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	<title>Phonon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Phonon&amp;diff=21075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 5 fehlende Sprachparameter eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-27T17:17:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;5 fehlende Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt das Phonon in der Festkörperphysik; zur Multimedia-API &amp;#039;&amp;#039;Phonon&amp;#039;&amp;#039; von KDE siehe [[Phonon (KDE)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phonon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist allgemein die [[elementare Anregung]] ([[Quant]]) einer [[Harmonischer Oszillator (Quantenmechanik)|harmonischen Schwingung]]. In der [[Festkörperphysik]] ist das eine elementare oder kollektive Anregung der [[Gitterschwingung]]en eines [[Festkörper]]s. Phononen sind [[boson]]ische [[Quasiteilchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Phonon (nach {{grcS|φωνή|phonē|de=Klang}}) wurde in Analogie zu den Schwingungsquanten des [[Elektromagnetisches Feld|elektromagnetischen Feldes]], den [[Photon]]en, gewählt und zum ersten Mal von [[Jakow Iljitsch Frenkel|J. I. Frenkel]] 1932 in seinem Buch&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Wave Mechanics, Elementary Theory&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakow Iljitsch Frenkel: &amp;#039;&amp;#039;Wave Mechanics. Elementary Theory.&amp;#039;&amp;#039; Clarendon Press, Oxford 1932.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwingungsmoden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vergleich optische akustische transversalwellen.svg|mini|Vergleich von optischen und akustischen Transversalwellen von Phononen bei 2-atomiger Basis für kleine&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lattice wave.svg|mini|Longitudinal-akustische Mode]]&lt;br /&gt;
In einem dreidimensionalen Kristall mit &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; [[Atom]]en in der [[Elementarzelle#Primitive Elementarzelle|primitiven Basis]] existieren zu jedem mit der Kristallsymmetrie verträglichen [[Wellenvektor]] &amp;lt;math&amp;gt;3N&amp;lt;/math&amp;gt; mögliche [[Schwingungsmode]]n:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;3&amp;lt;/math&amp;gt; [[Akustik|akustische]] Moden, davon eine [[Longitudinalwelle|longitudinal]] und zwei [[Transversalwelle|transversal]]; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;akustische Phononen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schallquanten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) sind die Quanten der [[Schallwelle]]n, die sich durch das [[Kristallgitter]] fortpflanzen. Im Zentrum der [[Brillouin-Zone]] bewegen sich benachbarte Atome gleichsinnig.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;3N - 3&amp;lt;/math&amp;gt; [[optisch]]e Moden; bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;optischen Phononen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bewegen sich die Atome innerhalb der Basis gegeneinander. Die Bezeichnung „optisch“ beruht darauf, dass in [[Ionenkristall]]en wie&amp;amp;nbsp;[[Natriumchlorid|NaCl]] benachbarte [[Ion]]en meist entgegengesetzte [[Elektrische Ladung|Ladung]] tragen. Die mechanischen [[Schwingung]]en entsprechen dann elektrischen [[Dipol (Physik)#Elektrische Dipole|Dipol]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schwingungen, die je nach Schwingungs[[frequenz]] der Phononen oft im Bereich des [[Infrarotstrahlung|infraroten]] oder sichtbaren [[Licht]]s liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benennung &amp;#039;&amp;#039;optische Phononen&amp;#039;&amp;#039; erfolgt dabei unabhängig davon, ob die Phononen tatsächlich in dem Sinne &amp;#039;&amp;#039;optisch aktiv&amp;#039;&amp;#039; sind, dass Phononen mit einem [[Photon]] wechselwirken:&amp;lt;ref&amp;gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;optisch aktiver&amp;#039;&amp;#039; Phononen ist dabei auch vom Begriff der [[Optische Aktivität|optischen Aktivität]] von durchsichtigen Materialien zu unterscheiden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wechselwirkungen mit Photonen sind dabei nicht nur, dass ein Phonon erzeugt werden kann, indem ein Photon [[Absorption (Physik)|absorbiert]] wird, oder dass umgekehrt ein Photon [[Teilchenstrahlung|emittiert]] werden kann, indem ein Phonon vernichtet wird. Vielmehr gibt es auch Wechselwirkungen eines Photons mit zwei Phononen und eine Elektron-Photon-Phonon-Wechselwirkung.