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	<title>Pierre-Antoine Berryer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Berryer, Pierre Antoine - 1.jpg|mini|Pierre-Antoine Berryer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pierre-Antoine Berryer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Januar]] [[1790]] in [[Paris]]; † [[29. November]] [[1868]] in [[Augerville-la-Rivière]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;newad&amp;quot;&amp;gt;[http://www.newadvent.org/cathen/02517a.htm Berryer in der Catholic Encyclopedia]&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Frankreich|französischer]] [[Anwalt]] und Politiker.&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Berryer war der Sohn des Anwalts Pierre-Nicolas Berryer, einer der Verteidiger von [[Michel Ney|Marschall Ney]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;adv&amp;quot;/&amp;gt; Berryer wollte ursprünglich Geistlicher werden und besuchte das [[Collège de Juilly]] der [[Oratoire de France|Oratorianer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;newad&amp;quot;/&amp;gt; Er war auch anfangs Bonapartist, wurde aber nach seinem Studium (1811 wurde er als Anwalt zugelassen) überzeugter Royalist (Legitimist) wie sein Vater, unterschied aber genau zwischen der royalistischen Partei und der Institution der Monarchie. 1815 folgte er während der 100 Tage [[Ludwig XVIII.]] ins Exil nach [[Gent]]. Er assistierte seinem Vater und [[André Marie Jean Jacques Dupin|Dupin]] in der Verteidigung von Ney und verteidigte selbst zwei andere Generäle, die in den [[Herrschaft der Hundert Tage|100 Tagen]] zu Napoleon wechselten, Debelle (bei dem er eine Begnadigung zu 10 Jahren Gefängnis erreichen konnte) und [[Pierre Cambronne]], dessen Freispruch er im April 1816 erreichte. Danach musste er sich aber selbst (erfolgreich) gegen eine Anklage wegen aufrührerischer Reden verteidigen. Sein Eintreten für die Generäle der alten napoleonischen Armee verschaffte ihm später auch Unterstützung bei den Bonapartisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit verteidigte er auch viele staatlich verfolgte Journalisten und schuf sich einen Ruf als Fürsprecher der Pressefreiheit. 1818 verteidigte er den General Canuel und 1820 General Donnadieu, die die Aufstände in [[Lyon]] und Grenoble niedergeschlagen hatten. 1830 wurde er als Deputierter für das Departement Haute-Loire in die Nationalversammlung gewählt (dazu kauften Freunde ihm ein Gut in Augerville).&amp;lt;ref name=&amp;quot;newad&amp;quot;/&amp;gt; Gleich bei seiner ersten Parlamentsrede verteidigte er das Ministerium von Croan und [[Jules de Polignac|Polignac]] gegen die Eingabe der „221“ und bekämpfte auch sonst in seinen Augen gefährliche anti-monarchistische liberale Tendenzen. In der [[Julirevolution von 1830|Julirevolution]] blieb er als einziger Legitimist im Parlament, das die Legitimisten ansonsten geschlossen verließen. Nun setzte er sich allerdings wieder für mehr Freiheitsrechte ein, indem er z.&amp;amp;nbsp;B. Geschworenengerichten bei Prozessen gegen Journalisten das Wort redete. Er verteidigte die [[Maria Karolina von Neapel-Sizilien (1798–1870)|Herzogin von Berry]], nachdem er sie vergeblich von ihren Umsturzplänen im Mai 1832 zugunsten ihres Sohnes, des [[Henri d’Artois|Herzogs von Bordeaux]] (&amp;#039;&amp;#039;Comte de Chambord&amp;#039;&amp;#039;), abzubringen versuchte. Da ihm das nicht gelang, versuchte er zunächst in die Schweiz zu fliehen, wurde aber verhaftet und als Mitverschwörer angeklagt. Er verteidigte sich selbst und erreichte einen schnellen Freispruch. Im folgenden Jahr verteidigte er [[François-René de Chateaubriand|Chateaubriand]], der wegen Äußerungen gegen [[Louis-Philippe I.]] angeklagt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine politische Aktivität wurde Berryer sowohl von den Republikanern als auch von den Legitimisten verehrt, die sich zu seiner Unterstützung zusammentaten, als er wegen der Vernachlässigung seiner Anwaltspraxis sein Gut verkaufen musste (1836 kauften sie es zurück). 