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	<title>Pierre Sinibaldi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;H4stings am 1. November 2025 um 03:55 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pierre Sinibaldi en 1948.jpg | mini | rechts | alternativtext=Spieler kniend in Sportdress von vorn in schwarzweiß. | Pierre Sinibaldi (1948)]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pierre Sinibaldi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Februar]] [[1924]] in [[Montegrosso|Montemaggiore]], [[Département Haute-Corse]]; † [[24. Januar]] [[2012]] in [[Toulon]]) war ein [[Fußball in Frankreich|französischer Fußballspieler]] und [[Fußballtrainer|-trainer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Spielerkarriere ==&lt;br /&gt;
=== Im Verein ===&lt;br /&gt;
Mitten im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam Sinibaldis Familie in die [[Champagne]], wo Pierre zunächst bei [[ES Troyes AC|AS Troyes]] Fußball spielte. [[1944]] wechselte er zu [[Stade de Reims]], erzielte dort gleich in seinem ersten Jahr 30 der 70 Tore seiner Elf, die in der Nordgruppe dieser „Kriegsmeisterschaft“ Rang vier belegte. Als nach der Befreiung Frankreichs wieder eine reguläre Landesmeisterschaft in einer eingleisigen &amp;#039;&amp;#039;[[Ligue 1|Division 1]]&amp;#039;&amp;#039; ausgetragen werden konnte, war er aus der Stammelf der &amp;#039;&amp;#039;Rémois&amp;#039;&amp;#039; schon nicht mehr wegzudenken und gehörte zum Kern der Spieler, die diesem „Provinzverein“ für annähernd 20 Jahre die absolute Dominanz im französischen Profifußball bescherten. Pierre Sinibaldi war ein enorm torgefährlicher [[Stürmer (Fußball)|Innenstürmer]], aber kein „Brecher“, sondern einer, der sich durch Eleganz und spielerische Finesse auszeichnete. 1945/46 (26 Tore) und 1947/48 (25 Tore) wurde er jeweils Zweiter der [[Liste der Torschützenkönige der Ligue 1|Torschützenliste]], 1946/47 (33 Treffer) landete er sogar auf Platz 1. Hinter [[Just Fontaine|Fontaine]], aber noch vor [[Carlos Bianchi|Bianchi]], [[Roger Piantoni|Piantoni]], [[Bram Appel|Appel]], [[René Bliard|Bliard]], [[Raymond Kopa|Kopa]], [[Jean Vincent|Vincent]], [[Pierre Flamion|Flamion]], [[Léon Glovacki|Glovacki]] und anderen steht er in der „ewigen D1-Torschützenliste“ von Stade Reims an zweiter Stelle. 1949 wurde er mit den Rot-Weißen [[Französischer Fußballmeister|französischer Meister]] – und das gemeinsam mit seinen Brüdern [[Paul Sinibaldi|Paul]] (bis 1956 Stammtorhüter) und Noël (nur in diesem Jahr ein Dutzend Einsätze für den Klub) –, 1950 auch [[Französischer Fußballpokalsieger|Pokalsieger]]. In den folgenden beiden Jahren kam er nur relativ selten zum Einsatz, aber nachdem er 1952/53 wieder regelmäßig spielen konnte, steuerte er noch einmal 11 Tore zu Reims’ zweitem Meistertitel bei. Anschließend wechselte er zum [[FC Nantes]] in die &amp;#039;&amp;#039;Division 2&amp;#039;&amp;#039; (zweite Liga), 1954 zum Erstligisten [[Olympique Lyon]], wo er aber nur noch in einem einzigen Punktspiel eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stationen ====&lt;br /&gt;
* AS Troyes-Savinienne (bis 1944)&lt;br /&gt;
* Stade de Reims (1944–1953)&lt;br /&gt;
* FC Nantes (1953/54)&lt;br /&gt;
* Olympique Lyon (1954/55)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Nationalspieler ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1946 (beim überraschenden 2:1 über [[Englische Fußballnationalmannschaft|England]]) und im Oktober 1948 (3:3 gegen [[Belgische Fußballnationalmannschaft|Belgien]]) spielte Pierre Sinibaldi je einmal in der [[Französische Fußballnationalmannschaft|Équipe Tricolore]], blieb dort aber ohne Torerfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Trainerkarriere ==&lt;br /&gt;