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Scherz: Vorlesungsskript „Theoretische Optik“, WS 2012, [http://www1.itp.tu-berlin.de/scherz/lehre/WS12/folie6.3.pdf Kapitel 6.3] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Optisch aktiv können Phononen nur dann sein, wenn innerhalb der Basis [[Polarisation (Elektrizität)|elektrische Polarisation]] vorliegt, was im Allgemeinen genau dann der Fall ist, wenn die Basis aus &amp;#039;&amp;#039;verschiedenen&amp;#039;&amp;#039; Atomen aufgebaut ist. Kristalle, die mit infraroten Photonen wechselwirken, nennt man &amp;#039;&amp;#039;infrarot-aktiv&amp;#039;&amp;#039;. Beispiele für solche Gitter sind [[Ionengitter]], zum Beispiel in Natriumchloridkristallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der Gitterschwingungen setzt eine [[kristallin]]e Ordnung voraus. Auch [[amorph]]e [[Festkörper]] wie [[Glas|Gläser]] zeigen Schwingungen der Atome untereinander, man bezeichnet diese aber &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; als phononische Schwingungen. Für langwellige akustische Schwingungen ist der Einfluss der [[Unordnung]] gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anregungsenergie und Statistik ==&lt;br /&gt;
Betrachtet man harmonische Gitterschwingungen im [[Reziproker Raum|reziproken Raum]], erhält man entkoppelte Oszillationen im Impulsraum ([[Normalschwingung]]en). Die [[Energiezustand|Energiezustände]] &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_n&amp;lt;/math&amp;gt; dieser Oszillationen sind die Niveaus eines [[Harmonischer Oszillator (Quantenmechanik)|harmonischen Oszillators]] nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_n(\mathbf{k}) = \hbar \cdot \omega(\mathbf k) \cdot \left( n + \frac{1}{2} \right)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist die [[Kreisfrequenz|Frequenz]] &amp;lt;math&amp;gt;\omega&amp;lt;/math&amp;gt; abhängig von der [[Schwingungsmode]] &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; und dem [[Wellenvektor]] &amp;lt;math&amp;gt;\mathbf k&amp;lt;/math&amp;gt;, siehe [[#Dispersion|Dispersion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Phononen zu den [[Boson]]en zählen, berechnet sich die mittlere [[Besetzungszahloperator|Besetzungszahl]] &amp;lt;math&amp;gt;\langle n\rangle&amp;lt;/math&amp;gt; im [[Thermisches Gleichgewicht|thermischen Gleichgewicht]] gemäß der [[Bose-Einstein-Verteilung]] als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\langle n\rangle = \frac{1}{\mathrm e^{\hbar \cdot \omega /(k_\mathrm{B} \cdot T)} - 1}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;\hbar&amp;lt;/math&amp;gt;: [[reduzierte Planck-Konstante]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;k_\mathrm{B}&amp;lt;/math&amp;gt;: [[Boltzmann-Konstante]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;T&amp;lt;/math&amp;gt;: [[absolute Temperatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besetzungsstatistik ist vom [[Chemisches Potential|chemischen Potential]] &amp;lt;math&amp;gt;\mu&amp;lt;/math&amp;gt; unabhängig, weil die [[Teilchenzahl]] der Phononen keine [[Erhaltungsgröße]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise werden (wie oben) statistische Gemische von Zuständen mit bestimmter Phononenzahl ([[Fock-Zustände]]) verwendet. Wie [[Roy J. Glauber]] für Photonen 1963 zeigte, gibt es aber auch für Phononen [[kohärente Zustände]] mit unbestimmter Teilchenzahl, die sehr stark klassischen Gitterschwingungen ähneln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roy J. Glauber |Titel=Photon Correlations |Sammelwerk=Phys. Rev. Lett. |Band=10 |Nummer=84 |Datum=1963-02-01 |Sprache=en |Online=[https://journals.aps.org/prl/pdf/10.1103/PhysRevLett.10.84 Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während bei Fock-Zuständen der [[Erwartungswert]] der [[Auslenkung]]&amp;amp;nbsp;0 ist, genügt er bei kohärenten Phononen-Zuständen der klassischen Zeitabhängigkeit von Gitterschwingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweis ==&lt;br /&gt;
