni 1899 Waldeck-Rousseau zum neuen Präsidenten des Ministerrats (&amp;#039;&amp;#039;Président du Conseil des ministres&amp;#039;&amp;#039;). Außerdem übernahm er die Ämter des Innenministers und des Kultusministers. Er nahm die bei den Wahlen 1898 erstarkten und zuvor oppositionellen [[Parti républicain, radical et radical-socialiste|Radikalsozialisten]] in die Regierung auf und ernannte mit [[Alexandre Millerand]] sogar erstmals einen Sozialisten zum Minister (der hierfür allerdings von seiner Partei verstoßen wurde). Die Regierung Waldeck-Rousseau wurde auch &amp;#039;&amp;#039;«gouvernement de Défense républicaine»&amp;#039;&amp;#039; („Regierung der Verteidigung der Republik“) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn seiner Amtszeit wurde [[Alfred Dreyfus]] begnadigt und die in den Putschversuch verwickelten rechten Anführer wie Déroulède und [[Jules Guérin (Politiker)|Jules Guérin]] verhaftet und wegen Verschwörung und versuchten Anschlags auf die innere Sicherheit des Staates angeklagt. Die Regierung Waldeck-Rousseau initiierte mehrere fortschrittliche Gesetze: das Gesetz vom 30. März 1900 über die Frauen- und Kinderarbeit, das Gesetz vom 30. September 1900, das die tägliche Arbeitszeit auf elf Stunden begrenzte, und das [[Gesetz vom 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1901]], das eine allgemeine Vereinigungsfreiheit einführte und bis heute Grundlage des französischen [[Vereinsrecht (Frankreich)|Vereinsrechts]] ist. Ursprünglich wollte er dabei auch die Religionsgemeinschaften dem Vereinsrecht unterwerfen, die Nationalversammlung verabschiedete aber einen anderen Text als den, den er vorgelegt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldeck-Rousseau gründete 1901 die [[Alliance républicaine démocratique]] (ARD), als gemäßigt-republikanisches Gegenstück zur [[Parti républicain, radical et radical-socialiste]]. Diese beiden Parteien dominierten das politische Spektrum Frankreichs bis zum Ende der Dritten Republik. Die Konservativeren unter den gemäßigten Republikanern (um [[Alexandre Ribot]] und [[Jules Méline]]), die das antiklerikale Bündnis mit den Radikalen ablehnten, formierten dagegen später die [[Fédération républicaine]]. Bei den Parlamentswahlen 1902 führte Waldeck-Rousseau den Linksblock &amp;#039;&amp;#039;([[Bloc des gauches (Frankreich)|Bloc des gauches]])&amp;#039;&amp;#039; aus ARD und Radikalen zum Sieg. Kurz danach trat er am 3.&amp;amp;nbsp;Juni 1902 wegen seiner Krankheit von allen politischen Ämtern zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Senat&amp;quot; /&amp;gt; Sein Nachfolger im Amt des Ministerpräsidenten war [[Émile Combes]], der erste Radikalsozialist an der Spitze der französischen Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Ein [[Panzerkreuzer]] der [[Edgar-Quinet-Klasse]] wurde seitens der [[Französische Marine|Marine nationale française]] nach ihm als &amp;#039;&amp;#039;[[Waldeck-Rousseau (Schiff)|Waldeck-Rousseau]]&amp;#039;&amp;#039; benannt. Das Schiff wurde 1905 geordert, 1911 in Dienst gestellt und erst ab 1941 –&amp;amp;nbsp;obwohl völlig veraltet als Konzept&amp;amp;nbsp;– abgewrackt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.battleships-cruisers.co.uk/edgar_quinet_class.htm |titel=Edgar Quinet Class |werk=battleships-cruisers.co.uk |sprache=fr |abruf=2023-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner trägt der [[Waldeck-Rousseau Peak]] in der Antarktis seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Britannica 1911 |Lemma=Waldeck-Rousseau, Pierre Marie René Ernest |Band=28 |Seite=253}}&lt;br /&gt;
* Henry Leyret, &amp;#039;&amp;#039;Waldeck-Rousseau et la Troisième République (1869–1889)&amp;#039;&amp;#039;, Paris, Librairie Charpentier et Fasquelle, 1908.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Max Nordau]] |Titel=Französische Staatsmänner |Verlag=Musaicum Books |Datum=2017 |JahrEA=1916 |ISBN=978-8-07583-357-0 |Seiten=103–114}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www2.assemblee-nationale.fr/sycomore/fiche/%28num_dept%29/7473 |titel=Pierre, Ernest Waldeck-Rousseau |werk=Assemblée nationale |sprache=fr |abruf=2023-03-09}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.persee.fr/authority/445974 |titel=Waldeck-Rousseau, Pierre (1846-1904) |werk=Persée |sprache=fr|abruf=2023-03-09}}&lt;br /&gt;
* {{BibNatFrance|ID=cb13000319t |Autor= |Abruf=2023-03-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT={{Nowrap|[[Liste der Regierungschefs von Frankreich|Premierminister von Frankreich]]}}&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[Kabinett Méline|22.06. 1899 – 07.06. 1902]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Charles Dupuy]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Émile Combes]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der Innenminister von Frankreich|Innenminister]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=[[Kabinett Gambetta|14.11. 1881 – 30.01. 1882]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kabinett Ferry II|21.02. 1883 – 30.03. 1885]]&amp;lt;br /&amp;gt;22.06. 1899 – 07.06. 1902&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=&amp;lt;br /&amp;gt;{{Nowrap|[[Ernest Constans]]}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Nowrap|[[Armand Fallières]]}}&amp;lt;br /&amp;gt;Charles Dupuy&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=&amp;lt;br /&amp;gt;[[René Goblet]]&amp;lt;br /&amp;gt;{{Nowrap|[[François Allain-Targé]]}}&amp;lt;br /&amp;gt;Émile Combes&lt;br /&gt;
|AMT3=Religionsminister&lt;br /&gt;
|ZEIT3=[[Kabinett Ferry II|21.02. 1883 – 27.02. 1883]]&amp;lt;br /&amp;gt;22.06. 1899 – 07.06. 1902&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER3=&amp;lt;br /&amp;gt;Armand Fallières&amp;lt;br /&amp;gt;Charles Dupuy&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER3=&amp;lt;br /&amp;gt;{{Nowrap|[[Félix Martin-Feuillée]]}}&amp;lt;br /&amp;gt;Émile Combes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118805983|LCCN=nr88005136|VIAF=46894176}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:WaldeckRousseau, Pierre}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dreyfus-Affäre)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Alliance démocratique]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Waldeck-Rousseau, Pierre&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Waldeck-Rousseau, Pierre Marie René Ernest (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Rechtsanwalt und Politiker, Mitglied der Nationalversammlung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nantes]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. August 1904&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Corbeil-Essonnes]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-40027-29</name></author>
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