Nach der aktiven Zeit als Spieler wechselte Pierre Sinibaldi auf den Trainerstuhl; schon bald war dabei die Handschrift seines ehemaligen Mitspielers und Trainers [[Albert Batteux]] zu spüren. Obwohl Sinibaldi in dieser neuen Rolle mindestens so erfolgreich war wie als Spieler, ist es nicht einfach, seinen diesbezüglichen Werdegang vollständig zu rekonstruieren, zumal sich teilweise sogar die offiziellen Webseiten seiner Klubs hinsichtlich der Jahresangaben widersprechen. Von 1956 bis zu dessen Lizenzentzug 1959 betreute er die Zweitligaelf des [[FC Perpignan]],&amp;lt;ref&amp;gt;Thierry Berthou/Collectif: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire historique des clubs de football français.&amp;#039;&amp;#039; Pages de Foot, Créteil 1999, ISBN 2-913146-02-3, Band&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;310&amp;lt;/ref&amp;gt; anschließend war Sinibaldi [[Luxemburgische Fußballnationalmannschaft|luxemburgischer Nationalcoach]]. Wie die [[UEFA]] in ihrer Würdigung Sinibaldis auf ihrer offiziellen Homepage schreibt, war er einer der ersten Trainer, der seine [[Abwehrspieler]] von der [[Manndeckung|Mann-]] auf die [[Raumdeckung]] umstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Station Luxemburg verpflichtete ihn der [[Fußball in Belgien|belgische]] Spitzenklub [[RSC Anderlecht]], mit dem er vier Mal (nach anderen Quellen sogar fünfmal) Landesmeister wurde, vermutlich 1962, sicher 1964, 1965 und 1966; gegen die wiederholt im Web gefundene Aussage, er sei dort auch 1967 und 1968 Meister geworden, spricht die Tatsache, dass er ab Sommer 1966 Trainer bei [[AS Monaco]] war und dort im Dezember 1968 vorzeitig entlassen wurde. In der Saison 1969/70 arbeitete Sinibaldi wieder bei Anderlecht und erreichte mit dem RSC die dann knapp (3:1 und 0:3) gegen den [[FC Arsenal]] verlorenen Endspiele des [[Messepokal|europäischen Messepokals]]. In diese Zeit fällt auch ein für den gebürtigen Korsen besonders denkwürdiges Ereignis: zwei Tage vor seinem 43. Geburtstag stellte er eine Mannschaft aus korsischen Spielern zusammen, die gegen die von [[Just Fontaine]] betreute französische A-Nationalmannschaft ein Vorbereitungsspiel bestritt, das mit einem 2:0-Sieg seiner Inselauswahl endete und den 27. Februar 1967 bis heute zu einem „historischen Datum“ für [[Sezession|separatistische]] Korsen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[1970er]]n zog es Pierre Sinibaldi nach [[Fußball in Spanien|Spanien]], wo er die Erstligisten [[UD Las Palmas]] und [[Sporting Gijón]] trainierte. 1976 bis 1978 trainierte er in Frankreich [[ESCN La Ciotat]], 1979/80 mit dem Zweitligisten [[Sporting Toulon]] noch einmal eine französische Profimannschaft. Später ließ sich der zweifache Nationalspieler, der 1967 auch ein Match gegen die &amp;#039;&amp;#039;Bleus&amp;#039;&amp;#039; gewonnen hat, in [[Toulon]] nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pierre Sinibaldi ist im Januar 2012, kurz vor seinem 88. Geburtstag, gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe die {{Webarchiv|url=http://www.planete-asm.fr/actualite/9168-anciens-disparition-de-pierre-sinibaldi.html |wayback=20130315013221 |text=ausführliche Würdigung Sinibaldis |archiv-bot=2022-12-28 03:57:02 InternetArchiveBot }} auf planete-asm.fr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stationen ===&lt;br /&gt;
* FC Perpignan (1956–1959)&lt;br /&gt;
* Nationaltrainer Luxemburgs (1959/60)&lt;br /&gt;
* RSC Anderlecht (1960–1966)&lt;br /&gt;
* AS Monaco (1966–1968)&lt;br /&gt;