Die Phononendispersion, d.&amp;amp;nbsp;h. der Zusammenhang zwischen [[Energie]] und [[Impuls]] der Gitterschwingungen, kann durch die [[Neutronenstreuung|inelastische Neutronenstreuung]], die inelastische [[Röntgenstreuung]] sowie durch die [[hochauflösende Elektronenenergieverlustspektroskopie]] (HREELS) untersucht werden. Phononen mit kleinem Impuls, d.&amp;amp;nbsp;h. im Zentrum der [[Brillouin-Zone]], können durch [[Raman-Spektroskopie|Raman-]], [[Infrarot-Spektroskopie]] oder [[Brillouin-Streuung]] nachgewiesen werden. Die erste Phononen-Dispersionskurve wurde 1955 am Chalk River Reaktor von [[Bertram Brockhouse]] mit Neutronenstreuung an einem Aluminium[[einkristall]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first1=B.N. |last1=Brockhouse |first2=A.T. |last2=Stewart |title=Scattering of Neutrons by Phonons in an Aluminum Single Crystal |journal=Physical Review |volume=100 |pages=756 |doi=10.1103/PhysRev.100.756 |date=1955 |url=http://journals.aps.org/pr/abstract/10.1103/PhysRev.100.756 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dispersion ==&lt;br /&gt;
Die [[Dispersionsrelation]] gibt die Abhängigkeit der Energie bzw. [[Kreisfrequenz]] &amp;lt;math&amp;gt;\omega&amp;lt;/math&amp;gt; vom Impuls bzw. [[Wellenzahl]] &amp;lt;math&amp;gt;k&amp;lt;/math&amp;gt; an. Bei Phononen ergibt sich diese Beziehung aus der [[Newtonsche Axiome#Zweites newtonsches Gesetz: Das Aktionsprinzip („lex secunda“)|Newtonschen Bewegungsgleichung]]. Dazu nimmt man an, dass sich die Atome in einem periodischen [[Potential (Physik)|Potential]] &amp;lt;math&amp;gt;V&amp;lt;/math&amp;gt; befinden, in dem sie [[Schwingung]]en ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei benachbarte Atome haben einen Phasenunterschied von &amp;lt;math&amp;gt;k a&amp;lt;/math&amp;gt;, wobei &amp;lt;math&amp;gt;a&amp;lt;/math&amp;gt; der Abstand zweier benachbarter Atome in der Ruhelage ist. Ein Phasenunterschied von &amp;lt;math&amp;gt;2\pi&amp;lt;/math&amp;gt; entspricht einem von Null; höhere Phasenunterschiede sind dementsprechend äquivalent mit einem Wert zwischen &amp;lt;math&amp;gt;0&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;2\pi&amp;lt;/math&amp;gt;. Aus Symmetriegründen betrachtet man das Intervall zwischen &amp;lt;math&amp;gt;-\pi&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;\pi&amp;lt;/math&amp;gt;. Das entspricht &amp;lt;math&amp;gt;k&amp;lt;/math&amp;gt;-Werten aus der ersten [[Brillouin-Zone]], also &amp;lt;math&amp;gt;k\in\lbrack -\pi/a,\pi/a \rbrack &amp;lt;/math&amp;gt;. Dadurch hat man alle physikalisch relevanten Wellenzahlen abgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akustische Moden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Monoatomic chain phonon dispersion.svg|mini|Dispersionsrelation &amp;lt;math&amp;gt; \omega (k) &amp;lt;/math&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Für das einfache Modell einer [[Lineare Kette|linearen Kette]] von Atomen, die durch Federn miteinander verbunden sind, lautet die Dispersionsrelation in erster Näherung&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt; \omega (k) = 2 \sqrt{\frac{C}{m}} \left| \sin \left( \frac{k a}{2}\right) \right| &amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wobei &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039; (gemessen in kg/s&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;) die [[Federkonstante]] zwischen den zwei benachbarten Ebenen und &amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039; die Masse des Atoms ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für niedrige Werte von &amp;lt;math&amp;gt;k \left( a k \ll 1 \right)&amp;lt;/math&amp;gt; lautet der Ausdruck näherungsweise&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt; \omega (k) \approx a \sqrt{ \frac{C}{m}} |k|=c_\mathrm{s} |k| &amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;c_\mathrm{s}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Schallgeschwindigkeit.&lt;br /&gt;
An den Zonengrenzen gilt&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt; \omega = 2 \sqrt{ \frac{C}{m}} = \text{const} .&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gruppengeschwindigkeit]], also die Geschwindigkeit des Energietransports im Medium, ergibt sich zu&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;v_\mathrm{g} = \frac{ \mathrm{d} \omega}{ \mathrm{d}k}= \sqrt{ \frac{C a^2}{m}} \cos \left( \frac{k a}{2}\right) &amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Am Zonenrand ist die Gruppengeschwindigkeit Null: Die Welle verhält sich wie eine stehende Welle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Siegfried Hunklinger]] |Titel=Festkörperphysik |Auflage=5. |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin/Boston |Datum=2018 |ISBN=978-3-11-056774-8 |Seiten=187-192 |Online={{Google Buch|BuchID=fEpADwAAQBAJ}} |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Optische Moden ===&lt;br /&gt;
