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	<title>Pierre Laval - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Spyridon am 28. April 2026 um 22:06 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Politiker. Zu weiteren Personen siehe [[Pierre de Laval]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pierre Laval 1940cr.jpg|mini|Pierre Laval (1940)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pierre Etienne Laval&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1883]] in [[Châteldon]], [[Département Puy-de-Dôme]]; † [[15. Oktober]] [[1945]] im [[Gefängnis Fresnes]], [[Département Val-de-Marne]]) war ein französischer [[Politiker]] der [[Dritte Französische Republik|Dritten Republik]] und des [[Vichy-Regime]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn seiner politischen Karriere war Laval [[Sozialismus|Sozialist]], später [[Parteiloser|parteilos]]. Während der 1920er und -30er Jahre bekleidete er verschiedene Regierungsämter und stand zweimal als [[Liste der Regierungschefs von Frankreich|französischer Premierminister]] Mitte-rechts-Regierungen vor (1931/32 und 1935/36). Nach der [[Waffenstillstand von Compiègne (1940)|Niederlage Frankreichs]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wirkte Laval entscheidend an der Errichtung des &amp;#039;&amp;#039;État français&amp;#039;&amp;#039; (Vichy-Regime) mit. Im Gegensatz zu Staatschef [[Philippe Pétain]] forderte Laval eine umfassende [[Kollaboration in Frankreich (1940–1944)|Kollaboration]] mit dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Deutschen Reich]]. Ab 1942 verdrängte er Pétain aus dessen unumschränkter Machtstellung an der Staatsspitze und forcierte die französische Kollaborationspolitik mit den [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besatzungsbehörden]]. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Laval zum [[Todesstrafe in Frankreich|Tode verurteilt]] und [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pierre Laval 1913 (cropped).jpg|mini|hochkant|Pierre Laval als Anwalt (1913)]]&lt;br /&gt;
Pierre Laval war der Sohn eines [[Gastwirt]]s und [[Hotel]]besitzers aus der Gemeinde [[Châteldon]] in der [[Auvergne]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Julian T. Jackson|Julian Jackson]] |Titel=Le procès Pétain : Vichy face à ses juges |Verlag=Édition du Seuil |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-02-146265-4 |Kapitel=Kapitel 14: Pierre Laval en vedette |Seiten=230–233 |Kommentar=Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;France on Trial. The Case of Marshal Pétain&amp;#039;&amp;#039;, Penguin Books, 2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz seiner eher einfachen Herkunft besuchte er ab 1898 das renommierte [[Paris]]er [[Lycée Saint-Louis]], das er mit dem [[Baccalauréat]] abschloss. Anschließend begann Laval ein [[Zoologie]]-Studium, wechselte jedoch zu den [[Rechtswissenschaft]]en. Als [[Werkstudent]] war er von Schriften des [[Syndikalismus|Syndikalisten]] [[Georges Sorel]] und der Lehre des [[Blanquismus]] beeinflusst, weshalb er 1905 in die [[Sozialismus|sozialistische]] &amp;#039;&amp;#039;[[Section française de l’Internationale ouvrière]]&amp;#039;&amp;#039; (SFIO) eintrat. Aufgrund von [[Krampfader]]n musste Laval seinen zweijährigen [[Wehrdienst]] im [[Französische Streitkräfte|französischen Heer]] vorzeitig abbrechen. Laval war kein Leser und verriet häufig große Wissenslücken. Später suchte er oft lieber Rat in der [[Astrologie]], als bei politischen Beratern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 beendete Laval sein Studium und ließ sich als [[Rechtsanwalt]] in Paris nieder. Im selben Jahr heiratete er die Tochter des Bürgermeisters von Châteldon. Da dieser auch Arzt war, wurde die Ehe als Vorbote seines Aufstiegs gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die französische Gesellschaft war in den Jahren vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] durch [[Arbeitskampf|Arbeitskämpfe]] und [[Streik]]s gekennzeichnet. Laval verteidigte die Interessen der [[Arbeiterbewegung]] und machte sich einen Namen als Anwalt sozialistischer [[Gewerkschaft]]er der [[Confédération générale du travail|CGT]]. Auf einer Gewerkschafts-Konferenz sagte er über sich selbst: „Ich bin ein [[Genosse]] unter Genossen, ein Arbeiter unter Arbeitern.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henry Torrès]]: &amp;#039;&amp;#039;Pierre Laval.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York 1941, S. 17–20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter, Minister und Premierminister in der Dritten Republik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pierre Laval a Meurisse 1931.jpg|mini|hochkant|Pierre Laval (1931)]]&lt;br /&gt;
