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	<title>Phonometrie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:17:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Phonometrie&amp;diff=1129252&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-07-15T05:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phonometrie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] {{lang|grc|φωνή}} &amp;#039;&amp;#039;phōnē&amp;#039;&amp;#039; „Laut, Ton, Stimme, Sprache“ und {{lang|grc|μέτρον}} &amp;#039;&amp;#039;métron&amp;#039;&amp;#039; „[[Maßeinheit|Maß]], Maßstab“) befasst sich unter Verwendung statistischer Methoden mit den Lauten einer Sprache.&amp;lt;ref&amp;gt; In der Diktion von Herbert Pilch: &amp;#039;&amp;#039;Phonemtheorie. Zweite, verbesserte Auflage.&amp;#039;&amp;#039; Karger, Basel u.&amp;amp;nbsp;a. 1968, S. 143: &amp;quot;Phonometrie bedeutet dabei die statistische Behandlung von Phonemvarianten.&amp;quot; Zustimmende Erwähnung als eigenständiger Forschungsansatz findet sich bei dem bekannten Phonetiker Otto von Essen: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine und angewandte Phonetik.&amp;#039;&amp;#039; 5., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1979, S. 7f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Man kann sie als eine besondere Form der [[Phonetik]] ([[Lautlehre]]) auffassen. Eine Grundidee war, dass ein bestimmter Sprachlaut, immer wieder gesprochen, zwar messbar verschieden ausfällt, dabei aber um einen Mittelwert streut, wobei diese Streuung sich mit der [[Carl Friedrich Gauß|gaußschen]] Glockenkurve ([[Normalverteilung]]) darstellen lässt. Die [[Anthropometrie]] und die daraus entwickelte [[Biometrie]], in der messbare menschliche Eigenschaften wie die Körpergröße sich in größeren Personengruppen als ebenfalls normalverteilt erwiesen, gaben Anlass für diese Überlegungen.&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. Zwirner &amp;amp; Zwirner 1966: 200f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftshistorischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Als Erfinder der Phonometrie gilt der rheinhessische Arzt, Augenarzt und Medizinhistoriker Johann Hermann Baas (1838–1909), der die Resonanz von lufthaltigen Körperteilen mittels einer aufgesetzten Stimmgabel bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf Vollmuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Baas, Johann Hermann.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die moderne &amp;#039;&amp;#039;Phonometrie&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;quot;quantitative Phonetik&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt; Zwirner &amp;amp; Zwirner 1966: 12&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand in den 1930er-Jahren in Auseinandersetzung mit der damaligen [[Experimentalphonetik]]&amp;lt;ref&amp;gt; Zwirner &amp;amp; Zwirner 1966: 4&amp;lt;/ref&amp;gt;, die nach Auffassung des [[Phonetiker]]s [[Eberhard Zwirner]] und des [[Mathematiker]]s Kurt Zwirner zu sehr naturwissenschaftlich ausgerichtet war. Sie vertraten dagegen die Ansicht, dass die Phonetik linguistische Ziele zu verfolgen habe und daher auch einen linguistischen Ansatz wählen müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;Zwirner &amp;amp; Zwirner 1966: 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bedeutet für Zwirner &amp;amp; Zwirner, dass zuerst die Laute bestimmt werden müssen, die untersucht werden sollen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Heike]]: &amp;#039;&amp;#039;Phonemik des Deutschen&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart 1972, S. 25. ISBN 3-476-10108-8 &amp;lt;/ref&amp;gt; und erst in einem zweiten Schritt Messungen und deren statistische Auswertung erfolgen sollten. Ziel dieser Arbeit ist nach [[Georg Heike|Heike]] (1972: 12) „eine statistische Bestimmung von Realisationsnormen“, die als Mittelwerte der für die einzelnen Laute gewonnenen Normalverteilungen bestimmt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Heike]]: &amp;#039;&amp;#039;Phonologie&amp;#039;&amp;#039;. Metzler, Stuttgart 1972. ISBN 3-476-10104-5&lt;br /&gt;
* Eberhard Zwirner &amp;amp; [[Kennosuke Ezawa]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Phonometrie, Erster-Dritter Teil.&amp;#039;&amp;#039; Karger, Basel / New York 1966, 1968, 1969. &lt;br /&gt;
* [[Eberhard Zwirner]] &amp;amp; Kurt Zwirner: &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen der Phonometrie&amp;#039;&amp;#039;. Metten, Berlin 1936. (2. Auflage als  Zwirner &amp;amp; Ezawa (Hrsg.) Teil I, 1966)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Phonometrie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phonetik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quantitative Linguistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angewandte Linguistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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