Optische Äste existieren nur bei einer mehratomigen [[Basis (Kristall)|Basis]]. Die Formel beschreibt die Dispersionsrelation für das Modell einer linearen Kette mit zwei unterschiedlichen Atomen, welche die Massen &amp;lt;math&amp;gt;m_1&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;m_2&amp;lt;/math&amp;gt; haben. Die Kraftkonstante &amp;lt;math&amp;gt;C&amp;lt;/math&amp;gt; bleibt konstant. Es ergibt sich&amp;lt;ref&amp;gt;Kittel: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Festkörperphysik&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Oldenbourg, 1980, S. 134 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ibach, Lüth: &amp;#039;&amp;#039;Festkörperphysik&amp;#039;&amp;#039;. Springer 1990, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\omega^2(k) = \frac{C(m_1+m_2)}{m_1\cdot m_2}\left[ 1 + \sqrt{1- \frac{4m_1\cdot m_2}{(m_1+m_2)^2}\cdot \sin^2\left(\frac{ka}{2}\right)} \, \right]&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und damit näherungsweise &amp;lt;math&amp;gt;\omega^2 \approx 2 \, \frac{C(m_1+m_2)}{m_1\cdot m_2}&amp;lt;/math&amp;gt; für den optischen Zweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der optische Zweig ist normalerweise höherfrequenter als der akustische Zweig und nahezu dispersionslos. Der akustische Zweig entspricht in obiger Formel einem Minuszeichen vor der Wurzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kohn-Anomalie]]&lt;br /&gt;
* [[Huang-Rhys-Faktor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Festkörperphysik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachliteratur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Feliciano Giustino |Titel=Electron-phonon interactions from first principles |Sammelwerk=Reviews of Modern Physics |Band=89 |Nummer=1 |Datum=2017-02-16 |Sprache=en |Seiten=015003 |DOI=10.1103/RevModPhys.89.015003}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael A. Stroscio, Mitra Dutta |Titel=Phonons in nanostructures |Verlag=Cambridge Univ. Press |Ort=Cambridge |Datum=2005 |Sprache=en |Umfang=en |ISBN=0-521-01805-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=J. M. Ziman |Titel=Electroncs and Phonons |Verlag=Oxford University Press ; Clarendon Press |Ort=Oxford ; Clarendon |Datum=1962 |Sprache=en |Reihe=The International Series of Monographs on Physics |Online=[https://archive.org/details/electronsphonons0000jmzi Online]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lexikon der Physik ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Phononen |Hrsg=Ulrich Kilian u. Christine Weberl |Sammelwerk=Lexikon der Physik |Verlag=Spektrum Akademischer Verlag |Datum=2003 |ISBN=3-86025-296-8 |Online=[https://www.spektrum.de/lexikon/physik/phononen/11157 Online] |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Optische Phononen |Hrsg=Ulrich Kilian u. Christine Weberl |Sammelwerk=Lexikon der Physik |Verlag=Spektrum Akademischer Verlag |Datum=2003 |ISBN=3-86025-296-8 |Online=[https://www.spektrum.de/lexikon/physik/optische-phononen/10703 Online] |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Dispersionsrelation für Phononen |Hrsg=Ulrich Kilian u. Christine Weber |Sammelwerk=Lexikon der Physik |Verlag=Spektrum Akademischer Verlag |Datum=1999 |ISBN=3-8274-0382-0 |Online=[https://www.spektrum.de/lexikon/physik/dispersionsrelation-fuer-phononen/3191 Online] |Sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lattice vibrations|Phonon}}&lt;br /&gt;
* Dieter Suter: [https://qnap.e3.physik.tu-dortmund.de/suter/Vorlesung/Festkoerperphysik_WS21/4_Phononen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gitterschwingungen und Phononen&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Festkörperphysik&amp;#039;&amp;#039;, (Unterrichtsmaterialien) Universität Dortmund 2021&lt;br /&gt;
* [http://www.4phys.de/Website/qm/quantkette.html Einführende Darstellung zu Phononen und kohärenten Phononen bei der linearen Kette]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4129373-3|LCCN=sh85101066|NDL=00568885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quasiteilchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boson]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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