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	<title>Pico do Fogo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-27T16:49:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD               = Pico de Fogo.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Pico do Fogo mit Pico Pequeno (rechts)&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 2829&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = CV&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Fogo]], [[Kap Verde]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = &lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 1672.35&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = [[Pico Viejo]]&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 2829&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 14/57/2/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 24/20/32/W&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = CV-CF&lt;br /&gt;
|TYP                = [[Schichtvulkan]]&lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION    = 2014&lt;br /&gt;
|ALTER              = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG     = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = Portela – Pico do Fogo&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fogo, Cape Verde Islands.jpg|mini|links|Insel Fogo (NASA)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cha das Calderas.jpg|mini|links|Chã das Caldeiras am frühen Morgen, links der Schatten des Pico]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pico do Fogo.jpg|mini|links|Gasaustritt-Schlote des Pico Pequeno ({{Höhe|2000}}),&lt;br /&gt;
oben Gipfel des Pico]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pico do Fogo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Spitze&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gipfel des Feuers&amp;#039;&amp;#039;, bzw. &amp;#039;&amp;#039;Feuerspitze&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Feuergipfel&amp;#039;&amp;#039;) auf der Insel [[Fogo]] ist mit {{Höhe|2829|CV}} der höchste [[Berg]] der [[Kapverdische Inseln|Kapverdischen Inseln]] und nach dem [[Teide]] auf [[Teneriffa]] die zweithöchste [[Makaronesien]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Pico do Fogo ist ein Schicht[[vulkankegel]], der sich etwa 1200&amp;amp;nbsp;m über der Ostseite des &amp;#039;&amp;#039;Chã das Caldeiras&amp;#039;&amp;#039; erhebt. Der Chã das Caldeiras ist ein halbkreisförmiger Fels[[Gelände#Idealisierte Geländeformen|kessel]] in einer Höhe zwischen 1600&amp;amp;nbsp;m und 1700&amp;amp;nbsp;m über dem Meer mit einem Durchmesser von ca. 9&amp;amp;nbsp;km. Der Chã das Caldeiras ist jedoch kein klassischer [[Caldera (Krater)|Einsturzkrater]], sondern ist durch einen enormen [[Erdrutsch]] entstanden. Danach hat sich auf der Ostseite der Pico do Fogo aufgebaut. Im Süden und im Westen wird der Chã das Caldeiras von fast senkrechten, 1000&amp;amp;nbsp;m hohen Felswänden, der &amp;#039;&amp;#039;Bordeira de Fogo&amp;#039;&amp;#039;, überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiger [[Vulkanausbruch|Ausbruch]] aus dem Hauptkrater des Pico im Jahr 1680 gab der damals „São Filipe“ genannten Insel den bis heute beibehaltenen Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fogo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dt.: „Feuer“). In den Jahren 1785, 1799, 1847, 1852, 1857 und 1951 folgten weitere Ausbrüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausbruch am 2. April 1995, dessen Lavafluss sich auf das Innere der Chã das Caldeiras beschränkte, entstand ein kleiner Nebenvulkan (Pico Pequeno {{Höhe|1950}}) am westlichen Fuß des Pico. Nach dem Ausbruch des Pico Pequeno wurden große Teile der Kulturlandschaft in der Caldeira zerstört, die 2000 Einwohner wurden vorübergehend evakuiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 23. November 2014 kam es zu einem erneuten Ausbruch mit Asche- und Lavaauswurf an derselben Stelle wie beim Ausbruch von 1995.