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	<title>Pichelsteiner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:51:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pichelsteiner&amp;diff=390134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Känguru1890: Revert - bitte Belegpflicht beachten</title>
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		<updated>2026-02-13T14:16:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert - bitte &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:BEL&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:BEL (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Belegpflicht&lt;/a&gt; beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Eintopfgericht. Zur deutschen Comicserie siehe [[Die Pichelsteiner]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pichelsteiner Eintopf.jpg|mini|Pichelsteiner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pichelsteiner Fleisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pichelsteiner Eintopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pichelsteiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutsches [[Eintopfgericht]], das aus verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubereitung ==&lt;br /&gt;
Zunächst werden Rind-, Schweine- und Kalbfleisch scharf angebraten. Danach wird [[Gemüse]] entsprechend der jeweiligen Garzeit in den Topf gegeben. In der Regel gehören dazu gewürfelte Kartoffeln, Karotten, Petersilienwurzeln und [[Lauch]]scheiben. Alles wird mit [[Fleischbrühe]] aufgegossen und gegart. Je nach Region werden auch noch [[Knoblauch]] und/oder [[Zwiebel]]n mit gegart. In Schwaben pflegt man [[Knochenmark]] aus dem Ansatz der Brühe in feinen Scheiben als Garnierung zur fertigen Suppe zu servieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der einfachen Zubereitung wurde der Pichelsteiner Eintopf früher oft in Großküchen zubereitet. Die Konsistenz des Eintopfs ist meistens recht dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
Es gilt als erwiesen, dass das Rezept von der aus [[Kirchberg im Wald]] stammenden Wirtin Auguste Winkler, geb. von Kiesling, stammt. Sie betrieb in [[Grattersdorf]] bis zu ihrem Tod im Jahre 1871 ein Gasthaus. Der Eintopf wurde vermutlich nach dem nahegelegenen [[Büchelstein]] benannt, wo ab 1839 auf einer Waldwiese das Büchelsteiner Fest gefeiert wurde. Das schnell zubereitete, warme Gericht erfreute sich dort allgemeiner Beliebtheit. Schon 1879 bei der Vierzigjahrfeier des Festes wurde das „Freilichtkochen“ des Büchelsteiners als „herkömmlich“ bezeichnet. Im Dialekt des [[Bayerischer Wald|Bayerischen Waldes]] wird das &amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen und die Aussprache wurde wahrscheinlich dann als &amp;#039;&amp;#039;Pichelsteiner&amp;#039;&amp;#039; verschriftlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel dazu trafen sich die Bürger von [[Regen (Stadt)|Regen]] ab 1874 traditionell am Kirchweihmontag zum &amp;#039;&amp;#039;[[Regen (Stadt)#Regelmäßige Veranstaltungen|Pichelsteineressen]]&amp;#039;&amp;#039;, das bis heute als &amp;#039;&amp;#039;Pichelsteinerfest&amp;#039;&amp;#039; gefeiert wird. Die Veranstalter des Büchelsteiner Festes und des Pichelsteinerfestes stritten lange Zeit über den Ursprung des Gerichtes und die Herkunft des Namens. Nach einer Theorie wurde der große Kessel für die Suppe früher als &amp;#039;&amp;#039;Pichel&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Heimatforscher und Schriftsteller [[Max Peinkofer]] bezeichnete diese Theorie als „erheiternde Behauptung“ und „erfundene Sage“ und führte die Entstehung entschieden auf das Fest am Büchelstein zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Max Peinkofer: &amp;#039;&amp;#039;Büchelsteinerfest und Büchelsteinerfleisch&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Brunnkorb&amp;#039;&amp;#039;, 1977, S. 193&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine wirklich aussagekräftige wirtschafts-geographische Analyse zu diesem Thema fehlt jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Pietrusky: &amp;#039;&amp;#039;Der Bayerische Wald – Im Fluge neu entdeckt&amp;#039;&amp;#039;, 1985, S. 60&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals in einem Kochbuch erwähnt wurde das Eintopfgericht 1894.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wdr.de/tv/servicezeit/essen_trinken/sendungsbeitraege/2007/1102/03_pichelsteiner.jsp | wayback=20081007083215 | text=Wie Gerichte zu ihren Namen kamen: Pichelsteiner}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Bundeskanzler [[Ludwig Erhard]] gab in Interviews Anfang der 1960er Jahre mehrfach den Pichelsteiner Eintopf als sein Lieblingsgericht an, was den Eintopf endgültig bundesweit bekannt machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-du3d8GnDsncC-50&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Echte Klassiker, die jeder liebt.&amp;#039;&amp;#039; Gräfe und Unzer, 2009, ISBN 978-3-8338-1703-8, S.&amp;amp;nbsp;50. {{Google Buch |BuchID=du3d8GnDsncC |Seite=50}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;ZEITmagazin Nr. 21/2009 – Ludwig Erhards Linsensuppe – Wolfram Siebeck&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mäxchen Pichelsteiner (aus dem Dorf Pichelstein) heißt der Held von [[Erich Kästner]]s 1963 erschienenem Buch [[Der kleine Mann (Kinderbuch)|Der kleine Mann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Max Peinkofer: &amp;#039;&amp;#039;Büchelsteinerfest und Büchelsteinerfleisch&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Brunnkorb&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Passavia, Passau 1977, ISBN 3-87616-060-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Gerichte ==&lt;br /&gt;
* [[Bosanski Lonac]] (Bosnien)&lt;br /&gt;
* [[Irish Stew]] (Irland)&lt;br /&gt;
* [[Nikujaga]] (Japan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Känguru1890</name></author>
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