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	<title>Pierre Alechinsky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Port(u*o)s: Link korr.</title>
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		<updated>2026-04-15T12:01:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pierre Alechinsky (1965) by Erling Mandelmann - 2.jpg|mini|Pierre Alechinsky (1965)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pierre Alechinsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Oktober]] [[1927]] in [[Brüssel]]) ist ein belgischer Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pierre Alechinsky ist ein Sohn [[Juden in Russland|russisch-jüdischer]] Einwanderer und wuchs in Brüssel auf. 1944 begann er ein Studium der [[Buchillustration]] und [[Typographie]] an der Hochschule für Architektur und angewandte Künste in Brüssel. Ab 1949 war er Mitglied der Künstlergruppe [[CoBrA]], in die er sich vor allem mit der Herstellung der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;CoBra&amp;#039;&amp;#039; einbrachte, und zu deren letzten überlebenden Mitgliedern er gehört. 1949–51 war er an dem Kunstprojekt &amp;#039;&amp;#039;[[Vendredi: une correspondance surréaliste]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligt; ab 1951 lebte er in [[Paris]], wo er sich zunächst mit der [[Radierung|Radiertechnik]] befasste, die im &amp;#039;&amp;#039;Atelier 17&amp;#039;&amp;#039; von [[Stanley William Hayter|S. W. Hayter]] gelehrt wurde. 1954 lernte er den chinesischen Künstler [[Walasse Ting]] kennen, der ihm chinesische Maltechniken beibrachte. 1955 reiste Alechinsky nach [[Japan]], wo er einen Film über die traditionelle [[Kalligrafie]] des Landes drehte. Ebenfalls in den 1950er Jahren wandelte sich sein Stil von weitgehend abstrakten Formen hin zu einer groben [[Neue Figuration|Figuration]] und Gegenständlichkeit. Seine erste Einzelausstellung wurde 1961 von [[Otto van de Loo]] in München organisiert. 1963 zog Alechinsky nach [[Bougival]] bei Paris, wo er bis heute lebt und arbeitet. Von 1983 bis 1987 arbeitete er als Professor in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 gab die Belgische Post ein Briefmarkenheft mit zehn Motiven heraus, in Abstimmung mit dem Künstler wurden Werke aus Belgischen Museen, entstanden in den Jahren 1957 bis 2001, ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1976 war er der erste Preisträger der nach [[Andrew W. Mellon|Andrew W. Mallon]] benannten Auszeichnung für Künstler.&lt;br /&gt;
* 1987 assoziiertes Mitglied der [[Königliche Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien|Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/pierre-alechinsky/| titel=Mitglieder: Pierre Alechinsky| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2023-08-08| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1994 erhielt er die [[Ehrendoktor]]würde der [[Université libre de Bruxelles]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.wikiwix.com/cache/index2.php?url=https%3A%2F%2Fwww.ulb.ac.be%2Fulb%2Factualite%2Factualite-dhc%2F#federation=archive.wikiwix.com&amp;amp;tab=url Les Docteurs Honoris Causa de l&amp;#039;Université libre de Bruxelles], abgerufen am 20. Oktober 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006 wurde er zum Ritter der [[Ehrenlegion]] ernannt.&lt;br /&gt;
* 2018 wurde er mit dem [[Praemium Imperiale]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Alechinskys Hauptwerk nach der Cobra-Periode vereint westliche und östliche (vor allem japanische) Elemente in einer grafisch geprägten Darstellungsweise. Der Einfluss der Kalligrafie wird in seinen Werken deutlich. Seine Bilder entstehen auf Papier, das er mit [[Tinte#Tusche|Tusche]] und [[Acrylfarbe]]n bemalt. Die fertigen Bilder werden dann auf Leinwand aufgezogen. Charakteristisch sind die Randzeichnungen, die er auch Randbemerkungen nennt. Diese Randzeichnungen, die viel Fläche einnehmen und aus mehreren Einzelbildern bestehen können, bilden mit dem Hauptbild eine Einheit. Bilder aus Tusche erhalten farbige Randzeichnungen mit Acryl und umgekehrt. Häufig verwendet er bereits benutztes Papier wie historische Landkarten oder Quittungen als Malgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pierre Alechinsky war Teilnehmer der [[documenta III]] (1964) und der [[documenta VI]] im Jahr 1977 in [[Kassel]]. Mit [[Christian Dotremont]] stellte er 1972 auf der [[Biennale]] in Venedig im belgischen Pavillon aus. In Gemeinschaftsarbeit mit ihm entstand 1976 ein Wandbild für die [[Metro Brüssel|Brüsseler Metro]]. Für die Saison 2018/2019 in der [[Wiener Staatsoper]] gestaltete er als 21. Kunstwerk für die von [[museum in progress]] konzipierte Ausstellungsreihe „Eiserner Vorhang“ das riesige Großbild (176 m²) „Loin d&amp;#039;ici“.