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	<title>Philipp von Jolly - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_von_Jolly&amp;diff=320074&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Auchwaswisser: Orthografie+Interpunktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_von_Jolly&amp;diff=320074&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-02T13:15:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Orthografie+Interpunktion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philipp_von_Jolly_by_Konrad_Knoll.jpg|mini|Philipp von Jolly, Marmorbüste von [[Konrad Knoll]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm von Kaulbach - Philipp von Jolly, Zeichnung.jpg|mini|Philipp von Jolly, Zeichnung von [[Wilhelm von Kaulbach]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Philipp Gustav von Jolly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. September]] [[1809]] in [[Mannheim]]; † [[24. Dezember]] [[1884]] in [[München]]) war ein deutscher [[Physiker]] und [[Mathematiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er wurde im Jahre 1809 als Sohn von [[Ludwig Jolly]], Kaufmann und 1836–1849 [[Bürgermeister]] von Mannheim, und Marie Eleonore Jolly, geborene Alt (1786–1859), geboren. Sein Bruder war [[Julius Jolly (Politiker)|Julius August Isaak Jolly]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fritz&amp;quot;&amp;gt;Fritz Lohmann, 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Professor für [[Rechtswissenschaft|Jura]] in Heidelberg und ab 1861 badischer Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte Mathematik, Physik und Technik 1829–1831 in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und 1832–1833 in [[Wien]], zum Schluss in [[Humboldt-Universität Berlin|Berlin]]. Im Herbst 1830 beantwortete er die Preisfrage der philosophischen Fakultät mit seinem Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;de Euleri meritis de functionibus circularibus&amp;#039;&amp;#039; (vgl. unten).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot;&amp;gt;{{ADB|55|807|810|Jolly, Philipp von|Redaktion der ADB|ADB:Jolly, Philipp von}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Heidelberg wurde er 1830 Mitglied des Corps [[Corps Rhenania Heidelberg#Rhenania I–III, Hassia, Nassovia|Hassia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korps-Listen 1910, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;114&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 110&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ergänzte den Lehrstoff durch Selbststudium. Da keine der von ihm besuchten Universitäten den Studenten eine Möglichkeit bot, Experimentalpraxis zu erwerben, volontierte er bei Mechanikern und Glasbläsern und erwarb sich handwerkliche Fähigkeiten. Nach dem Studium arbeitete er etwa ein Jahr bei [[Heinrich Gustav Magnus]] in Berlin, der in seiner Wohnung gerade ein erstes physikalisches Unterrichtslaboratorium einrichtete. Dort entschloss er sich zur akademischen Laufbahn. Nach der Promotion in Heidelberg (1834) und direkt anschließender [[Habilitation]] für Mathematik, Physik und Technologie wurde er dort 1839 außerordentlicher Professor für [[Mathematik]] und 1846 ordentlicher Professor für [[Physik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in Heidelberg kein Physiklaboratorium vorhanden war, erhielt er zwei Zimmer der Wohnung seines Amtsvorgängers Munke für die Einrichtung eines Laboratoriums zur Verfügung gestellt und konnte dort 1847–1854 jeweils eine kleine Zahl von Studenten experimentalpraktisch ausbilden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Stichweh: &amp;#039;&amp;#039;Zur Entstehung des modernen Systems wissenschaftlicher Disziplinen. Physik in Deutschland 1740-1890.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp Verlag, 1984, ISBN 3-518-57688-7, S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 wechselte er als Nachfolger von [[Georg Simon Ohm]] nach München, wo er an der Reorganisation der bayerischen technischen Lehranstalten beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jolly (ab 1854: von Jolly; Bayerischer Personenadel) ist vor allem als Experimentalphysiker (unter anderem durch Messung des [[Ortsfaktor]]s mit Hilfe von [[Waage#Besondere Waagen für Technik und Physik|Präzisionswaagen]], siehe auch [[Jollysche Federwaage]]) und als Instrumentenbauer bekannt geworden. Aus seinem Praktikumsunterricht gingen maßgebliche Apparate hervor, neben der Federwaage das Luftthermometer, das Kupfereudiometer und die Quecksilberluftpumpe. Er bestimmte das spezifische Gewicht des flüssigen Ammoniaks, studierte die Ausdehnung des Wassers durch die Wärme, berechnete Ausdehnungskoeffizienten des Sauerstoffs und anderer Gase.