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	<title>Picher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Picher&amp;diff=227349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-04T21:02:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die mecklenburgische Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Picher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Zur ehemaligen Stadt in den Vereinigten Staaten siehe [[Picher (Oklahoma)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Picher.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/20/53/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/20/46/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Picher in LUP.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ludwigslust-Parchim&lt;br /&gt;
|Amt               = Hagenow-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 51 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 19230&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 038751&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13076111&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE PIC&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Bahnhofstr. 25&amp;lt;br /&amp;gt;in 19230 Hagenow&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-hagenow-land.de/amt-gemeinden/Picher/ Picher auf amt-hagenow-land.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Holger Hille&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Picher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] (Deutschland). Sie wird vom [[Amt Hagenow-Land]] mit Sitz in der Stadt [[Hagenow]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Picher gehört der Ortsteil Jasnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;1 der [https://www.amt-hagenow-land.de/export/sites/amt-hagenow-land/.galleries/Gemeindedateien/Picher/Satzungen/Lesefassung-der-Hauptsatzung-Picher-einschl-12-Aenderung.pdf Hauptsatzung] (PDF; 36&amp;amp;nbsp;kB) der Gemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Picher liegt im Norden der [[Griese Gegend|Griesen Gegend]], einem waldreichen Gebiet (&amp;#039;&amp;#039;Pichersche Heide&amp;#039;&amp;#039; nördlich der Gemeinde) zwischen den Flüssen [[Sude]], [[Elde]] und [[Elbe]]. Das flachwellige Gebiet erreicht mit 66&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;[[Normalnull|NN]] am südlichen Ortsausgang von Picher den höchsten Punkt in der nördlichen Griesen Gegend. Durch das Gemeindegebiet fließt der [[Neuer Kanal (Strohkirchener Bach)|Neue Kanal]], in den weitere Gräben münden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Picher von den Nachbargemeinden [[Rastow]] im Norden, [[Lüblow]] im Nordosten, [[Warlow]] im Osten, [[Ludwigslust]] im Südosten, [[Alt Krenzlin]] im Südwesten, [[Bresegard bei Picher]] im Westen sowie [[Strohkirchen]] und [[Moraas]] (Berührungspunkt) im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Picher Kirche 2008-05-05.jpg|mini|links|Neogotische Kirche aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Picher wurde im Jahr 1291 erstmals urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Pychere&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, gehörte einst zur [[Grafschaft Dannenberg]], bis es Anfang des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zur [[Grafschaft Schwerin]] wechselte. 1303 kaufte das Kloster Eldena Grundbesitz eines Detlef von Plöne auf. 1319 wird eine aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammende Kirche erstmals erwähnt, die mehrmals erweitert, jedoch im Jahr 1875 wegen Baufälligkeit und aufgrund des geringen Platzangebots abgerissen und anschließend durch einen größeren Bau im [[Gotik|neogotischen]] Stil ersetzt wurde. Bis zur Übernahme in landesherrlichen Besitz im Jahr 1588 war Picher [[Kommunion]]dorf. In dem mit 35 [[Hufe]]n recht großem Dorf siedelten sich bereits früh Handwerker an. Im 18. Jahrhundert existierte im Ort ein Schmelzofen zur Silbergewinnung aus bei Picher vorkommenden Flugsanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jasnitz urkundliche Ersterwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Yotzenisse&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Jahr 1458. Aufgrund der hohen Wilddichte wurde, unter anderem in einem 1873 aus einem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Saugarten&amp;#039;&amp;#039; entstandenen großherzoglichen Wildgarten, intensiv der Jagd nachgegangen. Ebenfalls spielte die Forstwirtschaft eine wirtschaftliche Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden–[[unser Dorf hat Zukunft]]“ errang Picher im Jahr 2010 den ersten Platz, was mit der breit gefächerten Infrastruktur und dem gepflegten Zustand der historischen Gebäude begründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | date=2017-01-15 | url=http://www1.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/dorfwettbewerb100.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Picher ist das schönste Dorf im Land&amp;#039;&amp;#039; }}, NDR Online, abgerufen am 5. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht (inkl. Bürgermeister) aus 8 Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 26. Mai 2019 hatte folgende Ergebnisse&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20190526/130765658/html5/Wahl_der_Gemeindevertretung_einer_Mitgliedsgemeinde_MV_86_Mitgliedsgemeinde_Picher.html Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg(ZKO)]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CFCFCF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot; | Partei/Bewerber&lt;br /&gt;