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bravanews.com/en/articles/2014/11/23/vulcao-do-fogo-entra-em-erup%C3%A7%C3%A3o &amp;#039;&amp;#039;Vulcao do Fogo entra em erupção&amp;#039;&amp;#039; – Bericht zum jüngsten Ausbruch] auf bravanews.com, 23. November 2014, abgerufen am 23. November 2014 (portugiesisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die andauernde Eruption zerstörte bis zum 7. Dezember 2014 den südlichen und mittleren Teil von [[Portela (Fogo)|Portela]] und etwa 70 % der benachbarten Gemeinde [[Bangaeira]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jn.pt/PaginaInicial/Mundo/Palops/Interior.aspx?content_id=4282589&amp;amp;page=-1 &amp;#039;&amp;#039;Lava do vulcão do Fogo destruiu Portela e invadiu 70% de Bangaeira.&amp;#039;&amp;#039;] Journal de Notícias, 7. Dezember 2014 (portugiesisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eruption nahm an Intensität zu&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.publico.pt/mundo/noticia/erupcao-na-ilha-do-fogo-agravase-e-autoridades-preparam-evacuacoes-1678791 &amp;#039;&amp;#039;Erupção na Ilha do Fogo agrava-se e autoridades preparam evacuações.&amp;#039;&amp;#039;] Publico, 8. Dezember 2014, abgerufen am 11. Dezember 2014 (portugiesisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; und bedeckte den [[Weiler]] Portela größtenteils mit einem [[Lavastrom]], der das gesamte [[Hab und Gut]] der Einwohner zerstörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://cneffpaysages.blog.lemonde.fr/2014/12/10/blognotice-10-12-2014-leruption-du-pico-do-fogo-du-23-11-2014-leruption-oublie/ |wayback=20141215234457 |text=&amp;#039;&amp;#039;L’éruption du Pico do Fogo du 23.11.2014 – l’éruption oublie ….&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-28 01:58:38 InternetArchiveBot }} Blog paysages auf LeMonde.fr, 10. Dezember 2014, abgerufen am 11. Dezember 2014 (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. Februar 2015 stellte der Vulkan nach 77 Tagen seine eruptive Tätigkeit wieder ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://cneffpaysages.blog.lemonde.fr/2015/04/26/blognotice-26-04-2015-retour-sur-le-vielle-homme-le-pico-do-fogo/ |wayback=20150505080850 |text=&amp;#039;&amp;#039;retour sur le vieil homme – le Pico do Fogo.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-28 01:58:38 InternetArchiveBot }} Blog paysages auf LeMonde.fr, 26. April 2015, abgerufen am 30. April 2015 (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind die Lebensbedingungen nicht einfach, es gibt keine öffentliche Wasser- und Stromversorgung. Aufkeimender Tourismus und in geringem Umfang betriebener [[Weinbau auf den Kapverden|Weinbau]] sind die Haupteinnahmequellen. Der Pico ist Teil eines Naturschutzgebietes. Für die Wanderung zum [[Berggipfel|Gipfel]] ist Begleitung durch einen [[Bergführer]] vorgeschrieben. Mit [[São Filipe]], dem Hauptort der Insel Fogo, ist der Ort Chã das Caldeiras durch eine Straße über [[Salto (Kap Verde)|Salto]] und [[Monte Largo]] verbunden und mit Taxi, PKW sowie Sammeltaxen („Aluguer“, einmal täglich) zu erreichen. An den Nordosthängen der Insel werden u.&amp;amp;nbsp;a. Kaffee, Bohnen, Orangen, Bananen und Mais angebaut. Der Osthang des Pico ist nicht zugänglich. Es führt eine Straße entlang der Küstenlinie am Vulkan vorbei nach [[Mosteiros (Kap Verde)|Mosteiros]] durch eine sehr karge Landschaft. Der Vulkan ist fast auf der gesamten Strecke gut zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Mit rund 30 Eruptionen seit seiner Entdeckung im 15. Jahrhundert ist der Pico do Fogo einer der aktivsten ozeanischen Schichtvulkane der Erde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Torres, P. u. a.|Jahr=1997|Titel=Carta geológica das erupções históricas da Ilha do Fogo: revisão e actualização|Herausgeber=Réffega, A. u. a. Ministério da Ciencia e da Tecnologia, Instituto de Investigação Científica Tropical|Ort=Lissabon |Seiten=119–132}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ausbrüche erfolgten bis 1769 über den Zentralschlot, seit 1785 jedoch anhand Nord-Süd-orientierter Spalten an den Flanken des Vulkans. Geologisch werden die Förderprodukte des Pico do Fogo zum jüngsten Stadium Fogos gerechnet, dem Stadium der [[Chã-das-Caldeiras-Gruppe]]. Sie folgen auf die Ablagerungen der [[Monte-Amarelo-Gruppe]], die mit dem gigantischen, [[Pleistozän|jungpleistozänen]] Flankeneinsturz vor zirka 123.000 bis 62.000 Jahren [[Before Present|BP]] ihr katastrophales Ende fanden. Seit diesem Zeitpunkt wurde der Chã das Caldeiras allmählich von dem langsam heranwachsenden Pico do Fogo verfüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Petrologie|Petrologisch]] handelt es sich bei den Förderprodukten des Pico do Fogo um untersättigte, alkalische Vulkanite der Differentiationsreihe [[Basanit (Gestein)|Basanit]]/[[Tephrit]]/[[Phonotephrit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kokfelt, T.