Nach den Parlamentswahlen vom April 1914 zog Laval für den Wahlbezirk [[Saint-Denis (Seine-Saint-Denis)|Saint-Denis]] in die [[Abgeordnetenkammer (Frankreich)|Abgeordnetenkammer]] &amp;#039;&amp;#039;(Chambre des Députés)&amp;#039;&amp;#039; ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er war mit nur 31 Jahren jüngster Abgeordneter der sozialistischen Fraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;↑ &amp;#039;&amp;#039;Le Petit Parisien&amp;#039;&amp;#039;, 27. April 1914 u. 11. Mai 1914. &amp;#039;&amp;#039;Saint-Denis est un des arrondissements de la Seine, qui en compte trois. Il compte 8 sièges en 1914. Laval obtient 8&amp;amp;nbsp;885 voix au 1er tour, contre 6&amp;amp;nbsp;486 à Marcel Habert, et 2&amp;amp;nbsp;973 et 2&amp;amp;nbsp;168 voix pour deux candidats radicaux. Dictionnaire des parlementaires : « Au second tour, Laval obtient 10&amp;amp;nbsp;912 voix et Habert, 8&amp;amp;nbsp;587 ».&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Laval vertrat nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs [[Pazifismus|pazifistische Positionen]], opponierte jedoch in der Kammer nicht gegen die [[Union sacrée]]. Innerparteilich machte er mit seiner Ablehnung der [[Bolschewiki]] einen ersten Schritt nach rechts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er sprach sich für einen Verhandlungsfrieden mit dem [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]] aus. Als er die wachsende Kritik an seinen Positionen bemerkte, unterstützte er ab 1917 den Kurs des nationalistischen Premierministers [[Georges Clemenceau]]. Aufgrund starker Stimmenverluste der Sozialisten in den Wahlen von 1919 verlor Laval sein Abgeordnetenmandat. 1923 wurde er zum Bürgermeister von [[Aubervilliers]] gewählt und bezeichnete sich bereits als parteiloser „unabhängiger Sozialist“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren wurde Laval schnell sehr vermögend, wobei laut dem Historiker [[Julian T. Jackson|Julian Jackson]] bis heute unklar ist, woher das Geld stammte. Der Geschäftsmann Amédée Siaume&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vichy – Histoire d’une dictature 1940–1944 |Hrsg=[[Laurent Joly]] |Verlag=Éditions Tallandier |Ort=Paris |Datum=2025 |ISBN=979-10-210-5926-9 |Seiten=127, 277}}&amp;lt;/ref&amp;gt; finanzierte jedoch seine Selbstpropaganda. Laval bezog eine elegante Villa im [[16. Arrondissement (Paris)|16. Arrondissement]] von Paris und kaufte das Schloss von Châteldon sowie zwei Mineralwasserquellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In der [[Auvergne]] kaufte er einen Radiosender und zwei Zeitungen. In der [[Normandie]] konnte er sich mit dem Geld sogar ein Landgut leisten und sich als &amp;#039;&amp;#039;Gentleman-Farmer&amp;#039;&amp;#039; präsentieren. Was seinen sozialen Aufstieg zu besiegeln schien, war die Heirat seiner Tochter Josée mit dem Grafen René de Chambrun, genannt &amp;#039;&amp;#039;Bunny&amp;#039;&amp;#039;, einem Vertrauten [[Philippe Pétain|Pétains]], im Jahr 1935.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren [[Kabinett Laval I|1931]] (ein zweites Mal nach [[Kabinett Laval II|Kabinettsumbildung]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19320120-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=2&amp;amp;cHash=3afd31c2823cc7bb3f5696b823fe9d79 &amp;#039;&amp;#039;Wortlaut der Laval-Erklärung zur Kabinettskrise 1931&amp;#039;&amp;#039;], [[Vossische Zeitung]], 20. Januar 1932.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Kabinett Laval III|1932]] sowie [[Regierung Laval IV|1935 und 1936]] war er französischer Ministerpräsident. Zu Beginn der 1930er Jahre galt er vielen rechtsbürgerlichen noch als Linker.