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	<title>Philipp von Pappenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-29771-18 am 23. Oktober 2025 um 06:12 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-23T06:12:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philipp von Pappenheim Testament 1613.jpg|mini|Testament Philipps von Pappenheim, 1613. Original in [[Donaueschingen]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Grönenbach Schlößle.JPG|mini|Schlößle in Bad Grönenbach von 1563]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbishofen Pfarrkirche Glasfenster Pappenheim Detail.JPG|mini|Wappen Philipps von Pappenheim im Glasfenster der Pfarrkirche in [[Herbishofen]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp von Pappenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Dezember]] [[1542]]; † [[13. November]] [[1619]]), genannt &amp;#039;&amp;#039;der Reformator&amp;#039;&amp;#039;, führte in [[Bad Grönenbach]] den reformierten Glauben nach [[Huldrych Zwingli|zwinglianischer Lehre]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tode seines Vaters [[Wolfgang von Pappenheim]] († 1558) entschloss sich Philipp, zusammen mit seinen Brüdern [[Wolfgang II. von Pappenheim|Wolfgang]] und [[Christoph III. von Pappenheim|Christoph]], zu einer [[Pilgerweg nach Jerusalem|Wallfahrt nach Jerusalem]]. Der Plan wurde jedoch geändert, und so kehrten Philipp und einer seiner Brüder bereits in Venedig wieder um, und kehrten in die Schweiz nach [[Zürich]] zurück. In Zürich lernte Philipp den reformierten [[Prädikant]]en Bächli kennen und nahm den reformierten Glauben zwinglianischer Prägung an. Zurück in Grönenbach führte er die neue Glaubenslehre nach dem Grundsatz „[[cuius regio, eius religio]]“ ein. Bereits 1560 einigte er sich mit seinem Verwandten [[Alexander von Pappenheim (1530–1612)|Alexander II. von Pappenheim]] auf die gemeinsame Nutzung der [[St. Philipp und Jakob (Bad Grönenbach)|Stiftskirche St. Philipp und Jakob]] in Bad Grönenbach als [[Simultankirche]], was bis 1621 Bestand hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Sedelmayer |Hrsg=Historischer Verein zur gesamten Förderung der Heimatkunde des Allgäus |Titel=Geschichte des Marktfleckens Grönenbach |Ort=Kempten |Datum=1910 |Seiten=36, 38}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1612 bis zu seinem Tod sieben Jahre später hatte Philipp das Seniorat des [[Reichserbmarschall|Reichserbmaschallamtes]] inne. Da er zu diesem Zeitpunkt bereits ein hohes Alter hatte, wurde das Seniorat vom Landgrafen Maximilian von Stühlingen kommissarisch verwaltet. In seinem 1613 verfassten Testament legte er fest, dass seine Nachfolger ihr Erbe verlieren würden, sollten sie den reformierten Glauben in Grönenbach nicht erhalten und fortführen. Philipp von Pappenheim war zweimal verheiratet, in erster Ehe mit Ursula von Ellerbach und in zweiter Ehe mit [[Anna von Pappenheim|Anna von Winneberg und Beilstein]] († 30. September 1635). Beide Ehen blieben kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzungen ==&lt;br /&gt;
Bei der Erbteilung durch Los mit seinen Brüdern nach 1558 gelangte Philipp in den Besitz des Schlosses Rothenstein und Kalden. Durch seine erste Ehe mit Ursula von Ellerbach heiratete er in die Herrschaft Bellenberg ein. 1563 erbaute er zusammen mit seinen drei Brüdern Wolfgang, Christoph und [[Conrad von Pappenheim (Oberst)|Conrad von Pappenheim]] das [[Unteres Schloss (Bad Grönenbach)|Untere Schloss]] in Bad Grönenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Sedelmayer |Hrsg=Historischer Verein zur gesamten Förderung der Heimatkunde des Allgäus |Titel=Geschichte des Marktfleckens Grönenbach |Ort=Kempten |Datum=1910 |Seiten=255}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod Christoph Ulrich von Pappenheim im Jahr 1599 erwarb er den dritten Teil sowohl an der Herrschaft Gräfenthal wie auch an der Herrschaft Pappenheim. Von [[Alexander von Pappenheim (1530–1612)|Alexander II. von Pappenheim]] erbte er nach dessen Tod 1612 dessen Anteil an der Herrschaft Gräfenthal, sowie Güter zu Pappenheim und Anteile an Allgäuer Lehen. Durch diese Erbschaften und mit Verteidigung des Erbes gegen die einzige Tochter Alexanders II., Anna und deren Gemahl Otto Heinrich Fugger, gelangte er so in den Besitz des Großteils der Gesamtfamilie. Als Erben setzte Philipp seinen Neffen [[Wolfgang Christoph von Pappenheim|Wolfgang Christoph]] († 22. August 1635) ein, der jedoch kinderlos starb. Dieser wiederum vermachte seinen Besitz an [[Maximilian von Pappenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Reformation in Bad Grönenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Joseph Sedelmayer&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Historischer Verein zur gesamten Förderung der Heimatkunde des Allgäus&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte des Marktfleckens Grönenbach&lt;br /&gt;
   |Ort=Kempten&lt;br /&gt;
   |Datum=1910}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Schwackenhofer&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Reichserbmarschälle, Grafen und Herren von und zu Pappenheim&lt;br /&gt;
   |Verlag=Walter E. Keller&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-934145-12-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=161–162, 189}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=M. Johann Alexander Döderlein&lt;br /&gt;
   |Titel=Historische Nachrichten von dem ur-alten Hochpreislichen Haus der Kaiserlichen und des Reichs Marschallen von Palatin, Und der Davon abstammenden ehe- und dermahligen Reichs-Erb-Marschallen, Herren und Grafen zu Pappenheim, etc.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Johann Jacob Enderes, Hoch-Fürstl. privil. Buch-Händler&lt;br /&gt;
   |Datum=1739&lt;br /&gt;
   |Seiten=253–256&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=uKZBAAAAcAAJ |Seite=253}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Index:Geschichte des Marktfleckens Grönenbach|Geschichte des Marktfleckens Grönenbach}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leichenpredigt Philipp von Pappenheim|Leichenpredigt von 1619 für Philipp von Pappenheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120096943|VIAF=8209880}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pappenheim, Philipp von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Grönenbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Jerusalempilger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Pappenheim|Philipp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1542]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1619]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pappenheim, Philipp von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Der Reformator&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=führte den calvinistischen Glauben in Grönenbach ein&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Dezember 1542&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1619&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rothenstein (Bad Grönenbach)|Rothenstein, Bad Grönenbach]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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