|Jahr=1998|Titel=A geochemical and isotopic study of the Island of Fogo, the Cape Verde Islands|Sammelwerk=PhD thesis. University of Copenhagen|Seiten=164}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch etwas alkalireichere [[Foidit]]e treten gelegentlich auf. Die beiden Ausbrüche von 1951 und 1995 lieferten ebenfalls diese Gesteine. [[Mineralogie|Mineralogisch]] bestehen diese porphyrischen (mit 15–20 Vol.-% [[Phänokristall]]en in einer glasigen bis mikrokristallinen Grundmasse) Vulkanite aus [[Klinopyroxen]], [[Amphibol]], [[Magnetit]] und [[Olivin]] als Phänokristalle bzw. Mikrophänokristalle sowie Klinopyroxen, Magnetit und untergeordnet [[Feldspat]], [[Melilith]], [[Leucit]] (selten) und Amphibol in der Grundmasse. Selten vorkommende Kristalle von Olivin und [[Plagioklas]] werden bei den Phonotephriten als [[Xenokristall]]e gedeutet. [[Apatit]] tritt als säulige Einschlüsse in Klinopyroxen- und Amphibolphänokristallen auf. Seltene mafische [[Xenolith]]einschlüsse sind [[Pyroxenit]]e und pyroxenführende [[Hornblendit]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte [[Thermobarometrie|thermobarometrische]] Untersuchungen von E. Hildner u.&amp;amp;nbsp;a. (2011) mittels [[Flüssigkeitseinschluss|Flüssigkeitseinschlüssen]] in Klinopyroxen- und Olivinkristallen ergaben für die letzten beiden Eruptionen des Pico do Fogo folgende Resultate.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hildner, E., Klügel, A., Hauff, F.|Jahr=2011|Titel=Magma storage and ascent during the 1995 eruption of Fogo, Cape Verde Archipelago|Sammelwerk=Contributions to Mineralogy and Petrology}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Magma|Hauptmagmakammer]] befindet sich in etwa 16 bis 24 Kilometer Tiefe, d.&amp;amp;nbsp;h. im obersten Lithosphärenmantel nur unwesentlich unterhalb der [[Ozeanische Kruste|ozeanischen Kruste]]. In ihr vollzog sich die Differenzierung des basanitischen Stammmagmas durch fraktionierte Kristallisation. Die Entwicklung zu den Phonotephriten dürfte sich wahrscheinlich in einem abgesonderten Bereich vollzogen haben, der eine höhere Fraktionierung ermöglichte. Beim Magmenaufstieg kam es in der ozeanischen Unterkruste in 10 bis 12 Kilometer Tiefe zu einer kurzzeitigen Stagnation ([[Englische Sprache|engl.]] &amp;#039;&amp;#039;magma ponding&amp;#039;&amp;#039;) von mehreren Stunden bis Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pico de Fogo Krater.jpg|zentriert|800px|mini|Blick in die [[Vulkankrater|Krater]] des Pico do Fogo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Attila Bertalan, Lucete Fortes, Pitt Reitmaier: &amp;#039;&amp;#039;Goldstadt-Wanderkarte Fogo-Brava.&amp;#039;&amp;#039; Goldstadt-Verlag, ISBN 3-89550-471-8&lt;br /&gt;
* Susanne Lipps, Oliver Breda: &amp;#039;&amp;#039;Wandern auf den Kapverdischen Inseln.&amp;#039;&amp;#039; Dumont Buchverlag, ISBN 3-7701-5368-5&lt;br /&gt;
* Pitt Reitmaier, Lucete Fortes: &amp;#039;&amp;#039;Reisehandbuch Cabo Verde, Kapverdische Inseln.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Reise Know How, ISBN 978-3-8317-1547-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fogo (Cape Verde)|Insel Fogo}}&lt;br /&gt;
* {{GVP|384010|}}&lt;br /&gt;
* Rolf Cosar [http://www.vulkanfaszination.de/Fogo%2010/index.htm Fotos: Vulkanfaszination: Pico do Fogo 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Afrika|Fogo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schichtvulkan|Fogo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Caldera|Fogo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Afrikas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fogo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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