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1934 vertrat er sein Land bei den Verhandlungen des [[Völkerbund]]es über die [[Saarfrage]]. Als Außenminister entwarf er 1935 zusammen mit seinem britischen Amtskollegen [[Samuel Hoare, 1. Viscount Templewood|Samuel Hoare]] den [[Hoare-Laval-Pakt]], der die Handlungsfähigkeit des Völkerbunds im [[Abessinienkrieg|Italienisch-Äthiopischen Krieg]] garantieren sollte und durch den [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]] Zugeständnisse in [[Kaiserreich Abessinien|Äthiopien]] erhalten hätte. Insgesamt verfolgte er aber eine Großbritannien gegenüber kritische Außenpolitik, während er sich um eine Annäherung an die Sowjetunion und das faschistische Italien bemühte, wobei er [[Hermann Göring|Göring]], [[Josef Stalin|Stalin]] und [[Benito Mussolini|Mussolini]] persönlich traf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;[[Time]]&amp;#039;&amp;#039;-Magazine kürte Laval 1931 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Person of the Year|Man of the Year]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit dem Wahlsieg der [[Front populaire|Volksfront]] unter [[Léon Blum]] 1936 wurde Laval einer der entschiedensten Oppositionellen und schloss sich den konservativen Kreisen um Marschall [[Philippe Pétain]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vichy-Regime ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Marshal Petain and Pierre Laval c1942cr2.jpg|mini|hochkant|Philippe Petain und Pierre Laval 1942]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Westfeldzug|Einmarsch der Wehrmacht]] in Frankreich während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] sorgte Laval im Parlament dafür, dass die „Vollmachten“ (&amp;#039;&amp;#039;Pleins pouvoirs&amp;#039;&amp;#039;) per [[Verfassungsgesetz vom 10. Juli 1940]] an Pétain übertragen und damit die [[Dritte Französische Republik|Dritte Republik]] beendet wurde. Das ihm angebotene Exil in [[Irland]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; hatte Laval abgelehnt. Am 16. Juli 1940 wurde er stellvertretender Ministerpräsident – vorerst gab es keinen Ministerpräsidenten. Am 22. Oktober 1940 traf er in [[Montoire-sur-le-Loir]] unvorbereitet auf Hitler und sagte diesem eine „aufrichtige und vorbehaltlose“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt; Zusammenarbeit zu, darauf wurde er Außenminister des [[Vichy-Regime|Vichy-Regimes]]. Am 13. Dezember 1940&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=André Robert |Titel=Jura 1940–1944 : Territoires de Résistance |TitelErg=Préface de François Marcot |Verlag=Éditions du Belvédère |Ort=Pontarlier |Datum=2016 |ISBN=978-2-88419-302-3 |Seiten=24 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er von Pétain entlassen und verhaftet, weil Pétain nicht so eng mit dem NS-Regime zusammenarbeiten wollte wie von Laval gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt des Admirals [[François Darlan]] und in der Hoffnung, die Beziehungen zur Besatzungsmacht zu verbessern, berief Pétain Laval am 18. April 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; erneut zum Ministerpräsidenten, woraufhin die US-Regierung ihren Botschafter aus Vichy abberief. In der folgenden Zeit wurde er der wichtigste Entscheidungsträger des Vichy-Regimes; der Einfluss des greisen Pétain wurde geringer.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Frage, ob Pétain geradezu eine Marionette in den Händen einer Gruppe um Laval war siehe: Anja Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Vichy und die französischen Intellektuellen: die „années noires“ im Spiegel autobiographischer Texte.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Tübingen 2001, S. 56 f. ([https://books.google.de/books?id=Co4rXjRyrZcC&amp;amp;pg=PA56 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Laval war unpopulär in der Bevölkerung, hatte er doch in einer Ansprache am 22. Juni 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; den Sieg Deutschlands gewünscht, diese Haltung rechtfertigte er mit der Furcht vor dem [[Bolschewismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pierre Laval: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.encyclopedie.bseditions.fr/article.php?pArticleId=160&amp;amp;pChapitreId=24034&amp;amp;pArticleLib=Discours+de+Pierre+Laval+du+22+juin+1942%A0%3A+%AB%A0Je+souhaite+la+victoire+de+l%27Allemagne...%A0%BB+%5BR%E9gime+de+Vichy%3A+textes+officiels%5D 5. Discours de Pierre Laval du 22 juin 1942 : « Je souhaite la victoire de l’Allemagne... »]&amp;#039;&amp;#039;. Régime de Vichy, textes officiels in: encyclopedie.bseditions.fr, abgerufen am 26. