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	<title>Piberegg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Piberegg&amp;diff=868881&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: Category:Gemeindeauflösung 2014 hinzugefügt Cat-a-lot benutzend</title>
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		<updated>2025-02-07T09:56:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gemeindeaufl%C3%B6sung_2014&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gemeindeauflösung 2014 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Category:Gemeindeauflösung 2014&lt;/a&gt; hinzugefügt &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:Help:Cat-a-lot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:Help:Cat-a-lot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Cat-a-lot&lt;/a&gt; benutzend&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name             = Piberegg&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung    = Ehemalige Gemeinde, [[Streusiedlung]]&lt;br /&gt;
|Wappen           = AUT Piberegg COA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland       = Steiermark&lt;br /&gt;
|NUTS             = AT225&lt;br /&gt;
|Bezirk           = Voitsberg&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk   = Voitsberg&lt;br /&gt;
|Kfz              = VO&lt;br /&gt;
|Gemeinde         = [[Bärnbach]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl = 61626&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde= Piberegg&lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = 63350&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Ortschaft     siehe Anmerkungen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zählsprengel     = Piberegg&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer    = 006&lt;br /&gt;
|Breitengrad      = 47.103840&amp;lt;!-- GIS Steiermark nach Ortssuche --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Längengrad       = 15.068032&amp;lt;!-- GIS Steiermark nach Ortssuche --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe             = 801&amp;lt;!-- GIS Steiermark nach Ortssuche --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Dim              = &lt;br /&gt;
|Fläche           = 14.33&amp;lt;!-- GIS Steiermark nach Ortssuche --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ortschaft        = Piberegg&lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer= 16194&lt;br /&gt;
|Gebäude          = 74&lt;br /&gt;
|Adr-Stand        = 2001&lt;br /&gt;
|PLZ              = 8572, 8580, 8593&lt;br /&gt;
|PLZ-Ort          = &lt;br /&gt;
|Vorwahl          = 3142&lt;br /&gt;
|Vorwahl-Ort      = Voitsberg&lt;br /&gt;
|Bild1            = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1= &lt;br /&gt;
|Anmerkungen      = Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014;&amp;lt;br /&amp;gt;Ortschaften: 16194 Piberegg, 16195 Piberegg Rollsiedlung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Piberegg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Streusiedlung]] und Ortschaft sowie eine [[Katastralgemeinde]] der Stadtgemeinde [[Bärnbach]] im [[Bezirk Voitsberg]] in der [[Weststeiermark]]. Der Ort war von 1850 bis 2014 eine eigenständige Gemeinde. Am 1. Januar 2015 wurde sie im Rahmen der [[Steiermärkische Gemeindestrukturreform|Gemeindestrukturreform]] in der Steiermark mit der Gemeinde Bärnbach zusammengeschlossen, die neue Gemeinde führt den Namen Bärnbach weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Lgbl/LGBL_ST_201320131014_90/LGBL_ST_201320131014_90.pdf Kundmachung] der Steiermärkischen Landesregierung vom 26. September 2013 über die Vereinigung der Stadtgemeinde Bärnbach und der Gemeinde Piberegg, beide politischer Bezirk Voitsberg. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 14. Oktober 2013. Nr.&amp;amp;nbsp;101, 28.&amp;amp;nbsp;Stück. S.&amp;amp;nbsp;556.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ehemalige Gemeinde hatte zuletzt 335&amp;amp;nbsp;Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Piberegg im Bezirk VO.png|mini|Lage der ehemaligen Gemeinde und Katastralgemeinde Piberegg im Bezirk Voitsberg (Stand 2014)]]&lt;br /&gt;