1840 verteidigte er [[Napoleon III.]] nach seinem Putschversuch in [[Boulogne-sur-Mer]]. 1843 besuchte er London, um dem Herzog von Bordeaux seine Anerkennung als Prätendenten auf den französischen Thron (als „Henri V.“) zu bekunden – er besuchte ihn auch später in Wiesbaden. 1848/9 war er in der Konstituierenden Versammlung (für Bouches-du-Rhône) und der Gesetzgebenden Versammlung, konzentrierte sich aber ab 1851, nachdem er vehement öffentlich gegen den Staatsstreich von Napoleon III. protestiert hatte, auf seine Anwaltspraxis. Er machte es sich als alter Monarchist zu seiner Aufgabe, die verfeindeten Häuser Orleans und Bourbon zu versöhnen und opponierte 1863, wieder in der Gesetzgebenden Versammlung, gegen das [[Französische Intervention in Mexiko|französische Eingreifen in Mexiko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Salles des Pas Perdus&amp;#039;&amp;#039; des [[Palais de Justice (Paris)|Pariser Justizpalastes]] steht seine Statue (mit offener Robe um seinen Deputierten-Status zu zeigen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;adv&amp;quot;/&amp;gt; Berryer war zu seiner Zeit wegen seiner Beredsamkeit berühmt (er hielt auch öffentliche Vorlesungen über [[Rhetorik]]), und ein rhetorischer Wettkampf unter jungen Pariser Anwälten trägt seinen Namen („La Berryer“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;adv&amp;quot;&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20070601220406/http://www.avocatnet.net/les_grands_noms.htm L&amp;#039;avocat : Les grands noms]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl die Pariser Anwälte veranstalteten zu seinem 50-jährigen Anwaltsjubiläum 1861 ein Banquet als auch die Londoner Anwälte im Temple und in [[Lincoln’s Inn]], als er 1865 [[Henry Brougham, 1. Baron Brougham and Vaux|Lord Brougham]] besuchte. November 1868 zog er sich aus Paris auf seinen Landsitz in Augerville zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 wurde er in die [[Académie française]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Berryer: &amp;#039;&amp;#039;Discours parlementaires.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände&lt;br /&gt;
*Berryer: &amp;#039;&amp;#039;Plaidoyers.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Paris, 1872–78&lt;br /&gt;
*Cauviere: &amp;#039;&amp;#039;Berryer, sa vie judiciaire, ses discours.&amp;#039;&amp;#039; Marseille 1871&lt;br /&gt;
*Lecanuet: &amp;#039;&amp;#039;Berryer.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1892&lt;br /&gt;
*Lacombe: &amp;#039;&amp;#039;Berryer.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bde., Paris, 1894–1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pierre-Antoine Berryer}}&lt;br /&gt;
* {{Acadfr|pierre-antoine-berryer}}&lt;br /&gt;
*[http://www.newadvent.org/cathen/02517a.htm Berryer in der Catholic Encyclopedia]&lt;br /&gt;
*[https://web.archive.org/web/20070601220406/http://www.avocatnet.net/les_grands_noms.htm Bild und Eintrag auf einer Webseite berühmter französischer Anwälte], avocatnet (web archive 2007)&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121124797|LCCN=n/98/99606|VIAF=71464461}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berryer, Pierre-Antoine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nationalversammlung (Zweite Französische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie française]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1790]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berryer, Pierre-Antoine&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Anwalt und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1790&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. November 1868&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augerville-la-Rivière]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HermineSchuleIGG</name></author>
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