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt; Die Ausbildung, die er in der Jugend als Mechaniker erhalten hatte, war ihm für die Konstruktion seiner Versuchsgeräte hilfreich. Die Federwaage vervollkommnete er in mehrjährigen Experimenten zu solcher Feinheit, dass ihre Genauigkeit 0,001 mg pro gewogenem Kilogramm betrug. Auf diese Weise konnte er sehr genau spezifische Gewichte bestimmen. Ein weiteres Arbeitsgebiet war die [[Osmose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seinen Studenten in München war [[Max Planck]], dem Jolly 1874 allerdings von einem Studium der Physik abriet, nicht jedoch aufgrund fehlender Begabung Plancks, sondern aufgrund der Annahme, dass die theoretische Physik keine weitreichenden Perspektiven mehr biete.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Planck: &amp;#039;&amp;#039;Wege zur Physikalischen Erkenntnis.&amp;#039;&amp;#039; Reden und Vorträge, Band 1. Leipzig 1943. Darin sagt Planck, von Jolly habe die Physik beschrieben „als eine hochentwickelte, nahezu voll ausgereifte Wissenschaft die nunmehr, nachdem ihr durch die Entdeckung der Energie gewissermaßen die Krone aufgesetzt sei, wohl bald ihre endgültige stabile Form angenommen haben würde. Wohl gäbe es vielleicht in einem oder dem anderen Winkel noch ein Stäubchen oder ein Bläschen zu prüfen und einzuordnen, aber das System als Ganzes stehe ziemlich gesichert da, und die theoretische Physik nähere sich merklich demjenigen Grade der Vollendung, wie ihn etwa die Geometrie schon seit Jahrhunderten besitzt“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bayerischer Bevollmächtigter war er in der Bundesversammlung 1861 in Frankfurt/Main an der Einführung des Metersystems im Deutschen Bund beteiligt. In Briefen, die er aus Frankfurt an seine Frau schrieb, beklagte er den langsamen Fortgang der Verhandlungen. Er brachte sich selbst als Protokollführer der 25 Sitzungen ein und nutzte sein Amt, um die Beratungen zu beschleunigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fritz&amp;quot; /&amp;gt; 1872 nahm er als Delegierter der Münchner Königlichen Akademie der Wissenschaften an Verhandlungen der Commission Internationale du Mètre in Paris teil, die 1875 zur internationalen [[Meterkonvention]] führte.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Hoppe-Blank: &amp;#039;&amp;#039;Vom metrischen System zum internationalen Einheitensystem. – 100 Jahre Meterkonvention.&amp;#039;&amp;#039; Physikalisch-technische Bundesanstalt: PTB – Bericht PTB-ATWD-5. Braunschweig, August 1975. {{doi|10.7795/110.20150519H}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1872 war er Mitglied der deutschen Centralkommission für die Wiener Weltausstellung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 wurde er zum ordentlichen Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|1478 |Name=Philipp Gustav von Jolly |Kommentar=mit einem Link zum Nachruf von [[Carl von Voit]] |Datum=29. Oktober 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1864 zum korrespondierenden Mitglied der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/philipp-gustav-von-jolly/| titel=Mitglieder: Philipp Gustav von Jolly| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung der Waage auf Probleme der Gravitation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp von Jolly Höhenabhängigkeit der Schwerkraft.png|mini|Höhenabhängigkeit der Schwerkraft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GER — BY — Oberbayern — München — Isarvorstadt — Museumsinsel 1 (Bleikugel von Jolly, gegenständlich) · Mattes 2023-03-19.jpg|mini|Die Bleikugel Jollys im Deutschen Museum in München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp von Jolly Wägung der Erde.png|mini|Wägung der Erde, 1881]]&lt;br /&gt;
Jolly hatte eine sehr präzise [[Balkenwaage]] entwickelt, die beim Vergleich zweier Massen im Kilogrammbereich eine Präzision von ±&amp;amp;nbsp;0,05&amp;amp;nbsp;mg erreichte; letztere ließ sich durch Mehrfachmessungen auf ±&amp;amp;nbsp;0,01&amp;amp;nbsp;mg verbessern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;j1&amp;quot;&amp;gt;Phil. v. Jolly: &amp;#039;&amp;#039;Die Anwendung der Waage auf Probleme der Gravitation.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von der Universität München hatte er einen Turm mit 25 Meter Höhe zur Verfügung gestellt bekommen. In dessen Treppenhaus montierte er oben seine Balkenwaage und befestigte an jedem Ende des Balkens einen Metalldraht mit je zwei Waagschalen, die einen vertikalen Abstand von 21 Meter aufwiesen. Mit dieser Waage führte er die folgenden beiden in der Fachliteratur rezipierten Versuche durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abhängigkeit der Erdanziehung von der Höhe ===&lt;br /&gt;
