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	<title>Philipp von Spanheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T10:17:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_von_Spanheim&amp;diff=764728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lou.gruber am 1. März 2026 um 12:56 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-01T12:56:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Filip 1279.jpg|miniatur|[[Siegel|Reitersiegel]] Philipps von Spanheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Filip Sponheim (127897347).jpg|miniatur|Siegel Philipps als Elekt von Salzburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp von Spanheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp von Sponheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp von Kärnten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * um 1220; † [[22. Juli]] [[1279]] in [[Krems an der Donau]]) war [[Elekt]] (Erwählter zum [[Erzbischof]]) von [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]] (1247–1257), [[Patriarch#Römisch-katholische Kirche|Patriarch]] von [[Patriarchat von Aquileia|Aquileia]] (1269–1271), Graf von Lebenau (1254–1279) und nomineller [[Herzog]] von [[Kärnten]]. Mit seinem Tod erlosch der Hauptzweig des Adelsgeschlechtes der [[Spanheimer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Philipp wurde um 1220 geboren und war der jüngere Sohn des Herzogs [[Bernhard von Spanheim|Bernhard II.]] von Kärnten († 1256) und dessen Frau Judith, Tochter des Königs [[Ottokar I. Přemysl]] von [[Böhmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1240 war er [[Königliches Kollegiatkapitel der Hl. Peter und Paul auf dem Vyšehrad|Probst von Vyšehrad]] und [[Kanzler (Mittelalter)|Kanzler]] von Böhmen bei seinem Onkel [[Wenzel I. (Böhmen)|Wenzel I.]] 1247 wurde er zum Erzbischof von [[Salzburg]] gewählt (&amp;#039;&amp;#039;electus&amp;#039;&amp;#039;), ließ sich aber nicht weihen, um sich die Nachfolge im [[Herzogtum Kärnten]] nicht zu verbauen. Militärisch war er erfolgreich: Er besetzte 1250 das steirische [[Enns (Fluss)|Enns]]tal, den [[Lungau]] (1247/52), besiegte 1252 gemeinsam mit seinem Vater bei [[Greifenburg]] [[Meinhard I.|Meinhard III. von Görz]] und [[Albert III. (Tirol)|Albert III. von Tirol]], und gewann damit wichtige Stützpunkte in Oberkärnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Salzburger Erzbischöfe Philipp von Spanheim.jpg|miniatur|Wappen als Erzbischof von Salzburg]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1254 sicherte sich Philipp im [[Verträge von Erharting|1. Vertrag zu Erharting]] die Grafschaftsrechte im [[Chiemgau]] und die [[Grafschaft Lebenau]]. Diese waren bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1229 von einem Spanheimer Seitenzweig regiert worden, und der damalige Erzbischof hatte daraufhin die Grafschaft käuflich von den bayerischen Herzögen erworben. Durch den Vertrag von 1254 versuchte Philipp, den Verlust für das Haus Spanheim rückgängig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1257 wurde er vom Domkapitel abgesetzt und gebannt, behauptete sich aber militärisch mit Hilfe seines Bruders [[Ulrich III. (Kärnten)|Ulrich III.]] gegen seinen Nachfolger [[Ulrich von Seckau|Ulrich]]. 1260 unterstützte er seinen Vetter [[Ottokar II. (Böhmen)|Ottokar II.]] bei [[Schlacht bei Kressenbrunn|Kressenbrunn]] gegen die [[Magyaren|Ungarn]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1267 musste Philipp endgültig auf Salzburg verzichten. 1269 wurde er zum [[Patriarch#Römisch-katholische Kirche|Patriarchen]] von [[Patriarchat von Aquileia|Aquileia]] gewählt, erhielt jedoch nie die päpstliche Anerkennung dazu.&amp;lt;ref&amp;gt;Vom 29. November 1268 bis zum 1. September 1271 bestand in Rom eine [[Sedisvakanz]], und der am 1. September 1271 gewählte neue Papst [[Gregor X.]] ernannte statt seiner [[Raimondo della Torre]] am 21. Dezember 1273 zum Patriarchen von Aquileia.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ottokar von Böhmen, dem Ulrich († 1269) in der Zwischenzeit im Vertrag von Podiebrad 1268 heimlich die Kärnten-Nachfolge vermacht hatte, wandte sich nun, unterstützt von den [[Herren von Güns|Güssinger Grafen]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Theuer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterburg Lockenhaus&amp;#039;&amp;#039;, Edition Roetzer, Eisenstadt 1981, S. 26 ISBN 3-85374-082-0&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen Philipp und vertrieb ihn im Kampf um Kärnten 1270/71 auch aus [[Friaul]]. 