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	<title>Philipp Pless - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 24. November 2025 um 16:23 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Politiker; zum Futsalspieler siehe [[Philipp Pless (Futsalspieler)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Pless&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1906]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[7. Dezember]] [[1973]] ebenda), auch &amp;#039;&amp;#039;Philipp Pleß&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] Politiker, Gewerkschafter, Journalist und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pless schloss sich 1919 der [[Freie Sozialistische Jugend|Freien Sozialistischen Jugend]] (FSJ) an, aus welcher 1920 der [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|Kommunistische Jugendverband Deutschlands]] (KJVD) hervorging, dessen hessischer Bezirksleitung er von 1922 bis 1928 angehörte. Gleichzeitig absolvierte er in Offenbach bei Collet und Engelhard eine Ausbildung zum Dreher und schloss sich dem [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]] (DMV) an. 1927/28 studierte er an der Frankfurter [[Akademie der Arbeit]] (AdA). Im selben Jahr trat Pless der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei, aus der er nach knapp einem Jahr im November 1928 wegen seiner Kritik an der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] der [[Ernst Thälmann|Thälmann-Führung]] als „[[Versöhnler]]“ ausgeschlossen wurde. Wenig später trat er der sich konstituierenden [[Kommunistische Partei-Opposition|Kommunistischen Partei-Opposition]] (KPO) bei, deren Bezirksleitung für Hessen er gemeinsam mit [[Heinrich Galm]] und [[Alwin Heucke]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heucke, Alwin&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 292&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der [[NSDAP]] beteiligte sich Pless an der Herausgabe der im Untergrund produzierten KPO-Monatszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Einheit&amp;#039;&amp;#039; in Frankfurt. Er übernahm die Leitung der illegalen KPO in der Region Frankfurt am Main und anschließend in Südwestdeutschland. Nachdem er 1933 zweimal kurzzeitig verhaftet worden war, emigrierte Pless im Februar 1934 ins [[Saarland]], nach der dortigen Volksabstimmung floh er Mitte Januar 1935 nach Frankreich. Hier wurde er nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges von September 1939 bis Mitte Juli 1940 im Lager [[Catus]] interniert. Nachdem Frankreich durch die Deutschen besetzt wurde, wurden alle Ausländer wieder nach Hause geschickt. Als die Deutschen auch das nicht besetzte Frankreich ([[Vichy-Regime|Vichy-Regierung]]) besetzten, musste Philipp Pless untertauchen. Eine besondere Gefahr bestand für ihn, da er die französische Widerstandsbewegung unterstützte. Unter falschem Namen war er unter anderem im [[Bataillon Prosper]] der französischen [[Résistance]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1945 kehrte Pless nach Frankfurt zurück und zählte dort zu den Gründungsmitgliedern der [[Deutsche Journalisten-Union|Deutschen Journalisten-Union]] und war als Parlamentsberichterstatter für die [[Neue Presse (Coburg)|Coburger Neue Presse]] und die [[Fränkische Tagespost]] tätig. Weiterhin war er seit 1946 Vorsitzender der Frankfurter Ortsgruppe und Sekretär der [[Arbeiterpartei (AP)|Arbeiterpartei]] (AP) um Heinrich Galm. Nachdem dieser sich vom [[Marxismus]] abgewandt hatte, trat Pless mit seinen Anhängern 1949 aus der AP aus. Nach Versuchen, u.&amp;amp;nbsp;a. in Zusammenarbeit mit [[Heinrich Brandler]] und anderen ehemaligen KPO-Mitgliedern, eine eigenständige marxistische Partei zu gründen, traten Pless und seine Anhänger 1952 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Im gleichen Jahr wurde Pless auch Redaktionsmitglied des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]]-Organs [[Welt der Arbeit]] und leitender Pressereferent des DGB Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde Pless für die SPD in den Landtag gewählt, welchem er bis zu seinem Tode 1973 angehörte, ab 1966 stand er dort dem sozialpolitischen Ausschuss vor. Von 1967 bis 1972 war er zusätzlich Bundesvorstandsmitglied und hessischer Landesvorsitzender des DGB, auch war er in den 1960er Jahren in der [[Ostermarsch|Ostermarsch-Bewegung]] aktiv. Er kritisierte im August 1968 in einem Offenen Brief die Unterstützung der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] für den sowjetischen Einmarsch in der Tschechoslowakei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://duepublico2.uni-due.de/servlets/MCRFileNodeServlet/duepublico_derivate_00073376/06_Gehrig_Das_Sozialistische_Buero.pdf |titel=Das Sozialistische Büro und die Wiederkehr der Organisationsdebatte |sprache=de |abruf=2023-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 bekam Pless die [[Wilhelm-Leuschner-Medaille]] durch Ministerpräsident Albert Osswald.&lt;br /&gt;
1971 lehnte Pless das Große [[Bundesverdienstkreuz]] ab, da viele Nationalsozialisten (NSDAP) dieses bekommen hätten.&lt;br /&gt;
1973 wurde Pless die [[Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main]] verliehen.&lt;br /&gt;
Die SPD in [[Frankfurt-Fechenheim]] verleiht seit 1989 den Philipp-Pless-Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wille zur Tat. Gewerkschaften als gesellschaftsverändernde Kraft. Reden und Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Philipp Pleß (1906–1973)&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Siegfried Mielke]], Stefan Heinz (Hrsg.) unter Mitarbeit von Julia Pietsch: &amp;#039;&amp;#039;Emigrierte Metallgewerkschafter im Kampf gegen das NS-Regime&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Metropol, Berlin 2014, ISBN 978-3-86331-210-7, S. 702–714.&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=351}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 294.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/philipp-pless?ID=4896 Pless, Philipp]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1060820862}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1060820862|titel=Pless, Philipp|datum=2020-05-09}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|772|Pless, Philipp}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=1060820862|Titel=Philipp Pless|Datum=2023-01-13|Abruf=2023-11-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1060820862|VIAF=311456726}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pless, Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dju-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesverdienstkreuz abgelehnt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pless, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pleß, Philipp&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SPD), MdL, Gewerkschafter, Journalist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Dezember 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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