Zunächst legte er eine Kugel mit 5&amp;amp;nbsp;kg Quecksilber in die rechte obere Waagschale und balancierte die Waage mit einem entsprechenden Gewicht links oben aus. Anschließend beförderte er das Quecksilber zur unteren Waagschale und musste nun oben links 31,686&amp;amp;nbsp;mg hinzufügen, um die Waage im Gleichgewicht zu halten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;graetz&amp;quot;&amp;gt;[[Leo Graetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Physik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Naturwissenschaften, Leipzig 1917, S. 64 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies entspricht in etwa dem nach dem Gravitationsgesetz zu erwartendem Wert (32,98&amp;amp;nbsp;mg bei dem von Jolly angenommenen Abstand &amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;= 6366,8&amp;amp;nbsp;km zum Erdmittelpunkt, was etwa einer Höhe von 500&amp;amp;nbsp;m über dem Meeresspiegel entspricht).&amp;lt;ref name=&amp;quot;graetz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wägung der Erde ===&lt;br /&gt;
Die wesentliche Leistung wird durch eine dritte Messung erbracht. Jolly beließ das Quecksilber in der Waagschale unten rechts, stellte aber darunter (Abstand der Kugelmittelpunkte 56,816&amp;amp;nbsp;cm) eine Bleikugel (vgl. nachstehende Fotografie) mit einer Masse von 5775,2&amp;amp;nbsp;kg. Diese übte eine zusätzliche Anziehungskraft auf das Quecksilber aus, die durch weitere 0,589&amp;amp;nbsp;mg auf der Waagschale oben links kompensiert werden musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;graetz&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Diese Methode aber wandte dann Jolly (1881) zur Lösung zweier viel wichtigerer Fragen an, welche miteinander zusammenhängen, nämlich erstens zur &amp;#039;&amp;#039;Bestimmung des Gewichtes der ganzen Erde&amp;#039;&amp;#039; und ihrer &amp;#039;&amp;#039;[[Dichte|Dichtigkeit]]&amp;#039;&amp;#039; und zweitens zur Bestimmung der Kraft in [[Dyn (Einheit)|Dynen]], mit welcher zwei Massen von je 1 Gramm in der Entfernung von 1 Zentimeter sich anziehen, der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;allgemeinen [[Gravitationskonstante]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Leo Graetz]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;graetz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bleikugel übt eine zusätzliche Gravitationskraft aus, die dem Gewicht einer Masse von 0,589&amp;amp;nbsp;mg entspricht. Hieraus erhält man unmittelbar den Wert der Gravitationskonstante. Mit Kenntnis dieser Konstante lässt sich nach Newton aus der Gewichtskraft und der Masse der Quecksilberkugel sowie dem Abstand zum Erdmittelpunkt auf die damals nur grob bekannte Masse der Erdkugel schließen und schließlich durch Division durch das Volumen der Erdkugel die mittlere Dichte unseres blauen Planeten ermitteln. Der so gewonnene Wert der Masse der Erde beträgt nach Graetz rund &amp;lt;math&amp;gt;6\cdot 10^{24} \rm{kg}&amp;lt;/math&amp;gt;, woraus sich eine mittlere Dichte von rund 5,5 Gramm pro Kubikzentimeter ergibt. Unter anderem erbrachte der Versuch die Erkenntnis, dass die Dichte im Erdinneren deutlich höher ist als in der Erdkruste (die Dichte von [[Granit]] beträgt nur etwa 2,8 Gramm pro Kubikzentimeter).&amp;lt;ref name=&amp;quot;graetz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Jolly heiratete am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1839 Luisa Wüstenfeld (*&amp;amp;nbsp;29.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1821 in Heidelberg, †&amp;amp;nbsp;24.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;1874 in [[München]]), Tochter des Dr. jur. Johann Friedrich Wüstenfeld (1791–1833). Sie verstarb an der in dieser Zeit dort grassierenden [[Cholera]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digipress.digitale-sammlungen.de/view/bsb11176911_00143_u001/2 &amp;#039;&amp;#039;Neue Augsburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 23. Dienstag 27. Januar 1874], S. 142. Abgerufen am 26. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Ehe gingen fünf Söhne und eine Tochter hervor. Bekannt wurden:&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Jolly]] (1843–1905), Professor für Verwaltungsrecht in Tübingen&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Jolly]] (1844–1904), Professor für Psychiatrie in Straßburg&lt;br /&gt;