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als ihm der General [[Maxime Weygand]] 1942 vorhielt, er habe 95 % aller Franzosen gegen sich, meinte Laval jedoch nur: „Sie belieben zu scherzen! Sagen Sie lieber, es sind 98 %, aber ich werde sie gegen ihren Willen zu ihrem Glück zwingen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laval rief die Franzosen auf, sich freiwillig zum [[Service du travail obligatoire]] in der deutschen Industrie zu melden. In anderen Punkten versuchte er die Forderungen des deutschen Besatzungsregimes abzuschwächen, hatte damit aber kaum Erfolg. Im Juli 1942 sorgte er dafür, dass jüdische Kinder in die [[Vernichtungslager]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]] wurden, mit den Worten: „Aus Gründen der Menschlichkeit hat der Ministerpräsident (entgegen den ursprünglichen deutschen Anweisungen) durchgesetzt, dass Jugendliche und Kinder unter 16 Jahren ihre Eltern begleiten dürfen.“ In Verhandlungen rang er der deutschen Militärregierung die Zusicherung ab, Menschen mit französischem Pass nicht zu deportieren. Im Januar 1943 gründete Laval die [[Milice française]], die unter der Führung von [[Joseph Darnand]] stand. Im Juni 1944 landeten die Alliierten [[Operation Overlord|in der Normandie]]. Am 1. Juli 1944 wohnte er der Trauerfeier um seinen von der [[Résistance]] getöteten Chefpropagandisten [[Philippe Henriot]] bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Am 15. August folgte die [[Operation Dragoon|Landung an der Côte d’Azur]], für Laval und seine [[Entourage (Gefolgschaft)|Entourage]] wurde Paris zu unsicher. Die Vichy-Regierung wurde am 17. August nach [[Belfort]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jérémie Halais |Titel=Chroniques de la Libération&amp;amp;nbsp;: du Débarquement à Nuremberg |Verlag=Éditions Larousse |Ort=Paris |Datum=2025 |ISBN=978-2-03-607628-0 |Seiten=69, 124&amp;amp;nbsp;f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gebracht, in die Nähe zum [[Chef der Zivilverwaltung|deutsch verwalteten Elsass]]. Bis August 1944 blieb Laval Ministerpräsident; am 25. August verkündete de Gaulle in Paris die Wiederherstellung der Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exil und Tod ===&lt;br /&gt;
Am 6. September 1944&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; wurde Laval – nach eigener Aussage gegen seinen Willen – nach [[Commission gouvernementale de Sigmaringen|Sigmaringen]] gebracht, wo er am 8. September&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; ankam. Er wurde in den Ehrengemächern im sechsten Stock des [[Hohenzollern]]-[[Schloss Sigmaringen|Schlosses]] untergebracht,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henry Rousso |Titel=Un château en Allemagne. Sigmaringen 1944–1945 |Auflage=3 |Verlag=Librairie Arthème Fayard/Pluriel |Ort=Paris |Datum=2012 |Seiten=36}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Etage unter den Gemächern von Marschall Pétain, der das mit Fahrstuhl zugängliche oberste Stockwerk bewohnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henry Rousso |Titel=Un château en Allemagne |Auflage=3 |Verlag=Fayard/Plureil |Ort=Paris |Datum=2012 |Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem zunächst seine Verlegung nach Schlesien angeordnet wurde, bekam er infolge einer Intervention von [[Arno Breker]] bei [[Adolf Hitler]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henry Rousso |Titel=Un château en Allemagne. Sigmaringen 1944–1945 |Auflage=3 |Verlag=Fayard |Ort=Paris |Datum=2012 |Seiten=50 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das Schloss der Familie von [[Stauffenberg (Adelsgeschlecht)|Stauffenberg]] im nur 14 Kilometer entfernten [[Wilfingen]] als neuen Aufenthaltsort zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Paul Cointet |Titel=Sigmaringen |Verlag=Éditions Perrin |Ort=Paris |Datum=2003 |Reihe=Collection Tempus |Seiten=296-298}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dorthin zog er am 6. Januar 1945 mit einigen getreuen Ministern, die wie er selbst, seit September aus Protest gegen die Zwangsexilierung alle Regierungstätigkeiten eingestellt hatten. Gleichzeitig führte in einem anderen Flügel des Sigmaringer Schlosses eine von [[Fernand de Brinon]] gegründete und geleitete, faktisch machtlose, [[Commission gouvernementale de Sigmaringen|Commission gouvernementale]] die Amtsgeschäfte weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henry Rousso |Titel=Un château en Allemagne. Sigmaringen 1944–1945 |Auflage=3 |Verlag=Fayard/Pluriel |Ort=Paris |Datum=2012 |Seiten=72-82}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Paul Cointet |Titel=Sigmaringen |Verlag=Éditions Perrin |Ort=Paris |Datum=2003 |Reihe=Collection Tempus |Seiten=121-141}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1945 verließ Laval das Schloss Wilflingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sigmaringen.de/media/pdf-dokumente/hauptamt/presse/Sigmaringen_KW22_Internet_2.pdf#page=11 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Kriegsende in Sigmaringen 1945.