Die Katastralgemeinde Piberegg bildet den westlichen Teil der Stadtgebietes von Bärnbach. Das Gebiet der Katastralgemeinde umfasst dabei die Anhöhen südwestlich des [[Freisingbach]]es und nordöstlich des [[Gailbach (Kainach)|Gailbaches]] und des [[Gradnerbach (Kainach)|Gradnerbaches]]. Im Norden und Nordosten bildet der Freisingbach die Grenze zu den Katastralgemeinden [[Kainach (Gemeinde Kainach bei Voitsberg)|Kainach]] und [[Kohlschwarz]] mit der Streusiedlung [[Breitenbach (Gemeinde Kainach bei Voitsberg)|Breitenbach]] und der [[Karl Ortner-Siedlung]] der Gemeinde [[Kainach bei Voitsberg]]. Im Osten grenzt die Katastralgemeinde Bärnbach auf einer Länge von etwa 500 Meter an Piberegg. Im Süden und Westen verläuft die Grenze zur Stadtgemeinde [[Köflach]]. Die Köflacher Katastralgemeinde [[Piber (Gemeinde Köflach)|Piber]] mit dem gleichnamigen Dorf und der [[Rotte (Siedlung)|Rotte]] [[Knobelberg]] liegt im Süden während die Katastralgemeinde [[Gradenberg]] mit der Häusergruppe [[Mitsch (Gemeinde Köflach)|Mitsch]] und der Siedlung [[Krenhof]]. Im Westen bilden der Gradnerbach und der [[Loiderbach]] die etwa 500 Meter lange Grenze zur Katastralgemeinde [[Gradenberg-Piber]]. Die Katastralgemeinde [[Graden-Piber]] mit der Streusiedlung [[Graden (Gemeinde Köflach)|Graden]] grenzt im Nordwesten an Piberegg, die Grenze verläuft dabei auch über den Gipfel des [[Hirtlkogel]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Piberegg und damit auch dem der ehemaligen Gemeinde befinden sich neben der gleichnamigen Streusiedlung und Ortschaft auch noch die Streusiedlung [[Freisinggraben]], die [[Piberegg Rollsiedlung]] sowie einige von der [[Statistik Austria]] namentlich erfasste Einzelhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung der ehemaligen Gemeinde Piberegg ===&lt;br /&gt;
Die einzige gleichnamige Katastralgemeinde der ehemaligen Gemeinde umfasste zwei Ortschaften (Einwohner Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
* Piberegg ({{EWZ|AT Ortschaft|16194}})&lt;br /&gt;
* [[Piberegg Rollsiedlung]] ({{EWZ|AT Ortschaft|16195}}) (auch &amp;#039;&amp;#039;Josef-Roll-Siedlung&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Funde von Tierknochen aus der [[Krenhofhöhle]] lassen auf eine [[Altsteinzeit|altsteinzeitliche]] Besiedelung der Gegend um den heutigen Ort Piberegg schließen. Aus derselben Höhle stammen auch Keramikfunde aus der [[Urnenfelderkultur|Urnenfelderzeit]]. Bei der heutigen Häusergruppe [[Mitsch (Gemeinde Köflach)|Mitsch]] gab es eine [[jungsteinzeit]]liche oder [[Kupfersteinzeit]]liche Höhensiedlung. Nördlich des [[Langensackbach (Gailbach)|Langensackbaches]], eines Zuflusses des [[Gailbach (Kainach)|Gailbaches]] wurden Keramikreste aus der [[Bronzezeit]] gefunden. Beim Bauernhof [[Genanntname|vulgo]] Prödl und vulgo Perschler wurde ein, dem römischen Gott [[Mithras]] geweihter Altar, auch als Ara bezeichnet, gefunden, der 1993 in eines der Wirtschaftsgebäude eingemauert worden war. Dieser wurde ausgebaut und in die [[Pfarrkirche Piber]] gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie249&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Ort Piberegg entstand auf einem [[Hochmittelalter]]lichen Rodungsgebiet, das ursprünglich aus Einzelhöfen mit dazugehörigen [[Einödflur]]en bestand. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1577 als &amp;#039;&amp;#039;Pibereck&amp;#039;&amp;#039;. Der Name bezeichnet dabei den nördlich von [[Piber (Gemeinde Köflach)|Piber]] gelegenen, eckig vorspringenden Geländeteil. Weitere urkundliche Erwähnungen erfolgten 1782 als &amp;#039;&amp;#039;Püberegg&amp;#039;&amp;#039; und schließlich um 1790 als &amp;#039;&amp;#039;Piberegg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie249&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner des Ortes gehörten bis zur Abschaffung der Grundherrschaften im Jahr 1848 zu verschiedenen Herrschaften, so etwa zur Herrschaft [[Burgruine Obervoitsberg|Obervoitsberg]], dem Amt Gurtzen der Herrschaft [[Schloss Greißenegg|Greißenegg]], dem Amt Hohenburg der Herrschaft [[Schloss Hohenburg (Steiermark)|Hohenburg]], dem Amt Kainach der Herrschaft [[Schloss Lankowitz|Lankowitz]], dem Ämtern Kainach und Piber der Herrschaft [[Schloss Piber|Piber]], dem Amt Köflach der Herrschaft [[Schloss Plankenwarth|Plankenwarth]] sowie dem Amt Gößnitz der Herrschaft [[Schloss Reiteregg|Reiteregg]]. Die Pfarr[[gült]] ging nach [[Köflach]] und die [[Zehnt]]rechte lagen bei Obervoitsberg und Piber. Piberegg gehörte zum [[Werbbezirk]] der Herrschaft Piber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Gemeinde (Österreich)#Geschichte|Konstituierung]] der freien Gemeinden im Jahr 1850 entstand aus dem Ort die freie [[Ortsgemeinde (Österreich)|Ortsgemeinde]] Piberegg. Für Aufsehen sorgte am 21. August 1951 der als „Piberegger Giftmord“ bekannt gewordene Mord an drei Menschen, durch mit [[Arsen(III)-oxid|Arsenik]] vergifteten [[Sterz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1999 wurde das neue Gemeindehaus eingeweiht und die Gemeinde erhielt am 2. Juli 2001 ihr Gemeindewappen verliehen. Am 1. Januar 2015 wurde Piberegg im Rahmen der [[Steiermärkische Gemeindestrukturreform|Gemeindestrukturreform]] mit der Stadtgemeinde Bärnbach zusammengeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND   = AT&lt;br /&gt;
|TITEL  = Gemeinderatswahl 2010&lt;br /&gt;
|TITEL2 = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 91,41 % (2005: 88,79 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT= 2005&lt;br /&gt;
|JAHRNEU= 2010&lt;br /&gt;
|PARTEI1= SPÖ&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1   = 64.95&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1= 71.33&lt;br /&gt;
|PARTEI2     = ÖVP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2   = 35.05&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2= 28.67&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat bestand bis Ende 2014 aus neun Mitgliedern und setzte sich seit der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandataren der folgenden Parteien zusammen&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRW2010&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* 6 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]&lt;br /&gt;
* 3 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Gemeindevorsteher und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname (Partei) chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1868 Peter Nußbacher&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1871–1891 Josef Roll&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1891–1904 Johann Tax&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1904–1916 Josef Roll II&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1916–1919 Johann Schrottner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1919–1945 Josef Roll III&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1946–1947 Johann Nestler&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1947–1950 Gabriel Nußbacher&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950–1969 Josef Roll III&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969–1980 Heinrich Gratzer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980–1998 Franz Nußbacher&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mai 1998–Juni 1998 Hannes Peißl&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008–2015 Siegfried Reinpreicht (SPÖ)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die Verleihung des von [[Gernot Peter Obersteiner]] entworfenen Gemeindewappens erfolgte am 2. Juli 2001 mit Wirkung vom 1. August 2001.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] (Wappenbeschreibung) lautet wie folgt: „In von Gold und Schwarz in Tannenwipfelschnitt geteiltem Schild oben ein schwarzer Ring, unten eine goldene schwarz profilierte spätantike Votivara.