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	<title>Philipp Petri - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:52:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kresspahl: /* Werke */</title>
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		<updated>2026-01-09T23:11:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philipp Petri 1.jpg|mini|Philipp Petri (um 1840)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philipp Petri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Dezember]] [[1800]] in [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]]; † [[25. April]] [[1868]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher Miniatur- und Porzellanmaler sowie ein Fotopionier der Stadt Göttingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannopfkopf1840-44.jpg|mini|120px|Der Pfeifenkopf von 1846 zeigt das Wappen des [[Corps Hannovera Göttingen]] mit den Ursprungsfarben (rot-blau-rot) und noch ohne die [[hanseat]]ischen Elemente. Der Ritter als Schildhalter steht vor einer romantischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
Über die Ausbildung Petris ist nichts Näheres bekannt, außer dass er studienhalber in [[Paris]] noch 1827 gewesen sein muss, bevor zum Jahresende nach Göttingen kam. In Göttingen konnte er bei seinem künftigen Schwiegervater, dem Galanteriewarenhändler und Porzellanmaler [[Heinrich Friedrich Wedemeyer]], arbeiten. 1829 heiratete er in die Familie Wedemeyer ein.  Mit dem Ausbau der Werkstatt fanden der Autodidakt Wedemeyer und der [[Hausmaler]] Petri im [[Königreich Hannover]] große Anerkennung. Wedemeyer konnte sich aus der Porzellanmalerei zugunsten eines neuen Firmenzweigs, der [[Glasmalerei]], zurückziehen. Petri baute die Porzellanmalerei zu einem erfolgreichen, schon von seinem Schwiegervater bereits als solchen angelegten arbeitsteiligen Werkstattbetrieb aus und sorgte aufgrund seiner Ausbildung für eine erhebliche Steigerung der Qualität der Erzeugnisse. Da im Königreich Hannover kein Porzellan hergestellt wurde, musste das Weißporzellan importiert werden. Es kam als preiswerte Massenware aus verschiedenen Porzellanmanufakturen Mitteldeutschlands, in besonderen Fällen wurden auch Weißporzellane der [[Porzellanmanufaktur Fürstenberg]] und der [[Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin|Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin]] bemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders nachgefragt waren seitens der Studenten bemalte [[Pfeifenkopf|Pfeifenköpfe]] und Tassen. Während Wedemeyer zunächst hauptsächlich Wappen von [[Corps]] aufgebracht hatte, wurde die Malerei unter Petri gefälliger, vielfältiger und qualitätsvoller. Bekannt wurde er besonders für seine Landschaften und Jagdszenen. Im Bereich der [[Studentica]] führte er in den 1840er Jahren für Göttingen ein neues Motiv in die Porzellanmalerei ein, einen Ritter in Rüstung als [[Schildhalter]] des jeweiligen [[Studentenwappen]]s vor romantischen Landschaftsszenen, die zur Herkunft der Mitglieder des betreffenden Corps passten. Arbeiten in Art dieser Darstellung gehören für den Bereich der Studentica für die Zeit bis Mitte der 1860er Jahre zu den herausragenden Arbeiten in diesem Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wandte sich Petri der neuen Technik der [[Daguerreotypie]] zu und wurde so zu einem der [[Fotografie]]pioniere in Göttingen. Sein Sohn &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Petri&amp;#039;&amp;#039; (1837–1887) übernahm die Führung der Porzellanmalerei, gab sie aber nach dem Tod des Vaters auf, um dessen Fotoatelier fortzuführen. Hintergrund war nicht zuletzt der ruinöse Wettbewerb in der Porzellanmalerei infolge der Einführung der [[Gewerbefreiheit]]. Die Daguerreotypie und ihr folgend das [[Porträt]]foto ersetzten unter den Göttinger Studenten hingegen bald den [[Schattenriss]], so dass die Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte [[Lithografie|Porträtlithographie]] in Göttingen im Gegensatz zu anderen Hochschulorten als [[Kneipbild]] keine Bedeutung erlangte. Die Lithographie setzte sich in den 1850er Jahren in Göttingen nur für die großformatigen Semesterbilder, von [[Daniel Cornelius Gesell]] und anderen wandernden Anbietern, durch und wurden in lithographischen Anstalten wie bei [[Franz Hanfstaengl]] in München gedruckt, weil die Fotografie die gewünschten Formate zunächst technisch noch nicht bewältigen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historienmaler [[Heinrich Petri (Maler)|Heinrich Petri]] (1834–1872),&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Lemma=Petri, Heinrich |Band=26 |Seite=496 |SeiteBis=497}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Schüler [[Ernst Deger]]s und Freund [[Friedrich Overbeck]]s, ist ein weiterer Sohn Philipp Petris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Bronzemedaille auf der Gewerbeausstellung des Gewerbevereins des Königreichs Hannover 1837&lt;br /&gt;
* Bronzemedaille auf der Gewerbeausstellung des Gewerbevereins des Königreichs Hannover 1839 in Hildesheim&lt;br /&gt;
* Bronzemedaille auf der Gewerbeausstellung des Gewerbevereins des Königreichs Hannover 1840 in Hannover&lt;br /&gt;
* Silbermedaille auf der Gewerbeausstellung des Gewerbevereins des Königreichs Hannover 1841 in Lüneburg&lt;br /&gt;
* Bronzemedaille auf der Gewerbeausstellung des Gewerbevereins des Königreichs Hannover 1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Werke und Werkstattarbeiten von Philipp Petri und seinem Sohn Bernhard Petri befinden sich im [[Städtisches Museum Göttingen|Städtischen Museum Göttingen]]. Das Bismarck-Museum in [[Friedrichsruh]] besitzt die Kopie eines von Philipp Petri geschaffenes Miniaturporträts von [[Otto von Bismarck als Student]] 1833 in Göttingen auf einem Porzellanmedaillon, welches sich im Original im Privatbesitz der Familie von Bismarck befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Petri, Philipp |Band=26 |Seite=497}}&lt;br /&gt;
* Jens-Uwe Brinkmann: &amp;#039;&amp;#039;…in jeder Hinsicht vollkommen so schön als dergleichen Arbeiten irgendwo gemacht werden… – Porzellanmalerei in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039; Städtisches Museum Göttingen, Göttingen 2000.&lt;br /&gt;
* Anne-Katrin Sors: &amp;#039;&amp;#039;Die Provenienzen der Göttinger Gemälde des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Akademische Strenge und künstlerische Freiheit: die Gemälde des 19. Jahrhunderts in der Kunstsammlung der Universität Göttingen: Bestandskatalog.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Göttingen, 2013,  S. 38&amp;amp;nbsp;ff. (S. 47/48 zur Familie Petri).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Thomas Appel |Titel=Göttinger Künstlerlexikon. Maler – Grafiker – Bildhauer – Architekten: vom 14. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts |Verlag=Universitätsverlag Göttingen |Ort=Göttingen |Datum=2022 |ISBN= 978-3-86395-504-5 |Seiten=442f. |Online=https://univerlag.uni-goettingen.de/handle/3/isbn-978-3-86395-504-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13592572X|VIAF=80358841}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Petri, Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Miniaturmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porzellanmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotopionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göttinger Studentengeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1800]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Heilbad Heiligenstadt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Petri, Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Miniatur- und Porzellanmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1800&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1868&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kresspahl</name></author>
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