1272 musste Philipp sich geschlagen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um nun wenigstens seine Grafenrechte im bayerisch-salzburgischen Raum zu sichern, schloss er im Jahre 1275 den zweiten Vertrag von Erharting mit den bayerischen Herzögen. Darin wurden die Grenzen der [[Grafschaft Lebenau]] genau festgelegt. Im selben Jahr wurde Philipp von König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.]] zwar nominell als Herzog von [[Kärnten]], [[Krain]] und der [[Windische Mark (Slowenien)|Mark]] eingesetzt, kam aber faktisch nie an die Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheiten und Ableben ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1279 verstarb Philipp von Spanheim in [[Krems an der Donau|Krems]]. Er ist der erste Erzbischof Salzburgs, dessen Todeskrankheit angegeben ist, nämlich an derselben Krankheit wie sein Vater und Großvater: etwas unklar als &amp;#039;&amp;#039;Rufus&amp;#039;&amp;#039; überliefert. Diese Bezeichnung wurde als [[Erysipel]] (=Rotlauf), aber auch als [[Lepra|Aussatz]] interpretiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Proschko: &amp;#039;&amp;#039;Die Todeskrankheiten der Erzbischöfe von Salzburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 86/87, Salzburg 1946/47, S. 93f. ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MGSL_86_87_0093-0097.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;In Krems erinnert ein [[Epitaph]] in der ehemaligen [[Dominikanerkirche Krems|Dominikanerkirche]] an ihn. Seine Besitzungen zu Lebenau fielen zurück an das Bistum Salzburg. Auf das Herzogtum Kärnten und die anderen ehemals Spanheimer Besitzungen hatte dies keinerlei Auswirkungen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|380|381|Philipp v. Spanheim|[[Heinz Dopsch]]|119340542}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hausmann (Historiker)|Friedrich Hausmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen zu Ortenburg und ihre Vorfahren im Mannesstamm, die Spanheimer in Kärnten, Sachsen und Bayern, sowie deren Nebenlinien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ostbairische Grenzmarken]] – Passauer Jahrbuch für Geschichte,&amp;#039;&amp;#039; Kunst und Volkskunde, Nr. 36, Passau 1994, S. 9–62.&lt;br /&gt;
* [[Winfried  Stelzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum  gemalten Epitaph Herzog Philipps von Kärnten in Krems.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Unsere Heimat (Niederösterreich)|Unsere Heimat]]&amp;#039;&amp;#039; 44, 1973, S. 44–55.&lt;br /&gt;
* Eberhard Graf zu Ortenburg-Tambach: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des reichsständischen, herzoglichen und gräflichen Gesamthauses Ortenburg – Teil 1: Das herzogliche Haus in Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Vilshofen 1931.&lt;br /&gt;
* {{ADB|26|43|47|Philipp von Sponheim|[[Franz von Krones]]|ADB:Philipp (Patriarch von Aquileja)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://thesaurus.cerl.org/record/cnp00553381 Philipp] im [[CERL Thesaurus]]&lt;br /&gt;
* [https://www.manfredhiebl.de/Burgen/main_burgen_l_z.htm Geschichte Lebenaus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Gregorio von Montelongo]]|AMT=[[Liste der Patriarchen von Aquileia|Patriarch von Aquileia]]|ZEIT=1269–1273 (Elekt)|NACHFOLGER=[[Raimondo della Torre]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Burkhart von Ziegenhain]]|AMT2=[[Liste der Erzbischöfe von Salzburg|Erzbischof von Salzburg]]|ZEIT2=1247–1256 (Elekt)|NACHFOLGER2=[[Ulrich von Seckau]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER3=[[Bernhard I. (Lebenau)|Bernhard I.]]|AMT3=[[Grafschaft Lebenau#Liste der amtierenden Grafen|Graf von Lebenau]]|ZEIT3=1254–1279|NACHFOLGER3=an &amp;#039;&amp;#039;Fürstbistum Salzburg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119340542|VIAF=40186130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Philipp #Spanheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patriarch von Aquileia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Lebenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Chiemgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularherzog]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bistum Salzburg bis 1328)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Interregnum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Spanheimer (Kärntner Linie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1279]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. oder 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Philipp von Spanheim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Elekt von Salzburg (1247–1257), Patriarch von Aquileia (1269–1271), Graf von Lebenau (1254–1279)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1220&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juli 1279&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krems an der Donau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lou.gruber</name></author>
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