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20171112131740}} Website der Stadt Sigmaringen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 2. Mai wurde er mit einer [[Junkers Ju 88]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] mit [[Maurice Gabolde]] und [[Abel Bonnard]] von [[Feldkirch]] über Meran vor den anrückenden Truppen der Alliierten nach [[Barcelona]] ausgeflogen und drei Monate lang im [[Montjuïc]] interniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Christophe Buisson |Titel=1945 |Verlag=Éditions Perrin |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-262-10332-3 |Seiten=141, 208, 249}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Spaniens Regierung unter Diktator General [[Francisco Franco]] gab nach einer Bedenkzeit dem massiven Druck der [[Provisorische Regierung der Französischen Republik|Regierung de Gaulle]] nach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Till Kössler]] |Titel=Franco. Der ewige Faschist. Eine Biografie |Verlag=Verlag C. H. Beck |Ort=München |Datum=2025 |Reihe=Diktatoren des 20. Jahrhunderts |HrsgReihe=[[Thomas Schlemmer]], [[Andreas Wirsching]], [[Hans Woller]] |ISBN=978-3-406-83706-7 |Seiten=259}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ließ Laval am 2. August 1945&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; in der [[Besetztes Nachkriegsösterreich|Amerikanischen Zone von Österreich]] an die amerikanischen Truppen ausliefern. Diese überstellten ihn unverzüglich der französischen Regierung in Paris. Laval war zunächst dazu angehalten, am Prozess gegen Philippe Pétain als Zeuge auszusagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren gegen ihn war bereits im Juni 1940 eingeleitet worden, wie Generalstaatsanwalt [[André Mornet]] in der Verhandlung betonte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Am 4. Oktober 1945 begann der [[Geschworenengericht|Geschworenenprozess]] am [[Gerichtshof der Republik]]. Die Anklage lautete auf [[Hochverrat]] und Verschwörung gegen die innere Sicherheit des Staats.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Trotz emotionalen Ansprachen Lavals und verbalen Attacken gegen die Richter und den Ankläger, denen er vorwarf, Teil des Vichy-Systems gewesen zu sein (Mornet galt ab September 1943 als [[Dissident]]),&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claude Quétel |Titel=Vichy |Verlag=Éditions Perrin |Ort=Paris |Datum=2024 |Reihe=Collection Vérités et légendes (VL) |HrsgReihe=Emmanuel Hecht |ISBN=978-2-262-10104-6 |Seiten=202, 205 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er am 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 1945 wegen Hochverrats [[Todesstrafe in Frankreich|zum Tode verurteilt]]. Einige Geschworene hatten heftig auf seine persönlichen Anreden reagiert und versprachen ihm „zwölf Kugeln in die Haut“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Auch ein Teil der  Geschworenen waren persönliche Bekannte Lavals, da es sich teilweise um ehemalige Parlamentsabgeordnete handelte. Als er am 15. Oktober zur Hinrichtung abgeholt werden sollte, versuchte Laval sich mit [[Zyankali]] zu töten, nahm aber wohl eine zu kleine Dosis. Anschließend  wurde er im [[Gefängnis Fresnes|Gefängnis von Fresnes]] medizinisch versorgt und mit mehreren Stunden Verspätung durch ein Erschießungskommando hingerichtet. Sein Tod wurde um 12.32 Uhr mittags festgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fred Kupferman |Titel=Laval |Verlag=Balland |Ort=Paris |Datum=1987 |Seiten=515}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pierre Lavals Grab befindet sich auf dem [[Cimetière Montparnasse]] in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Renaud Meltz: &amp;#039;&amp;#039;Pierre Laval. Un mystère français.&amp;#039;&amp;#039; Perrin, Paris 2018.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Mäder: [https://www.nzz.ch/feuilleton/renaud-meltz-legt-eine-monumentale-biografie-zu-pierrre-laval-vor-ld.1456296 &amp;#039;&amp;#039;Pierre Laval: Wie ein einfacher Franzose zum Kollaborateur des Hitler-Regimes wurde.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 2. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Christiane Florin]]: &amp;#039;&amp;#039;Philippe Pétain und Pierre Laval. Das Bild zweier Kollaborateure im französischen Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Über den Prozess vor dem &amp;#039;&amp;#039;[[Haute cour de justice]]&amp;#039;&amp;#039; (Oktober 1945):&lt;br /&gt;
