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	<title>Pica-Syndrom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pica-Syndrom&amp;diff=215480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2026-03-19T22:34:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = F98.3&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pica im Kindesalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 02-CODE = F50.8&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Sonstige Essstörungen&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pica bei Erwachsenen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 6B84&lt;br /&gt;
| Data-01 = Pica&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pica-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach {{laS|pica}} „Elster“) wird eine seltene [[Essstörung]] bezeichnet, bei der Menschen Dinge zu sich nehmen, die allgemein als ungenießbar oder auch [[ekel]]erregend angesehen werden. Die ebenfalls übliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Picazismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pikazismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde früher für ungewöhnliche Essgelüste [[Schwangerschaft|Schwangerer]] verwendet. Auch der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Allotriophagie&amp;#039;&amp;#039; (von griechisch &amp;#039;&amp;#039;allotrios&amp;#039;&amp;#039; ‚fremd‘ und &amp;#039;&amp;#039;phagein&amp;#039;&amp;#039; ‚essen‘) ist eine Bezeichnung für dieses Syndrom.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Allotriophăgie |Band=1 |Seite=339 |zenoID=20009338772}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Pica-Syndrom handelt es sich im Gegensatz zu [[Anorexia nervosa|Anorexie]] und [[Bulimia nervosa|Bulimie]] um keine „quantitative“, sondern um eine „qualitative“ Essstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome und Beschwerden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Glore Stomach Display.jpg|mini|Geborgener Mageninhalt mit gegessenen Fremdkörpern wie Nägeln u.&amp;amp;nbsp;a.]]&lt;br /&gt;
Es werden Dinge gegessen, die nicht primär dem menschlichen Verzehr dienen, wie etwa Erde, Asche, Kalk, Lehm, Sand, Steine, Papier, Farbschnipsel oder Pflanzenteile. Die drei häufigsten Substanzen sind [[Boden (Bodenkunde)|Erde]], [[Stärke]] (sowohl Speisestärke als auch Wäschestärke) und (Wasser-)[[Eis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sera L. Young |Titel=Craving Earth. Understanding pica. The urge to eat clay, starch, ice, and chalk |Verlag=Columbia University Press |Ort=New York |Datum=2011 |ISBN=978-0-231-51789-8 |Seiten=5-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Manchmal werden auch Dinge verzehrt, die im Allgemeinen als ekelerregend gelten, wie etwa Exkremente, Staub und Abfall.&lt;br /&gt;
Der [[Schausteller]] und Rekordhalter [[Michel Lotito]] (* [[15. Juni]] [[1950]] in [[Grenoble]]; † [[17. April]] [[2006]]) litt am Pica-Syndrom, ohne gesundheitlichen Schaden zu erleiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gabdig.com/michel-lotito-man-ate-airplane-everything-else/ |titel=Michel Lotito – The Man Who Ate An Airplane And Everything Else |hrsg=Gabdig |datum=2015-10-13 |abruf=2019-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICD-11 ===&lt;br /&gt;
Die seit 2022 gültige [[ICD-11]] ordnet die „Pica“ den „Fütter- und Essstörungen“ zu. Die Kriterien lauten:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://icd.who.int/browse/latest-release/mms/en#833390860 |titel=6B84 Pica |werk=icd.who.int |hrsg=[[Weltgesundheitsorganisation]] (WHO) |datum=2026-01 |sprache=en |abruf=2026-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regelmäßiger Konsum von nicht-nahrhaften Substanzen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Nicht-Lebensmitteln und Materialien (z.&amp;amp;nbsp;B. Ton, Erde, Kreide, Gips, Kunststoff, Metall und Papier) oder rohen Lebensmittelzutaten (z.&amp;amp;nbsp;B. große Mengen Salz oder Maismehl).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Einnahme von nicht-nahrhaften Substanzen ist so hartnäckig oder schwerwiegend, dass eine klinische Behandlung erforderlich ist. Das heißt, das Verhalten verursacht aufgrund der Häufigkeit, Menge oder Art der aufgenommenen Substanzen oder Gegenstände Schäden oder erhebliche Gesundheitsrisiken oder Funktionsbeeinträchtigungen.&lt;br /&gt;
* Aufgrund des Alters und des intellektuellen Entwicklungsstands wäre zu erwarten, dass die Person zwischen essbaren und nicht essbaren Substanzen unterscheiden kann. Bei einer typischen Entwicklung ist dies etwa im Alter von 2 Jahren der Fall.&lt;br /&gt;
