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	<title>Philosophischer Zombie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T17:40:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philosophischer_Zombie&amp;diff=2475634&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PM3: /* Einleitung */ Wenn es nicht korrigiert werden darf, dann muss es mangels Beleg raus. &quot;verhält sich aber genau so&quot; ist eine irreführende Verkürzung, denn es geht nicht nur um das Verhalten, sondern um alle physikalisch messbaren Eigenschaften.</title>
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		<updated>2026-02-08T20:45:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Wenn es nicht korrigiert werden darf, dann muss es mangels Beleg raus. &amp;quot;verhält sich aber genau so&amp;quot; ist eine irreführende Verkürzung, denn es geht nicht nur um das &lt;a href=&quot;/index.php/Verhalten_(Biologie)&quot; title=&quot;Verhalten (Biologie)&quot;&gt;Verhalten&lt;/a&gt;, sondern um alle physikalisch messbaren Eigenschaften.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Neutralität}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;philosophischer Zombie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P-Zombie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Philosophie des Geistes]] und der [[Erkenntnistheorie]] ist ein hypothetisches Wesen, das physisch nicht von einem normalen Menschen zu unterscheiden ist, aber keine Erfahrung hat oder Empfindungen ([[Qualia]]) erlebt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SEP|3=Robert Kirk|1= https://plato.stanford.edu/entries/zombies/ |2=Zombies|4=2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zombie-Argumente ==&lt;br /&gt;
Der Begriff eines philosophischen Zombies wird vor allem in [[Gedankenexperiment]]en verwendet, um bestimmte Argumente gegen Formen des [[Physikalismus (Ontologie)]], wie [[Materialismus]], [[Behaviorismus]] und [[Funktionalismus (Philosophie) |Funktionalismus]], zu stützen, diese werden oft als „Zombie-Argumente“ bezeichnet. Der Physikalismus beruht auf der Annahme, dass alle Aspekte der Natur physikalisch erklärt werden können: Also auch alle Aspekte der menschlichen Natur und Wahrnehmung müssten sich so erklären lassen. Einige Philosophen, wie [[David Chalmers]], behaupten, dass ein vom Menschen physiologisch ununterscheidbarer Zombie schon als logische Möglichkeit eine stichhaltige Widerlegung des Physikalismus darstellen würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chalmers, D. 1996&amp;quot;&amp;gt;Chalmers, D. (1996): The Conscious Mind, Oxford University Press, New York.&amp;lt;/ref&amp;gt; Physikalisten wie [[Daniel Dennett]] kontern, dass Chalmers’ physiologische Zombies unlogisch und damit unmöglich seien.&amp;lt;ref name=Dennett1991&amp;gt;{{cite book|last=Dennett|first=Daniel C.|title=Consciousness Explained |year=1991 |language=en |publisher=Little, Brown and Co.|location=Boston, Toronto, London|isbn=0-316-18065-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Dennett1995&amp;gt;{{cite book|last=Dennett|first=Daniel C.|title=Darwin&amp;#039;s Dangerous Idea |year=1995 |language=en |publisher=Simon &amp;amp; Schuster|location=New York|isbn=0-684-82471-X|page=322}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David Chalmers argumentiert, dass der Materialismus auf die Annahme festgelegt ist, die Existenz von Bewusstsein ergebe sich bereits aus der physikalisch-funktionalen Beschreibung. Die Vorstellbarkeit von Zombie-Szenarien zeige jedoch, dass selbst eine vollständige physikalisch-funktionale Beschreibung nicht die Existenz von Bewusstsein impliziere.&amp;lt;ref&amp;gt;David Chalmers. &amp;#039;&amp;#039;The Conscious Mind&amp;#039;&amp;#039;, New York: Oxford University Press, 1996, S. 94–99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zumindest offenbart das Gedankenexperiment eine Erklärungslücke des Physikalismus, weil es momentan keine verbreitete Theorie gibt, die die Kausalität von nichtmentalen Eigenschaften auf phänomenale Eigenschaften erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Hübner |Titel=Einführung in die theoretische Philosophie |Verlag=J.B. Metzler |ISBN=978-3-476-02439-8 |Seiten=216-217}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Susan Blackmore]] beschreibt das Problem sehr anschaulich: „Stellen wir uns zum Beispiel den Zombie Sue Blackmore vor. Zombie-Sue sieht genauso aus wie ich, benimmt sich genauso wie ich, redet so wie ich über ihre privaten Erfahrungen und  diskutiert wie ich über das [[Bewusstsein]]. Für einen Außenstehenden ist sie durch nichts von der echten Sue zu unterscheiden. Der Unterschied besteht allein darin, dass sie über kein Innenleben und kein bewusstes Erleben verfügt; sie ist eine Maschine, die Wörter und Verhaltensweisen produziert, während es in ihrem Inneren völlig dunkel ist. Könnte diese Zombie-Sue wirklich existieren?