* Fred Kupferman: &amp;#039;&amp;#039;Le Procès de Vichy : Pucheu, Pétain, Laval.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Complexe, 2006 (französisch).&lt;br /&gt;
* Fred Kupferman: &amp;#039;&amp;#039;Pierre Laval.&amp;#039;&amp;#039; Balland, 1987. Neuauflage: Tallandier, 2016 (französisch).&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitdokumente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* René de Chambrun: &amp;#039;&amp;#039;Le «Procès» Laval.&amp;#039;&amp;#039; France-Empire, Paris 1984 (französisch).&lt;br /&gt;
* Géo London: &amp;#039;&amp;#039;Le Procès Laval.&amp;#039;&amp;#039; Bonnefon, Lyon 1946 (französisch).&lt;br /&gt;
* [[Paul Morand]]: &amp;#039;&amp;#039;Qui est Pierre Laval?&amp;#039;&amp;#039; Flammarion, Paris 1942, 24 S. (Propagandabroschüre, französisch)&lt;br /&gt;
* Pierre Tissier: &amp;#039;&amp;#039;I Worked with Laval&amp;#039;&amp;#039;. Harrap, London 1942 (englisch).&lt;br /&gt;
; Belletristik:&lt;br /&gt;
* [[Leslie Kaplan]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fever (Roman)|Fever]]&amp;#039;&amp;#039; (zu Laval: S. 141 ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|video=0|audio=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118778978}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/011048}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www2.assemblee-nationale.fr/sycomore/fiche/%28num_dept%29/7519 |titel=Pierre Laval |werk=Assemblée nationale |sprache=fr |abruf=2023-04-19 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.senat.fr/senateur-3eme-republique/laval_pierre1565r3.html |titel=LAVAL Pierre Ancien sénateur de la Seine puis du Puy-de-Dôme |werk=Sénat.fr |sprache=fr |abruf=2023-04-19 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.angelfire.com/az3/artimon/laval.pdf |titel=Notes et mémoires rédigés par Pierre Laval dans sa cellule, avec une préface de sa fille et de nombreux documents inédits |format=PDF |sprache=fr |abruf=2023-04-19 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://pierre-laval-interrogatoires.wifeo.com/ |titel=Interrogatoires de Pierre Laval avant son procès en 1945 (Verhöre von Pierre Laval vor seinem Prozess 1945) |sprache=fr |abruf=2023-04-19 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=4-FDrnQqqMw |titel=Pierre Laval executed for trason &amp;amp;#91;etc.&amp;amp;#93; (United News Flash) |abruf=2023-04-19}}&lt;br /&gt;
* {{BibNatFrance|ID=cb12215354z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Regierungschefs von Frankreich|Premierminister von Frankreich]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[Kabinett Laval I|27.01. 1931 – 13.06. 1931]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kabinett Laval II|13.06. 1931 – 12.01. 1932]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kabinett Laval III|14.01. 1932 – 14.02. 1932]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Regierung Laval IV|07.06. 1935 – 22.01. 1936]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Théodore Steeg]]&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fernand Bouisson]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;[[André Tardieu]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Albert Sarraut]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der Regierungschefs von Frankreich|Premierminister von Frankreich (Vichy)]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=16.07. 1940 – 13.12. 1940&amp;lt;br /&amp;gt;18.04. 1942 – 19.08. 1944&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Philippe Pétain]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[François Darlan]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=&amp;lt;br /&amp;gt;{{nowrap|[[Pierre-Étienne Flandin]]}}&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fernand de Brinon]]&lt;br /&gt;
|AMT3=Minister für öffentliche Arbeiten&lt;br /&gt;