“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zwei mittels [[Tannenschnitt|Tannwipfelschnitt]] voneinander getrennten Hälften des Wappens symbolisieren die beiden Ortsteile von Piberegg, wobei die Sonnseite mit Gold und die [[Piberegg Rollsiedlung|Schattseite]] mit Schwarz dargestellt wird. Der schwarze Ring im goldenen Teil des Wappenschildes soll die archäologisch bisher nicht nachgewiesene frühgeschichtliche [[Wallburg]], die sich bei Piber befunden haben soll, darstellen. Der goldene Votivalar im schwarenz Teil des Wappenschildes wiederum verweist auf einen im Gemeindegebiet aufgefundenen und den römischen Gott [[Mithras]] geweihten Altar des [[Mithraismus|Mithras-Kultes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Piberegg ist land- und forstwirtschaftlich geprägt. Vor allem im 19. Jahrhundert gab es im Ort eine ausgeprägte Schafszucht und seit dem Ende des 18. Jahrhunderts gab es auch eine Mühle im Ort. Der Zellulosefabrikant Klusemann gründete 1889 das Forstgut Piberegg, aus dem 1973 die Forstverwaltung Piberegg GmbH hervorging, ehe sie 1975 an den Landwirtschaftlichen Grundauffangsfonds der [[Diözese Graz-Seckau]] verkauft wurde. Aus einem Teil des ehemaligen Forstgutes entstand 1976 die [[Agrargemeinschaft]] Freisinggraben. Am 7. Dezember 1952 wurde die Agrargemeinschaft Piberegg gegründet. Zumindest zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es zudem ein Sägewerk in Piberegg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Land- und Forstwirtschaft gab es beim Bauernhof Krenhofbauer bis 1935 einen Steinbruch. Es gab zudem zumindest einen kleinen Bergbau beim Bauernhof Arzberger. Darauf weist ein 2002 unter dem Stallgebäude entdeckter Stolle hin. Es ist aber nicht bekannt, wonach in diesem Stollen gegraben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie251&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In Piberegg gibt es zahlreiche religiöse Kleindenkmäler wie Kapellen und Bildstöcke. Die der Heiligen [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] geweihte Heinrauch-Kapelle wurde um 1880 anlässlich der Genesung der Tochter des Erbauers von einem schweren Fußleiden erbaut und wurde 1974 von [[Franz Weiss]] renoviert. Anlässlich eines angeblichen Kampf mit dem Teufel, den die alte Rössler-Bäuerin mit ihm auf der Stiege des Saustalles ausgefochten haben soll, wurde 1913 die Rösslerkapelle, ein gemauerter Laubenbildstock errichtet. Dieser beherbergt eine Statue der [[Gottesgebärerin|Muttergottes]] und wurde 1980 von der [[Landjugend]] Piberegg sowie dem Künstler Johann Schwödl renoviert und neu gestaltet. Die Rupp-Kapelle in der Nähe des Hofes Rupp wurde um 1830 ursprünglich als Bergarbeiterkapelle errichtet und ging vermutlich aus einem Laubenbildstock hervor. Am Aufbau des Daches lassen sich noch die Reste des ursprünglichen Bildstockes erkennen. Im Inneren der Rupp-Kapelle stehen eine Statue der Heiligen [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] sowie des Heiligen [[Leopold III. (Österreich)|Leopold]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie251&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Beilegung von Grenzstreitigkeiten wurden von den beiden Bauern Lenz und Ilg, in der Nähe des Hofes Grambicher an der Grenze zu [[Graden (Gemeinde Köflach)|Graden]], am Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Lenz-Ilg-Kreuz ein Pfeilerbildstock als Grenzkreuz errichtet. Dieser Bildstock besteht aus zwei gleich hohen Stockwerken und die Nischen an der Vorderseite sind flach gewölbt. Es befindet sich aber nur in der unteren Nische ein kleines Kreuzbildnis. Beim Anwesen Sommerhuber, an der Grenze zu [[Köflach]], steht das Sommerhuberkreuz, auch als Heisserer-Kreuz bekannt. Dieser Pfeilerbildstock zu Ende des 18. Jahrhunderts aus Dankbarkeit errichtet. So soll der Bauer Sommerhuber auf seinem Heimweg von der [[Gleinalpe]] bis zu seiner Grundgrenze von einem Wolf verfolgt worden sein. Dieser ließ erst an der Grundgrenze von ihm ab. Der Bildstock verfügt über eine ungewöhnliche Form und hat ein asymmetrisches [[Satteldach]]. In der Nische des Bildstockes befindet sich eine [[barock]]e Kreuzigungsgruppe, die aus einer Kirche stammt und die 1950 von Franz Weiss um das fehlende Kreuz ergänzt wurde. Franz Weiss malte 1959 auch die darüberliegende Nischen mit Darstellungen der Heiligen [[Ivo Hélory|Ivo]], [[Leonhard von Limoges|Leonhard]] und Josef sowie der Darstellung eines [[Schutzengel]]s aus. An der Decke des überkragenden Daches befindet sich eine Darstellung des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]]. In