! Prozent&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  WG Bürger für Picher&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |80,59&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  Einzelbewerber Klinckmann&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |10,67&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |8,74&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Gemeinde ist Holger Hille, er wurde mit 77,78 % der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20190526/130765658/html5/Buergermeisterwahl_Mitgliedsgemeinde_MV_110_Mitgliedsgemeinde_Picher.html Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg(ZKO)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Picher.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Picher&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Grün unter einer silbernen Damhirschschaufel eine schräg gestellte silberne Ähre mit sieben schwarzen Grannen und ein schräglinks gestellter silberner Hammer.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen und die Flagge wurde von dem Schweriner [[Wappenkünstler|Heraldiker]] &amp;#039;&amp;#039;Karl-Heinz Steinbruch&amp;#039;&amp;#039; gestaltet. Es wurde am 27. November 2002 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 270 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{Literatur |Autor=Hans-Heinz Schütt |Titel=Auf Schild und Flagge - Die Wappen und Flaggen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Kommunen |Hrsg=produktionsbüro TINUS; Schwerin |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2011 |ISBN=978-3-9814380-0-0 |Seiten=141/142 |Online= }}&lt;br /&gt;
|ref            = Wappenbuch&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen symbolisiert die wirtschaftlichen Grundlagen beider Ortsteile: die Damhirschschaufel steht für den vor allem von der Jagdausübung geprägten Ortsteil Jasnitz, Ähre und Hammer für den insbesondere durch die Landwirtschaft und das Handwerk bestimmten Ortsteil Picher.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde am 29. Januar 2004 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge besteht aus grünem Tuch. Es ist in der Mitte mit dem Figuren des Gemeindewappens belegt: oben mit einer weißen Damhirschschaufel, darunter mit einer schräglinks gestellten weißen Ähre nebst sieben schwarzen Grannen und mit einem schrägrechts gestellten weißen Hammer. Die Damhirschschaufel nimmt ein Viertel, die Ähre und der Hammer nehmen jeweils die Hälfte der Höhe des Flaggentuchs ein. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappenbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Gemeindewappen mit der Umschrift „GEMEINDE PICHER • LANDKREIS LUDWIGSLUST-PARCHIM“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.amt-hagenow-land.de/export/sites/amt-hagenow-land/.galleries/Gemeindedateien/Picher/Satzungen/Lesefassung-der-Hauptsatzung-dre-Gemeinde-Picher-einschl.-14.-Aenderung.pdf Hauptsatzung § 2] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Schon 1319 wurde eine [[Backstein]]kirche erwähnt. Die heutige [[Neogotik|neogotische]], [[Kirchenschiff|dreischiffige]] Backsteinkirche in Picher wurde nach Plänen von [[Georg Daniel]] von 1875 bis 1879 erbaut und ist von einer Feldsteinmauer umgeben. Der Backsteinbau mit [[Chor (Architektur)|Chor]] und eingezogenem [[Fünfachtelschluss]], Chorflankentürmchen, polygonal endenden Querarmen und einem vor das [[Langhaus (Kirche)|Kirchenschiff]] gesetzten viergeschossigen Turm sowie Dachreiter hat die Ausmaße einer kleinen Stadtkirche. Im Innern befindet sich eine von massiven [[Bogen (Architektur)|Gurtbögen]] getragene Holzdecke. Die [[Orgel|Schleifladenorgel]] auf der Westempore der Kirche wurde 1880 von [[Johann Heinrich Runge]] gebaut. Eine umfassende Sanierung erfolgte von 1998 bis 2008.&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[Liste der Baudenkmale in Picher]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BfJasnitz2012.jpg|mini|Bahnhof Jasnitz]]&lt;br /&gt;
Zwei Kilometer südlich von Picher führt die [[Bundesstraße 5]] vorbei (vor Fertigstellung der Autobahn 1983 Transitstraße von [[Hamburg]] nach [[Berlin]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 4,5&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernten Ortsteil Jasnitz befindet sich der [[Bahnhof Jasnitz]] an der [[Bahnstrecke Berlin–Hamburg]]. Es verkehren im [[Taktverkehr|Zweistundentakt]] Züge der Linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Mecklenburg-Vorpommern#Regionalbahn|RB 14]] der Relation [[Hagenow]]–Ludwigslust, betrieben von der [[Ostdeutsche Eisenbahn|Ostdeutschen Eisenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgrößeren Städte sind Ludwigslust (12&amp;amp;nbsp;km entfernt) und [[Hagenow]] (16&amp;amp;nbsp;km), von diesen&lt;br /&gt;
Orten besteht Autobahnanschluss ([[Bundesautobahn 24|A&amp;amp;nbsp;24]] Berlin–Hamburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Heinrich Romberg]] (1810–1868), evangelisch-lutherischer Geistlicher und Redakteur, Pastor in Picher von 1854 bis 1868&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ludwigslust-Parchim}}{{Normdaten|TYP=g|GND=4843340-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Picher| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1291]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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