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	<title>Pibo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T15:20:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pibo&amp;diff=2722284&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-01-22T16:10:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pibo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Bibo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pipon&amp;#039;&amp;#039;) († [[1107]]) war von 1070 bis 1107 [[Bischof von Toul]]. Er war zuvor Kanzler [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrichs IV.]] Als Bischof war er Förderer des Reformmönchtums. Die Vorverurteilung durch [[Gregor VII.]] bei einem [[Simonie]]vorwurf rief heftige Proteste in der [[Ottonisch-salisches Reichskirchensystem|Reichskirche]] hervor und trug zur Verschärfung des Gegensatzes zwischen Kaiser und Papst bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Pibo stammte aus einer adeligen sächsischen Familie. Der Vater hieß nach der Bischofschronik von Toul Thietmar und die Mutter Dudicha. Er besuchte die Domschule in [[Bamberg]], einer seiner Lehrer dort war der spätere Erzbischof von Köln [[Anno II.]] Später war er Kanoniker im Domkapitel [[Halberstadt]]. Er gehörte der [[Hofkapelle (Amt)|Hofkapelle]] [[Heinrich III. (HRR)|Heinrichs III.]] an. Pibo hatte wahrscheinlich auch eine Kanonikerstelle am [[Kaiserpfalz Goslar|Pfalzstift in Goslar]] inne. Um 1068/1069 ernannte ihn Heinrich IV. zum Kanzler.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dmgh.de/de/fs1/object/display/bsb00000450_00035.html?sortIndex=030%3A040%3A0006%3A010%3A01%3A00&amp;amp;zoom=0.75 Die Kanzlei Heinrich IV. S. XXXV]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Reihe von Urkunden nennt seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;als Beispiel einer Urkunde, an der er als Kanzler beteiligt war: [http://www.regesta-imperii.de/id/1068-05-14_1_0_3_2_3_491_491 Heinrich IV. (RI III, 2, 3) n. 491] &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischof ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1069 wurde er zum Bischof von Toul ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/1069-10-00_1_0_3_2_3_523_523  Heinrich IV. (RI III, 2, 3) n. 523]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er tat sich insbesondere als Förderer der lothringischen Klosterreformbewegung hervor. Außerdem kam es zu seiner Zeit zu einer großen Bautätigkeit. In wirtschaftlicher Hinsicht verwaltete er das Bistum gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Aufsehen erregten die Vorwürfe eines Klerikers aus Toul, der Pibo Simonie und Konkubinat vorwarf. Daraufhin ordnete [[Gregor VII.]] 1074 eine Untersuchung an. Dies wurde von Erzbischof [[Udo von Nellenburg|Udo von Trier]] auf einer in Straßburg stattfindenden Fürstenversammlung bekannt gemacht. Danach hätte der Papst den Erzbischof beauftragt, den von einem nicht namentlich genannten Domherren gemachten Beschuldigungen nachzugehen. Bereits in dem Schreiben wurde Pibo ohne Kenntnis des näheren Sachverhalts als &amp;#039;&amp;#039;exepiscopus&amp;#039;&amp;#039; (ehemaliger Bischof) und &amp;#039;&amp;#039;lupus&amp;#039;&amp;#039; (Wolf) bezeichnet. Im Namen der Reichskirche wies Udo die Vorwürfe zurück und kritisierte die Beleidigung eines ihrer Angehörigen. Gegen Gregor VII. wurde der Vorwurf erhoben, die überlieferte Rechtsordnung auf den Kopf zu stellen, indem {{&amp;quot;|die Söhne gegen die Väter bewaffnet}} würden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/1074-12-25_2_0_3_2_3_724_724 Heinrich IV. (RI III, 2, 1)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Udo von Trier hat die Angelegenheit untersucht. Als Entlastungszeugen schickte Heinrich IV. den Bischof [[Benno II. von Osnabrück|Benno]] von Osnabrück. Dieser war selbst als Mediator bei der Nachfolgeregelung beteiligt und betonte, dass von Simonie in dem Verfahren keine Rede sein könnte, zumal das Domkapitel zugestimmt hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/1075-01-00_2_0_3_2_3_726_726 Heinrich IV. (RI III, 2, 3) n. 726]&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztlich wurde Pibo von den Vorwürfen entlastet. Udo von Trier bat den Papst, so etwas in Zukunft zu unterlassen, da er damit rechnen müsse, dass keine Leute mehr zu finden seien, die sich daran beteiligen würden. Ungewollt trug Pibo zur Eskalation des Konflikts zwischen Kaiser und Papst bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Egon Boshof]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Salier&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2008, S. 213; Stefan Weinfurter: &amp;#039;&amp;#039;Canossa. Die Entzauberung der Welt&amp;#039;&amp;#039;. München 2006, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1076 nahm Pibo an der [[Hoftag zu Worms (1076)|Reichsversammlung in Worms]] teil und kündigte mit zahlreichen anderen Bischöfen dem Papst den Gehorsam auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Althoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich IV.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-11273-3, S. 134; [http://www.regesta-imperii.de/id/faf21056-8685-4534-9984-9a5d2630303b RIplus Regg. Bamberg n. 495]. In: Regesta Imperii Online; abgerufen am 21. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hat Pibo diesen Beschluss nicht lange mitgetragen. Pibo sollte in [[Utrecht]] im Ostergottesdienst 1076 die Öffentlichkeit über den durch Gregor verhängten [[Anathema|Kirchenbann]] unterrichten und erklären, dass der wirkungslos, weil durch einen unrechtmäßigen Papst ausgesprochen sei. Noch in der vorangehenden Nacht floh er zusammen mit Bischof Dietrich von [[Bistum Verdun|Verdun]].&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Goetz: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenreform und Investiturstreit 910–1122&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2008, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hat sich bald um eine Annäherung an Gregor VII. bemüht und soll sogar nach Rom gereist sein, um sich zu unterwerfen. Allerdings gestaltete sich das Verhältnis zu Gregor VII. ebenfalls schwierig, weil dieser Pibos Reformbemühungen in seinem Bistum nicht ausreichend unterstützte. Pipo ging sowohl gegenüber dem Kaiser wie auch dem Papst auf Distanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begab sich auf eine Pilgerreise ins Heilige Land. Nachdem er 1085 von dieser zurückgekehrt war, trat er für einige Zeit in ein Reformkloster in [[Dijon]] ein. Der von [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich V.]] einberufenen Mainzer Synode blieb er fern und ließ sich von einem Abgesandten vertreten. Den dort gefassten Beschlüssen gab er seine Zustimmung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Urban II.]] 1088 Papst geworden war, gab Pibo seine zurückhaltende Haltung gegenüber dem Papst auf. Er näherte sich Urban II. an und kündigte dem kaisertreuen Erzbischof [[Egilbert von Ortenburg|Egilbert von Trier]] seinen Gehorsam auf. 1095 nahm er an der [[Synode von Clermont]] teil und war Zeuge, als Urban II. zum [[Erster Kreuzzug|Kreuzzug]] aufrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begraben ist er in der [[Saint-Étienne de Toul|Kathedrale von Toul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|406|406|Pibo|[[Herbert Zielinski|Zielinski, Herbert]]|115482261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115482261|VIAF=32727670}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pibo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Toul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanzler (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Halberstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1107]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pibo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Toul&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1107&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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