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	<title>Pielkentafel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:08:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pielkentafel&amp;diff=2294142&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42: falsche Weblinks in Literaturangaben umformatiert, WP:ZR, - überflüssigen Sortierschlüssel</title>
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		<updated>2025-04-26T12:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Weblinks in Literaturangaben umformatiert, &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:ZR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:ZR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:ZR&lt;/a&gt;, - überflüssigen Sortierschlüssel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Die Gartenlaube (1869) b 525 detail.jpg|alternativtext=Zeichnung einer langen, schmalen Tafel in einem langen Raum mit vielen Fenstern. Am vorderen Ende der Tafel steht eine bärtige Person und gibt Objekten Schwung, so dass die Tafel entlang sausen.|mini|Bild der &amp;quot;Belltafel&amp;quot; (Pielkentafel) in Breslau von 1869]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pielkentafel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein langes, schmales (Tisch-)Brett für ein altes [[Geschicklichkeitsspiel]]. Bei dem Spiel geht es darum, scheibenförmige Spielsteine möglichst dicht an ein bestimmtes Ziel (z.&amp;amp;nbsp;B. das Ende der langen Tafel oder an einen gegnerischen Spielstein) gleiten zu lassen. Ziel kann auch sein, gegnerische Scheiben vom Brett zu schießen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel ist womöglich identisch mit dem picardischen &amp;#039;&amp;#039;Jeu de l&amp;#039;assiette&amp;#039;&amp;#039; und ähnelt dem amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;Table Shuffleboard&amp;#039;&amp;#039; (bei dem die Scheiben, anders als [[Shuffleboard]] auf dem Boden bzw. auf Schiffsdecks, direkt mit der Hand gespielt werden). Ähnliche Spielprinzipien finden sich auch beim [[Stockschießen]] oder [[Boule]]. Eine Mischform zwischen Pielkentafel und [[Trou Madame]] stellt [[Jakkolo]] (Sjoelen, Billard hollandaise) dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungen des Spiels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name war vor allem im ostdeutschen und preußischen Raum heimisch und existiert in vielen Varianten, mit P oder B im Anlaut, mit langem oder kurzem i, auch diphthongiert zu ei, mit oder ohne -tafel oder -spiel als zweites Wortglied: &amp;#039;&amp;#039;Pielke, Pilke, Bilke-, Beilke, Peilke, Pielche(ntafel),&amp;#039;&amp;#039; auch mit eingeschobenem zusätzlichem Vokal &amp;#039;&amp;#039;Peilicke, Beilicke, Pelicke&amp;#039;&amp;#039;. Aus Breslau sind auch die Formen &amp;#039;&amp;#039;Belke-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Belltafel&amp;#039;&amp;#039; überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im süddeutschen Gebiet wurde die Pielkentafel dagegen als &amp;#039;&amp;#039;Schießtafel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Druck-/Trocktafel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-spiel&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und 18. Jahrhundert wurden auch [[Billard]]spiele als „Pielkentafel“ oder „Drucktafel“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsstand, Geschichte und Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OrbisPictus b 272.jpg|alternativtext=Holzschnitt mit verschiedenen Spielbrettern, Würfeln und Karten. Rechts im Bild eine Art Bank, auf der ein paar Scheiben liegen.|mini|&amp;quot;Schießtafel (Peilik)&amp;quot; bei Comenius, Orbis Sensualium Pictus (1658) rechts im Bild (Nr. 6)]]&lt;br /&gt;
Außer einem mehrteiligen Aufsatz von [[Alexander Treichel]], der 1897–1899 die regionalen Vorkommen und Quellen für Pielkentafeln im preußischen Gebiet zusammenträgt, gibt es praktisch keine Forschung zu dem Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel ist seit dem 16. Jahrhundert belegt, es wurde bis ins 19. Jahrhundert gespielt. Auch in den [[Königsberg (Preußen)|Königsberger]] Gemeingärten wurde es bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts gespielt. Die Pielkentafel der [[Altstadt (Königsberg)]] war 15 m lang und 60 cm breit. Zwei einander gegenüberstehende Spieler warfen runde [[Spielstein]]e oder „Speciesthaler“ der Länge nach, so dass sie die gegnerischen Steine wegschleuderten.&amp;lt;ref&amp;gt;Treichel, passim&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Johann Amos Comenius]] bildete das Spiel in seinem Werk [[Orbis sensualium pictus]] 1658 bei den Brettspielen als lange Bank ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Osterwieck]]er Marktverordnung des Jahres 1690 wurde das Spiel ausdrücklich verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Bericht über den Krug in [[Prester]] von 1750 wird erwähnt, dass die Leute auf der &amp;#039;&amp;#039;Piliken&amp;#039;&amp;#039; um Bier gespielt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1830/40 war es in Gasthöfen der Region [[Magdeburg]] gebräuchlich; es wird auch für [[Gräfenhainichen]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Otto Riecke: &amp;#039;&amp;#039;Chronik Prester-Cracau&amp;#039;&amp;#039;. Magdeburg 1932, S. 248&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese Zeit wird seine Verbreitung auch noch für einige Dörfer in der Nähe von [[Leipzig]] angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Blätter für literarische Unterhaltung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1837, S. 779.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pilkentafel]] als Flensburger Straßenname (nach einem Gasthaus, in dem eine Pilkentafel stand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Treichel]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Pielchen- oder Bell-Tafel&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Altpreußische Monatsschrift]] 34 (1897), S. [https://archive.org/details/altpreussischem12westgoog/page/n139 127–152], [https://archive.org/details/altpreussischem12westgoog/page/n257 240–276], [https://archive.org/details/altpreussischem12westgoog/page/n611 584–602]; 35 (1898), [https://archive.org/details/altpreussischem23westgoog/page/n135 S. 123–144], [https://archive.org/details/altpreussischem23westgoog/page/n333 314–333] (Nachtrag); 36 (1899), [https://archive.org/details/altpreussischem13westgoog/page/n289 S. 274–286] (Nachtrag II).&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Krünitz]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Oeconomische Encyclopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 113. J. Pauli, Berlin 1810, S. 44 ({{Google Buch |BuchID=17W62UVLv_oC |Seite=44 |Linktext=Digitalisat |Hervorhebung=Pielkentafel}}).&lt;br /&gt;
* {{Pierer-1857 |Lemma=Beilkespiel |Band=2 |Seite=501 |SeiteBis= |Kommentar= |zenoID=20009496378}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beilketafel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Johann Christoph Adelung]]: &amp;#039;&amp;#039;Grammatisch-Kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 1. Leipzig 1793–1801, Sp. 820 ([https://woerterbuchnetz.de/?sigle=Adelung&amp;amp;lemid=B01163 woerterbuchnetz.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Spiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Königsberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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