* [[Julius Jolly (Indologe)|Julius Jolly]] (1849–1932), Professor für Sanskrit und Vergleichende Sprachwissenschaft in Würzburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fritz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:30-13-11-Grab-Philipp-Jolly-Alter-Suedl-Friedhof-Muenchen.jpg|mini|Grab von Philipp Jolly auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Jolly starb 1884 im Alter von 75 Jahren in München. Die Grabstätte von Philipp Jolly befindet sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Gräberfeld 30 – Reihe 13 – Platz 11, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Philipp Jolly|NS=48/7/34.89/N|EW=11/33/47.13/E|type=landmark|region=DE-BY}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Schiermeier/Scheungraber, Alter Südlicher Friedhof in München, Übersichtsplan, 2008, ISBN  978-3-9811425-6-3 [https://www.stadtatlas-muenchen.de/shopdb1f8b85/Alter-Südlicher-Friedhof-in-München-p160402830 Titel auf Verlagsseite]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber für Straße ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Philipp Jolly wurde 1910 in München im Stadtteil [[Harlaching]] (Stadtbezirk 18 – Untergiesing – Harlaching; {{Coordinate|NS=48.08664|EW=11.56392|type=landmark|region=DE-BY|text=Lage|name=Jollystraße}}) die Jollystraße benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadtgeschichte-muenchen.de/strassen/d_strasse.php?id=2563 Jollystraße], auf stadtgeschichte-muenchen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=De Euleri meritis de functionibus circularibus |Ort= |Datum=1834 |Seiten=VI+32 |Online=https://www.e-rara.ch/zut/content/titleinfo/16548253}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Specimen primum ad doctrinam de machinarum effectu pertinens, pro munere professoris extraord. in fac. phil. etc. Rupertu-Carolae rite susipiendo scr.&amp;#039;&amp;#039; Habilitationsschrift, Heidelberg 1841.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zur Differential- und Integralrechnung.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1846. ([https://books.google.de/books?id=_H0HAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Principien der Mechanik, gemeinfasslich dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Franckh, Stuttgart 1852. ([https://books.google.de/books?id=28YAE7NGGUAC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Experimentaluntersuchungen über Endosmose.&amp;#039;&amp;#039; 1849, Poggendorff’s Annalen Band 78.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Physik der Molekularkräfte.&amp;#039;&amp;#039; Rede in der öffentlichen Sitzung der Akademie der Wissenschaften am 28. März 1857, München.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Wärmequellen der Erde.&amp;#039;&amp;#039; 1850, Sammlung der Vorträge im Liebig’schen Hörsaal. ([https://leopard.tu-braunschweig.de/receive/dbbs_mods_00078760 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das specifische Gewicht des flüssigen Ammoniaks.&amp;#039;&amp;#039; vorgetragen in der Sitzung der naturwissenschaftlichen Klasse der Akademie der Wissenschaften zu München am 10. November 1860.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein neuer Bathometer und graphischer Thermometer angewendet zu Tiefenmessungen und Temperaturbestimmungen im Königssee, Walchensee und Starnberger See.&amp;#039;&amp;#039; 1862, Sitzungsber. d. Akademie der Wissenschaften.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausdehnung des Wassers zwischen 30° und 100°.&amp;#039;&amp;#039; 1864, Sitzungsbericht der Akademie der Wissenschaften. [https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/12721/ Digitalisat Univ. Heidelberg]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Federwaage zu exakten Messungen.&amp;#039;&amp;#039; 1864, Sitzungsbericht der Akademie der Wissenschaften. [https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/12720/ Digitalisat Univ. Heidelberg]&lt;br /&gt;