|ZEIT3=[[Kabinett Painlevé II|17.04. 1925 – 27.10. 1925]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER3=&amp;lt;br /&amp;gt;Victor Peytral&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER3=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Anatole de Monzie]]&lt;br /&gt;
|AMT4=[[Liste der Justizminister von Frankreich|Justizminister]]&lt;br /&gt;
|ZEIT4=[[Kabinett Briand IX|09.03. 1926 – 15.06. 1926]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kabinett Briand X|23.06. 1926 – 19.07. 1926]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER4=&amp;lt;br /&amp;gt;[[René Renoult]]&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER4=&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;Maurice Colrat&lt;br /&gt;
|AMT5={{nowrap|[[Liste der Arbeitsminister von Frankreich|Minister für Arbeit und Sozialversicherung]]}}&lt;br /&gt;
|ZEIT5=[[Kabinett Tardieu II|02.03. 1930 – 04.12. 1930]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER5=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Louis Loucheur]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER5=&amp;lt;br /&amp;gt;Édouard Grinda&lt;br /&gt;
|AMT6=[[Liste der Innenminister von Frankreich|Innenminister]]&lt;br /&gt;
|ZEIT6=07.01. 1931 – 13.06. 1931&amp;lt;br /&amp;gt;13.06. 1931 – 12.01. 1932&amp;lt;br /&amp;gt;18.04. 1942 – 19.08. 1944&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER6=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Georges Leygues]]&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;François Darlan&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER6=&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;Pierre Cathala&amp;lt;br /&amp;gt;[[Joseph Darnand]]&lt;br /&gt;
|AMT7=[[Liste der Außenminister von Frankreich|Außenminister]]&lt;br /&gt;
|ZEIT7=14.01. 1932 – 14.02. 1932&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kabinett Doumergue II|13.10. 1934 – 08.11. 1934]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kabinett Flandin|08.11. 1934 – 31.05. 1935]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kabinett Bouisson|01.06. 1935 – 04.06. 1935]]&amp;lt;br /&amp;gt;07.06. 1935 – 22.01. 1936&amp;lt;br /&amp;gt;28.10. 1940 – 13.12. 1940&amp;lt;br /&amp;gt;18.04. 1942 – 19.08. 1944&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER7=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Aristide Briand]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Édouard Daladier]]&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;[[Paul Baudouin]]&amp;lt;br /&amp;gt;François Darlan&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER7=&amp;lt;br /&amp;gt;André Tardieu&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;selbst&amp;lt;br /&amp;gt;Pierre-Étienne Flandin&amp;lt;br /&amp;gt;{{nowrap|[[Commission gouvernementale de Sigmaringen]]}}&lt;br /&gt;
|AMT8=Kolonialminister&lt;br /&gt;
|ZEIT8=[[Kabinett Doumergue II|09.02. 1934 – 09.10. 1934]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER8=&amp;lt;br /&amp;gt;{{nowrap|Henry de Jouvenel}}&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER8=&amp;lt;br /&amp;gt;Louis Rollin&lt;br /&gt;
|AMT9=Informationsminister&lt;br /&gt;
|ZEIT9=18.04. 1942 – 19.08. 1944&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER9=&amp;lt;br /&amp;gt;Paul Marion&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER9=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Jean Luchaire]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118778978|LCCN=n50039770|VIAF=24651431}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laval, Pierre}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialminister (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes I. Klasse des österreichischen Verdienstordens (1934)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (französische Kollaboration)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wegen Kollaboration im Zweiten Weltkrieg hingerichtete Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laval, Pierre&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Laval, Pierre Etienne (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Politiker der Dritten Republik und des Vichy-Regimes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Châteldon]], [[Département Puy-de-Dôme]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gefängnis Fresnes]], [[Département Val-de-Marne]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
	</entry>
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