“&amp;lt;ref&amp;gt;Susan Blackmore: &amp;#039;&amp;#039;Gespräche über Bewusstsein&amp;#039;&amp;#039;, [[Suhrkamp Verlag]] 2012, ISBN 978-3-518-29623-3, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zombie-Argumente im Anschluss an David Chalmers lassen sich in ein [[Erkenntnistheorie|erkenntnistheoretisches]] und ein [[Metaphysik|metaphysisches]] Teilargument zerlegen. Das erkenntnistheoretische Argument behauptet die Vorstellbarkeit von philosophischen Zombies und illustriert somit eine [[Erklärungslücke]] zwischen der physikalisch-funktionalen und der phänomenalen Perspektive. Im metaphysischen Argument wird von der Vorstellbarkeit von philosophischen Zombies auf das Scheitern des Materialismus geschlossen. [[Materialismus|Materialisten]] können entsprechend das erkenntnistheoretische oder das metaphysische Teilargument ablehnen. „Typ-A-Materialisten“ lehnen die Vorstellbarkeit von philosophischen Zombies ab und behaupten, dass das Bewusstsein in Wirklichkeit gar nicht existiere oder sich als physikalisch-funktionales Phänomen erklären lasse. „Typ-B-Materialisten“ akzeptieren das erkenntnistheoretische Argument, behaupten allerdings die Kompatibilität von Materialismus und der Vorstellbarkeit von philosophischen Zombies.&amp;lt;ref&amp;gt;David Chalmers: &amp;#039;&amp;#039;Consciousness and its Place in Nature.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Blackwell Guide to the Philosophy of Mind&amp;#039;&amp;#039;, S. Stich and F. Warfield (Hrsg.), Blackwell. Sowie in Philosophy of Mind: Classical and Contemporary Readings, D. Chalmers (Hrsg.), Oxford, 2002. [https://consc.net/papers/nature.pdf Der Artikel] ist online auf [https://consc.net/consciousness/ der Website von David Chalmer] zu finden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vertreter des [[Ontologischer Dualismus|ontologischen Dualismus]] sehen im Gedankenexperiment des „philosophischen Zombies“ einen Beweis dafür, dass Geist und Materie zwei getrennte [[Entität]]en sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionaler Zombie ==&lt;br /&gt;
Ein dem P-Zombie verwandtes Gedankenexperiment ist das eines Zombies, der funktional einem menschlichen Gehirn gleicht  (&amp;#039;&amp;#039;computational zombie&amp;#039;&amp;#039;), der also bei gleichem &amp;#039;&amp;#039;Input&amp;#039;&amp;#039; den gleichen &amp;#039;&amp;#039;Output&amp;#039;&amp;#039; liefert wie ein menschliches Gehirn. Der Zombie hat jedoch keine bewussten Empfindungen oder er hat andere Empfindungen als ein Mensch. Das modifizierte Zombie-Argument lautet nun, dass allein die Denkbarkeit eines solchen funktionalen Zombies physikalistische bzw. funktionalistische Positionen widerlege.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sprevak2023&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mark Sprevak |Titel=Philosophical Issues in Computational Cognitive Sciences |Sammelwerk=The Cambridge Handbook of Computational Cognitive Sciences |Hrsg=Ron Sun |Datum=2023 |Verlag=Cambridge University Press |Seiten=1201–1227 |Online=https://marksprevak.com/publications/philosophical-issues-in-computational-cognitive-sciences-06dd/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird mit der Denkbarkeit von P-Zombies auch gegen die Simulierbarkeit phänomenalen Bewusstseins argumentiert: Die Gültigkeit des P-Zombie-Argumentes würde implizieren, dass der denkbare, dem Menschen physikalisch äquivalente Zombie in seiner hypothetischen Welt auch physikalisch äquivalente funktionale Prozesse aufweisen würde und dass die möglichen Prozesse den gleichen physikalischen Beschränkungen unterliegen würden. Dies würde bedeuten, dass Modelle, die nur auf physikalischen Prozessen basieren, nicht phänomenale Erfahrungen erklären könnten. Dies betrifft etwa [[Kognitionswissenschaft |kognitionswissenschaftliche]] Modelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sprevak2023&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch |Künstliche Intelligenz|Chinesisches Zimmer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/zombies/ |Zombies|Robert Kirk|2019}}&lt;br /&gt;
* Dan Falk: [https://aeon.co/essays/what-can-the-zombie-argument-say-about-human-consciousness &amp;#039;&amp;#039;The philosopher’s zombie.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Aeon (Magazin) |&amp;#039;&amp;#039;Aeon.&amp;#039;&amp;#039;]] 4. Februar 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Gesprochene Version&lt;br /&gt;
| datei = De-Philosophischer Zombie-article.ogg&lt;br /&gt;
| länge = 06:32&lt;br /&gt;
| größe = 12,9 MB&lt;br /&gt;
| version = 212164130&lt;br /&gt;
| datum = 20.05.2021&lt;br /&gt;
| artikel = Philosophischer Zombie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie des Geistes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PM3</name></author>
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