* Die Symptome oder Verhaltensweisen sind keine Manifestation einer anderen Erkrankung (z.&amp;amp;nbsp;B. eines Nährstoffmangels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht um eine Pica handelt es sich, wenn beispielsweise spitze oder andere Gegenstände von Gefangenen alleine zum Zweck geschluckt werden, eine Behandlung und damit die Verlegung aus einer [[Strafvollzug]]sanstalt zu erzwingen (siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;[[Selbstverletzung]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Suizid]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DSM-5-TR ===&lt;br /&gt;
Das 2022 veröffentlichte [[DSM-5-TR]], welches die „Pica“ ebenfalls den „Fütter- und Essstörungen“ zuordnet, verwendet folgende Kriterien:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=American Psychiatric Association |Titel=Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders |Auflage=DSM-5-TR |Verlag=American Psychiatric Association Publishing |Datum=2022 |ISBN=978-0-89042-575-6 |Online=https://psychiatryonline.org/doi/book/10.1176/appi.books.9780890425787 |Abruf=2025-11-03 |DOI=10.1176/appi.books.9780890425787}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Anhaltendes Essen von nicht nahrhaften Substanzen über mindestens einen Monat.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
B. Das Essen von nicht nahrhaften, nicht essbaren Substanzen ist für den Entwicklungsstand der Person unangemessen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C. Das Essverhalten ist nicht Teil einer kulturell akzeptierten oder sozial normativen Praxis.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
D. Wenn das Essverhalten im Zusammenhang mit einer anderen psychischen Störung oder einer medizinischen Erkrankung (einschließlich [[Schwangerschaft]]) auftritt, ist es so schwerwiegend, dass zusätzliche klinische Aufmerksamkeit erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Diagnose einer Pica wird nach DSM-5-TR ein Mindestalter von 2 Jahren empfohlen, um das entwicklungsbedingte normale In-den-Mund-Nehmen von Gegenständen durch Kleinkinder, das zur Verschluckung führt, auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Als Ursache für das Pica-Syndrom wird eine neuropathologische Grundlage vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jon E. Grant, Brian L. Odlaug |Titel=Clinical characteristics of trichotillomania with trichophagia |Sammelwerk=Comprehensive Psychiatry |Band=49 |Nummer=6 |Datum=2008-11-01 |ISSN=0010-440X |Seiten=579–584 |Online=https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0010440X08000734 |Abruf=2025-11-03 |DOI=10.1016/j.comppsych.2008.05.002 |PMC=2605948 |PMID=18970906}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geriatric&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Noel I. Dumaguing, Indra Singh, Mohammad Sethi, D. P. Devanand |Titel=Pica in the Geriatric Mentally Ill: Unrelenting and Potentially Fatal |Sammelwerk=Journal of Geriatric Psychiatry and Neurology |Band=16 |Nummer=3 |Datum=2016-06-29 |Seiten=189–191 |Online=[http://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0891988703256049 Online] |Abruf=2017-07-31 |DOI=10.1177/0891988703256049}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es betrifft relativ häufig [[Geistige Behinderung|geistig behinderte Menschen]], [[Schizophrenie|Schizophrene]], Schwangere und ansonsten gesunde Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Tölle, Klaus Windgassen, Reinhart Lempp &amp;amp; Reinmar Du Bois |Titel=Psychiatrie |Auflage=13. aktualisierte |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Berlin/Heidelberg |Datum=2003 |ISBN=3-540-43444-5 |Seiten=108}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Demenz|Demente]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geriatric&amp;quot; /&amp;gt; [[Autismus|Autisten]], Menschen mit anderen [[Psychische Störung|psychischen Erkrankungen]] und Verwahrloste leiden ebenfalls überdurchschnittlich oft unter dieser Essstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Mangelzustand kann im Extremfall zu einer Pica führen, zum Beispiel ein ausgeprägter Eisenmangel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Behnisch, Martina Muckenthaler und Andreas Kulozik |Titel=AWMF-Leitlinie Eisenmangelanämie |Datum= |Online=https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/025-021l_S1_Eisenmangelanaemie_2021-11.pdf |Abruf=2022-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Role&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sunit Singhi, Pratibha Singhi, Gul B. Adwani |Titel=Role of Psychosocial Stress in the Cause of Pica |Sammelwerk=Clinical Pediatrics |Band=20 |Nummer=12 |Datum=2016-07-02 |Seiten=783–785 |DOI=10.1177/000992288102001205}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder ein Mineralstoffmangel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geriatric&amp;quot; /&amp;gt; Die Pica ist somit keine Erkrankung, die zweifelsfrei rein psychisch begründet ist, sondern kann auch [[Somatisch|somatische]] Ursachen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den 1980er Jahren wurden verschiedene psychosoziale Risikofaktoren für die Entstehung von Pica bei Kindern identifiziert. Dazu gehören Stressoren wie die Trennung der Eltern, Misshandlung (Schlagen) und verschiedene Formen von Vernachlässigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Role&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen und Komplikationen ==&lt;br /&gt;
Pikazismus kann schwerwiegende Folgen haben, zum Beispiel [[Verstopfung]], Beschwerden des [[Verdauungstrakt]]s ([[Ileus]] und andere Erkrankungen) und [[Vergiftung]]en durch [[Giftpflanze|giftige Pflanzen]] bzw. [[Pflanzen]]teile. Selbst der Verzehr von relativ „harmlosen“ Dingen wie [[Erde]], [[Lehm]] oder [[Asche]] kann zu [[Infektion]]en führen. Lang anhaltender Pikazismus gilt als [[Fehlernährung]] und kann durch [[Unterernährung]] (etwa beim [[Erdeessen]] durch Bindung von [[Mineralstoff]]en) zu [[Anämie|Eisenmangel]] und [[Vitaminmangel]] führen; dies ist besonders bei Schwangeren und Kindern schwerwiegend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
=== Chirurgische Entfernung von Objekten ===&lt;br /&gt;
Die operative Entfernung von verschluckten Objekten kann notwendig sein, da diese zu Schäden im Verdauungstrakt führen können. Wie häufig solche Eingriffe insgesamt sind, ist unklar. Ein forensischer Bericht verweist auf eine Studie von Decker (1993), in der eine Stichprobe von Menschen mit Entwicklungsverzögerung und Pica betrachtet wurde. Drei Viertel der Pica-Episoden machten in dieser speziellen Personengruppe chirurgische Eingriffe erforderlich, 11 % der Betroffenen starben an den Folgen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roger W. Byard |Titel=A Review of the Forensic Implications of Pica |Sammelwerk=Journal of Forensic Sciences |Band=59 |Nummer=5 |Datum=2014-09-01 |ISSN=1556-4029 |Seiten=1413–1416 |Online=[http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1556-4029.12520/abstract Online] |Abruf=2017-08-15 |DOI=10.1111/1556-4029.12520}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaltenstherapie ===&lt;br /&gt;
Die [[Verhaltenstherapie]] stellt bei Pica eine im Allgemeinen wirksame Behandlungsmöglichkeit dar, wobei verschiedene behaviorale Verfahren zum Einsatz kommen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pediatric&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nichole R. Kelly, Lisa M. Shank, Jennifer L. Bakalar, Marian Tanofsky-Kraff |Titel=Pediatric Feeding and Eating Disorders: Current State of Diagnosis and Treatment |Sammelwerk=Current Psychiatry Reports |Band=16 |Nummer=5 |Datum=2014-05-01 |ISSN=1523-3812 |Seiten=446 |Online=[https://link.springer.com/article/10.1007/s11920-014-0446-z Online] |Abruf=2017-08-15 |DOI=10.1007/s11920-014-0446-z}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kenneth E. Bell, David M. Stein |Titel=Behavioral treatments for pica: A review of empirical studies |Sammelwerk=International Journal of Eating Disorders |Band=11 |Nummer=4 |Datum=1992-05-01 |ISSN=1098-108X |Seiten=377–389 |DOI=10.1002/1098-108x(199205)11:4&amp;lt;377::aid-eat2260110412&amp;gt;3.0.co;2-i}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pharmakologische Behandlung ===&lt;br /&gt;
Erfolge mit [[Psychopharmakon|Psychopharmaka]] beruhen lediglich auf [[Fallstudie|Einzelfallstudien]], systematische Untersuchungen fehlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pediatric&amp;quot; /&amp;gt; Eine Einzelfallstudie berichtet beispielsweise von der Behandlung eines jugendlichen Autisten mit Pica-Syndrom mithilfe von [[Aripiprazol]], einem atypischen Antipsychotikum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arzu Hergüner, Sabri Hergüner |Titel=Pica in an Adolescent with Autism Spectrum Disorder Responsive to Aripiprazole |Sammelwerk=Journal of Child and Adolescent Psychopharmacology |Band=26 |Nummer=1 |Datum=2016-01-18 |ISSN=1044-5463 |Seiten=80–81 |Online=[http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/cap.2015.0184 Online] |Abruf=2017-08-15 |DOI=10.1089/cap.2015.0184}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pica