* Jahresberichte der Münchner geographischen Gesellschaft: &amp;#039;&amp;#039;Über die Farbe der Meere.&amp;#039;&amp;#039; 1871; &amp;#039;&amp;#039;Über die Beschaffenheit des Meeresbodens nach den Ergebnissen der Kabellegung.&amp;#039;&amp;#039; 1871; &amp;#039;&amp;#039;Über die Arbeit der Flüsse und die Veränderung der Flussbette.&amp;#039;&amp;#039; 1872; &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die neueren geographischen Expeditionen und die Fortschritte der Physik der Erde.&amp;#039;&amp;#039; 1874.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Ausdehnungscoefficienten einiger Gase und über Luftthermometer.&amp;#039;&amp;#039; 1873, Poggendorff’s Annalen, Jubelband.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anwendung der Waage auf Probleme der Gravitation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen der Physik&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 241 (1878), S. 112–134. [https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/12716/ Digitalisat Univ. Heidelberg]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anwendung der Waage auf Probleme der Gravitation. Zweite Abhandlung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; Annalen der Physik&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 250 (1881), S. 331–355. [https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/12717/ Digitalisat Univ. Heidelberg]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Veränderlichkeit in der Zusammensetzung der atmosphärischen Luft.&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Anwendung der Waage auf Probleme der Gravitation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; München. Math.-Physikal. Kl. 13 (1880) und Kl.14 (1883)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried von Böhm]]: &amp;#039;&amp;#039;Philipp von Jolly. Ein Lebens- und Charakterbild.&amp;#039;&amp;#039; München 1886. ([https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/12994/ Digitale Neuausgabe] Univ. Heidelberg, 2011)&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|592||Jolly, Philipp von|[[Walther Gerlach]]|117174831}}&lt;br /&gt;
* Christa Jungnickel, Russell McCormmach: &amp;#039;&amp;#039;Intellectual mastery of nature.&amp;#039;&amp;#039; Volume 1: &amp;#039;&amp;#039;The torch of mathematics.&amp;#039;&amp;#039; University of Chicago Press, 1986, ISBN 0-226-41581-3, 0-226-41582-1 Volume 2: &amp;#039;&amp;#039;The now mighty theoretical physics. 1870-1925.&amp;#039;&amp;#039; University of Chicago Press, 1986, ISBN 0-226-41584-8, 0-226-41585-6.&lt;br /&gt;
* Fritz Lohmann: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Vorfahren Jolly und Böhm. Stammtafeln, Notizen und Bilder.&amp;#039;&amp;#039; Bergisch Gladbach, Dezember 2009. Privatdruck, einzusehen in der Bibliothek des Deutschen Museums, 80306 München, im Stadtarchiv Nördlingen, Rathausplatz, Marktplatz 1, 86720 Nördlingen und in der Bayerischen Staatsbibliothek, München.&lt;br /&gt;
* [[Carl von Voit]]: &amp;#039;&amp;#039;Philipp Johann Gustav von Jolly.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften / Mathematisch-physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; 15 (1885), S. 119–136. ([https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/13843/ Digitale Neuausgabe.] Univ. Heidelberg, 2012)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Weech]]: &amp;#039;&amp;#039;Philipp Jolly.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Biographien&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 4. Braun’sche Hofbuchhandlung, Karlsruhe 1891, S. 199–204. [https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/12722/ Digitalisat Univ. Heidelberg]&lt;br /&gt;
* {{ADB|55|807|810|Jolly, Philipp Johann Gustav von|Redaktion der ADB|ADB:Jolly, Philipp von}}&lt;br /&gt;
* N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Philipp von Jolly. Nachruf.&amp;#039;&amp;#039; In: Meteorologische Zeitschrift. 2. 1885, S. 276 f., [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11522245?page=292,293 online verfügbar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Foto von Philipp Jolly [https://bildarchiv.bsb-muenchen.de/metaopac/search?id=bildarchiv133512&amp;amp;View=bildarchiv &amp;#039;&amp;#039;Bildarchiv der Bay. Staatsbibliothek &amp;#039;&amp;#039;] Ganze Figur stehend (rechte Hand an d. linken Brust)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117174831|LCCN=nr92042781|VIAF=89148774}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jolly, Philipp von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der hugenottischen Familie Jolly|Philipp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jolly, Philipp von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jolly, Johann Philipp Gustav von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker und Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Auchwaswisser</name></author>
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