der Nähe des Hofes Kotter befindet sich mit dem Spannagelkreuz ein 1905 errichteter Pfeilerbildstock, der über einen prismatischen Baukörper mit einem [[Pyramidendach]] verfügt. Er wurde errichtet da sein Erbauer nach dem Zwangsverkauf seines Hauses noch bis zu seinem Ableben in diesem Haus weiterwohnen durfte. Neben einer farbigen Darstellung der [[Anna selbdritt]] befindet sich noch eine aus Gipfs gefertigte Lourdesmadonna in der Nische des Bildstockes. Die Firma Henkl ließ 1959 an der Stelle eines alten, bereits verfallenen Bildstockes mit dem Schlosserkreuz einen Pfeilerbildstock errichten. In der Hauptnische des Bildstockes befinden sich mit einer Kreuzätzung versehene Römergläser, während die seitlichen Nischen über keine Ausstattung verfügen. Das Rieglerkreuz ist ein am 26. November 1854 geweihtes, gemauertes Kreuz. Die Kern-Kapelle ist ein im 19. Jahrhundert errichteter Pfeilerbildstock mit einem schmiedeeisernen Gitter, der zumindest im Jahr 2005 aber leergeräumt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie251&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Kapelle und Bildstöcken gibt es noch zahlreiche Wegkreuze in Piberegg. Etwa 200 Meter östlich der Kreuzung des Fössl-Ganotz-Weges mit dem Fössl-Prödl-Weges befindet sich das Bärleitnerkreuz. Dieses 2005 renovierte Holzkreuz wurde um 1800 aufgestellt da die Bärleitnertochter an dieser Stelle auf dem Teufel getroffen sein soll und unversehrt blieb. Das Ebner-Kreuz ist ein im Bereich des Hofes Ebner um 1880 aufgestelltes und 1978 renoviertes Hauskreuz. Etwa 50 Meter vom Hof Hanger entfernt befindet sich das im 19. Jahrhundert als Andachtskreuz aufgestellte hölzerne Hanger-Kreuz. Um 1800 wurde das Weberhiasl-Kreuz als hölzernes Grenzkreuz zwischen den Waldgebieten der Herrschaft Piber und das Hofes Weberhiasl errichtet. Es wurde um 1840 an seinen heutigen Standort, etwa 200 Meter südlich des Hofes Weberhiasl versetzt. Bei einem alten Lindenbaum im Umkreis des Hofes Hupfauf befindet sich das hölzerne Hupfaufkreuz. Beim Anwesen Kaiser wurde auf Initiative des aus Piber stammenden Pfarrers Baumann um 1930 das Kaiser-Kreuz errichtet. An der Stelle einer älteren Kapelle, die allerdings aufgrund eines Straßenbaues abgerissen werden musste, wurde 2003 mit dem Grassl-Kreuz ein hölzernes Kreuz errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Topographie251&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Zwanzger]] (1864–1939), österreichischer Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=[[Ernst Reinhold Lasnik|Ernst Lasnik]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Piberegg&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Chronik einer Landschaft&lt;br /&gt;
 |Band=&lt;br /&gt;
 |Verlag=Eigenverlag der Gemeinde Piberegg&lt;br /&gt;
 |Ort=Piberegg&lt;br /&gt;
 |Datum=2005&lt;br /&gt;
 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=[[Walter Brunner (Historiker)|Walter Brunner]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Geschichte und Topographie des Bezirkes Voitsberg&lt;br /&gt;
 |Band=2&lt;br /&gt;
 |Verlag=Steiermärkisches Landesarchiv&lt;br /&gt;
 |Ort=Graz&lt;br /&gt;
 |Datum=2011&lt;br /&gt;
 |Seiten=249-251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRW2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=https://egov.stmk.gv.at/wahlen/GR2010-2/index_GR2010-2.html&lt;br /&gt;
 |titel=Wahlen Land Steiermark&lt;br /&gt;
 |werk=www.egov.stmk.gv.at&lt;br /&gt;
 |sprache=de&lt;br /&gt;
 |zugriff=2021-07-10&lt;br /&gt;
 |format=}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Gernot Peter Obersteiner&lt;br /&gt;
 |url=https://www.landesarchiv.steiermark.at/cms/dokumente/11683552_77969250/2cdb26d5/59%20bis%2064%20aus%20Mitteilungen%2052-53-Die%20in%20den%20Jahren%202001%20und%202002%20verliehenen%20steirischen%20Gemeindewappen.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Die in den Jahren 2001 und 2002 verliehenen steirischen Gemeindewappen&lt;br /&gt;
 |werk=Mitteilungen des steiermärkischen Landesarchivs&lt;br /&gt;
 |sprache=de&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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