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	<title>Philipp von Brunnow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freygangfreunde am 12. Februar 2026 um 12:24 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-12T12:24:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philipp Graf von Brunnow, Vanity Fair, 1870-12-03.jpg|mini|Philipp von Brunnow, Karikatur von [[Carlo Pellegrini (Karikaturist)|Carlo Pellegrini]] (1870)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ernst Philipp Graf von Brunnow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. August]] [[1797]] in [[Dresden]]; † [[12. April]] [[1875]] in [[Darmstadt]]) war ein [[Russisches Kaiserreich|russischer]] [[Diplomat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Familie ===&lt;br /&gt;
Er entstammt der [[Gouvernement Kurland|kurländischen]] Line des [[Adel]]sgeschlechts [[Brünnow (Adelsgeschlecht)|von Brunnow]]. Seine Eltern waren der [[Kursachsen|kursächsische]] [[Oberst]] Johann Ernst von Brunnow (1751–1822) und dessen Ehefrau Maria Elisabeth Philippine [[Lieven (Adelsgeschlecht)|von Lieven]] (1762–1844). Der Schriftsteller [[George von Brunnow]] war sein Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner 1829 in [[Odessa]] geehelichten Gattin Sabina Charlotte [[Clan Bruce|von Bruce]] (1799–1874) hatte er eine Tochter Helene (1835–1859). Diese war mit dem [[Königreich Preußen|preußischen]] Diplomaten [[Anton von Magnus]] (1821–1882)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1873&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 23, Justus Perthes, Gotha Herbst 1872, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8465440 S. 425.]&amp;lt;/ref&amp;gt; vermählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Brunnow studierte von 1815 bis 1818 in [[Universität Leipzig|Leipzig]] Jurisprudenz und Staatswissenschaften und trat dann in den russischen Staatsdienst. Nachdem er bei mehreren Gesandtschaften und in der nächsten Umgebung [[Karl Robert von Nesselrode|Nesselrodes]] eingesetzt worden war und auch am [[Russisch-Türkischer Krieg (1828–1829)|Feldzug gegen die Türken 1828/29]] als [[Zivilkommissar]] teilgenommen hatte, wurde er 1839 Gesandter in [[Stuttgart]] und 1840 [[Botschafter]] in [[London]]. Hier kam unter seiner besonderen Mitwirkung der Vertrag vom 15. Juli 1840 zustande, in dem sich Russland, [[Kaisertum Österreich|Österreich]], [[Preußen]] und [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]] unter Ausschluss Frankreichs zur Friedensstiftung im [[Orient]] einigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmlich sein Werk war auch das [[Londoner Protokoll (1852)|Londoner Protokoll]] vom 8. Mai 1852, durch das die Interessen Russlands und Großbritanniens im Norden Europas solidarisch verbunden werden sollten. Infolge der [[Krimkrieg|orientalischen Verwicklungen]] 1854 abberufen, wurde Brunnow im Oktober 1855 zum [[Liste der russischen Gesandten beim Deutschen Bund|russischen Gesandten]] am [[Bundestag (Deutscher Bund)|Bundestag]] zu Frankfurt ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Tobias C. Bringmann]] |Titel=Handbuch der Diplomatie, 1815–1963: Auswärtige Missionschefs in Deutschland und Deutsche Missionschefs im Ausland von Metternich bis Adenauer |Verlag=[[Verlag Walter de Gruyter|Walter de Gruyter]] |Ort=Berlin |Datum=2001 |Seiten=339 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thronwechsel in Russland führte Brunnow auf den Schauplatz der großen diplomatischen Tätigkeit zurück. Im Verein mit dem [[Alexei Fjodorowitsch Orlow|Grafen Orlow]] vertrat er Russland auf dem [[Pariser Frieden (1856)|Friedenskongress zu Paris]] von 1856, ging dann 1857 als Gesandter nach [[Berlin]], kehrte aber im März 1858 in gleicher Eigenschaft nach London zurück und wurde am 19. Dezember 1860 zum Rang eines Botschafters erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang ihm jedoch nicht, das alte gute Einvernehmen zwischen Russland und Großbritannien wiederherzustellen; namentlich 1863 während der Verhandlungen über Polen hatte er einen harten Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Sympathien beim britischen Volk fand er als Vertreter Russlands bei den [[Konferenz von London (1864)|Londoner Konferenzen]], die 1864 wegen Schleswig-Holstein stattfanden, und wo er mit großem Eifer, jedoch vergeblich, die dänischen Interessen verfocht. Auch wohnte er wegen der luxemburgischen Angelegenheiten dem Londoner Kongress von 1867 bei. Im Juni 1870 ging er als Botschafter nach Paris, wurde aber im Februar 1871 in gleicher Eigenschaft abermals in London akkreditiert und wohnte hier der Pontuskonferenz bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember 1858 war er Ehrenmitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]] in [[Sankt Petersburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-49697.ln-ru |titel=Ehrenmitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724: Бруннов, Филипп Иванович, барон (Brunnow, Philipp Iwanowitsch, Baron) |hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften |sprache=ru |abruf=2021-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1871 in den [[Russischer Adel|russischen]] [[Graf|Grafenstand]] erhoben. Im Juli 1874 zog er sich wegen hohen Alters von seinem Botschafterposten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch der Baltischen Ritterschaften (Neue Folge)]]&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 2011, Band 1, S. 230–231.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BBLD|0000000020138104|NAME=Brunnow, Ernst Philipp Bar. v.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|  VORGÄNGER= [[Peter von Meyendorff]]&lt;br /&gt;
|        AMT= [[Liste der russischen Gesandten in Württemberg|Russischer Gesandter]] in [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|       ZEIT= 1839–1841&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER= [[Alexander Michailowitsch Gortschakow]]&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER2= [[Nikolai Dmitrijewitsch Kiselew]]&lt;br /&gt;
|       AMT2= [[Liste der russischen Botschafter im Vereinigten Königreich|Russischer Gesandter]] in [[London]]&lt;br /&gt;
|      ZEIT2= 1840–1854&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2= –&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER3= [[Alexander Michailowitsch Gortschakow]]&lt;br /&gt;
|       AMT3= [[Liste der russischen Gesandten beim Deutschen Bund|Russischer Gesandter]] in [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|      ZEIT3= 1854–1857&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER3= [[Felix Petrowitsch von Fonton]]&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER4= [[Andreas Feodorowitsch von Budberg]]&lt;br /&gt;
|       AMT4= [[Liste der russischen Gesandten in Preußen|Russischer Gesandter]] in [[Berlin]]&lt;br /&gt;
|      ZEIT4= 1857–1859&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER4= [[Andreas Feodorowitsch von Budberg]]&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER5= [[Mikhail Irinyeewitsch Khreptowitsch]]&lt;br /&gt;
|       AMT5= [[Liste der russischen Botschafter im Vereinigten Königreich|Russischer Gesandter]] in [[London]]&lt;br /&gt;
|      ZEIT5= 1860–1874&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER5= [[Pjotr Andrejewitsch Schuwalow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116812087|VIAF=3231917}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brunnow, Philipp von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesandter in Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesandter beim Deutschen Bund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesandter in Preußen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Russisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Brünnow|Philipp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1797]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brunnow, Philipp von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brunnow, Philipp Graf von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. August 1797&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1875&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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