bessert sich bei psychotischen Menschen bei entsprechender Behandlung oft gemeinsam mit den psychotischen Symptomen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=SujitaKumar Kar, Rajesh Kumar, Abhilove Kamboj |Titel=Pica and psychosis - clinical attributes and correlations: A case report |Sammelwerk=Journal of Family Medicine and Primary Care |Band=4 |Nummer=1 |Datum=2015-01-01 |Online=[http://www.jfmpc.com/text.asp?2015/4/1/149/152277 Online] |Abruf=2017-08-15 |DOI=10.4103/2249-4863.152277}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings wurden auch Fälle berichtet, in denen Pica erst nach der Einnahme von Antipsychotika (hier: [[Risperidon]] und [[Olanzapin]]) auftrat oder sich durch sie verschlechterte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nishtha Chawla, Deepak Charan, Saurabh Kumar, Raman Deep Pattanayak |Titel=Pica associated with initiation of atypical antipsychotic drugs: Report of two cases |Sammelwerk=Psychiatry and Clinical Neurosciences |Band=70 |Nummer=8 |Datum=2016-08-01 |ISSN=1440-1819 |Seiten=363–364 |DOI=10.1111/pcn.12408}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls auf Einzelfallstudien beruhen Erfolge mit selektiven [[Serotonin-Wiederaufnahmehemmer]]n, [[Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung|ADHS]]-Medikamenten und [[Baclofen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pediatric&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Behandlung und Beaufsichtigung ===&lt;br /&gt;
Andere [[Psychotherapie|psychotherapeutische]] Maßnahmen können ebenfalls erwogen werden. Diese setzen zum Teil jedoch eine ausreichende Reflexionsfähigkeit des Betroffenen voraus. In einigen Fällen ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie Eisenpräparaten indiziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pediatric&amp;quot; /&amp;gt; Ansonsten ist eine entsprechende Beaufsichtigung, bei Gefahr für das eigene Leben eine [[Unterbringung]], notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Koprophagie]]&lt;br /&gt;
* [[Michel Lotito]]&lt;br /&gt;
* [[Rapunzelsyndrom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leitlinien der [[AWMF]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{AWMF|https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/051-026|Diagnostik und Therapie der Essstörungen|S3|[[Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie]] (DGPM), [[Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie]] (DGKJP)|Mai 2018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sachbücher, Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* T. Knecht: [http://www.smw.ch/docs/pdf/1999_36/1999-36-137.PDF &amp;#039;&amp;#039;Pica – eine qualitative Appetitstörung.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 86&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Schweiz Med Wochenschr.&amp;#039;&amp;#039;, 1999, 129, S. 1287–1292.&lt;br /&gt;
* E. P. Lacey: &amp;#039;&amp;#039;Broadening the perspective of pica: literature review.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Public Health Rep.&amp;#039;&amp;#039;, Januar–Februar 1990, 105(1), S. 29–35. Review. PMID 2106702.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* [[Swallow (2019)|Swallow]], [[Thriller]] mit [[Haley Bennett]] in der Hauptrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://essstoerungen.bioeg.de/was-sind-essstoerungen/glossar/zeige/pica-syndrom/ Pica] – unabhängiges Informationsangebot des [[Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit]] (BIÖG).&lt;br /&gt;
* [https://www.netdoktor.at/krankheit/pica-syndrom-6912759 Pica-Syndrom.] netdoktor.at; abgerufen am 13. April 2019.&lt;br /&gt;
* V. Faust: [http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/pica_faust.pdf &amp;#039;&amp;#039;Pica - krankhafte Essgelüste.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 176 kB) psychosoziale-gesundheit.net&lt;br /&gt;
* Katharina Gut-Fischer, Daniel K. Reuss, Jürg H. Beer: [https://www.rosenfluh.ch/media/psychiatrie-neurologie/2011/02/pica.pdf &amp;#039;&amp;#039;Störung des Essverhaltens - Pica oder die Lust auf Absonderliches&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 65 kB) rosenfluh.ch&lt;br /&gt;
* Mark Griffiths: [http://drmarkgriffiths.wordpress.com/2012/03/09/pica-boom-a-beginners-guide-to-pica/ &amp;#039;&amp;#039;Pica boom? A beginner’s guide to pica.&amp;#039;&amp;#039;] drmarkgriffiths.wordpress.com (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Form der Essstörung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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