* RSC Anderlecht (1969–1971)&lt;br /&gt;
* UD Las Palmas (1973–1975)&lt;br /&gt;
* Sporting Gijón (1975/76)&lt;br /&gt;
* ESCN La Ciotat (1976–1978)&lt;br /&gt;
* Sporting Toulon (1979/80)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmarès ==&lt;br /&gt;
=== Als Spieler ===&lt;br /&gt;
* Französischer Meister: [[Division 1 1948/49|1949]], [[Division 1 1952/53|1953]]&lt;br /&gt;
* Französischer Pokalsieger: [[Coupe de France 1949/50|1950]]&lt;br /&gt;
* Torschützenkönig der &amp;#039;&amp;#039;Division 1&amp;#039;&amp;#039;: [[Division 1 1946/47|1947]]&lt;br /&gt;
* 2 A-Länderspiele für [[Französische Fußballnationalmannschaft|Frankreich]]&lt;br /&gt;
* 189 Einsätze und 115 Tore [[Ligue 1|in der D1]] (188/115 für Reims, 1/0 für Lyon)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Trainer ===&lt;br /&gt;
* [[Division 1A|Belgischer Meister]]: 1962, 1964, 1965, 1966&lt;br /&gt;
* Belgischer Pokalsieger: 1965&lt;br /&gt;
* Luxemburgischer Nationaltrainer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean Cornu: &amp;#039;&amp;#039;Les grandes équipes françaises de football.&amp;#039;&amp;#039; Famot, Genève 1978&lt;br /&gt;
* Pascal Grégoire-Boutreau/Tony Verbicaro: &amp;#039;&amp;#039;Stade de Reims - une histoire sans fin.&amp;#039;&amp;#039; Cahiers intempestifs, Saint-Étienne 2001, ISBN 2-911698-21-5&lt;br /&gt;
* Michel Hubert/Jacques Pernet: &amp;#039;&amp;#039;Stade de Reims. Sa légende.&amp;#039;&amp;#039; Atelier Graphique, Reims 1992, ISBN 2-9506272-2-6&lt;br /&gt;
* L&amp;#039;Équipe (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Stade de Reims. Un club à la Une.&amp;#039;&amp;#039; L&amp;#039;Équipe, Issy-les-Moulineaux 2006, ISBN 2-915535-41-8&lt;br /&gt;
* Lucien Perpère/Victor Sinet/Louis Tanguy: &amp;#039;&amp;#039;Reims de nos amours. 1931/1981 – 50 ans de Stade de Reims.&amp;#039;&amp;#039; Alphabet Cube, Reims 1981&lt;br /&gt;
* Jacques und Thomas Poncelet: &amp;#039;&amp;#039;Supporters du Stade de Reims 1935–2005.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Reims 2005, ISBN 2-9525704-0-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Torschützenkönige der französischen Ligue 1&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Trainer der luxemburgischen Fußballnationalmannschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sinibaldi, Pierre}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (ES Troyes AC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Nantes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Olympique Lyon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Stade Reims)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französischer Meister (Fußball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französischer Fußballpokalsieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Luxemburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (AS Monaco)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (RSC Anderlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Sporting Gijón)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (UD Las Palmas)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Korsika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sinibaldi, Pierre&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Fußballspieler und Fußballtrainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Februar 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Montemaggiore]] ([[Korsika]]), [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Toulon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H4stings</name></author>
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