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	<title>Pier (Inden) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T07:36:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pier_(Inden)&amp;diff=679194&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A01:598:A0F1:63C9:A992:398B:F446:64A4: Informationen zu einem Foto ergänzt</title>
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		<updated>2023-02-09T18:56:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Informationen zu einem Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Pier&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            =&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Inden (Rheinland)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Inden&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/51/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/23/47/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 106 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.06&lt;br /&gt;
| Einwohner              =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 52459&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02465&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Rheinisches Braunkohlerevier DE.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Inden-Pier im Rheinischen Braunkohlerevier&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Pier Am Friedhof (rechts).JPG|mini|Ortsdurchfahrt Höhe Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pier Pfarrkirche HDR.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pier Feuerwehrhaus HDR.jpg|mini|Feuerwehrhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pier Anwesen HDR.jpg|mini|Verlassenes Anwesen in Pier, zuletzt Getränkehandel Gareis,  2010 nach Düren umgezogen und mittlerweile geschlossen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pier Ortsausgang RWE HDR.jpg|mini|Ortsausgang Richtung ehem. Inden (ehem. B56) im Jahr 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Ortsteil der Gemeinde [[Inden (Rheinland)|Inden]] im [[Kreis Düren]], [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Pier handelte es sich um ein [[Straßendorf]] auf der [[Echtz]]er [[Platte (Geomorphologie)#Lössplatten|Lößplatte]] in der [[Kölner Bucht|niederrheinischen Bucht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort lag an der ehemaligen [[Bundesstraße 56|B 56]] von [[Inden (Rheinland)|Inden]] nach [[Merken]] und der Landstraße von [[Lucherberg]] nach [[Schophoven]]. Pier gliederte sich in drei Teile: Das eigentliche Pier, das ursprünglich aus Pier und Bonsdorf bestand, sowie [[Pommenich]] am Ortsrand und [[Vilvenich]] an der Straße nach Merken. Alle drei fielen 2014 bis 2015 dem [[Tagebau Inden|Braunkohletagebau Inden]] zum Opfer; allein das nahe [[Krauthausen (Niederzier)|Krauthausen]] gelegene Gewerbegebiet blieb verschont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Ersatzsiedlung liegt in [[Pier (Langerwehe)|Jüngersdorf]] bei Langerwehe, erhebliche Teile der Bevölkerung haben sich jedoch auch in Schophoven und [[Inden/Altdorf|Lamersdorf]] niedergelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Römische Siedlungen konnten schon nachgewiesen werden. Die ersten schriftlichen Quellen datieren von 873. In einer Urkunde wurde die Gründung des adligen [[Stift Gerresheim|Stiftes Gerresheim]] bestätigt. In dieser Urkunde hat die erste Äbtissin Regenberga sich die Kirche in Pier mit der Hälfte des [[Zehnten]] vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert wurde Pier erstmals als Hauptort des Dingstuhles Pier-[[Merken]] erwähnt. Dieser [[Dingstuhl]] wurde erst 1794 aufgelöst, also während der französischen Besatzung des [[Rheinland]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.inden.de/allgemeines/ortschaften/Pier.php (abgerufen am 15. August 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pier bestand bis 1806 aus zwei einzelnen Dörfern: Pier und Bonsdorf. Beide Orte hatten einen eigenen Pfarrbezirk mit Kirche und Friedhof. 1844 wurde die alte Bonsdorfer Kirche abgerissen; der [[Friedhof]] blieb jedoch bestehen. Beerdigt wurde hier noch bis 1947. Bonsdorf umfasste lediglich die spätere Bonsdorfer Straße und die Jakobstraße sowie Haus Pesch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1908 war Pier Endpunkt der [[Meterspur|meterspurigen]] [[Bahnstrecke Düren–Inden|Bahnstrecke von Düren und Birkesdorf]] der [[Dürener Eisenbahn]]. 1927 wurde die Strecke bis Inden verlängert. Der Bahnverkehr wurde am 30. Juni 1965 endgültig eingestellt und durch eine Buslinie ersetzt. Zuletzt verkehrte die Linie 216 der [[Dürener Kreisbahn]] mindestens im Stundentakt zwischen Düren und Inden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde Pier nach Inden eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=306}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine kleine Fläche mit damals nur fünf Einwohnern wurde in die Gemeinde [[Niederzier]] umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X | Seiten = 62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der geplanten Beanspruchung durch den Tagebau, der sich von Nordwesten auf den Ort zubewegte, begann am 1. März 2005 die Umsiedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;Rahmendaten der Umsiedlung auf den Seiten des Tagebaubetreibers: http://www.rwe.com/web/cms/de/1140314/umsiedlung/meine-umsiedlung/pier/rahmendaten/&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor waren bereits die Nachbarorte Inden und [[Altdorf (Inden)|Altdorf]] umgesiedelt und zu diesem Zeitpunkt bereits zum Teil abgerissen worden. Von 1291 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2005) sank die Einwohnerzahl auf 486 (Stand 30. Juni 2008). Im Mai 2010 wohnten nur noch 50 bis 70 Personen im sterbenden Ort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Dezember 2013 wurden die Zufahrtswege sowie die Straßen und Wege im Ort entwidmet, sodass er nicht mehr erreichbar war. Anschließend erfolgte der vollständige Rückbau.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rwe.com/web/cms/de/2320/rwe-power-ag/presse-downloads/pressemitteilungen/pressemitteilungen/?pmid=4010326 Tagebau Inden: Rückbau der Landesstraße L 12 zwischen Lucherberg und Krauthausen beginnt] auf den Seiten von RWE Power vom 6. Dezember 2013, abgerufen am 14. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Tagebau erreichte die ehemalige Ortslage im Jahr 2014; alle Gebäude wurden bis dahin abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rtl-west.de/beitrag/artikel/ein-dorf-verschwindet-teil-1-1/ Ein Dorf verschwindet – Teil 1] auf rtl-west.de vom 2. Januar 2015, abgerufen am 19. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Bauwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pier befand sich die römisch-katholische Pfarrkirche [[St. Mariä unbefleckte Empfängnis (Pier)|St. Mariä unbefleckte Empfängnis]], eine ehemalige [[Synagoge Pier|Synagoge]] sowie die Herrenhäuser [[Haus Pesch (Pier)|Haus Pesch]] und [[Haus Verken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ siehe auch [[Liste der Baudenkmäler in Inden (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pier hatte eine Löschgruppe der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Inden.&lt;br /&gt;
* Im Gewerbegebiet befindet sich die [[Dürener Sargfabrik]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Pier geborene Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Kurtz]] (1825–1902), Erfinder&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Capitaine]] (1871–1948), Priester, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alt-pier.de/ Internetpräsenz von Pier]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/deinspiegel/0,1518,758282,00.html Ein Dorf zieht um] Spiegel Online, 12. Mai 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Inden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1031197656|VIAF=295999166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Düren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Inden, Rheinland)]]&lt;/div&gt;</summary>
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