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.artsy.net/show/museum-in-progress-safety-curtain-2018-slash-2019-by-pierre-alechinsky&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Bezugsgröße im Schaffen Alechinskys war das Werk von [[James Ensor]], zu dem er sich von Anfang der 1950er-Jahre an schreibend und künstlerisch positioniert hatte. Sein Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Le dernier jour&amp;#039;&amp;#039; (1964) brachten Interpreten auch aufgrund seiner Dimension von 330 × 500 cm mit Ensors &amp;#039;&amp;#039;[[Der Einzug Christi in Brüssel|Einzug Christi in Brüssel]]&amp;#039;&amp;#039; in Verbindung, andere, frühere Bilder Alechinskys tragen Titel wie &amp;#039;&amp;#039;Hommage à Ensor&amp;#039;&amp;#039; (1959) oder &amp;#039;&amp;#039;Le Tombeau d’ Ensor&amp;#039;&amp;#039; (1961).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kmska.be/nl/meesterwerk/de-laatste-dag |titel=De laatste dag, Pierre Alechinsky: Meer over dit werk |hrsg=Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen (KMSKA) |sprache=nl |abruf=2023-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alechinsky wurde auch mehrfach zu Ensor befragt, zum Beispiel von Francois Legrand im Jahr 2012 oder in Nora Philippes Film &amp;#039;&amp;#039;Les ensortilèges de James Ensor&amp;#039;&amp;#039; (2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke von Alechinsky sind im [[Cobra Museum]] zu besichtigen. Aus Anlass seines 75. Geburtstags erschien eine Würdigung seines Werkes durch Gerd Presler in: WELTKUNST (11/1724).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1974: [[Institut Mathildenhöhe Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1975: &amp;#039;&amp;#039;Pierre Alechinsky&amp;#039;&amp;#039;. [[Kunsthaus Zürich]]&lt;br /&gt;
* 1981: &amp;#039;&amp;#039;Pierre Alechinsky, a print retrospective&amp;#039;&amp;#039;. [[Museum of Modern Art]]&lt;br /&gt;
* 1987: &amp;#039;&amp;#039;Pierre Alechinsky – Margin and Center&amp;#039;&amp;#039;. [[Solomon R. Guggenheim Museum]]&lt;br /&gt;
* 2009 &amp;#039;&amp;#039;post COBRA. Alechinsky – Appel – Jorn.&amp;#039;&amp;#039; [[Essl Museum]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://sammlung-essl.at/jart/prj3/essl/main.jart?rel=de&amp;amp;reserve-mode=active&amp;amp;content-id=1465039458880&amp;amp;article_id=1367496240396&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010 &amp;#039;&amp;#039;Highlights. Meisterwerke der Sammlung.&amp;#039;&amp;#039; [[Kunsthalle Emden]]&lt;br /&gt;
* 2018/19 &amp;#039;&amp;#039;Eiserner Vorhang – Loin d&amp;#039;ici.&amp;#039;&amp;#039; [[museum in progress]] in der [[Wiener Staatsoper]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mip.at/creations/eiserner-vorhang-2018-2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Pierre Alechinsky|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://galeriebirch.dk/en/pierre-alechinsky/ Biografie und Werke auf der Website Galerie Birch]&lt;br /&gt;
* [http://www.art-in.de/incmeldung.php?id=865 Pierre Alechinsky in der Kunsthalle in Emden, 2005 (art-in.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.galerievandeloo-projekte.de/pierre-alechinsky-biographie.html Biografie von Pierre Alechinsky]&lt;br /&gt;
* Websites mit Beispielen seiner graphischen Arbeiten: [http://www.art-gallery.be/en/artist/ALECHINSKY+Pierre art-gallery.be], [http://www.artsparadise.com/kunstwerken/default.asp?detailkunstenaar.asp?ku_id=1 artsparadise.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.michelfillion.com/oeuvres.php?artiste=ALECHINSKY Werkauswahl auf der Website Galerie Michel Fillon] (englisch und französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11864792X|LCCN=n80013070|VIAF=95854378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alechinsky, Pierre}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Brüssel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Université libre de Bruxelles]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgischer Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Alechinsky, Pierre&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=belgischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Oktober 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brüssel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Port(u*o)s</name></author>
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