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	<title>Philipp von Foltz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T09:28:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Philipp_von_Foltz&amp;diff=451649&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: /* Grabstätte */Lint-Fehler behoben (Doppelte IDs = Standort doppelt)</title>
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		<updated>2025-12-02T21:37:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Grabstätte: &lt;/span&gt;Lint-Fehler behoben (Doppelte IDs = Standort doppelt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philipp Foltz.jpg|mini|Philipp Foltz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp Foltz Der Abschied König Ottos vom Münchner Hof.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Abschied König [[Otto (Griechenland)|Ottos I.]] nach Griechenland&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp Foltz Barbarossa und Heinrich der Löwe in Chiavenna.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Kaiser Friedrich Barbarossa und Herzog Heinrich der Löwe in Chiavenna (1176)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Philipp von Foltz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Mai]] [[1805]] in [[Bingen am Rhein|Bingen]]; † [[5. August]] [[1877]] in [[München]]) war ein [[deutsche]]r [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Philipp Foltz war der erste Sohn des Kunstmalers und Zeichenlehrer [[Ludwig Foltz (1778)|Ludwig Foltz]] (1778–1848) und dessen Frau Margarete Christina (geb. Kertell). Seine Brüder waren der Architekt und Bildhauer [[Ludwig Foltz]] (1809–1867), der Zeichner und Stahlstecher [[Friedrich Foltz]] (1811–1879) und [[Karl Foltz (1816)|Karl Foltz]] (1816–1837 oder 1841).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 20 Jahren ging Philipp Foltz 1825 nach München, wo er vom Direktor der [[Akademie der Bildenden Künste München|Königlichen Kunstakademie]], dem Maler [[Peter von Cornelius]], als Schüler angenommen wurde. Schon bald durfte Foltz seinem Lehrer bei Arbeiten an den [[Fresko|Fresken]] in der [[Glyptothek (München)|Glyptothek]] und unter den [[Hofgarten (München)|Hofgartenarkaden]] assistieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Königsbau gestaltete Foltz zusammen mit [[Wilhelm Lindenschmit der Ältere|Wilhelm Lindenschmit d. Ä.]] das Schreibzimmer der Königin; 23 Darstellungen, die [[Friedrich Schiller]]s Balladen zum Thema haben. Daneben wurde ein kleiner Salon mit 19 Bildern ausgestaltet, die [[Gottfried August Bürger]]s Gedichte zum Inhalt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit schuf Foltz auch eine Reihe von [[Ölmalerei|Ölbildern]], teils im Stil der [[Romantik]], teils der [[Sittenmalerei|Genremalerei]]. Sein bekanntestes Werk davon war 1833 „Der Abschied König [[Otto (Griechenland)|Ottos I.]] nach Griechenland“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1835 unternahm Foltz eine Studienreise nach [[Rom]]. Dort entstand im darauffolgenden Winter das monumentale Werk „Des Sängers Fluch“ nach dem gleichnamigen Gedicht von [[Ludwig Uhland]]. Nach dreijährigem Aufenthalt in Italien kehrte er nach München zurück und wurde kurze Zeit später vom König [[Maximilian II. Joseph|Maximilian II.]] zum Professor der Kunstakademie ernannt; zu seinen Schülern gehörte unter anderem der österreichische Genremaler [[Joseph Munsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teils als Dank, teils als Auftrag des Königs schuf Foltz für das [[Maximilianeum]] zwei monumentale Bilder: „Demütigung Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrichs I.]] vor dem Herzog [[Heinrich der Löwe|Heinrich dem Löwen]]“ und „Perikles, von Kleon und seinem Anhang wegen der Bauten auf der Akropolis von Athen angegriffen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1865 und 1875 avancierte Foltz zum &amp;#039;&amp;#039;Königl. Bayer. Zentralgalerie-Direktor&amp;#039;&amp;#039;. Als solcher machte er sich zwar u.&amp;amp;nbsp;a. um die Kunst im [[Königreich Bayern]] sehr verdient, sah sich aber auch infolge der von ihm vertretenen und äußerst umstrittenen [[Restaurierung]]smaßnahmen nach der Methode [[Max von Pettenkofer]]s und der Übermalung von Bildern und ähnlichen Missgriffen heftigen Anfeindungen ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 wurde Foltz, der Mitglied des Münchner [[Verein für Christliche Kunst (München)|Vereins für Christliche Kunst]] war, in den [[Adelsstand]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter der [[Historienmalerei]] legte Foltz großen Wert auf genaue Komposition und gewissenhafte Ausführung seiner Werke; als Genremaler legte er den Schwerpunkt auf Leichtigkeit und Poesie. Nach heutiger Anschauung ist sein Werk allerdings eher als konservativ und akademisch einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp Foltz starb 1877 im Alter von 72 Jahren in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:29-13-10-Grab-Ludwig-Foltz-Alter-Suedl-Friedhof-Muenchen.JPG|mini|Grab von Philipp Foltz auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Philipp Foltz befindet sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Gräberfeld 29 – Reihe 13 – Platz 10/11, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Philipp Foltz|NS=48/7/33.80/N|EW=11/33/49.10/E|type=landmark|region=DE-BY}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Schiermeier/Scheungraber, Alter Südlicher Friedhof in München, Übersichtsplan, 2008, ISBN 978-3-9811425-6-3 [https://www.stadtatlas-muenchen.de/shopdb1f8b85/Alter-Südlicher-Friedhof-in-München-p160402830 Titel auf Verlagsseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Grab liegt auch sein Bruder [[Ludwig Foltz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber für Straße ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Philipp Foltz wurde 1985 (Erstnennung) in München im Stadtteil [[Altperlach]] (Stadtbezirk 16 – [[Ramersdorf-Perlach]]) die Philipp-Foltz-Straße{{Coordinate|NS=48.09618|EW=11.63082|text=Lage|type=landmark|region=DE-BY|name=Philipp-Foltz-Straße}} benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadtgeschichte-muenchen.de/strassen/d_strasse.php?id=4037 Philipp-Foltz-Straße], auf stadtgeschichte-muenchen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Sängers Fluch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Demütigung Kaiser Friedrich I. vor dem Herzog Heinrich dem Löwen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Perikles, von Kleon und seinem Anhang, wegen der Bauten auf der Akropolis von Athen angegriffen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jagdgesellschaft von Bayerns König Max II. 1858&amp;#039;&amp;#039; (AZ vom 17. März 2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Allgemeines Künstlerlexikon]]. Band XLII, 2004, S. 43.&lt;br /&gt;
* {{ADB|7|150|151|Foltz, Philipp|[[Friedrich Pecht]]|ADB:Foltz, Philipp}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Verein für christliche Kunst in München&lt;br /&gt;
   |Titel=Festgabe zur Erinnerung an das 50jähr. Jubiläum.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lentner’sche Hofbuchhandlung&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1910&lt;br /&gt;
   |Seiten=80}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Philipp Foltz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116646888|VIAF=22899148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Foltz, Philipp von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bingen am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1805]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Foltz, Philipp von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Foltz, Philipp&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1805&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bingen am Rhein|Bingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. August 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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